Beiträge von Somegoro Akitsu

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    Handlung:

    Eines Tages erhält Naho Takamiya einen Brief von ihrem 10 Jahre älteren Ich. Als Naho den Brief liest, beschreibt dieser Begebenheiten, welche an diesem Tag tatsächlich so geschehen sind. Etwa die Tatsache, dass ein neuer Schüler namens Kakeru Naruse in Nahos Klasse kommt.

    Die zehn Jahre ältere Naho bekundet wiederholt, wie viel sie bereut und möchte mit ihrem Brief Naho aus der Vergangenheit dazu bringen, die Zukunft zu ändern. Sie möchte ihr helfen, künftig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Besonders jedoch ihre Entscheidungen Kakeru betreffend. Schockierend stellt Naho aus der Vergangenheit fest, dass Kakeru zehn Jahre später nicht mehr unter ihnen ist. Naho aus der Zukunft möchte daher, dass ihr jüngeres Ich von nun an gut auf Kakeru aufpasst.

    Opening:

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    Quellen:

    Laufzeit:

    Circa 24 Minuten pro Episode.

    Meinung:

    Zunächst wirkte Orange wie eine zwanglose Anime Serie, was sich jedoch schnell als Irrtum entpuppen sollte. Anfangs war es mir noch leicht schleierhaft wie die Schulfreunde an die Briefe gelangt waren. Leider muss ich zugeben das meine Theorie nicht wirklich ins schwarze getroffen hat. Aber mal zurück zum wesentlichen: Die Handlung lässt sich wirklich Zeit um alle Charaktere zu erklären wodurch diese glaubhaft werden. Durch den häufiger stattfindenden parallel Timeline Wechsel werden nach und nach in Kombination mit den Briefen neue Aspekte aufgedeckt. An sich ist jeder Stereotyp vertreten. (Kurze Erläuterung: Stereotypen sind nicht schlecht und manchmal wesentlich angenehmer als irgendwelche ungewöhnliche Charaktere.)

    Finde es jedenfalls mega wie anfangs alles erst einmal irgendwie planlos wirkt, bis Naho, Hiroto, Saku & Azusa (xD) und Takako endlich zusammen arbeiten.

    Trotzdem ist die Einstufung FSK 16 passend, da "Orange" eben am Ende nicht einfach eine bloße Teenie Romance zeigt, sondern sich mit ernsten Themen beschäftigt. Ach, zum Schluss noch erwähnenswert: Schöne, sanfte Animation, die sich nicht aufdrängt und somit perfekt zum Werk passt.

    Trailer:

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    86: Eighty Six

    Dramatischer und Gesellschaftskritischer Anime. Die musikalische Begleitung ist sehr angenehm. Trotz seiner Gnadenlosigkeit geht es nicht alleine ums abmetzeln. Auch sind starke Ähnlichkeiten zu A.o.T. erkennbar. In gewisser Weise fande ich die Hilflosigkeit von Vladilena Milize sehr passend, da dadurch auch mit den Gefühlen der Zuschauer gespielt wurde. Auch das Ende der 1. Staffel war perfekt für diesen Anime.

    Leider habe ich die 1. Episode der 2. Staffel nach wenigen Minuten abgebrochen. Lenas (Vladilena Milize) Charakterentwicklung aus der 1. Staffel und insbesondere der letzten Folgen von eben jener wurden anscheinend komplett ignoriert. Ebenso spielten die Nebencharaktere der 1. Staffel keine Rolle mehr, was Staffel 2 fast schon wie einen komplett anderen Anime wirken ließ.

