Benjiro Mikami
Wohnzimmer
Gruppe A / Tag 2
Ich nehme die Karte von Karma entgegen und nicke kurz, während er klare Ansagen macht. [Jemanden unnötig auf die Palme bringen, das kann Haruma wie kein anderer...]
Ich stelle meinen Rucksack neben mir ab und schaue dann zu Haruma, der aus dem Kleiderschrank kommt und förmlich zum Sofa schleicht.
[Der und Nachtwache???... Das ist Schwachsinn.... Den fressen die Zombies im Schlaf.... Und er würde es nicht mal merken in dem Zustand...]
Ich stecke die Karte in meinen Rucksack und wende mich dann an Karma.
"Der pennt doch ein, wenn er Nachtwache machen muss. Das ist keine clevere Idee, Mato. Ich habe keinen Bock mitten in der Nacht von Zombies überrascht zu werden. Könnt ihr das nicht an einem anderen Tag ausdiskutieren?" sage ich ernst und gehe dann ohne auf eine Antwort zu warten so in Richtung Küche, dass ich möglichst alle im Blick habe.
"Ich... ich koch uns e-erstmal etwas." sage ich leise und will gerade durch die Tür hinaus, als Jun mich aufhält.
"Ich freue mich, dass Du für uns kochen willst, aber Du solltest erstmal duschen." Sie schaut an mir runter und grinst mich an. "Ich möchte ungern etwas essen, was ein Zombie gekocht hat." Jun zwikert mir zu und ich werde leicht verlegen. [Daran hab ich gar nicht mehr gedacht... Haben wir uns so schnell daran gewöhnt?...]
Ich lächel ein wenig und fass mir an den Hinterkopf. "Ähm ja,... Du... Du hast Recht... ich... ich geh e-erst duschen und... und d-dann koch ich." sage ich verlegen und mach mich auf die Suche nach einem Badezimmer.
Zu meinem Glück muss ich nicht lange suchen und finde es bereits beim der nächsten Tür neben der Küche, die ich öffne.
Es ist ein recht großes geräumiges Bad, welches neben einer Dusche auch eine Badewanne hat und auf der anderen Seite neben einer Waschmaschine auch einen Wäschetrockner. Ich werfe einen kurzen Blick in den Spiegel und schüttel meinen Kopf. [Daran will ich mich nicht gewöhnen....]
Ich schließe die Badezimmertür ab, werfe meine Klamotten neben der Dusche auf den Boden und stell das Wasser an. Das warme Wasser läuft an mir runter und spült sowohl das Blut, als die Reste der Zombies von mir runter und in den Ausguss. Ich stehe in einer roten Suppe, deren Farbe nach und nach verblasst. [Wenn nur alle so einfach wäre....]
Ich seufze leicht, dusche zu Ende und greife nach einem der Handtücher, die am Rand hängen.
Im Wäschetrockner finde ich ein paar Klamotten, die zwar ein wenig groß sind, aber fürs erste ausreichen.
Ich schnall die Hose mit einem rumliegenden Gürtel fest und krempel sowohl die Hosenbeine, als auch die Ärmel des Pulli nach oben. Ich schaue an mir runter und schüttel meinen Kopf. [Was soll's...]
Ich öffne die Tür um dann in die Küche zu gehen.
[Schauen wir mal, was ich hinbekommen kann...]