Beiträge von Eclipse

    Ich mag auch keine 100k Boxen. Aber ganz ehrlich.. Ich stecke Menschen in Schubladen. Jeden. Das ist normal und zunächst auch nicht unbedingt etwas schlechtes. Ich bemerke Eigenschaften an Personen, die nunmal meinen Umgang mit der Person beeinflussen. Ein seeehr einfaches Beispiel: ich würde einem Kind (das ist eine Schublade) meinen Beruf anders beschreiben als einem Erwachsenen (noch eine Schublade). Ab wann man in der Schublade "erwachsen" landet, kann ich zunächst nur an Äußerlichkeiten festmachen, im Gespräch merke ich dann ja die geistige Reife, die dann evtl. zu einem Schubladenwechsel führt.

    Genau so gibt es bei mir die Schubladen "Mann" und "Frau", in die ich eigentlich ausschließlich nach optischen Faktoren einteile. Und ich gehe (im Zweifelsfall auch gar nicht bewusst oder beabsichtigt) mit Frauen anders um als mit Männern. Ich kann hier genau so durch ein Gespräch jemandes Schublade wechseln, kam aber bis jetzt nicht vor. Genau so könnte es eine dritte Schublade geben, ich kenne aber keinen (persönlich), der nicht in meine Schubladen Mann oder Frau gehört. Das ist einfach kein Thema, mit dem ich im Alltag - außer bestenfalls Diskussionen darüber - zu tun habe.

    Das trägt leider dazu bei, dass ich mich von dem Thema eher genervt fühle. Aus meinem(!) Blickwinkel ist die Diskussion überproportional präsent zum eigentlichen... ähm.. Problem?

    Können wir uns nicht einfach alle offen und wohlwollend begegnen, den Menschen ihre Schubladen lassen, solange sie andere dadurch nicht schlechter behandeln*? Und auch bei anderen davon ausgehen, dass sie einen nicht von vornherein mit böser Absicht in die falsche oder "schlechtere" Schublade stecken**?

    Übrigens landet ein Mensch bei mir in ganz vielen Schubladen. Je besser ich ihn kenne, desto mehr werden es. Ich würde meine Schubladen auch lieber als Äquivalenzklassen zu unterschiedlichen Äquivalenzrelationen bezeichnen, aber damit können zu wenig Leute was anfangen :ugly:

    * tja genau hier hängt es vermutlich...

    ** gehört genau so dazu, wird meiner Meinung nach vergleichsweise vernachlässigt

    Hm, eigentlich hat gestern bei mir Woche 4 gestartet, Montag habe ich 15 Münzen bekommen. D.h. gestern und heute hätten es laut Hilfe je 2 sein sollen, es gab aber jeweils nur eine.. :unsure:

    Wenn man vom Profil denn wenigstens direkt zu der suchseite käme, wäre es ja ok. Die Beitragsübersicht, zu der man über das Profil kommt, ist sogesehen reichlich nutzlos, man kann ja auch über die Suche gehen.. Wenn ich aber auf einem Nutzerprofil bin, klicke ich halt den link an, der da ist. Könnte man stattdessen vielleicht auf die Suche mit vorausgefülltem Autor linken?

    Du hast recht, auch christliche Gemeinden haben sich ganz schlecht benommen und ja, auch solche sind für mich Fanatiker

    Sorry, das ist jetzt schon wieder OT, aber ich muss kurz fragen.. Wer genau sind jetzt "solche"? Christliche Gemeinden generell oder nur solche, die jetzt Gottesdienste feiern?

    Ich fage nur, damit ich die Aussage verstehe, ich will da nicht die nächste Diskussion lostreten. Denn generell Christen als Fanatiker zu sehen, fände ich seltsam..

