Beiträge von Tsukimi

Zu viele Münzen? Ab in die Spielhalle!
Das ACG Casino hat geöffnet.

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    Der Eröffnungspost erklärt es eigentlich schon ganz gut, aber ich möchte es noch einmal etwas näher erläutern, weil ich glaube, dass hier ein kleines Missverständnis vorliegt.

    Bei "Post-Anime Depression" geht es nicht unbedingt darum, dass ein Anime ein Drama ist oder dass einen die Handlung während des Schauens traurig oder emotional fertig macht. Das kann natürlich vorkommen, ist aber nicht zwingend der Auslöser.

    Dieses Gefühl kann durch ganz unterschiedliche Dinge entstehen. Zum Beispiel durch eine Romanze, bei der man dieses wohlige Gefühl bekommt und sieht, wie eine Beziehung genau so läuft, wie man es sich für das eigene Leben vielleicht wünschen würde, nur mit dem Unterschied, dass es im eigenen Leben eben nicht so ist. Oder durch eine Fantasy-Welt, in die man während des Schauens regelrecht eintaucht und sich vorstellt, selbst solche Abenteuer erleben zu können, während das eigene Leben im Vergleich dazu vielleicht ziemlich eintönig erscheint.

    Man kann sich auch stark mit einem Charakter identifizieren, eine besondere Bindung zu ihm aufbauen oder sich sogar zu ihm hingezogen fühlen. Und dann sind plötzlich 12, 24 oder 100 Episoden vorbei. Die Geschichte ist zu Ende, diese Welt existiert für einen selbst erst einmal nicht mehr und man wird mehr oder weniger abrupt wieder aus dieser kleinen Blase herausgerissen. Und dann ist da wieder der ganz normale Alltag.

    Genau diese Diskrepanz kann dieses Gefühl von Leere oder Niedergeschlagenheit hervorrufen. Man vermisst nicht unbedingt die traurige Handlung, sondern vielmehr das Gefühl, das einem diese Welt und ihre Charaktere während des Schauens gegeben haben.

    Und ich finde, man darf sich durchaus auch einfach mal in eine solche Welt fallen lassen und vollkommen darin aufgehen. Dafür schaut man schließlich Geschichten. Es ist doch eigentlich etwas Schönes, wenn ein Werk einen so sehr erreichen kann, dass man auch nach dem Ende noch darüber nachdenkt oder die Charaktere und die Welt vermisst.

    Problematisch wird es meiner Meinung nach eher dann, wenn man dieses Gefühl nach praktisch jedem zweiten Anime bekommt oder der reale Alltag einem dauerhaft so leer und unbefriedigend vorkommt, dass man immer stärker in solche fiktiven Welten flüchtet. Dann sollte man sich vielleicht tatsächlich einmal fragen, ob es nicht Dinge im eigenen Leben gibt, die man verändern könnte. Und wenn die Niedergeschlagenheit sehr stark oder dauerhaft ist, kann es natürlich auch sinnvoll sein, sich professionelle Hilfe zu suchen.

    Und zu deiner letzten Frage... Ich sehe deshalb keinen Widerspruch darin, einen Anime zu schauen, von dem man weiß, dass er einen emotional mitnehmen wird. Manchmal weiß man vorher sogar genau, dass das Ende weh tun wird, aber man nimmt diese Erfahrung trotzdem gerne mit. Man investiert die Zeit ja nicht trotz der Emotionen, sondern gerade auch wegen ihnen.

    Ich hatte heute mal wieder Lust auf ein Weltraumabenteuer. Also habe ich mir Project Hail Mary (deutscher Titel: Der Astronaut) auf Amazon Prime angesehen. Der Film hat auf IMDb und Rotten Tomatoes kaum negative Bewertungen. Normalerweise kann ich mich darauf meistens verlassen, dass er mir dann auch gefällt. Diesmal war das aber so rein gar nicht der Fall.

    Was für ein selten bescheuerter Film. Ich kann nicht einmal dem sonst guten Schauspiel von Ryan Gosling etwas abgewinnen. Zugegeben, ich für meinen Teil bin Fan von Hard Science Fiction, und das möchte der Film auch gar nicht sein. Aber abgesehen davon ist der Film an so vielen Ecken und Enden einfach schwachsinnig.

    Das beginnt spätestens an der Stelle, an der man ihn, einem Physiklehrer, mit Proben einer dem Film die Handlung gebenden, sonnenauslöschenden Spezies allein lässt, ohne richtiges Labor, ohne Sicherheitsprotokolle und ohne professionelle Überwachung. Und nein: Karl ist keine professionelle Überwachung.

    Ich habe nicht einmal Lust, die weiteren Punkte aufzuzählen, die mich an dem Film gestört haben, weil er es einfach nicht wert ist.

    2–3 Szenen gab es, in denen auch ich lachen musste. Rocky ist ja schon ein ziemlich witziges Wesen. Aber alles in allem sehe ich das als 2,5 Stunden verschenkte Lebenszeit an.

    Heute in meiner Sammlung dazugekommen. Ich plane, auch alle anderen zu kaufen, aber die sind deutlich teurer als 1th Fes und "5th Fes Capture the Moment" sprengt mit 250–600 € gebraucht absolut den Rahmen. Alles zu seiner Zeit, vielleicht mache ich ja mal einen Schnapper.

    Ah, mir ist übrigens erst heute beim Auspacken eingefallen, dass ich gar keinen Blu‑Ray-Player habe … Na ja ist eh zum Sammeln.

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    Der Refrain ist so nice :partyparrot:. Banger!

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    Werede gleich mit Mushoku Tensei: Jobless Reincarnation fortfahren

    Ich nachher auch. ABER mit dem Hörbuch. Ich habe nämlich vor einigen Tagen gesehen, dass es alle 26+1 Bände der Lightnovel auf Englisch gibt. Bin aktuell bei Buch 3 und habe schon bis Buch 7 gekauft. Alles in allem wird das zwar etwas teuer, aber bei Audible gibt es viele Tricks und Kniffe, sodass ich am Ende wohl so bei 180€ statt 270€ ankommen werde. Der Sprecher ist gut, aber die ersten Bücher sind halt viel von Dialogen der Kinder geprägt und das klingt etwas schräg, wenn er da seine Stimme verstellt. Ich sehne mich also schon nach den kommenden Bänden xD.

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    Ich weiß nicht, ob ich lachen oder heulen soll. Manches ist klar überspitzt, aber das Meiste leider nicht.