Beiträge von optimistic-yuyu

    Schon sehr wichtig! Es ist natürlich schwierig, weil die Charaktere eben fiktiv sind und man nur bis zu einem gewissen Grad in ihr "emotionales Innenleben" blicken kann. Aber es gibt zum Glück so viele AutorInnen, denen das ganz wunderbar gelingt.

    Für mich ist ein individualistischer (Anime-)Charakter jemand, der sich traut, Sachen auf seine eigene Art zu machen und auch etwas neues wagt. Jemand der zu seinen eigenen Entscheidungen steht, egal was die Gesellschaft davon hält und vielleicht auch jemand, der neue Werte etablieren möchte. Ich finde auch, dass das eine das andere nicht ausschließt. Ein (weiblicher) Charakter kann ein rosa Zimmer mit Plüschtieren haben und trotzdem sehr individualistisch sein ~

    Einige weibliche Charaktere aus neueren Reihen, die mir dazu einfallen sind z. B. die drei Hauptcharaktere aus "Keep Your Hands Off Eizouken!", Emma aus "The Promised Neverland", Homura und Madoka aus "Puella Magi Madoka Magica", Makima aus "Chainsaw Man", Asirpa aus "Golden Kamuy", die Hauptcharaktere aus "A Place Further Than the Universe", Koguma aus "Super Cub" usw.

    Oh, das ist wirklich eine knifflige Frage, ich habe mich jetzt mal für die 90er und 00er Jahre entschieden. Die Jahrtausendwende hat für mich einen besonderen Charme, liegt bestimmt auch an Nostalgiegefühlen, der Zeitgeist war da aber auch ganz besonders, ich verbinde damit eine Art "Aufbruchstimmung". Ich denke dabei an Serien wie "Serial Experiments Lain", "Neon Genesis Evangelion", aber auch an "Slam Dunk" bzw. etwas später dann Serien wie "Paranoia Agent" oder "The Melancholy of Haruhi Suzumiya".

    Aber natürlich hat jedes Jahrzehnt seine Schätze und Perlen, ich finde andauernd interessante Anime, die 40 Jahre alt und älter sind, genauso gefallen mir viele aktuelle Serien.

    Dann gibt es natürlich auch noch Serien, die viele Jahre liefen und somit gleich mehrere Jahrzehnte geprägt haben ("Dragonball", "Ranma 1/2"), was eine Entscheidung nochmal schwieriger macht :D

    Bei "Goodbye, Eri" handelt es sich um einen One-Shot von Tatsuki Fujimoto (Autor von z. B. "Fire Punch" und "Chainsaw Man") und meiner Meinung nach einen der besten Einzelbände der letzten Jahre.

    Story:

    "Yuta wurde von seiner todkranken Mutter gebeten, ihre letzten Tage mit dem Smartphone zu dokumentieren. Als er den Film später vor versammelter Schülerschaft präsentiert, sind die Kritiken vernichtend. Überwältigt von seiner Enttäuschung, beschließt Yuta, vom Dach der Schule zu springen. Doch dort trifft er die mysteriöse Eri, die nicht nur ganz begeistert von seinem Film war, sondern ihn sogar bittet, einen weiteren zu drehen..."

    Quelle: Egmont

    Eigene Meinung:

    Technologie, Filme, eine narzisstische Mutter und ihr verzweifelter Sohn, der Blick auf die Welt durch die Kameralinse des ersten eigenen Smartphones, eine Generation, die mit selbigem aufwächst, die Verfälschung von Berichten über das echte Leben, Gewalt, das Kranksein und den Tod - all diese Themen (und noch einige mehr) verarbeitet Tatsuki Fujimoto in einem einzigen Band.

    Dabei gelingt es ihm auf wenigen Seiten die Charaktere und ihre Eigenheiten sowie Emotionen detailliert darzustellen und gleichzeitig den Leser/die Leserin einzuladen selbst zu entscheiden wie die Erzählung zu interpretieren ist.

