Beiträge von Kruadon

    Eine Steuer würde ich befürworten, sofern sie nicht exorbitant hoch wäre. Schockbilder würde ich wenn überhaupt auf die Packungen drucken, die es tatsächlich repräsentieren, also richtiges Billigfleisch. Das könnte dem Absatz wohl schaden und Produzenten zum ändern der Haltung/Schlachtung bewegen.

    Allerdings gibt es Fleisch natürlich nicht nur verpackt, da würde ich also eh nicht viel von sehen.

    Moral dient als Handlungsanweisung und soll genau verhindern, dass die instrumentelle Rationalität um sich schlägt, tatsächlich stellst du mit so einer Aussage unter Beweis, dass du keine eigenen Entscheidungen fällen kannst. Da du aber kein Roboter bist, ist dein Verhalten schlicht unmoralisch - du könntest zwar moralisch handeln, überlässt das dann aber doch lieber den anderen, nicht wahr?

    Das geht ja total am Argument vorbei. Ich sage nur, dass ich den moralisch fragwürdigen Arbeitsschritt nicht outsource, weil er mich stört, sondern weil es verhältnismäßig unsinnig ist.

    Achja, ist das so? Schon darüber nachgedacht, warum es keine Pluralform von "Moral" gibt? Ich denke, kodifiziertes Recht und Sitte ist der Beweis, dass Moral ganz und gar nicht nur subjektiv und schon überhaupt nicht "Privatsache" ist. Komisch, dass ich solche Aussagen immer von unmoralischen Menschen höre / lese

    Also war und ist Moral seit Jahrtausenden rund um den Globus eine fixe Einheit, die für jeden denkenden Menschen gilt. Bullshit. Moral ist natürlich gesellschaftlich geprägt, aber es gibt nicht die eine Moral. Wird es auch nie. Unmoralisch ist es, Leuten eine subjektive Sicht auf die Dinge als objektiv zu verkaufen. Aber auf andere zu zeigen war schon immer der einfachste Weg.

    pseudo-rationales Wirtschafts-Bla

    Du könntest auch sämtliches Gemüse selbst anbauen, fern von jeglicher Emission im Einklang mit der Natur leben. Unethisches Handeln ist in endlos vielen kleinen Zwischenschritten des alltäglichen Lebens vorhanden. Aber ohne Wirtschaftsketten wäre der Lebensstandard so nicht zu halten. Dazu zählt sowohl das Schlachten, ebenso wie jede Technik. Mit allen Vor- und Nachteilen. Alles selbst zu machen ist keine Frage der Ethik, sondern Logik. Man kann einfach nicht alles selbst machen.

    Schön, dass du dein Lithium nicht selbst abbaust sondern das Kindern (!) in den afrikanischen Ländern überlässt, die dabei draufgehen, wenn wir schon bei Lithium sind. Und auf diese nicht funktionierende Analogie bist du auch noch stolz.

    Aha und dein Lithium buddelst du im Garten aus oder wie? Das beziehst du ebenso morallos, wie jeder andere auch. Um auf das Grundargument zurück zu kommen: wenn ich selbst Schlachten soll, dann besorg du dir aber auch bitte dein Lithium selbst. Alles andere wäre reinste Doppelmoral.

    Ich sage ja überhaupt nicht, dass Fleischkonsum etwas Gutes ist, aber manche Argumente sind einfach keine.

    Mir geht es um das Prinzip, dass etwas zu verzehren das mir biologisch zu ähnlich ist irgendwie nicht richtig ist.

    Aber besser nicht zu sehr über Wasser nachdenken, ist gefährlich :)

    Und rein aus Interesse: Würdet ihr eigentlich auch selbst Tiere schlachten oder gehört zu eurem Genuss, dass andere für euch die Drecksarbeit machen?

    Würde ich, ich baue aber auch kein Lithium für die Elektrogeräte ab, die ich so benutze. Hat weniger mit Moral, als mit wirtschaftlicher Logik zu tun.

