Bei mir war das ähnlich. Schon allein, dass ich zu viel Zeit mit Arbeit und Studium verbrachte, sorgte bei mir für einen nicht so optimalen Lebensstil. Ich wollte schon letztes Jahr was daran ändern, aber dann kam Corona und ich musste ein weiteres Jahr resignieren. Die Ausgangssituation könnte kaum schlechter sein, aber seit diesem Februar hab ich mich fest dazu entschlossen, ein besseres Leben zu führen. Ich hab schließlich jahrelang darauf gewartet. Also warum noch mehr Zeit verschwenden?
Generell geht es mir um meine Hobbies und ums Essen. Ich habe alles so organisiert, dass ich recht viel Freizeit habe. Und in dieser gehe ich hauptsächlich wandern, weil ich das einfach liebe. 2020 bemerkte ich, dass ich in diesem Bereich ein absolutes Defizit aufgebaut hatte. Nun geht es im Durchschnitt 2-3 Mal die Woche raus. Größere Sachen sind auch schon geplant. Eine weitere Bewegungsaktivität ist Shuffle seit letzten Jahr (glaube ich). Aber nicht dieses komische Cutting Shapes, sondern Melbourne Shuffle. Ansonsten gebe ich mich auch der kreativen Kunstmalerei wieder hin.
Zum Thema Essen mache ich das so, dass ich mir meistens was koche. Vor allem auf Wanderungen mache ich mir für kalte Tage was heißes in ne Thermosflasche und für warme Tage ein kaltes Bento. Da ich weiß, dass ich ne Schwäche für Süßes habe, hatte ich letztens auch schweren Herzens Mehl, Zucker und Hefe aus meiner Küche verbannt. Sonst schmeiße ich mir wieder, wenn mich der (stressbedingte) Heißhunger packt, dann vor den Herd und fange an Ladungen an Süßkram zu backen. Generell esse ich etwas weniger und achte auch darauf, dass genügend Vollkornbrot da ist, falls es mal was einfaches sein sollte.
Joa, mehr gibt's eigentlich nicht zu sagen. Hin und wieder verstoße ich mal gegen diesen Lebensstil, aber an sich klappt es und ich bin damit zufrieden.