Beiträge von Aerishi

    Mhh, okay ja, kann ich verstehen.



    @ topic:

    Hab hier glaube ich noch nie richtig was reingeschrieben, lol.

    Mir fällt aber auch gar nicht so viel ein!

    Rauchen, bzw generell Drogenkonsum find' ich nicht so berauschend (ha).

    Zu feminin aussehende Männer finde ich jetzt auch nicht attraktiv.

    Weebs. Also diese "uwu" "kawaii x3" Kerle, die sich nachts, nachdem sie an ihrem selbstgebauten Waifu-Schrein gebetet haben, an ihr Waifukissen klammern und fest der Überzeugung sind, dass AnImE iHr LeBeN iSt und sie ohne elendig krepieren würden.

    Und Kerle, die gefühlt n Stock im Arsch haben, sich zu sehr an gesellschaftliche Normen klammern und Regeln als heilige Schrift ansehen >:(

    Dem wird leider wohl so sein, da die Zeit die ein solcher Impfstoff getestet werden muss erheblich reduziert wurde. Eigentlich muss man eine Langzeitstudie von 15-20 Jahren durchführen.

    Welches in den letzten 20 Jahren neu auf dem Markt gekommene Medikament hat denn bitte vorher(!) eine 20 jährige Langzeitstudie hinter sich?

    In den letzten Jahren hat sich das gekürzt auf ca. 5 Jahre aber das war das maximale auf das gekürzt wurde (bis zum Coronaausbruch) ;)

    Hast du dafür irgendwie eine Quelle?

    Die erste Masernimpfung z.B. war auch nach 5 Jahren allgemein erhältlich. Und das war 1960 rum. "in den letzten Jahren" konnte das also nicht passiert sein. ¯\_(ツ)_/¯

    Ich finde nur "demisexuell" als sexuelle Neigung zu nehmen irgendwie komisch. Es ist ja nicht wirklich eine sexuelle Neigung, sondern beschreibt eher das sexuelle Verhalten bzw eine Voraussetzung, wann man mit seiner sexuellen Neigung aktiv werden würde.

    Als Zusatz kann man das ruhig nehmen, aber nur Demi sagt halt nichts wirklich über die sexuelle Orientierung aus. Man kann demisexuell sein und an Männern, Frauen oder beidem, oder doch allem sexuell interessiert sein, nur hat man halt die Voraussetzung "emotionale Verbindung" noch.

    Ich selber passe zwar in das Label "demisexuell" auch, meine sexuelle Neigung ist allerdings heterosexuell. Hab mich tatsächlich relativ lange als asexuell gesehen, weil mir dieses Bedürfnis einfach gefehlt hat, aber.. ja.

    Was ich bei der Thematik auch ganz interessant zu wissen finde ist, dass die Verjährungsfrist bei sexuellem Missbrauch (nach StGB §§ 174-174c, 176-178, 180 Abs. 3 und 182) seit 2015 erst ab der Vollendung des 30. Lebensjahrs des Opfers beginnt, und das auch für davor stattgefundene Taten gilt, sofern diese ab 2015 nicht schon verjährt waren. :frosch:

    Und wenn Shinichi_Kudo20 in seiner aktuellen Lage weder unglücklich ist, noch andere Menschen damit schadet, sehe ich da auch keinen Handlungsbedarf.

    Grundsatz vor jeder Therapie ist nämlich auch, dass man selbst eine Veränderung möchte und die Disziplin mitbringt.

    Das gilt aber auch für Darmkrebs. Man merkt nichts und schadet anderen nicht. ;) Außerdem - siehe oben - habe ich geschrieben, dass der erste Schritt eine vernünftige Diagnose ist. Wenn Du mein vorheriges Posting bezüglich einer Therapie liest - kann er immer noch entscheiden - sollte Dir klar sein, dass Deine Belehrung überflüssig ist. :)

    Danke für Deinen Beitrag.