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    Persönlich habe ich es so verstanden, dass auch das Ende noch zu Yutas und Eris Film gehört und Eri vielleicht gerne einer wäre, jedoch kein Vampir ist. Aber eine "Prise Fantasie" schadet nun mal nicht, ganz besonders dann nicht, wenn das eigene Leben so trostlos ist wie das der beiden Hauptfiguren. Denn Eris Krankheit und Yutas schutzloses Ausgeliefertsein gegenüber seiner Mutter halte ich für echt.

    Der Manga hat auch großes Potential immer wieder gelesen zu werden.

    bei den meisten davon gibt es inzwischen sogar eine Neuauflage, was mich für Neuleser freut, mich aber zum Teil auch ärgert, weil ich so teilweise mehr bezahlen musste (allerdings Jahre vor der Neuauflage, aber so was kann man nun mal leider nicht wissen ^^).

    Genau das sage ich mir auch immer wieder, und auch dass man die Reihe dann ja schon viel früher hatte :D Und für Sammler ist es sowieso was tolles, die Bände vom ersten Release zu haben.

    Das Problem hatte ich zum Beispiel mit Hyouka – aus irgendeinem Grund konnte ich Band 4 zu einem realistischen Preis nicht mehr finden. Es gab nur zwei Anzeigen auf eBay für je 45 €

    Ich frage mich immer ob die Leute quasi einen Riecher dafür haben, was mal vergriffen sein wird (gut, bei manchen Serien ahne ich es mittlerweile auch schon mal) oder einfach auf gut Glück Einzelbände kaufen, mit der Absicht sie in ein paar Jahren hoffentlich zu einem Sammlerpreis zu verkaufen :D

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    Übrigens fielen mir noch die Einzelbände (und vor allem die dazugehörigen Schuber von damals) von Berserk ein. Da habe ich auch schon mitbekommen, dass bestimmte Nummern für dreistellige Beträge den Besitzer gewechselt haben. Selbes Spiel mit Bleach Band 73.

    Ah, interessant zu lesen, dass sogar japanische Ausgaben davon betroffen sind.

    Ja, das mit den Preisen versteh ich gut. Es kann sich aber lohnen geduldig dranzubleiben und immer wieder nach einzelnen Bänden auf kleinanzeigen und Co. Ausschau zu halten. Habe so z. B. "Yu-Gi-Oh!" (alte Ausgabe) für einen guten Preis vervollständigen können.

    Ich muss aber zugeben dass ich, wenn mir nur noch 2-3 Bände gefehlt haben, auch schonmal richtige Sammlerpreise bezahlt habe x.x Aber was tut man nicht alles um eine geliebte Reihe komplett im Regal stehen zu haben ~

    Wer kennt es nicht, man entdeckt einen coolen Manga, es gibt ihn sogar auf Deutsch und dann sieht man dass ein oder mehrere Bände vergriffen sind. Ich wollte daher mal wissen wie ihr zu dem Thema steht. Fangt ihr solche Reihen überhaupt an zu sammeln? Kauft ihr die Reihe Second Hand gleich komplett (auch wenn der Preis deutlich über dem Coverpreis liegt)? Wartet ihr auf eine Neuauflage, wie es jetzt z. B. bei "Nana" der Fall ist?

    Ich versuche meist die Bände noch in Comicshops zu bekommen, bin aber auch nicht abgeneigt 2-in-1 Bände zu kaufen, wenn sie denn erscheinen.

    Interessant wäre auch ein Austausch über die seltensten Bände auf dem deutschsprachigen Markt. Anders als z. B. bei Sammelkarten ist das ja oft nicht so einfach festzustellen. Ich habe schon ein paar Mal mitbekommen, dass der 28. Band von "Toriko" wohl zu den seltensten gehört. Hab ihn auch erst zwei Mal gesehen ~ Ich frage mich aber warum es ausgerechnet der 28. Band ist, meist sind es ja die letzten Nummern, die besonders schwierig aufzutreiben sind (die Reihe hat aber über 40 Bände).

