Beiträge von Erika

    Meiner Ansicht nach ist es Ausbeutung, wenn Eltern Kostgeld von ihren Kindern verlangen. Das Kind stellt zu Hause nicht plötzlich einen höheren Kostenfaktor dar (Strom, Gas, Miete), nur weil es sich in einer Ausbildung befindet. Davon abgesehen erhalten Eltern währenddessen weiterhin Kindergeld. Bevor das Kind in eine eigene Wohnung zieht, egal ob während oder unmittelbar nach der Ausbildung, benötigt es ein finanzielles Polster, das mit einem Teil des Ausbildungsgehalts aufgebaut werden könnte. So kann das Kind während der Ausbildungszeit bereits lernen, sein eigenes Geld mit mehr Weitsicht zu verplanen.

    Ich ging hierbei übrigens von dem Szenario aus, dass das Kind von seinem Ausbildungsgehalt Essen und Kleidung selbst bezahlen muss und die Eltern zusätzlich zum Kindergeld, nicht auf Kostgeld angewiesen sind. Das scheint (kann mich auch irren) so die häufigste Konstellation zu sein. Bei mir war es recht ähnlich, habe kein Kostgeld abgeben müssen und ich hätte es so oder so nicht getan, es sei denn meine Mutter hätte mir ihre Einnahmen und Ausgaben offengelegt.

    Ich hole mir neuerdings unter anderem oft veganes Sushi aus dem Rewe. Die beiden mag ich am liebsten:

    grafik.png

    (zu der Sauce kann ich aber nix sagen, die lasse ich immer weg)

    Zutaten:

    SUSHI: Reiszubereitung 80 % (Reis gekocht (Wasser, Reis, Rapsöl), Zucker, Wasser, Branntweinessig, Speisesalz, Reisessig, Säureregulator (Natriumacetate)), Gurke 15 %, Seetang getrocknet, Branntweinessig, Zucker, Speisesalz.

    SOJASAUCE: Wasser, SOJABOHNEN, WEIZEN, Speisesalz.

    ----------------------------------------------------------------

    grafik.png

    Zutaten:

    81 % Reiszubereitung (Reis gekocht [Wasser, Reis, Sonnenblumenöl], Zucker, Wasser, Branntweinessig, Speisesalz, Reisessig, Säureregulator: Natriumacetate), 17 % Würzsauce mit Shiitake-Pilzen, gegart (81 % Shiitake-Pilze, gegart, Wasser, 7 % Sojasauce [Wasser, Speisesalz, 12 % SOJABOHNEN, WEIZENMEHL], WEIZENMEHL, 1 % Seetang getrocknet)

    Guck an, auch schon wieder fast 1,5 Jahre her.

    Meine Realität sieht so aus, dass ich seit dem Jugendalter phasenweise immer wieder sehr stark unter meinem Aussehen leide. Mir ging es nie darum, besonders hübsch zu sein, sondern einfach normal auszusehen. Wenn ich denn mal -was seeehr selten vorkam- den vagen Versuch unternahm, mit einer mir vertrauten Person darüber zu sprechen, kam mir stets Unverständnis entgegen, also habe ich nun viele Jahre damit verbracht, alleine damit klarzukommen.

    Trotz der Tatsache, dass diese Thematik tatsächlich auch mal viele kürzere und längere Phasen nur wenig relevant für mich war, es mir psychisch also viel besser ging, ändert dies absolut gar nichts daran, dass die "schlimmen" Phasen immer wiederkehren, jedes Mal mit voller Wucht. Letztendlich muss ich mir wohl endlich eingestehen, dass ich mein Aussehen (Körper+Gesicht) niemals akzeptieren werde können. Ich brauche wohl wirklich das Gefühl, ein normales Aussehen zu haben, um diesen ekelhaften und belastenden Stress nicht mehr empfinden zu müssen.