    1. Du kannst ein körperliches Krankheitsbild nicht mit einem mentalen Krankheitsbild gleichsetzen.

    2. Definiert sich etwas in erster Linie als "krankhaft", wenn es dich oder andere ernsthaft einschränkt oder gefährden könnte. Wenn das nicht zutrifft, wird es auch keine Diagnose geben. Da er sich selber davon nicht wirklich als eingeschränkt sieht, oder es als krankhaft sieht, gehe ich stark davon aus, dass ein Psychologe da erstmal nicht viel machen kann. Denn wie Tassenkuchen schon meinte - der Wille muss von einem selber kommen. Therapie macht nicht der Psychologe, Therapie macht man selber. Der Psychologe gibt dir nur die nötige Hilfe. Also bringt eine Therapie nichts, wenn man selber nichts falsches darin sieht.

    Das heißt, der erste Schritt wäre keine konkrete Diagnose, sondern ein Problembewusstsein erschaffen. Dass Shinichi_Kudo20 das Thema nicht ganz kalt lässt sehe ich an sich auch, und an sich gehe ich da eigentlich mit, dass er sich vielleicht Mal in die Hand eines Sexualtherapeuts begeben könnte. Nicht Mal, weil ich es momentan als krass krank ansehe, sondern weil man merkt, dass es ihn doch ein wenig mitnimmt und er Dinge, wie den Wunsch einer Familie, einfach zurücksteckt.

    Ich würde aber nicht gleich auf die "du bist krank und brauchst Hilfe" Schiene. Wenn er damit gut leben kann und niemandem (auch sich selber nicht) schadet oder damit potenziell gefährdet, ist das ja alles noch okay.

    Kann irgendein tiefgründiger Grund dahinterstecken? Ja, kann, muss aber nicht sein.

    Noch zu der Sache, dass sich sexuelle Präferenzen nicht ändern lassen: Jain, kommt immer drauf. Präferenzen, die sich z.B aus Traumata bilden, lassen sich im Normalfall ändern.

    Bei einigen wenigen reicht ja wie hier bereits erwähnt ein einfaches Hallo.

    Ist das wirklich so? Die Frau möchte ich sehen, generell behauptet dass eine Begrüßung schon eine sexuelle Belästigung ist.

    Das sind dann eher Leute, die dir an den Hals wollen. Falschbeschuldigungen kommen vor, aber die Leute machen das dann wenn extra.

    Falls es sie aber dennoch geben soll, möchte ich ihnen nicht begegnen, nachher ist das auch sexuelle Belästigung!

    Ich kenne tatsächlich eine junge Frau, die damals als Kind misshandelt wurde und sie hat eher Probleme damit, mit sexuellen Handlungen konfrontiert zu werden, weil es sie anekelt, was ihr damals widerfahren ist. Sie müsste sich eher an körperlichen Intimitäten rantasten, weil sie halt negative Erfahrungen gemacht hat. Sie dürstet es deshalb auch nicht danach, sie verbindet eher etwas negatives mit Sex, weshalb sie es eher weniger schön findet wenn man sie mit sexuellen Handlungen konfrontiert. Deswegen bin ich über Saints Aussage etwas überrascht. Ich streite sie nicht ab, aber es ist halt anders, als ich es von ihr (das Mädchen) erfahren habe.

    Gibt Leute auf beiden Polen. Die, die davon nichts mehr wissen wollen und die, die sich regelrecht reinstürzen. Ein Großteil von denen, die in die Prostitution gehen, wurden als Kind z.B sexuell missbraucht.

    Beides an sich ziemlich ungesund.

    Doof wegen gestern, genervt weil ich dafür 100€ rausgeschmissen habe und ein wenig verunsichert, weil ich nun nicht mehr so ganz weiß, was da jetzt noch draus wird.

    Aber dass ich jetzt wenigstens nicht Zuhause bin, macht das ganze erträglicher.

    Ich bin mal so frei und sage, dass dieses sich durch sexuelle Anmachen etc bestätigt fühlen o.Ä absolut nicht gesund ist und daran sollte man arbeiten. Und zwar nicht indem man in eine Disko geht und den Leuten vermittelt, dass "antatschen" und sexuelle Anmachen von Fremden okay und ein Anzeichen für Attraktivität seien. Das klingt unheimlich toxisch.

