Um mal von dem Vergewaltigungs-Szenario wegzugehen - mich würde es schon fertig genug machen, nur zu wissen, dass ich ein ungewolltes Kind bin und wahrscheinlich die Lebenspläne meiner Eltern kaputt gemacht habe/über den Haufen geworfen habe, besonders wenn sie sich doch gegen zur Adoption freigeben entscheiden.
Und selbst wenn ich adoptiert werden würde, und damit evtl andere Eltern glücklich mache, existieren die zwei, die mich ins Leben geholt haben, ja immer noch.
Klar kann ich ihnen dankbar sein, dass sie mir das Leben geschenkt haben. Die Schuldgefühle und die Traurigkeit darüber, dass meine Existenz nur n Ausrutscher war und ich weggegeben wurde, wären aber wahrscheinlich immer da.
Mal ganz abgesehen davon, welche (vor allem innerliche) Konflikte ein Adoptivkind sonst noch so durchleben kann.