Kapitel 2
Helle Sonnenstrahlen wecken Max und Kiki aus ihren Träumen. Kiki gähnt herzhaft und springt ins kalte Wasser vor Freude. Das Max immer noch da ist und dies kein Traum ist, sondern wirklich real ist. Die beiden verstehen sich so toll, dass sie Max schon fast in ihr Herz geschlossen hat. Max guckt mit einem Lächeln zu Kiki hinunter. „Einen schönen guten Morgen wünsche ich dir Kiki.“ Freudig planschend wirbelt Kiki hin und her. „Ich wünsche dir auch einen wunderschönen guten Morgen!“ Kiki klettert freudig auf Max hinauf zu seiner Flosse und fragt ihn: „Wo schwimmen wir beide eigentlich hin?“ Kiki guckt ihn fragend an. Max überlegt: „Wie wäre es wenn wir einfach in eine Richtung schwimmen, irgendwo kommen wir sicher an.“
„Ja, das können wir machen.“ Der Delfin schwimmt mit hoher Geschwindigkeit und springt vor Freude, nicht mehr allein zu sein, auf und taucht hinein in das Wasser um gleich wieder darauf aufzutauchen.
Viele Tage sind sie unterwegs, spielen beim schwimmen Spiele, erzählen sich viel und lachen miteinander. Nachts bewundern sie ein jedes Mal den Himmel mit seinen Sternen und den hellleuchtenden Mond, der über sie wacht.
An einem sonnigen, warmen Tag können sie Umrisse einer Insel wahrnehmen.
„Max, Max! Schau mal da vorne ist was,“ sagt Kiki mit beschwingter Freude. “Ja Kiki, ich seh`s. Es muss eine Insel sein. Wenn ich mich beeile, dann sind wir morgen dort.“
Und tatsächlich am folgenden Tag sind sie nur noch wenige Meter entfernt. Kiki ist ganz aus dem Häuschen. „Juhu, wir sind gleich da!“ Max schwimmt langsamer und beobachtet den Strand. „Kiki, das scheint eine verlassene Insel zu sein. Ich kann weit und breit keinen Menschen entdecken.“
Der Stein guckt verwundert zu dem Strand hinüber. „Ja? Ich kann nicht so weit gucken.“ „Ja ich sehe nirgends jemanden.“ Max schwimmt Stück für Stück näher an das Ufer. Kiki springt von Max runter in das warme Wasser und schwimmt freudig zum Strand. Der Delfin folgt ihr nicht. Dies bemerkt auch Kiki und dreht sich verwundert um. „Max, warum kommst du nicht mit?“ „Ich kann nur im Wasser leben Kiki. An Land sterbe ich !“ Kikis kleine Kulleraugen verdunkeln sich schlagartig. „Aber, aber..“, stammelt sie traurig. Gehe ruhig Kiki. Ich warte hier auf dich. Und wenn du wieder kommst musst du mir alles erzählen was du gesehen hast“, versucht Max sie zu beruhigen. „Aber dann bist du hier doch alleine. Ich kann dich doch nicht alleine lassen. Das Geht doch nicht“, erwidert Kiki ganz traurig.
Max lächelt sie liebevoll an. „Du würdest mir aber auch damit einen Gefallen tun, wenn du die Insel ein bisschen erkundest und mir davon dann erzählst.“ Kiki guckt Max noch immer traurig an „Mh. Ok dann beeile ich mich aber, dass du nicht so lange alleine bist und warten musst.“ „Ok, dann bis später Kiki. Und passe auf dich auf!“ „Das mache ich“, versprach der kleine Stein und läuft mit den kleinen dünnen Beinchen von dannen.