    Gibt neben Umweltgründen und Haltungsbedingungen ja einige Gründe, aber Moral ist und bleibt subjektiv. In vergangener Zeit wäre ich vermutlich zufriedener damit gewesen, mein Fleisch selbst zu jagen. Ist aber schlicht nicht mehr praktikabel.

    Vielleicht gibt es noch einen anderen Blickwinkel. Gerade bei den Stoffmasken denke ich mir, dass viele sie zu lange oder zu oft tragen, ohne sie ordentlich zu reinigen. Die Einwegmasken sollte zumindest der Faktor raus sein, da sie nach längerem Tragen definitiv durch sind. Auch als Wegwerfprodukt sollte einem der Gedanke kommen, sie doch regelmäßig zu wechseln. Das setzt natürlich voraus, dass es da einige dieser Pappenheimer gibt, was ich jetzt nicht wirklich bezweifle. Die Bildung von Aerosol sollte zumindest in Supermärkten mit entsprechend Raum nicht so dramatisch sein. Da seh ich eher engere Räume wie Verkehrsmittel als Problem, die viele ja eh schon meiden.

    Im Schnitt denke ich, dass es durch diese Entscheidung zumindest nicht schlimmer wird, als es eh schon ist.

    Menschen, welche auf einer freien Autobahn in der mittleren Spur fahren...

    Und LKW's die auf einer zweispurigen Autobahn überholen.

    Yes! Yes Yes Yes! Gibt wenig das mich so sehr aufregt.

    vor allem dann wenn keine geschwindigkeitsbegrenzung ist un man dann von 180 runter auf 80-bis 100 abremsen muss nur weil der eine lkw fahre überholen will um dan 2 km/h schneller zu fahren als der andere ... da könnt ich ausflippen

    Kommt ganz auf die Situation an. Die Brummi-Fahrer haben natürlich auch strikte Fahrpläne. Bei wenig Verkehr seh ich das schon ein, mal hinter einem warten zu müssen. Mit 180 km/h kommt man aber meist nur im Stop-&-Go-Format voran, was ich an und für sich schon für ziemlich sinnfrei halte. Schlimmer sind eigentlich die PKW-Fahrer, die die LKW-Trauben mit 110 km/h überholen müssen und dann für Schlangen sorgen.

    Deine Persönlichkeit symbolisiert ein Kühlschrank.

    Du bist ein Mensch, der lange braucht, um mit jemandem warm zu werden. Du hinterfragst die Absichten anderer zunächst sehr genau, bis du Vertrauen schenkst. Merkst du, dass es jemand nicht ehrlich mit dir meint, dann herrscht direkt Eiszeit, dann begegnest du demjenigen äußerst kühl und distanziert. Hast du aber erst einmal jemanden in dein Herz geschlossen, jemandem einen Platz in deinem Leben geschenkt, dann tust du alles, um denjenigen zu beschützen, zu unterstützen und ihm ein erfülltes und langes Leben zu schenken. Deine Persönlichkeit spiegelt daher der Kühlschrank wider. Schließlich bewahrt auch er seinen Inhalt vor schädlichen Einflüssen, schließlich kann auch er - sofern er mit einem Eisfach ausgestattet ist - zuweilen etwas frostig sein ;)

    weil er weis welche Konsequenzen auf den anderen Menschen warten.

    * glaubt zu wissen :)

    Ich persönlich bin über die Jahre dem allgemeinen Glauben gegenüber definitiv aufgeschlossener geworden. Den Gedanken eines Gottesglaubens finde ich schon nachvollziehbar und sinnvoll, ganz unabhängig von meiner eigenen Vorstellung von Spiritualität.

