Beiträge von Ruza

    Ich gucke aktuell Digimon Frontier.

    Als der Anime damals auf RTL2 lief, mochte ich die Staffel sehr gerne und fand das Konzept, dass Menschen sich in Digimon verwandeln auch richtig cool. Mich stört es nicht, dass die Charaktere keine klassischen Digimon-Parnter haben, finde die Designs der Legendären-Digikrieger echt ikonisch. Ich wollte einfach etwas anschauen, wo ich abschalten kann. Klar, ist es kein Meisterwerk, aber es macht trotzdem Spaß den Anime wieder zu gucken. Es gehört halt einfach zu meiner Kindheit und ich verbinde damit schöne Erinnerungen. Die Figuren wirken teilweise flach, aber irgendwie mag man sie trotzdem und es ist einfach ein nostalgisches Erlebnis. Und die Lieder? Die sind noch immer der absolute Hammer! :lovex:

    Ehrlich gesagt mache ich mir darüber nicht mehr so viele Gedanken. Früher habe ich mich ungeschminkt kaum vor die Tür getraut. Ich bin sogar zwei Stunden früher aufgestanden, nur um mich für die Schule fertig zu machen. Heute wäre das für mich undenkbar, dafür bin ich mittlerweile viel zu faul, jede zusätzliche Sekunde im Bett ist mir heilig.

    Inzwischen gibt es Tage, an denen ich mich hübscher fühle und andere, an denen das weniger der Fall ist. Manchmal habe ich richtig Lust, mich zurechtzumachen und zu schminken, aber dann mache ich das ganz bewusst für mich selbst. Und am Abend heule ich dann wieder rum, weil ich mich noch abschminken muss, obwohl ich mich eigentlich einfach nur ins Bett hauen möchte. :keineahnung:

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    Also wenn man den Tieren wirklich etwas zu ihrem Wohl beitragen möchte, sollte man sich überlegen, warum schafft man sich überhaupt ein Haustier an und ist es auch das Richtige? Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Katze sich wirklich wohl fühlt, wenn sie immer nur in den 4 Wänden eingesperrt ist. Dann wäre es doch zum Wohl der Katze besser, wenn sie in eine Umgebung kommt, wo sie sich frei bewegen kann und auch keine Wildtiere gefährdet.

    Es ist zu pauschal zu sagen, dass sich Katzen grundsätzlich nicht wohlfühlen, wenn sie ausschließlich in der Wohnung gehalten werden. Viele Katzen, wie zum Beispiel Wohnungskatzen von klein auf, ältere Tiere, kranke oder ängstliche Katzen leben sehr zufrieden in reiner Wohnungshaltung, wenn diese artgerecht gestaltet ist (genügend Beschäftigung, Rückzugsmöglichkeiten, Sozialkontakt, Sicherheit).

    Umgekehrt ist Freigang keine Garantie für mehr Tierwohl. Draußen lauern eben Risiken wie Verkehr, Krankheiten, Vergiftungen oder Revierkämpfe. Zudem bedeutet „Freiheit“ aus menschlicher Sicht nicht automatisch Wohlbefinden für jede Katze, für manche Tiere ist ein geschütztes und stressfreies Umfeld deutlich besser.

    Mögt ihr Digimon?
    Ja, ich mag Digimon. Als Kind habe ich Digimon so geliebt und mir nichts sehnlicher gewünscht, als selbst ein Digimon-Partner zu haben und durch die Digiwelt zu reisen. Bis einschließlich Digimon Data Squad habe ich alle Staffeln geschaut. Außerdem hat Digimon so geile deutsche Openings! Wenn ich mir die anhöre, kann ich gar nicht anders, als mitzusingen.