    Bin gespannt auf eure Posts :)

    Ich hol mal wieder einen alten Thread hervor, aber der Manga verdient einfach bisschen mehr Aufmerksamkeit!

    Kann meinem Vorredner nicht ganz zustimmen (dass Akira Haruo schlägt find ich jedoch auch total schlimm und nervig, tsundere Charas mochte ich aber ohnehin noch nie). Ich habe es so verstanden, dass Haruo zwar sehr gut in den Videospielen ist, Akira aber einfach nochmal besser.

    Für mich wird die Geschichte von Band zu Band besser, vor allem als Koharu dazu kommt, die ich auch stets angefeuert habe ~

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    "Leider" kommen am ende Haruo und Akira zusammen, was aber ohnehin von Anfang an klar war. Ich hätte mir trotzdem ein Happy End für Koharu gewünscht D:

    Nachdem ich bei "Hyouka" auf dem aktuellen deutschen Mangastand bin, habe ich nun auch mit dem Anime angefangen. Es ist witzig zu sehen, wie manche Szenen in animierten Bildern ganz anders rüberkommen als im Manga. Zum Beispiel als Eru und Hotaro sich im Cafe treffen. Die Szene wirkte für mich im Manga von Anfang an mehr ernst als witzig, im Anime habe ich es (zumindest zu Beginn) genau andersrum empfunden.

    Wer mal witzige, mal spannende Rätsel und Detektivgeschichten mit Schulsetting mag, kann mit dem Titel nichts falsch machen.

    Ja, auch ich blättere immer wieder in älteren Zeitschriften rum, so vom Zeitraum der frühen 00er Jahre, manchmal auch späte 90er.

    Besonders gerne lese ich Convention-Berichte und die Leserbriefe, die damals oft wirklich sehr ausführlich waren (Animania etc.) Ich finde es ebenfalls unheimlich interessant so in das Fandom von früher einzutauchen ~

    Muss aber auch sagen, dass ich, wenn ich mir Preise von damals für 3-4 Folgen auf einer VHS/DVD ansehe, ganz froh über die heutigen Möglichkeiten mit Streaming bin (bzw. Gesamtausgaben für Leute, die gerne was physisches besitzen).

    Und das sind deutsche Magazine - wie zum Beispiel die A.M.I.:

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    Super interessant, kannte ich noch gar nicht. Vielen Dank fürs Zeigen!

    Eine weitere Reihe, von der ich mir wünschen würde, dass mehr Leute sie lesen würden, da sie einfach so gut ist ~

    Story:

    Konatsu ist aus dem riesigen Tokyo in eine Kleinstadt gezogen und kennt dort, bis auf ihre Tante, niemanden.

    Als sie durch ihren neuen Wohnort spaziert, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, kommt sie auch an der Schule vorbei, die sie künftig besuchen wird. Dort spricht die ein Jahr ältere Koyuki sie an. Diese ist das einzige Mitglied der "Meeres-AG", in der sich Schüler um Fische und andere Meeresbewohner kümmern.

    Koyuki ist ein überkorrektes Mädchen und stets darauf bedacht es allen recht zu machen. Auch Konatsus Verhalten geht oftmals in diese Richtung, wenn auch nicht so stark ausgeprägt. Die beiden verbringen fortan viel Zeit miteinander.

    Eigene Meinung:

    Ich finde das, was die beiden Hauptcharaktere am meisten verbindet, ist das Gefühl der Einsamkeit, selbst wenn man von vielen Menschen umgeben ist. Zum Glück haben sie sich ja jetzt gegenseitig gefunden ~ Immer stärker wird das Band zwischen ihnen und ist schnell mehr als reine Freundschaft.

    Oft werden die Gedanken der einzelnen Charaktere beschrieben, ihren Theorien, Hoffnungen und Befürchtungen wird viel Raum gegeben. Ein gutes Beispiel dafür ist, als Koyuki plant für ihr Studium nach Tokyo zu ziehen. Sowas mag ich sehr.

