Nur gerade zwei Anmerkungen die mir in den Sinn gekommen sind. Dein Punkt, dass Gendern Widerstände verstärken könnte. Das ist kein Argument, generell wird jede progressive Veränderung erst mal abgelehnt. Wenn wir immer darauf gewartet hätten, dass alle mit einer "Veränderung" oder Neuerung einverstanden sind, gäbe es wohl heute noch viel mehr Ungerechtigkeiten. Veränderungen sind unbequem, aber das macht sie nicht weniger wichtig. Das Frauenquote-Thema ist auch eine tote Diskussion. Man kann in einem Gebiet wo keine Gerechtigkeit vorherrscht Gerechtigkeit fordern. Ohne Quoten bleiben oft die alten Netzwerke und Strukturen bestehen, die von Männern dominiert sind. Quoten sind weniger ein "unfairer Vorteil", sondern ein Werkzeug, um diese strukturellen Ungleichheiten auszugleichen. Wie würdest du sonst sicherstellen, dass Männer nicht "unter sich bleiben", wie du selbst sagst? Also als großes ganzes gesehen.
(sorry bin in Eile. Rechtschreibfehler bitte ignorieren)