Beiträge von Tsukimi

    Ideologien zählen beispielsweise zu Diversität, und die brauche ich ehrlicherweise auch nicht im Anime.

    Also, ich habe schon von ideologischer Diversität gehört, aber noch nie, dass Ideologie zu Diversität zählt. Ist das ein Ding? Kannst du da genauer drauf eingehen?

    Gemeint war, dass Ideologien identitätsprägend sind und Werte, Lebensweise sowie Zugehörigkeit beeinflussen, was typische Diversitätsmerkmale darstellt. Treffender wäre daher vermutlich der Begriff weltanschauliche Diversität statt Ideologie. Diese muss ich in Animes jedoch nicht haben, außer sie steht in einem hinterfragenden oder lehrreichen Kontext.

    Eigentlich wollte ich nichts mehr dazu schreiben, da es tatsächlich mehr Beachtung bekam, als ich zuvor angenommen hatte. Aber ich möchte nun meinen Standpunkt noch etwas deutlicher machen.

    Diversität steht weder nur für sexuelle Orientierung noch nur für Ethnie... darunter fallen unzählige Dinge. Deshalb konnte ich den Beitrag von Chojin in Bezug auf den Blickwinkel und die Stadt zu gewissen Teilen nachvollziehen. Zumindest habe ich ihn so verstanden, dass es innerhalb einer Stadt mehr Formen von Diversität gibt, die einem in anderen Teilen seltener begegnen. Damit ist ja nicht zwingend gleich eine Ethnie gemeint. Kann natürlich auch komplett anders gemeint sein. Ideologien zählen beispielsweise zu Diversität, und die brauche ich ehrlicherweise auch nicht im Anime.

    Wenn ich in meinem Beispiel von mehr Vielfalt in Animes spreche, dann geht es mir nicht nur um die hier oft genannten Themen Sexualität und Ethnie, auch wenn ich bereits bestätigt habe, dass sich mein Eingangspost hauptsächlich auf Ethnie/Hautfarbe bezogen hat.

    Um ein weiteres Beispiel zu nennen, was meiner Meinung nach in Animes öfter vorkommen sollte, wären Krankheiten oder Behinderungen. Es ist ein Medium, das vor allem von Jugendlichen konsumiert wird, und damit die perfekte Gelegenheit, auch für so etwas Bewusstsein zu schaffen. Ich liebe den Film A Silent Voice, weil er zum einen fantastisch ist und zum anderen auf die Schwierigkeiten im Alltag von Menschen mit Behinderungen aufmerksam macht. Das bedeutet nicht, dass ich nun zig Filme und Serien mit diesen Personengruppen möchte, sondern dass ich es einfach toll fände, häufiger mal Charaktere zu sehen, die so sind, wie echte Menschen nun mal sind. . . nämlich allesamt unperfekt.

    Das ist nur ein einziger weiterer Punkt von etlichen. Zum Beispiel mentale Erkrankungen, unterschiedliche soziale Hintergründe, verschiedene Körperbilder, Altersunterschiede oder Charaktere, die nicht dem klassischen Idealbild entsprechen. Wobei hiervon Genanntes zu Teilen auch bereits in manchen Animes thematisiert wurde.

    Also, es geht mir nicht darum, dass jeder Anime nun diese Personengruppen enthält, aber meiner Ansicht nach würde es auch nicht schaden, diese mehr zu vertreten.

    die Kontoverse ergibt sich aus dem jeweiligen Blickwinkel auf Diversität, Vielfalt und dergleichen - also wie man diese für sich selbst wahrnimmt.

    Damit wirst du wohl recht haben. Mein eigener Blick auf Diversität und Vielfalt unterscheidet sich mit Sicherheit von dem einer Person, die in einer größeren Stadt lebt. In meinem Dorf spielt Vielfalt kaum eine Rolle, und in der nächstgrößeren Stadt halte ich mich im Wesentlichen nur aus beruflichen Gründen auf.