    Aktuell rewatche ich Digimon Tamers und merke erst jetzt, wie viel düsterer und tiefgründiger diese Staffel im Vergleich zu den Vorgängern ist. Besonders Impmon hat für mich eine unglaublich starke Charakterentwicklung und sein Mega-Level ist der absolute Peak. Anfangs ist Impmon ein Digimon, welches seine wahren Gefühle versteckt, andere provoziert und sich über sie lustig macht, weil er mit seinem eigenen Schmerz und seinen Verletzungen nicht umgehen kann. Irgendwie tat er mir echt leid. Impmon zeigt, dass Veränderung möglich ist, wenn man Einsicht und Selbstreflexion an den Tag legt. Das fand ich echt stark und er zählt auch zu meinen Lieblings-Digimon. Dieses Digimon ist für mich das emotionale Herzstück von Tamers. 😈❤️

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    Kennt ihr Menschen, die Digimon mögen?
    Viele verbinden Digimon wahrscheinlich mit ihrer Kindheit, genauso wie ich. Es ist sehr nostalgisch, gerade für Leute, die mit den ersten Staffeln aufgewachsen sind. Auch heute kenne ich einige, die Digimon noch immer lieben.

    Was wünscht ihr euch für Digimon?
    Ich persönlich würde mir Fortsetzungen wünschen, die die alten Digimon und Storylines wieder aufgreifen. Vielleicht hänge ich auch einfach viel zu sehr an den alten Staffeln und Digimon. Für neue Designs und Digimon kann ich mich irgendwie nur schwer begeistern.

    Habt ihr Merch? Wünscht ihr euch mehr Merch?
    Ich selbst habe aktuell kein Merch, aber wenn man sich Digimon-Figuren so anschaut, gibt es schon einige coole davon. Für mich ist es okay so, wie es ist.

    Hat Digimon noch eine Zukunft?
    Hmm, ich denke schon. Digimon hat eine starke Fanbase, viel Nostalgie und das Potenzial, auch reifere Geschichten zu erzählen, wie man in Tamers gut sieht.

    Ich zocke gerne auf der Switch, schaue Anime und verliere mich dabei oft in Gedanken über die Storys und Charaktere. Meine Gedanken versuche ich dann in Worte zu fassen und hier als Beitrag zu teilen. Ich schreibe einfach gerne lange Beiträge. Außerdem liebe ich Selfcare in allen Formen: sei es eine lange heiße Dusche, Gesichtsmasken oder das Ausprobieren einer neuen Pflegecreme und natürlich endlos schlafen! ⭐️💙

    Früher habe ich sehr gerne gezeichnet und würde das gern wieder mehr aufleben lassen. Ich zeichne zwar noch immer, nur leider viel zu selten.

    Hunter x Hunter ist für mich ein ganz besonderer Anime. Der Einstieg war zäh und hat mich zunächst nicht wirklich gepackt. Trotzdem bin ich drangeblieben. Und zum Glück, denn hätte ich abgebrochen, hätte ich unfassbar tolle Charakterentwicklungen, großartige Kämpfe, die weit über bloße Faustschläge hinausgehen und eine Story verpasst, die mit den Gefühlen der Zuschauer spielt und nicht nur Neteros Herz ins Wanken bringt. In Hunter x Hunter ist sogar ein Brettspiel zwischen zwei komplett verschiedenen Individuen spannender zu verfolgen, als so manche Kämpfe in anderen Anime. Eine Sache, die mich an Attack on Titan so gepackt hat, ist, wie Isayama mit den Begriffen Gut und Böse spielt und genau dasselbe macht auch Togashi. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen dabei so stark ineinander, dass man am Ende gar nicht mehr weiß, auf wessen Seite man eigentlich stehen soll.

    Killua hat Menschen getötet und diese Taten bleiben auch grausam. Killuas Entwicklung besteht nicht darin „Gut“ zu werden, sondern sich von der Angst und Kontrolle zu lösen und endlich seine eigenen Entscheidungen zu treffen. In Gon fand er einen Freund, der ihm zeigte, dass er mehr sein kann, als seine Vergangenheit. Durch diese Freundschaft erhielt er die Möglichkeit, dem Schatten seines früheren Lebens zu entkommen. Für mich ist die Freundschaft zwischen Gon und Killua einer der besten in Anime-History! Killua ist auch einer meiner Lieblings-Charaktere aus dem Anime.