    Nachdem sich die restlichen überlebenden 86er auf die Reise gemacht haben sind die Handlungsstränge in der 2. Staffel erst mal komplett entkoppelt und von Milena bekommt man nur noch bruchstückhaft was mit. Haben auch alle mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen. Zum Schluss wird die Geschichte aber rund. Glaubs mir ;)

    Das hat mich jetzt tatsächlich doch neugierig gemacht. Gut möglich das ich einfach zu viel auf einmal erwartet habe. Werde der 2. Staffel von 86 Eighty Six auf deiner Empfehlung hin doch noch eine Chance geben. Eigentlich sogar sinnvoll, denn aus meiner Sicht kann es nur noch besser werden und neben Zeit gibt es ja nichts zu verlieren. Jedenfalls Danke^^

    Orange

    Gerade das Ende der 2. Episode gesehen. Dachte erst wird ein süßer, unbeschwerlicher Slice of Life Romance Anime. O Boy, selten lag ich so falsch. Aber gerade wegen dem erwähnten Ende der 2. Episode liebe ich diese Art Anime. Vorhanden ist auch das anscheinend häufig im Genre vertretene Zeit Paradoxon. Würde mir jedoch wünschen wenn es erklärt wird wie Naho genau die Briefe ihres zukünftigen Ichs erhalten hat. Habe zwar eine Vermutung die eventuell sogar schon in der 1. Episode angedeutet wurde, bin aber mal gespannt ob ich damit auch richtig liege.

    Bekannterweise sollte die Erde schon mehrere male ganz offiziell untergehen.

    Ein sehr ulkiges Beispiel:

    1186 n. Chr. Eine Zeit in der Europaweit Seuchen wie die Berühmte Schwarze Pest grasierten. Zu erwähnen sei auch, da es im Kontext wichtig ist, dass die Europäer jener Zeit tief fanatisch im ihren Glauben waren. Zwar spielte dieser Zeitraum vor dem Protestantisch - Evangelischen Krieg, (der erst circa 700 Jahre später stattfand) aber gerade dies ist ein Indikator für die immense Macht des Vatikans (der trotz dieser Fülle an Macht damals noch keinen selbstständigen Staat bildete) zu jener Zeit. Um nicht noch weiter aufzuholen komme ich mal zum Punkt. Die Menschen sahen damals Kriege, Zerstörung die daraus resultierte und die Seuchen als göttliche Zeichen. Manche lustige Gesellen haben sich aus diesem Grund selbst gegeißelt um damit um Vergebung zu bitten.

    1179 n. Chr. Also sieben Jahre zuvor tauchen zunächst unbekannte Briefe des Zisterzienser-Mönchs Johannes von Toledo auf. Diese machten schnell die Runde, da in ihnen die Rede vom Untergang der Welt (oder was man damals dafür hielt) war. Als Vorwarnung sollt ein gigantischer Sturmwind erscheinen -

    1186 n. Chr. Um wieder auf die damalige "Gegenwart" zurück zu kommen: Die Astrologie - wie auch jeder andere wissenschaftliche Bereich der Forschung - auch wenn man hier mit dem Begriff Forschung vorsichtig sein sollte - standen damals bekanntlich unter der eisernen Hand von Mutter Kirche. Hier könnte man eigentlich wirklich lachen, aber trotzdem möchte ich anmerken das es damals nunmal einfach komplett andere Zeiten waren. Nunja, zurück zum Thema und auch zum Ende: Eingeläutet werden sollte die Apokalypse von 1186 durch eine bestimmte Sternenkonstellation. Praktisch das der vorhin erwähnte Johannes von Toledo auch Astronom war. Jedenfalls nahmen die (gut) gläubigen Menschen die Sache ernst und taten was sie konnten indem diese fasteten, beichteten, beteten und (das hat mich selbst überrascht) Schutzräume errichteten.

    Wer jetzt lachen will soll sich frei fühlen es zu machen, aber kleiner Spoiler noch: Die Erde "steht" nach wie vor. Übrigens kann man das auch alles wesentlich detaillierter im Netz nachlesen.