    Da ich von alleine natürlich nicht weniger hässlich geworden bin, hab ich zwischenzeitlich das eine oder andere verändern lassen. Die psychische Belastung ist seitdem spürbar weniger, also werde ich damit weitermachen :sir:

    Ich habe bewusst nur so viel angespart, dass es mir nicht so leicht weggerechnet werden kann oder mir zum Nachteil wird. Der Grund dafür liegt darin, dass das System mich im Zweifel nicht schützt, sondern prüft, anrechnet, kürzt. Sparen war für mich aber sowieso noch nie ein Selbstzweck. Und mit dem Rententhema braucht man mir auch nicht ankommen. Ich verkneife mir doch erst recht nicht Jahrzehnte Lebensqualität, damit am Ende sowieso das gleiche Ergenbis rauskommt. Mit einer "scheiß auf alles"-Mentalität würde ich mich aber auch nicht wohlfühlen. Wichtig sind mir lediglich Vermeidung extremer Abhängigkeit, Vermeidung moralischer Erpressung und Vermeidung von Selbstverleugnung.

    Auch wenn es Personen geben mag die behaupten es wäre notwendig sich mit Menschen auszutauschen die idiologisch auf einer anderen Wellenlänge schwimmen dami ein gegenseitiger Austausch stattfinden kann, so halte ich diese Ansicht für etwas vereinfacht dargestellt.

    Ein Austausch mit Menschen die ideologisch verblendet sind, ist wahrscheinlich immer Zeitverschwendung. Wenn es rein um verschiedene Sichtweisen geht, sind diese selbst nicht unbedingt das Problem, sofern man sich mit geeigneten Leuten austauscht.

    _____________________________

    Gehören denn absurde Argumentationen zu einem guten Umgangston?

    Daran ist nichts absurd. Dass du das allerdings glaubst, davon bin ich überzeugt. Netter Versuch der Diskreditierung, aber ich habe meine Argumente sachlich und bündig präsentiert, ganz ohne Fäkalsprache.

    Nein, du hast wiederholt über Dinge geschrieben, die nichts mit der Thematik zu tun hatten...
    Btw sehr interessante Auffassung von "sachlich" :D
    Für weiteres Sich-im-Kreis-Drehen kannst du mir ansonsten gerne eine PN schreiben :)

    Vor ein paar Tagen wurde unter anderem ein bisschen mehr Gameplay gezeigt:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Die Bewegungen sehen komisch aus, als wäre die Steuerung träge. Ich vermute mal, eine Demo wird es erst wieder kurz vor Release geben.
    Bis dahin bleibt meine Erwartungshaltung weiterhin niedrig.

    Komischerweise bin ich aber sehr neugierig auf die Story. Das war bei den vorherigen Titeln nie der Fall (ich meine... hallo? Resident Evil und gute Story?) :dogekek:

    Es ging aber nicht um das politische Klima, sondern darum, dass sich aus dem Konsum inkl bestimmter (nicht vorhandenen) Präferenzen eines Individuums, sofort ein politisches Statement aus dem Arsch gezogen wird.

    Uff, dieser Umgangston. Naja gut. Kontrovers scheint das ja auf jeden Fall zu sein, auch wenn ich nicht sicher bin, wie man das anders sehen kann.

    Gehören denn absurde Argumentationen zu einem guten Umgangston?

    Und warum soll es nicht möglich sein, innerhalb eines Bezugssystems trotzdem neutral zu konsumieren?

    Da jeder Punkt im Bezugssytem einen Wert besitzt, in Beziehung zu anderen Werten. Das ist jetzt natürlich metaphorisch, aber man kann eben nicht nicht kommunizieren, wenn es um das Politische geht. Ich sag nur, dass jede Handlung das politische Klima mitverursacht. Ob jetzt jeder deswegen aktiv und bewusst steuern muss, ist eine andere Frage.

    Es ging aber nicht um das politische Klima, sondern darum, dass sich aus dem Konsum inkl bestimmter (nicht vorhandenen) Präferenzen eines Individuums, sofort ein politisches Statement aus dem Arsch gezogen wird.

    Ja es stimmt, dass persönliche Präferenzen durch soziokulturelle Prägung und ethische Haltungen beeinflusst werden können. Das bedeutet aber eben nicht, dass diese Präferenzen zu einer ethischen Position werden. Es ist möglich, Neutralität in einer Präferenz zu haben, ohne dass dadurch die eigene moralische Einstellung "beeinträchtigt" wird.

