Beiträge von Freigeist

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    Ich fand den Anime ganz ok. Post-apokalyptische Szenarien faszinieren mich schon lange und ich finde, dieses wurde hier gut umgesetzt. All die bewachsenen Häuser und zerstörten Straßen - das wurde alles sehr schön gezeichnet. Auch die CGI-Animationen passen wirklich gut ins Bild. Optisch gesehen hat der Anime definitiv seinen Reiz. Doch das war es leider auch schon.

    Bis auf das klangvolle Opening und die Endings, hat die Serie in Bezug auf die Handlung weniger im Kasten. Die drei Mädchen, welche natürlich "passenderweise" in Schuluniform die Stadt durchstreifen, gabeln zunächst einige Zivilisten auf, bis die Endgegner die auf die Bühne treten. Dann beginnt ein Katz und Maus-Spiel, bei dem auch logischerweise Verluste zu erwarten sind. Zwar wurden Themen wie Zusammenhalt usw. angesprochen, doch dieses Wir-Gefühl wirkte irgendwie ein bisschen billig. Es kam einfach nicht so zur Geltung. Vielleicht habe ich es auch einfach nicht so registriert. Ansonsten bleiben noch Fragen offen. Wie zum Beispiel: Was hatte der B-2 da zu suchen, was hat Aoi für eine Spezialfähigkeit, was ist jetzt mit dem radioaktiven Todesdom in der Stadt und vor allem - Wieso wird immer dieser Vergleich mit den Puppen gezogen?

    Inhaltlich hat der Anime leider nicht so viel zu bieten, außer Schulmädchen-Action und Rettungsaktionen. Ich finde, am meisten können die 13 Episoden wirklich mit dem Zeichenstil glänzen.

    2/10

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    4/10

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    Das ist ja das absolute Gegenteil der Ganbatte-Mentalität, wo die Leidenschaft für den Wettkampf und das Erreichen der eigenen Ziele im Mittelpunkt stehen.

    Ehrlich gesagt hatte ich überlegt, ob ich das "Ganbatte" auch wirklich schreiben soll. Deshalb steht es in Klammern. Zwar geht es im Grundlegenden auch darum, Wettkämpfe zu gewinnen, aber dieses "Ich werde mein bestes geben" und mit funkelnden Augen war wirklich nicht da. Deswegen die Anführungsstriche.

    Von daher kann ich auch die Kritik an den humorvollen Szenen nicht ganz verstehen. Es ist natürlich eine Geschmackssache, aber ohne die Comedyszenen wäre die Serie ja nur noch deprimierend. Ich weiß nicht, ob ich das durchgestanden hätte. Die Comedyszenen waren für mich immer ein Lichtblick in den finsteren Gemütszuständen, in die Rei sich regelmäßig reinsteigert.

    Mich interessieren traurige Geschichten nun mal. Aber Komödien sehe ich mir auch gerne an. Ich glaube, diese spezielle Mischung aus Humor und Dramatik war ich bisher nicht gewohnt. (Bei Gintama sind ja auch beide Genres vertreten. Dort weiß man jedoch, dass ernste Szenen überhaupt nicht ernst gemeint sind und man die, im Anschluss entkräftete, Situation einfach schon lockerer angeht.) Hier kamen die lustigen Szenen meines Erachtens ein wenig zu plötzlich. Noch zuvor hat man als Zuschauer den düsteren Emotionstsunami miterlebt und dann kommt Rei zu Akari nach Hause und er wird von Schlag auf mit überspitzter Freude empfangen wird, die Katzen rennen herum und die Lautstärke im Haus steigt stark an. Das war mir einfach zu hektisch. Ich glaube, wenn der Humor sanfter gewesen wäre, vielleicht mehr mit Wortwitzen und kleinen Missgeschicken gearbeitet wäre, dann hätte ich das besser gefunden.

    Kennt ihr das, wenn euch Animes immer wieder über den Weg laufen, ihr euch aber unschlüssig seid, sie anzusehen. Tja, ich habe in diesem Fall dann doch mit Coppelion angefangen. Endzeit ist schließlich ein interessantes Thema. Auch wenn es merkwürdig erscheint, dass die drei Mädchen Schuluniformen tragen, weil man das von einer Spezialtruppe am wenigsten erwarten würde. Darüber kann man ja noch hinwegsehen. Vielmehr frage ich mich, was dieser ständige Vergleich mit den Puppen soll. Ansonsten finde ich besonders die Kulisse eindrucksvoll. Gezeichnet ist der Anime jedenfalls gut. Bleibt abzuwarten, was die Geschichte noch bereithält.

    Tick Tack, Tick Tack...

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