    Religion und Kirchen sind für mich aber prinzipiell eine durch Menschen kommerzialisierte Version davon, wofür ich eigentlich das Individuum verantwortlich sehe. Wenn ich glaube, warum dann daran, was mir andere "verkaufen"? Sollte meine Vorstellung vom Leben nach dem Tod und meiner Moral nicht mir entspringen, anstatt einer Form, deren Überlieferung und Quelle mindestens fragwürdig sind? Will ich mich von einem Gott gerichtet sehen, dessen Wertvorstellungen ich vielleicht nicht vollständig teile? Da betrügt man sich doch selbst und dieser Gott sollte sich dessen bewusst sein. So oder so moralisch fragwürdig, wo man da dann nach dem Leben landen sollte.

    Unter der Voraussetzung, dass man nicht als Mensch für genau die Glaubensrichtung einer Religion geboren ist und äußere Einflüsse nicht einbezieht, dann sind die etablierten Religionen nur ein Sammelbecken für diejenigen, die sich selbst noch nicht gefunden haben oder es schlicht nicht wollen. Klingt bestimmt harsch, aber da komme ich mit meinen derzeitigen Überlegungen an.

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    Ab und zu mal was mit Klasse :sir:

    Schön, dass du deine eigene Meinung dazu hast, aber das Team fügt die Beiträge nicht zum Spaß zusammen. Editiere neue Beiträge bitte einfach in den Alten, wenn du bereits den letzten Beitrag im Thread geschrieben hast ;)

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    Ich denke niemand, selbst wenn man sich mit der Materie nicht tiefgehend beschäftigt, weiß, dass Fleisch weder das gesündeste, noch klimafreundlichste Nahrungsmittel ist. Wer das nicht anerkennt, dem stimme ich auch voll zu, kann man getrost bei der Diskussion außen vorlassen.

    Wenn man sich jetzt aber bewusst ernährt und eine Unterschied machen will, dann ist Provokation absolut kontraproduktiv und schadet damit der eigenen Sache. Lass doch die anderen Witze reißen, die erreichst du eh nicht. Aber vielleicht den einen oder anderen am Rand, solang man offensichtlich der oder die Vernünftigere in der Konversation bleibt. Mit sinnvollen Argumenten und Statistiken richtet man in keinem Fall Schaden an. Dann lieber schweigen und Haltung bewahren, als aggressiv zu kritisieren.

    Ich finde es absurd, dass Fleischkonsum immer noch zu einer Sache der Moral erhoben wird, dabei geht es vorrangig um Umweltschutz. Ist es eine Frage der Moral, den Atommüll nicht in den nächsten Quellsee zu kippen? Wohl kaum. Ebenso ist es keine Frage der Moral, ob es okay ist, Fleisch zu essen: Es ist nicht okay, es ruiniert unseren Planeten und muss unbedingt aufhören.

    Ist natürlich ein interessanter Schritt, Fleischkonsumenten mit Umweltverbrechern gleichzusetzen. Absolut sympathisch :D

    Dabei hängt es schonmal von der Art des Fleisches ab, Geflügel hat eine weitaus bessere Ökobilanz als Rind oder Schwein. Prinzipiell ist es umwelttechnisch sogar sinnvoller, Geflügel anstelle von Milchprodukten zu konsumieren. Auch kann ich mir kaum vorstellen, dass jemand, der schon nicht auf moralischer Ebene mit Schlachtvieh sympathisieren kann, sich einen nährstoffreichen Dreck um die Umwelt kümmert :-D

    In dem Sinne ist es wahrscheinlich weniger sinnvoll, Fleischkonsum durch den Dreck zu ziehen, denn damit erreicht man eh nur die, die es hören wollen. Zu Veganern wird man niemanden umerziehen können, der es nicht will. Besonders dann nicht, wenn man ihnen auf den Füßen rumtritt. Also vielleicht mal mit einer konstruktiven Schiene versuchen, wenn es nicht nur darum geht, zu provozieren :>

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    Wenn es mal läuft :D