    Ich würde zustimmen, dass die Frage danach, ob Cola oder Fanta besser schmeckt, weitestgehend auf neutrale persönliche Präferenzen abzielt. Allerdings halte ich Neutralität für eine Luftblase, wenn es um politische Themen geht, wozu Diversität und Sichtbarkeit ohne Zweifel gehören. Hier kann nur innerhalb eines bestehenden Bezugsystems gedacht werden, womit selbst ein 'Egal' oder eine angebliche Neutralität einen politischen Charakter erhält, da die eigene Person nicht außerhalb des Bezugsystems gedacht werden kann.

    Und warum soll es nicht möglich sein, innerhalb eines Bezugssystems trotzdem neutral zu konsumieren? Warum soll es nicht möglich sein, den Fokus zB auf Story, Ästhetik, Spannungsaufbau usw zu legen? Davon abgesehen, selbst wenn ein "egal" oder eine neutrale Präferenz einen politischen Charakter hat, bedeutet das doch nicht zwingend, dass die Person eine ethische Position ablehnt. Ich kann mir ohne politische Motivation Schindlers Liste reinziehen und die Schauspieler gut finden.

    Persönliche Präferenzen sagen auch nicht automatisch etwas über ethische Positionen aus.

    Hier würde ich widersprechen. Persönliche Präferenzen entwickeln sich aus dem Zusammenspiel soziokultureller Prägung, aktueller Lebensumstände und Selbstentwürfe. Hier spielen ethische Positionen eine fundamentale Rolle, ob nun reflektiert oder eher als vorbewusstes Deutungsmuster. Auf welcher Ebene ist das deiner Meinung nach überhaupt trennbar?

    Ja es stimmt, dass persönliche Präferenzen durch soziokulturelle Prägung und ethische Haltungen beeinflusst werden können. Das bedeutet aber eben nicht, dass diese Präferenzen zu einer ethischen Position werden. Es ist möglich, Neutralität in einer Präferenz zu haben, ohne dass dadurch die eigene moralische Einstellung "beeinträchtigt" wird.

    Wie hier in den letzten Beiträgen mal wieder voll aneinander vorbeigelabert wird...
    Meine Güte, jeder hat etwas andere Prioritäten beim Konsumieren von Medien. Wer einfach Unterhaltung sucht, legt tendenziell einfach weniger Aufmerksamkeit auf Diversität, ohne Diversität abzulehnen. Nicht das Bedürfnis zu haben ist neutral und nicht negativ (man kritisiert nichts, man fordert nichts). Es muss nicht jede einzelne Person aktiv für Diversität eintreten, um moralisch "korrekt" zu handeln. Persönliche Präferenzen sagen auch nicht automatisch etwas über ethische Positionen aus.

    Tsukimi
    Etwas konkretes habe ich nicht im Sinn, da ich mir über dieses Thema, zumindest bezogen auf Repräsentation in den Medien, recht wenig Gedanken mache. Ich glaube nämlich, dass es nach wie vor nicht möglich ist, Diversität (egal in welcher Form) so darzustellen, dass es nicht total komisch wirkt. Vermutlich wird auch in 10 Jahren noch den Eindruck entstehen, dass (Anime-)Studios entweder zu viel Schiss davor haben, etwas falsch zu machen oder sich nicht wirklich mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Da ich aber keine Ahnung von dem Handwerk als solches habe (das Erschaffen von Charakteren und dem Schreiben von Dialogen und Storys), könnte ich gar nicht sagen, wie man es konkret umsetzen könnte.

    Tsukimi

    Welche Art von Diversität wünschst du dir abgesehen von Hautfarben? Handelt es sich dabei ebenfalls um äußerlich Sichtbares oder betrifft dies auch beispielsweise abweichende Arten zu denken und zu fühlen? Es würde mich interessieren, ob du diesbezüglich auch schon die eine oder andere konkrete Vorstellung hast.

    Der Horror ist aber in Teil 1 besser.

    Ich bin ein einscheisser, ich würde Resi evil nur spielen wenn ich Besuch oder Zuschauer hätte 😂

    War Resident Evil denn jemals gruselig? :dogekek:

    Okay, 2 Remake war teilweise heftig. Ansonsten ein gewisser Abschnitt aus Village (Eventuell noch RE7 - kann ich aber nicht sagen, ist der einzige Teil den ich noch nicht gespielt habe).