    Gerade Dragon Trail gedownloadet. Mir gefiel The Legend of Neverland sehr gut, habe es mehr als ein halbes Jahr f2p (wie üblich) gespielt und mochte es wirklich sehr. Doch dann gingen die Gildenanführer einer nach dem anderen und es gab eine Serverfusion. Naja, hätte es eh irgendwann abgebrochen, da es nicht zu mir passt (aus mehreren Gründen) p2w zu spielen. Jedenfalls wie bereits erwähnt gefallen mir Games dieser Art außergewöhnlich gut, sie sind Einsteigerfreundlich, selten gibt es Hate Speech und man kann sich sehr schnell in diesen Welten verlieren.

    Finde das äußerst problematisch. Auch wenn das Thema überraschenderweise bisher an mir vorbeizog, so ist dieser Online Markt an sich doch weniger verwunderlich. Aber logischerweise liegt wie auch bereits von Chojin angesprochen darin das Problem. Würde es zum Beispiel stattdessen "nur" um Artefakte rund um die Berliner Mauer gehen (Bruchstücke der Mauer selbst, Tagebücher von Bewohner der Ost und Westgrenze, Erinnerungsfotos auf denen zwischen den Grenzsoldaten Kinder spielen ...) so würde ich darin ein deutlich geringeres Problem sehen. Denn um es mal ganz einfach zu formulieren: Natürlich gibt es nicht nur in Deutschland Extrem Rechtsradikale und bei der Vorstellung das sich solche beim Lesen eines Briefes verfasst von einem K.Z. Insassen ergötzen wird mir übel. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit das dieser Brief mit Respekt behandelt wird natürlich gleich null. Wäre jedoch schön wenn mindestens jeder zweite Brief/jedes Dokument den Weg zu seinen Nachkommen oder den ins Museum finden könnte. Mag sein das es private Sammler geben mag, die ohne böswillige Absichten erwähnte Schriftstücke sammeln. Aber ich würde es gerechter finden wenn diese Egoisten die Schriftstücke mit der Welt teilen würdn. Schließlich sind und waren es nie ihre eigenen Erlebnisse oder Geschichten. Auch ist es aus meiner Sicht eher unwahrscheinlich das viele der Auktionatoren aus Nächstenliebe von den möglichen Profit absehen würden. Schließlich geht es um den größten Krieg der Menschheitsgeschichte, da dürfte es doch genügend Interessenten geben um es mal kühl zu formulieren.

    Habe in der letzten Zeit eher weniger Lust Fleisch zu essen, was immer mal wieder Phasenweise auftritt. Selbst wenn welches von mir verzehrt wird ist es nicht so das ich nicht anschließend an die dafür gezüchteten und geschlachteten Tiere denke. Offen gesagt: Ja, früher besaß meine Person noch diese "Ist mir doch egal" Einstellung. Aber in der letzten Zeit muss ich immer wieder (auch wenn es mal nur zwischendurch ist) darüber nachzudenken, dass es einfach nicht richtig sein kann das ein lebendiges und fühlendes Lebewesen sterben muss nur um meine Gelüste nach Lebensmitteln zu befriedigen. Außerdem ist die ganze Geschichte hinter dem Billigfleisch zutiefst abartig. Die Rede ist hier nicht bloß von Tierleid, (was für sich genommen schon schlimm genug ist) sondern von Strategien die auch Lebensmittel Giganten wie Coca Cola, Nestlé und Co. anwenden. Sprich: Import ihrer Waren in Schwellenländer, (manchmal auch Entwicklungsländern wenn es sich rechnet) langsame Übernahme der dort heimischen Märkte, (was einen Teufelskreis nach sich zieht) Errichtung einer oder sogar mehrerer Fabriken (die selten von den jeweiligen Staaten kontrolliert werden da ordentlich Schmiergelder fließen, wodurch fröhlich das meist ohnehin schon knappe Grundwasser verunreinigt wird) usw. Es ist halt ein (m.M.n.) komplexes Thema, aber stumpfe Slogans wie "Hör lieber auf Tierkadaver zu essen!" tragen nichts zum Thema bei und dürften kaum jemanden zum Umdenken bewegen.

    P.s. Falls ich mich irgendwo unklar ausgedrückt haben sollte, bitte gerne nachfragen.