@Shiki Ryogi Diese Sichtweise ist natürlich sinnvoll, keine Frage. Wäre meine Sichtweise nicht kontrovers, dann würden in der Gesellschaft auf kurz oder lang die Fetzen fliegen 
Ob man jetzt bewusst Menschen nicht nach ihrem Verhalten einstufen kann halte ich aber für fraglich. Was macht es denn dann für einen Sinn sich freundlich zu verhalten, wenn man aus der moralischen Sicht des Gegenübers auf einer Stufe mit Schwerverbrechern steht? Ein etwas überzogenes Beispiel natürlich.
Das Beispiel des Betrugs von mir ist und bleibt halt ein Beispiel. Ich für meinen Teil kann es dabei nur in keiner Weise nachvollziehen, wie man der Person, die einem mit am nähesten stehen sollte, derartig schaden kann. Unabhängig von der Ursache. Das ist halt ein Vertrauensbruch erster Klasse wenn man so will. Folglich entscheide ich für mich, dass Vertrauen in diese Person mit einem Risiko einhergeht.
Ist der Betroffene jetzt ein enger Freund, dann würde ich das natürlich in Frage stellen, aber bei Bekanntschaften oder sogar Fremden? Ich denke nicht.