    Kurapika ist mir anfangs gar nicht so aufgefallen. Er wirkte freundlich, ruhig und ist ein kluges Köpfchen, aber so richtig interessiert hat er mich nicht … bis zum Yorknew City Arc. Kurapika ist nicht nur ein „netter“ Kerl, in seinem Inneren brennt ein unbarmherziger Hass. Er ist bereit, alles zu tun, um seinen Clan, der von der Spinne ausgelöscht wurde, zu rächen. Seine Fähigkeit spiegelt seinen Zorn auf eine perfekte Weise wider. Kurapika besitzt eine dunkle Seite, obwohl er für seine Freunde alles tun würde, genauso wie die Spinne, deren Mitglieder bereit sind, alles füreinander zu tun, sogar ihr Leben zu opfern. Ihr Requiem und zugleich eine meiner Lieblingsszenen, war ein Ausdruck dieser Loyalität.

    🎼🕷️🕸️

    The calendar loses a precious component. The remaining months gather to mourn. The mourners play a melody, while the eleventh moon quietly rises. Uvo… Can you hear? The requiem we’re offering to you?

    Man merkt hier schon, dass Hunter x Hunter kein klassisches Gut-gegen-Böse-Muster verfolgt, doch der Chimera Ant Arc stellt das noch einmal auf eine ganz neue Ebene. Ich liebe diesen Arc. Ich hatte so oft Gänsehaut während dem Zuschauen. Die Ameisen wurden erschaffen, um Leid und Zerstörung zu bringen. Sie sind skrupellos und ihnen fehlt es an jeglicher Moral. Zumindest sollen wir das am Anfang glauben. Anfangs hasste ich Pitou, doch die Szenen und Gespräche mit Gon, machten es mir zunehmend schwer, diesen Hass aufrechtzuerhalten. Gon… wir alle kennen Gon als freundlichen, naiven und zielstrebigen Jungen. Aber seine Entwicklung im Chimera Ant Arc war echt erschreckend. Irgendwie verstörend, aber gleichermaßen faszinierend. In diesem Arc erlebte jeder Charakter, selbst die kleinsten, eine Entwicklung. Der finale Kampf war großartig. Knuckle und Shoot fand ich zunächst langweilig, aber mit der Zeit sind sie mir dann doch ans Herz gewachsen und hatten einige coole Momente. Meruem hatte wohl die krasseste Entwicklung von allen. Aus einem Monster, dessen Handlungen für sich sprachen, wurde jemand, der nicht mehr kämpfen, sondern nur noch reden und diskutieren wollte. Die Beziehung zwischen Meruem und Komugi war für mich der emotionale Kern des Arcs. Netero rufte bei mir gemischte Gefühle hervor. Meruems Entwicklung und seine reflektierte Sicht auf die Welt stehen Neteros entschlossener Vorgehensweise und seinen umstrittenen Methoden gegenüber – das war wirklich ein perfekter Kampf!

    So sehr ich HxH auch liebe, finde ich nicht alles an dem Anime perfekt. Das Kampfsystem ist eigentlich sehr interessant, aber ich hab’s nicht immer ganz verstanden und manchmal wurde es mir auch zu viel. Manche Folgen waren für mich so langweilig, sodass ich mir wünschte, sie würden endlich vorbeigehen. Viele Fans mögen Hisoka, aber ich persönlich kann mit ihm nicht viel anfangen. Einige Szenen mit ihm fand ich sogar ziemlich unangenehm. Kite hätte man mMn auch früher im Anime einbauen sollen, damit man besser nachvollziehen kann, weshalb Gon so an ihm hängt. Ich hätte auch gerne mehr von seiner Fähigkeit „Crazy Slots“ gesehen. Aber ich muss auch nicht alles daran gut finden, um den Anime zu lieben. :lovex:

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