    ___

    Auch in meiner Umgebung hat sich der Verkehr normalisiert, vor 2 Wochen war morgens an "der" Ampel nix los, seit einer Woche gibt es im Berufsverkehr den üblichen Rückstau... Obwohl z.B. in meinem Büro die meisten immer noch im Homeoffice sind. Aber dafür fahren jetzt wohl Leute mit dem Auto, die sonst den Bus genommen hätten...

    Was haltet ihr von der Entschließung des Bundesrates zur wirksamen Minderung und Kontrolle von Motorradlärm?

    Grundsätzlich nerven mich die lauten Motorräder (und Autos!) selber, auch als Motorradfahrer. Allerdings sehe ich einige Punkte kritisch... Pauschal Sonn- und Feiertags-Fahrverbote für Motorräder (außer E-Antriebler oder whatever) aus Lärmschutzgründen verhängen zu können, finde ich nicht gut. Nur weil es einige Blödis gibt, die halt den ersten Gang bis 120 ziehen, gleich alle zu bestrafen, ist halt... meh.

    Der E-Mobilität stehe ich sowieso kritischer gegenüber (weil Akkus, Infrastruktur zum Aufladen, Reichweite uswusw, das ist ein ganz eigenes Thema) und fand es bei den Autos übermäßig als das "Heilmittel" dargestellt, was CO2 und Stickoxide und sonstwas angeht, das muss sich meiner Meinung nach nicht auch auf Motorräder ausweiten... Ich habe keine Lust auf "Wenn du Sonntags fahren willst, musst du dir halt ein E-Motorrad kaufen." (Was für E-Motorräder gibt es überhaupt? Ich hab keine Ahnung...)

    Den Grenzwert von 80 dB(A) in allen Betriebszuständen finde ich lächerlich. Das halten heutige Neuwagen ja auch nicht ein.

    Ich hab mich vorhin ein bisschen aufgeregt, jetzt ist die Luft etwas raus (darum ist der Beitrag gerade auch nicht so super ausformuliert, wie ich es eigentlich wollte..) und die Hälfte hab ich bestimmt vergessen...

    In manchen Artikeln (z.B. hier) wird von Diskriminierung der Motorradfahrer gesprochen, "Hat Deutschland den Verstand verloren?" fragt moto.ch. Der Bundesrat meint, es gelte "die Interessen der Anwohner und Motorradfahrer in einen fairen Ausgleich zu bringen". Was ist eure Meinung?

    Eigentlich war mein Weg recht klar. Ich hab mir während der Schulzeit zwar kaum Gedanken darüber gemacht und zur Abizeit ernsthaft geglaubt, ich wüsste nicht, was ich studieren soll (Mathe, Physik, Informatik, Maschinenbau, Chemie, Psychologie, ...?), aber letztendlich bin ich bei dem gelandet, was meine Eltern auch machen: Softwareentwicklung. Das ist auch gut, ich mache das gerne, aber wenn ich irgendwann mal im Lotto gewinne oder so eröffne ich einen kleinen Bastelladen. Da gibt es dann Origami-Staubfänger zu kaufen, kleine Häkelfiguren, selbstgestaltete Grußkarten, Quilling-Zeug und für alles natürlich Material und Kurse! Und ne kleine Kaffee-Ecke mit Kaffee, Tee und Kuchen. Das ist mein "Traum". :shy:

    Natürlich mit Online-Shop. Der Laden muss sich ja Dank Lottogewinn zwar nicht halten, aber zu sehr Minusgeschäft soll dieses Hobby dann doch nicht werden. Na wenigstens muss ich keine Firma oder Freelancer bezahlen, mir den Online-Shop hinzustellen, das kann ich selber... :ugly:

    Bisher dachte ich immer, war ja nie so schlimm - weil war ja keine Vergewaltigung.

    Das kommt mir sehr bekannt vor..

    Spontan fallen mir 3 Erlebnisse ein, eines recht harmlos, die anderen leider nicht so.