    Vor diesem Hintergrund ist es durchaus wahrscheinlich, dass mein Verständnis von Vielfalt ein anderes ist und meine ursprüngliche Aussage insofern etwas vorschnell beziehungsweise zu undifferenziert formuliert war.

    Gleichzeitig möchte ich jedoch anmerken, dass wir uns inzwischen recht weit von meinem eigentlichen Anliegen entfernt haben. Es war nicht meine Absicht, hier eine grundlegende Diskussion über mein persönliches Verständnis von Vielfalt zu führen, nur weil ich mir mehr verschiedene Hautfarben in Animes wünsche.

    letztlich wurden und werden auch weiterhin die meisten Anime für den japanischen Markt produziert.

    Das mag vor einigen Jahren noch zutreffend gewesen sein, inzwischen hat sich die Situation jedoch spürbar verändert. Der AJA Anime Industry Report zeigte 2024 bereits, dass der internationale Markt den japanischen überholt hat. Auch wenn nach außen weiterhin der Eindruck einer primär auf den heimischen Markt ausgerichteten Produktion entstehen mag, ist letztlich der wirtschaftliche Faktor ausschlaggebend. Wo das größte Umsatzpotenzial liegt, dorthin richtet sich auch der Blick der Unternehmen, und japanische Firmen bilden hier keine Ausnahme. Entsprechend wird der westliche Markt zunehmend berücksichtigt, was sich mittel- bis langfristig auch in inhaltlichen und gestalterischen Anpassungen widerspiegeln dürfte. Sollte ich damit falschliegen, lasse ich mich aber auch gerne eines Besseren belehren.
    Aber ich gehe insofern mit, als dass sich diese Entwicklung nicht unmittelbar und direkt auf die kreativen Köpfe hinter den Geschichten auswirkt.

    Random oder was persönliches?

    Random mit einem Touch persönlich, wenn man so will. Ehrlich gesagt wüsste ich selber gerne, woher das kam. Weil ich nichts in diese Richtung über den Tag gelesen/gehört/gesehen hatte. Das Nervige war, dass ich zwischenzeitlich immer wieder aufgewacht bin, aber statt danach ruhig weiterzuschlafen, ging der Scheißtraum einfach immer weiter....

    Danke.

    Tsukimi

    Welche Art von Diversität wünschst du dir abgesehen von Hautfarben? Handelt es sich dabei ebenfalls um äußerlich Sichtbares oder betrifft dies auch beispielsweise abweichende Arten zu denken und zu fühlen? Es würde mich interessieren, ob du diesbezüglich auch schon die eine oder andere konkrete Vorstellung hast.

    Mein ursprünglicher Beitrag bezog sich tatsächlich vor allem auf Diversität in Bezug auf Hautfarbe.


    Das heißt aber keineswegs, dass ich anderen Formen von Diversität abgeneigt bin, ganz im Gegenteil. Ich finde es schön, wenn nicht alle gleich sind. Diese Vielfalt schätze ich im realen Leben und fände es genauso bereichernd, sie auch in Animes stärker wiederzufinden.


    Wenn du etwas Konkretes im Sinn hast, kannst du gerne ein Beispiel nennen. Und um ehrlich zu sein: Es gibt sicher auch Dinge, bei denen ich innerlich vielleicht kurz die Augenbraue hochziehe, die ich aber trotzdem akzeptiere und den Menschen ihre Freiheit lasse.

    Ich war mir unsicher, wohin mit dem Beitrag, da es weder eine "Erkenntnis des Tages" ist, sondern eher ein Gedanke, den ich heute mal wieder beim Anime schauen hatte. Eigentlich sollte dieser Gedanke gar nicht kontrovers sein, landet aber nun dennoch hier im Bereich "Kontroverse Meinungen". Auch wenn ich nicht glaube, dass unsere Mitglieder hier großartig konträre Ansichten haben werden.

    Ich fände es schön, wenn es generell mehr Diversität in Animes gäbe, besonders auch in Bezug auf Hautfarben. Nicht im Sinne von künstlich aufgezwungener Diversität, wie man es mittlerweile in manchen Serien und Filmen vorfindet, sondern einfach natürlicher vertreten.

