Jo, die Schnellebigkeit ist hier vergleichsweise hoch. Durch die Anzahl der Episoden noch verstärkt ist es kein Wunder, dass gefühlt alle zwei Folgen jemand den Löffel abgibt. Zumal nicht jeder Tod wirklich nötig ist. Ich erinnere da an den einer gewissen Dame, der große Trauer bei vielen Zuschauern ausgelöst hat.
Dass die heftigen Kämpfe auch in urbanem Umfeld stattfinden, stört mich allerdings kaum. Wenn man mal an Akira denkt, dann sieht man, dass auch andere Cyberpunk-Vertreter da nicht wirklich zimperlich sind. Vielleicht geht Cyberpunk Edegunners aber auch anders heran als Ghost in the Shell, weil hier ein Spiel als Vorlage diente und man dementsprechend mit übermächtigen Endbossen konfrontiert wird. Das würde in meinen Augen den übermäßigen Gewaltgrad erklären.
Zu den Charakteren und Beziehungen kann ich jetzt auch nicht wirklich viel sagen. Das war für mich dann doch eher Nebensache.