Das ist schon viele Jahre her und darum weiß ich nicht, wie es heute in den Schulen aussieht. Aber die Gruppendynamik und auch der Gruppenzwang war schon immer da und wird sich auch nicht großartig ändern. Darum denke ich schon, dass eine einheitliche Kleidung da etwas Druck herausnimmt und dann eher dazu beiträgt, dass zumindest niemand deswegen diskriminiert wird, weil er sich nicht die teuren Markenklamotten leisten kann oder möchte.
Die Zeit des Markenmobbings ist lange vorbei. Das war eher so 80s/90s/frühe 00s
Heute gibt es Primark, ZARA, H&M, New Yorker etc. Etc.
Der Trend geht außerdem seit vielen Jahren auf eine "Mischung" gerade auch von reichen Leuten (also teures mit günstigen Kombinieren).
Wenn überhaupt geht das jetzt eher über Smartphones und Instagram-Likes.
Die Kritik mit der "Gruppendynamik" sehe ich tatsächlich auch andersrum. Eine Einheitskleidung stärkt bewusst ein bestimmtes Gruppengefühl.
Und Gruppengefühle sind immer eine höhere Gefahr für Mobbing.
Essstörungen waren da zumindest in meiner Klasse kein Thema,
Das Problem an Esstörungen ist, das diese sich langsam einschleichen und oft Jahre vergehen, bis die Person das für sich selbst überhaupt eingestehen kann.
Und selbst dann, wird sie sich nicht direkt ihren Klassenkameraden mitteilen. Nicht jede Esstörung sieht man jemanden an. Die Gruppe mit der höchsten Gefahr für Esstörungen sind mit Abstand junge Frauen. Ich bezweifle einfach dass du das beurteilen kannst, ob das Thema war.
Aber darauf sollten wir nicht weiter eingehen da das zu weit vom Thema abweichen könnte.