    Zwar gibt es mittlerweile öfter Anime mit Charakteren mit dunklerer Hautfarbe, aber sie sind fast immer nur Nebenfiguren. Das finde ich persönlich eher schade. Mir ist bewusst, dass das meist keinen rassistischen Hintergrund hat, sondern eher mit der vergleichsweise geringen Vielfalt innerhalb Japans zusammenhängt. Trotzdem wirkt es auf mich etwas rückschrittlich, schließlich ist es ja nicht so, als gäbe es kein Bewusstsein dafür, was es noch so hinter dem großen Teich gibt.

    Der Gedanke kam mir heute z. B. bei Fate/Strange Fake, wo Tine Chelc als Master einen leicht dunkleren Hautton hat und ich mir dachte, gerne mehr davon. Oder zuletzt bei Gachiakuta mit Semiu Grier, ein absolut cooler Charakter.

    Wie gesagt, eigentlich sollte dies nicht kontrovers sein, aber da es selbst im Jahr 2026 noch genug Gegenstimmen gibt, kann ich es, denke ich, hier lassen. Ansonsten @Mods gerne dahin verschieben wo es besser passt.

    Ein neuer Tag, eine neue YouTube-Idee aus der Kategorie "Fickt euch Nutzer" Diese entfernen nun nach und nach Custom Untertitel. Warum? Vermutlich wollen sie KI Untertitel erzwingen. Deren Monopolstellung und die damit einhergehende Dreistigkeit nervt einfach nur noch so sehr.

    Ich habe jetzt etwa 8 Stunden in Hytale verbracht. Da es ein Early-Access-Titel ist, sind meine Ansprüche noch nicht so hoch. Das Spiel macht Spaß und es kann definitiv noch richtig gut werden. Zum aktuellen Zeitpunkt muss ich sagen, fehlen mir noch einige Dinge, simple Sachen wie zum Beispiel Items zerstören zu können. (es gibt bereits Mods für sowas)

    Tatsächlich finde ich auch, dass alles zu sehr auf einem Haufen ist. Es gibt vieles zu entdecken, aber wenn die Krypta direkt neben dem Elfentempel ist und 100 Meter weiter dann schon das nächste Bauwerk steht, macht es weniger Spaß, diese zu entdecken, und man hat eher das Gefühl von „Ah ok, ja, da ist schon wieder was“.

    Aber wie gesagt das wird sicher noch.

    Hi Lou,

    erst einmal willkommen im Forum. Insofern es dich nicht stört, dass hier die meisten älter sind als du, wirst du hier sicher Leute finden, mit denen du dich unterhalten kannst. Die Liebe für Animes, Games und Co. teilen hier eigentlich alle, unabhängig vom Alter. Es gibt also immer Redebedarf.

    Das hier ist zwar der falsche Bereich für ein solches Thema, aber ein Mod wird sich schon darum kümmern :)

    Viel Spaß bei uns.

    Habe ich zwar hier schon mal gepostet aber who cares?

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    Aktuell habe ich Netflix, Amazon Prime und Crunchyroll (und YouTube Premium, wenn man das mitzählen möchte).
    Korrektur: Prime habe ich gerade gekündigt. So selten, wie ich dort etwas schaue oder bestelle, lohnt sich das für mich einfach nicht mehr. Wahrscheinlich wird in den nächsten Tagen auch Netflix dran glauben müssen, das hatte ich mir eigentlich nur für Stranger Things geholt. Clever wie sie sind, wurde die Serie natürlich gesplittet, sodass man mindestens 2 Monate zahlt.

    Heute startet in Deutschland HBO Max und viele der wirklich guten Serien der letzten Jahre stammen nun mal von HBO.
    Also werde ich wahrscheinlich schwach und dem Einführungsangebot von 5,99 € erliegen und zu diesem Anbieter wechseln.

