Twenty-Five Twenty-One
"The moments when I dared to say everything would last forever. I loved living in that illusion."
Eine bittersüße Serie. Sie erinnert einen daran, wie vergänglich Träume, die Jugend und erste Liebe sind. Die Serie regt dazu an, über die eigene Vergangenheit nachzudenken, über die Unbeschwertheit, mit der man früher durchs Leben gegangen ist, über die Menschen, die einen auf diesem Weg begleitet haben und über die vielen kleinen Momente, die längst vergangen sind, aber für immer einen Platz im Herzen behalten. Was mir extrem gut gefallen hat, ist die nostalgische Atmosphäre. Die Serie versetzt den Zuschauer zurück in eine Zeit, in der Kassetten, Röhrenfernseher und klobige Computer zum Alltag gehörten. Was mir ebesno gut gefallen hat, ist, dass es nicht nur um die erste große Liebe geht. Freundschaften werden als genauso wichtig wie die Liebesgeschichte beschrieben. Die Serie hat mich oft zum Lächeln gebracht, aber genauso hat sich mich zum Weinen gebracht. Ich habe sie auch schon ein paar Mal rewatcht.
It's Okay to Not Be Okay
"When you're tired, get some rest. When you're sad, go ahead and cry. It's okay to take a break."
It's Okay to Not Be Okay ist eine einzigartige Serie. Die Charaktere sind einzigartig, sie tragen tiefe Wunden aus der Vergangenheit mit sich herum und haben Schwierigkeiten in der Gegenwart damit umzugehen. Es hat mir so gut gefallen, wie die Märchengeschichten in die Handlung eingebaut wurden. Sie spiegelten unausgesprochene Gedanken und Gefühle wider. Die Dynamik zwischen den drei Hauptcharakteren ist einfach großartig. Ko Moon-young ist eine unglaublich komplexe Figur. Sie ist oft schwierig, kalt und unberechenbar, aber gleichzeitig auch verletzlich, vor allem in den Momenten, in denen sie alleine ist und niemand ihre wahre Seite sieht. Ich mochte sie nicht immer, aber sie ist eine interessante Figur. Bei dieser Serie kullerten auch ein paar Mal die Tränen. Ich liebe emotionalen Damage bei Serien einfach.
Spuk in Hill House
"Some things can't be told. You live them, or you don't. But they can't be told."
Spuk in Hill House ist meine Lieblings-Horrorserie. Sie ist so fesselnd, dass man gar nicht anders kann, als auf die nächste Folge zu klicken. Jeder Charakter bekommt eine eigene Folge, die tiefe Einblicke in die jeweilige Persönlichkeit und den Umgang mit Trauma gibt. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart macht die Handlung unglaublich spannend und sorgt dafür, dass sich die Geschichte Stück für Stück zusammensetzt. Ich fand es sehr gut, dass jede Figur ihre eigene Perspektive bekommt und man dadurch besser versteht, warum sie mit bestimmten Ängsten, Schuldgefühlen oder Problemen zu kämpfen hat. Obwohl alle Geschwister unterschiedlich mit ihren Erinnerungen umgehen, sind sie durch ihre gemeinsame Vergangenheit verbunden. Die Serie ist nicht nur gruslig, sondern auch super emotional.
Chilling Adventures of Sabrina
"Who doesn't enjoy a good scare every now and again? Especially this time of year."
Als Kind habe ich den Cartoon so sehr geliebt. Natürlich ist die Serie um einiges düsterer, aber genau so soll es auch sein. Die Mischung aus Hexerei, Mythologie und den Problemen des Erwachsenwerdens finde ich super gelungen. Generell finde ich Okkultismus spannend und dass die Serie auch historische Themen aufgreift, wie zum Beispiel die Hexenprozesse von Salem. Greendale hat sich für mich wirklich so angefühlt, als wäre dort jeder Tag wie Halloween. Ich schaue die Serie deshalb auch besonders gerne zur Halloween-Zeit, weil sie einfach die perfekte Atmosphäre dafür schafft. Ich mag es, mich gruseln zu lassen, besonders in dieser Jahreszeit. Die düstere Stimmung und die geheimnisvolle Welt von Sabrina passen für mich einfach perfekt zu Halloween. Schwarze Katzen finde ich besonders schön und Salem ist sowieso mein Liebling aus der Serie. Ich mag aber auch Sabrinas selbstbewusste Art sehr gerne.