    Für die weniger harmlosen habe ich mir auch noch lange selbst die Schuld gegeben, weil ich das eine mal sturzbetrunken war und das andere mal war es mein damaliger Freund.

    "Fun" Fact: Vergewaltigungen in der Ehe sind in Deutschland erst seit 1997 strafbar.

    Mir schlägt die Situation mittlerweile echt auf die Psyche. Aber nur aus einem Grund.

    Homeoffice mit Kind.

    Es ist furchtbar. Mein 1,5-jähriger will bespaßt werden, raus und toben, mit anderen Kindern spielen. Nichts davon geht, außer mal spazieren zu gehen. Auto-, Möbelhäuser usw dürfen wieder öffnen, aber Spielplätze nicht. Schönen Dank auch. Die bringen halt der Wirtschaft nichts oder so...? Wir haben leider keinen Garten und nicht mal ein Geschwisterkind als Spielkameraden..

    Als wäre das nicht Belastung genug, muss ich nebenbei arbeiten. Also die 2 Stunden Mittagsschlaf, in der ich Erholung bitter nötig hätte, muss ich mich an den Arbeitsrechner setzen. Mein Arbeitgeber lässt mich gerade zwar Minusstunden anhäufen, aber ich habe jetzt schon so viele, dass ich bestimmt ein halbes Jahr brauche, um die wieder abzubauen. Naja, ich kann sie ja mit Urlaubstagen ausgleichen, wer braucht schon Urlaub in diesem Jahr? :onion-dead:

    Ich habe eine ziemliche 180°-Wende hingelegt.. Meine Mutter ist entgegen ihrer Erziehung stark atheistisch, mein Vater "mag" zumindest das Christentum nicht so, aber für ihn ist das nicht so ein großes Thema wie für meine Mutter. Ihre Meinung habe ich, ohne mich selber damit zu befassen, lange als "Fakten" übernommen und mich gewundert, wie man überhaupt an Gott (oder Götter) glauben kann.

    Dann kam ich mit meinem Mann zusammen. Dass sein Vater Pfarrer und seine Mutter Kantor ist und er fast jeden Sonntag in den Gottesdienst geht, wusste ich erst nicht. Das war für ihn so selbstverständlich (also auch nicht erwähnenswert), wie für mich, dass es eben "rein logisch" (meine damalige Auffassung) keinen Gott (oder anderes übernatürliches) geben kann und Religion so keinen Sinn hat und jeder halbwegs intelligente Mensch das natürlich auch so sieht. Uff.. Bisschen arrogant? :onion-sweating:

    So kam es also, dass ich mich durch dieses Zusammentreffen von Welten dann selber mit dem Thema auseinandersetzen und meine eigene Meinung bilden durfte, statt die Meinung meiner Mutter als unumstößliche Fakten zu sehen. Mit 22 Jahren..

    Ich habe einen Glaubenskurs mit meinem Schwiegervater gemacht und mich vor meiner Heirat und Trauung taufen lassen (evangelisch).

    Bin ich jetzt gläubig/religiös? An manchen Tagen fällt mir die Antwort leichter als an anderen. Meistens wahrscheinlich ja. Das war schon ein seltsamer Weg bis hier, auch die Gespräche mit meiner Mutter, die zwar gesagt hat, dass das meine Entscheidung ist, aber ganz offensichtlich findet sie es trotzdem nicht gut.

    Ich habe jedenfalls einige Einsichten gewonnen, insbesondere auch, dass sich meine "Selbstverständlichkeiten" nicht unbedingt mit denen anderer Leute decken. Einige Dinge im Zusammenhang mit Christen bzw. die Einstellung mancher selbstbezeichnender Christen verstehe ich dagegen nicht mehr, die ich früher eher hingenommen hätte. Das zu erläutern würde aber hier den Rahmen sprengen.

    Aber ich diskutiere gerne über "Gott und die Welt", es sei denn mein Gesprächspartner ist so ähnlich eingestellt wie ich früher, dann führt das zu nichts.

