Mir geht da in erster Linie wie es wie Erika: Es landet das im Einkaufskorb was schmeckt.
Oder was von der Zutatenliste her "erlaubt" ist, da mein Mann mittlerweile aus gesundheitlichen Gründen auf bestimmte Sachen wie z.b. Palmfett oder zu viel Salz dringend verzichten muss. Zudem kaufen wir seit Ende letzten jahres vermehrt in unserem örtlichen Bioladen und da der zu keiner Kette gehört sondern so ein kleiner inhabergeführter Laden ist gibt es da ohnehin keine Eigenmarken und die Preise sind bei vielem etwas höher, weils eben Bio (und zu 99% regional) ist.
Und wenn etwas eben wirklich sehr happig im Preis geworden ist, gibt es das halt einfach wesentlich seltener. Was allerdings bei manchen Produkten preislich abgeht unterstützen auch wir mittlerweile nicht mal mehr mit einem seltenen kauf sondern lassen das entsprechende dann eben ganz weg. Nur bei manchen Sachen kommt man auch nicht drum herum muss in den sauren Apfel beißen, sonst wird das geplante Essen doch eher langweilig.
Wenn ich z.b. japanisch kochen will, was bei uns sehr oft vorkommt, brauch ich nunmal bestimmte Sachen wie nen (für uns) guten Reis, Sojasoße, Mirin und Sake. Und es mag zwar Leute geben die sagen das man bei Reis z.b. auch einfach den billigen Milchreis nehmen kann, aber uns schmeckt das halt nicht und der wird eben leider (für uns) auch nicht so gut wie der Rundkornreis aus Japan. Und natürlich könnte man statt dem prinzipiell etwas teurerem Sake einen billigen Weißwein nehmen, schmeckt dann aber eben auch wieder anders. Das ist halt alles nicht so einfach.