Reise 8 - Der Weg in die Dunkelheit
Während der Wanderer über seine Fünfte Reise nach dachte, kamen ihm viele Gedanken in den Kopf.
Die Frage über das Sein, wenn der Weg gegangen worden wäre. Die Akzeptanz nach dem, ob die Reise wirklich sinnvoll war.
Immerhin wollte der junge Mann die Welt sehen. Jene Welt die die Engel erschufen und in ew´ge Trümmer fiel. All die angesammelten Erfahrung die mit der Blume gemacht wurden, brannten sich wie Flocken ein. Der Weg, verlief nach der Tafel ins tiefe Schwarz.
Der Weg führte das Duo an den Ort, wo das Andenken der Helden nicht wie gesagt im Licht der Wahrheit blühte. In schwarzer fahlen, türkisen Umgebung verbarg sich dies traurige Schicksal. Gelogen und Verraten für einst ihrer Völker, verschwiegen der Taten.
"Welch Leiden samt ihrer Geschichten werden sich finden? Welch Leben der Engel werden erzählt? Was wird uns das Aug´ zeigen, was nur ein Reisender sehen darf? Mein Körper kalt, bäumen sich die Harre zu Berge. Der Horizont, so klar wie feiner Sternenstab erstrahlt in tiefster Nacht. Mein Freund, wir sind wohl in den Gedankenwelt der Nacht´gen Engel. Den Ort der Weiß´gen haben wir verpasst und kehren wohl nicht zurück. Möge Dir dein Pfad, dennoch zurück zum Blumenfeld leiten."
Mit gesenkten Blick sprach der Wanderer seine Worte an seinen Freund, dessen Begleitschaft vieles veränderte. Doch...etwas blieb nicht unbemerkt an der Seele haften. Die Gedanken des Lebens schwangen einher, gar schwer wie das Leben selbst. Auch wenn die Zeit langsam verrinnt, blieb der Fluss des Abganges in stetiger Bewegung. Dieser Ort, der tief vergraben durch die Könige entstand, war ein Zeichen der puren Vernichtung. Jene Vernichtung des Engels der viele Opfer verursachte.
"All die Spuren der Engel waren der Einzige Weg der uns durch die Welt führte. Unsere Orte wählten wir selbst. Entscheidungen die man hätte anders treffen können. Es scheint und das ist nicht zu leugnen, die Reise wird bald´ges Ende finden. Ein Ende unserer Zeit. Ich weiß das du mir stets Treu warst und mich aus dem Leid zogst."
Wehmütig seiner Worte folgte man den geschlängelten Pfad bis zum Ende eines neuen Anfangs. Knochen, Schreie, fahle Lichter verzierten die Landschaft. Fest in den Händen die Blume haltend, spürte das Herz die Trauer der Blume. Der Wanderer, dessen Ziel es war, wollte die Orte aller Engel begutachten. Womöglich...Nein! Sein Weg überschatteten die Schatten und lenkten seine Schritte. In Sicherheit gewogen mit teils schönen Orten, sollte es in den Abgrund gehen. Ertrugen die Opfer schweres Leiden an Leib und Seel´. Ein rascheln von Ketten erklangen durch den schwachen Wind. Melancholisches Lied der Absolution hallte in den Tiefen.
"Ein Zeichen das wir dem Ort nahe sind der uns das Ende der Reise signalisiert. Das Vermächtnis der Könige in der Dunkelheit verborgen, während die Lüge im Lichte steht und kein Bürger das wahre Ausmaß kenne. Meine Augen und deine Blätter vernehmen es Einmalig. Niemand wird je davon erfahren. Das Verlogene Heldentum ist zur Andacht geworden. Oder werden WIR hereingelegt? Belogen dieser Wahrheit zu glauben, dass nur hier das Echte Vermächtnis stehe? Was steht am Ende des Weges vor uns?"
Due Blume verstand schnell, dass seiner Worte anders wurden. In sich gekehrt sprach sein Freund weniger. Der Weg ins Dunkle veränderte das Verhalten. Doch, was sollte die kleine Blume erneut machen? Seine Kraft verbrauchte es ihn aus Selbstmitleid und Verzweiflung zu ziehen. Nachdenklich in den Händen haltend sollte das bestimmte Schicksal bald eintreffen.