    Du kannst auch echt nicht für eine ganze Gruppe von Opfern sprechen. Es gibt Tendenzen, wie Opfer sowas verarbeiten können, aber wie man es nun verarbeitet ist ziemlich individuell.

    Den Vorgang, jemandem, der der Thematik abgeneigt ist, sexuelle Bemerkungen als Komplimente einzutrichtern, empfinde ich aber irgendwie als keinen guten.

    Ich z.B gehöre zu der Sorte von Opfern, die bei sexuellen Bemerkungen eher Angst kriegen und da so schnell wie möglich weg wollen. Es ist absolut kein Kompliment für mich, wenn mich jemand irgendwo anfässt oder Bemerkungen wie "dich würd ich gerne nageln" macht. Ich fühle mich danach nicht attraktiver, sondern einfach nur schmutzig und eklig.

    Vielleicht erschüttere ich damit jetzt dein Weltbild - aber ich, als weibliches Opfer, sehne mich absolut nicht nach dieser Art von Aufmerksamkeit. Und ich könnte wetten, dass die Opfer, die du kennengelernt hast, das zum großen Teil auch nur tun, weil Opfer sexuellen Missbrauchs, vor allem in jungen Jahren, gerne Liebe mit Sex verwechseln; auch wenn sie älter sind. Weil sie's halt nicht anders gelernt haben. Daran muss man aber arbeiten. Daran muss auch ich teilweise immer noch arbeiten.

    Wie Twofu schon sagte - eine direkte Anmache muss nicht aus sexueller Belästigung bestehen.

    Ein "hey siehst gut aus", "schöne Augen" "das Kleid steht dir" etc. reicht vollkommen, ist wesentlich gesünder und zeigt dir genauso, dass du attraktiv gefunden wirst. Und weißt du, was das schöne an solchen Komplimenten ist? Sie reduzieren dich nicht aufs sexuelle. Eine Sache, die gerade Opfer von sexuellen Missbrauch lernen sollten? Dass sie mehr als der sexuelle Kontext sind.

    Und klar kann ein "hallo" schon Belästigung sein, wenn man nicht angesprochen werden möchte, aber es ist keine sexuelle Belästigung. Dass dir jemand dafür dann sexuelle Belästigung anhängen will, ist n ziemlich seltener Extremfall.

    Was dir passiert ist tut mir unglaublich leid für dich, sei dir nur bitte bewusst, dass über eine Gruppe pauschalisierend zu reden sehr gefährlich sein kann.

    Hab das Video gestern auch gesehen, finde es ist schön gemacht, also vom Setting her. Aber grad das Ende ist echt hart. Ich hoffe, wenigstens ein paar nehmen ein wenig was aus dem Beitrag mit.


    Hab' das auch schon n paar mal mitmachen dürfen, in jungen Jahren (8-15 Jahren) aber wesentlich mehr als heutzutage. Waren bis auf n paar auch immer Leute, die ich schon kannte, und sowohl männlich als auch weiblich. Von Fremden kam bis auf einmal eigentlich nur mal übers Internet irgendwas in die Richtung, darüber konnte ich mich aber immer ganz gut lustig machen.

    Bin anderen gegenüber deswegen nun auch recht vorsichtig geworden, was Treffen und Körperkontakt generell angeht. Alleine will ich keinem random Menschen die Hand schütteln :|

    Ich glaube, das dümmste an der ganzen Sache ist (zumindest bei mir), dass man sich häufig irgendwo doch versucht, dafür etwas verantwortlich zu machen.

    Waruuuuuuuuuuuuuum rufen Ärzte momentan so gerne einen Tag vor dem Termin an, um die Uhrzeit irgendwie verschieben zu wollen? Und dann auch noch kurz vor Schluss, sodass man nicht mal mehr ne halbe Stunde später zurückrufen kann, sondern ich das morgen irgendwie während oder zwischen den Zugfahrten machen muss. Nice, alter.