    EDIT: Oha, die 5,99 € gelten nur mit Werbung. Sie starten also gar nicht erst mit irgendwelchen Schnäppchen und gehen direkt mit 11,99 € aufs Ganze. Das ist natürlich uncool, aber wenn das Angebot stimmt, kann ich damit wohl leben.

    Respekt, ich hab einmal vor vielen Jahren versucht während dem zocken ein Hörbuch zu hören und habe von letzterem gar nichts mitgekriegt. Ziemliches Multitaskingtalent von dir, Hut ab! Ich musste selbst mit dem Aufräumen im Zimmer mal pausieren wegen einer spannenden Stelle in einem Hörbuch.

    Also da kommt es aber auch sehr auf das Spiel drauf an und natürlich darauf, ob ich alleine spiele. Aber wenn man in Minecraft ein wenig baut und gleichzeitig etwas hört, geht das schon ganz gut. Beim Autofahren höre ich 50/50 Musik und Hörbuch/Podcast, mein Arbeitsweg geht je nach Verkehr 40–50 Minuten, da bietet es sich einfach an. So habe ich z. B. alle Eragon-Teile gehört. Problem ist nur, wenn es spannend ist und ich aussteigen muss, um an meinen Arbeitsplatz zu gehen. :pepemeltdown:

    Hörbücher sind einfach was richtig Cooles. Ob ich mir damit eine lange Autofahrt verschönere oder aber während ich mich in Minecraft durch Höhlen grabe einen Fantasy-Roman höre, es macht einfach Spaß, zwei Dinge gleichzeitig vereinen zu können. Ich finde, es ist auch einfach eine willkommene Abwechslung zu Musik.

    Aktuell habe ich auf Audible 43 Titel in der Bibliothek und noch 4 Guthaben zum Ausgeben(ich hoffe, dass in der Nächsten 2 für 1 Aktion auch mal wieder Titel für mich dabei sind). Zu 90 % handelt es sich dabei um Sci-Fi oder Fantasy. Abseits davon habe ich noch einige CDs von Preston & Child, welche ich in meiner Jugend sehr gern gelesen als auch gehört habe.

    Ich habe als Kind schon viel „Die ???“ oder „TKKG“ gehört, aber dann viele Jahre gar nichts mehr in Richtung Hörbücher, bis ich vor gut 8–10 Jahren auf YouTube auf eine junge Frau gestoßen bin, welche die Dämonenzyklus-Reihe von Peter V. Brett quasi als Fan las. Nun ja, leider halt nur in etwa bis zur ersten Hälfte des ersten Bandes. Ich habe versucht, es noch einmal zu finden, aber erfolglos. Jedenfalls gefiel mir das damals so gut, dass ich wieder mit Hörbüchern anfing und mir gleich die Dämonenzyklus-Reihe über Audible gekauft habe.

    Lieblingssprecher sind bei mir wohl Michael Hansonis, David Nathan, Matthias Lühn, Oliver Siebeck, Uve Teschner und Heiko Grauel. Matthias Lühn, Uve Teschner und Heiko Grauel gefallen mir beispielsweise in Sci-Fi-Romanen sehr gut und würden für mich auch nicht so recht für einen Fantasy-Roman passen. Also irgendwie verbinde ich diese Art von Stimmen damit, auch wenn das nicht so wirklich logisch klingt.

    Ich esse tatsächlich fast nur noch Konjaknudeln und Konjakreis, anstelle der "normalen" Alternative (zumindest wenn ich selbst koche). Irgendwann damit angefangen und dran hängen geblieben. Der Geschmack war zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Menge, die man dabei an Kalorien spart, ist halt einfach immens.

    Wo kaufst du diese denn? Vielleicht riechen ja nur die aus dem Rossmann so ekelhaft. Das war mein schlimmstes Problem mit denen.


    @Topic: Irgendwas stimmt nicht mit mir. Als ich vorhin im Auto daran dachte, was ich so Schönes am Wochenende machen könnte, war nicht allen Ernstes die Steuererklärung mein erster Gedanke … (nein ich mache die nicht gerne)