    Die Beziehung der beiden Hauptfiguren bleibt weitestgehend platonisch. Der Zeichenstil erinnert mich an Yoshitoki Ōima (Autorin von "A Silent Voice", "To your Eternity", ...). Schlüsselszenen werden häufig als einzelnes Panel auf einer Doppelseite dargestellt.

    Jeder, der ruhigere, seelenvolle Geschichten mag, wird mit diesem Manga viel Freude haben.

    Die Reihe ist in 14 Bänden abgeschlossen und erschien komplett bei Carlsen.

    Story:

    "Ganta ist mit seiner stets gereizten Art in der Schule extrem unbeliebt. Niemand ahnt jedoch, dass seine üble Laune einer Schlafstörung geschuldet ist. Nacht für Nacht liegt er hellwach in seinem Bett und bekommt kein Auge zu. Doch alles ändert sich, als er bei den Vorbereitungen für das Schulfest auf das verlassene Observatorium stößt. Die Ruhe und Abgeschiedenheit machen den Ort zum idealen Schlafplatz – wäre da nicht seine Klassenkameradin Isaki Magari, die bereits dort schläft! Im Gegensatz zu Ganta ist Isaki eine überaus fröhliche Natur und bei allen beliebt. Doch die beiden verbindet dasselbe Problem: Sie leiden an Schlaflosigkeit. Um ihren neuen Schlafplatz nicht zu verlieren, gründen sie einen Astronomieclub. Während sie die Sterne beobachten, machen sie die Nacht zum Tag und kommen einander dabei immer näher..."

    Quelle: Carlsen

    Eigene Meinung:

    Es macht Spaß die beiden Hauptcharaktere kennenzulernen und es ist schön zu beobachten, wie sie sich gegenseitig Mut machen und Trost spenden. Die Reihe romantisiert Schlafstörungen nicht, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Die Zeichnungen sind teilweise so detailliert, dass ich zuerst fast gar nicht glauben konnte, dass es sich hierbei um eine wöchentlich erscheinende Serie handelt! Mit dem Ende war ich auch zufrieden, im vorletzten Band war ich mir echt nicht sicher was mich im Abschlussband denn letztendlich erwarten wird ~ Ich fand es auch interessant einiges über (Astro)fotografie zu lernen.

    Momentan gibt es 16 Bände auf Japanisch und 15 auf Deutsch.

    Story:

    "Yatora Yaguchi hat gute Noten – aber keine Leidenschaft. Er trinkt, raucht und treibt sich bis nachts in der Stadt herum. Aber glücklich macht ihn das nicht. Und nun, kurz vor dem Schulabschluss, muss er sich fragen, ob das wirklich alles ist, was er vom Leben zu erwarten hat.

    Da kommt er durch einen Zufall mit der Malerei in Kontakt – und plötzlich sieht er die Welt mit anderen Augen. Ohne jede Erfahrung beschließt er, sich für eine Kunstakademie zu bewerben. Doch die Aufnahmeprüfung ist hart … und ihm bleibt nicht mehr viel Zeit!"

    Quelle: Cross Cult

    Eigene Meinung:

    Wenn ich einen Manga nennen müsste, bei dem ich es schade finde, dass er nicht in Farbe ist, dann wäre es "Blue Period". Während man Yatora auf seinem Weg zum Berufskünstler begleitet, dessen Hindernisse er stets zu meistern weiß, sieht man nämlich immer wieder Gemälde, ganz berühmte, oder auch solche, die die Charaktere in der Serie erschaffen haben.

    In der Realität sind diese von Freunden und Bekannten der Autorin, der es mit diesem Werk nicht nur gelingt sämtliche Aspekte rund um die Aufnahmeprüfung einer Kunstuniversität darzustellen, sondern auch den Alltag an dieser. Vorsichtig und taktvoll wird auch eine Liebesgeschichte dargestellt, die es so wohl nur zwischen hochsensiblen Gemütern geben kann.