Wie mich das nervt, wenn alles über einen Kamm geschoren wird.
bei der Konkurenz die an den gleichen Quatsch glaubt wie du wächst was anderes in dir wenn dein Priester dir "liebe und Mitgefühl" gibt
Boah ja, ist in jeder Gemeinde so und was anderes macht die katholische Kirche nicht aus! /s
Immer die gleiche Leier. Ich will die Taten ganz bestimmt nicht gutheißen, aber dass jede Diskussion mit diesem "Argument" zu erschlagen versucht wird, nervt.
Von Intelligenz zu sprechen wenn ich einem Club von leuten beitret die an einen Unsichtbaren Mann im Himmel glauben
Auch schon zu oft gehört. Jup, alle, die glauben, sind dumm. Prima, da muss ich meinen Gegenüber in einer Diskussion nicht ernst nehmen.
Bei anderen Themen sagt man doch auch "holt euch eure Infos an der Quelle, bei betroffenen Leuten". "Betroffen" ist in diesem Kontext vermutlich eher ein ungewöhnliches Wort, aber warum werden in Glaubensfragen (in meiner Filterblase insbesondere bei Christen) diejenigen nicht für voll genommen, die sich zu einem (oder mehreren) Gott (/Göttern) und/oder Jesus bekennen? Diejenigen, die (aktiver) Teil einer Gemeinde sind? Verstehe ich nicht. Stattdessen wird irgendwie immer das gleiche Bild der dummen Christen in ihrer organisierten Missbrauchsinstitution gezeichnet und ernsthafte Diskussionen über Gott, Glaube und Institution Kirche sind nach meinem Empfinden kaum möglich.
Hatte (und habe immer noch, je nach Umfeld) lange Angst, mich als Christ zu "outen", wegen genau sowas. Dabei würde ich eigentlich gerne dazu stehen können (nein, ich will es niemandem unter die Nase reiben, den es nicht interessiert, ich möchte mich nur nicht verstellen, wenn das mal zufällig Gesprächsthema ist) ohne fürchten zu müssen, danach gemieden zu werden oder mich endlos rechtfertigen zu müssen. Ein "ok, cool" als Reaktion wäre mal eine erfrischende Abwechslung. Gerne auch mit der Nachfrage "Warum?". Aber so ist es ein Thema, über das ich normalerweise einfach nicht spreche.
