So wie ich das mitbekommen habe, wird der Anime ziemlich gefeiert, was ich allerdings nicht nachvollziehen kann. Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich ihn gesehen habe, jedoch will ich auch meinen Senf dazu geben.
Vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig war für mich Anfangs der wirklich großäugige Zeichenstil. Von der Geschichte her ist es nicht schlecht, wie sich die Liebesbeziehungen aufbauen und die Hürden des schulischen Alltags von den Protagonisten gemeistert werden müssen. Da der Anime nun mal etwas ernsthafter ist, hat mich der Harem ein wenig gestört. Ansonsten hatten alle Leute ihre Eigenart und die Humorportionen waren auch gut mit eingebunden. Die Musik war ganz in Ordnung, außer die Openings und Endings. Nun, jeder hat halt einen anderen Geschmack. Dangos sind jedenfalls nicht meiner.
Eine Sache war jedoch überraschend. Es hieß immer, der Anime sei so traurig. Fand ich nicht. Bis zum Ende. Nun ja, ich würde eher emotional sagen. Erst dann habe ich verstanden, dass die Serie den Zuscher wirklich mitreißen kann. Doch in der zweiten Staffel wurde noch mal eine Schippe Drama drauf gesetzt.
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Eigentlich ist es schon richtig gemein, den Zuschauer haufenweise Episoden im Glauben zu lassen, Nagisa sei gestorben. Das Ganze Drama erst am Ende aufzulösen ist zwar gewagt aber es hat mich zu meiner Freude sehr überrascht.
Desweiteren habe ich etwas bis heute nicht wirklich verstanden. Ich nehme zwar komplexe Handlungen sehr gerne auseinander, um sie zu verstehen, aber ich kam einfach nicht dahinter, was es mit diesem Mädchen und dem Schrott-Roboter auf sich hatte. Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Welt und der realen Welt in dem Anime. Sonst würden diese Szenen ja nicht ständig gezeigt werden. Aber ich habe nicht verstanden, was sie bedeuten.
Alles in Allem war der Anime sehenswert. Doch er ist in meinen Augen überbewertet, da meine Erwartungen zwar erfüllt wurden, aber sich sehr viel Zeit gelassen haben, bis sie dann auch kamen.