    Wang Fugui

    Ich dachte mir schon, dass auf so eine "einfache Aussage" von mir Widerspruch kommt. Wobei - so 100%ig widerspricht du ja nicht, sondern hängst dich an der Formulierung und der Art des Artikels auf.

    Ich hätte das ganze auch differenzierter schreiben können, aber ich fürchte, dann lesen es viel weniger Leute (oder tun es eher ab oder wasweißich). Und ich vermute auch, dass die wenigsten die Handschuhe eben "richtig" nutzen. Darum habe ich lieber so eine einfache Aussage hingestellt. Also ja, ich bin vom "DAU" ausgegangen, wobei das mit "dumm" an der Stelle wenig zu tun hat. Den Leuten steht es natürlich frei, meine Aussage und den Artikel kritisch zu hinterfragen, immer noch besser, als von den angesprochenen Problemen gar nichts gehört zu haben. Dass manche das nun zum Anlass nehmen, nichts zu tun, kann ich mir nicht vorstellen. (Heißt nicht, dass es definitiv nicht passiert..)

    Ich hätte auch gerne einen besseren Artikel verlinkt, habe mir aber nicht die Zeit genommen (die bei mir gerade echt knapp ist), einen besseren zu suchen. :gomen:

    Edit: Warnungen vor Handcremes gibt es übrigens, genau so wie den Widerspruch, das sei "Fake News". Oder auch die Aussage, man solle Kindern keine Atemschutzmasken aufziehen, weil sich darunter zu viel CO2 ansammeln und zu einer "Atemlähmung" führen würde. Ja, es ist gerade echt schwierig und ich verstehe jeden, der nicht weiß, was er jetzt noch glauben soll. Und darum halte ich mich auch normalerweise raus... Ich will nicht versehentlich doch mal was falsches verbreiten und offensichtlich kann man gerade auch nichts "richtiges" sagen, weil alles immer bis ins kleinste Detail differenziert sein muss, sodass sich keiner mehr damit auseinandersetzen mag. Nicht falsch verstehen, ich bin für differenzierte Betrachtungsweisen, aber gerade wird man bombardiert (und ja, ich habe dazu beigetragen, wie erwähnt, normalerweise nicht meine Art) und da sind solche "tldr"s eben einfacher. Das soll Leute mit mehr "Recherchekapazität" ja nicht abhalten.

    Ich muss mich noch mal wiederholen, weil ich es so wichtig finde:

    Bitte verzichtet auf Handschuhe, die schaden mehr, als sie nützen!

    Wenn man sie nicht richtig oder im richtigen Kontext benutzt und der Supermarkt ist nicht der richtige Kontext.

    https://www.t-online.de/gesundheit/kra…e-sauerei-.html

    Tldr: Handschuhe verteilen die Keime, die man durch "Dinge anfassen" sammelt, besser als die Haut, sind meist eh undicht und die Haut fängt an zu schwitzen (erst recht, wenn es doch dichte Handschuhe sind (zum spülen oder so)), was ein wunderbar feucht-warmes Klima bildet, in welchem sich Keime viel besser und schneller vermehren. Besser regelmäßig Hände waschen.

    Nery

    Da dort Handschuhe als Schutzmaßnahme erwähnt werden, möchte ich hierauf hinweisen:

    https://www.t-online.de/gesundheit/kra…e-sauerei-.html

    Tldr: Handschuhe verteilen die Keime, die man durch "Dinge anfassen" sammelt, besser als die Haut, sind meist eh undicht und die Haut fängt an zu schwitzen (erst recht, wenn es doch dichte Handschuhe sind (zum spülen oder so)), was ein wunderbar feucht-warmes Klima bildet, in welchem sich Keime viel besser und schneller vermehren. Besser regelmäßig Hände waschen.

    Ich empfehle zum Thema Lockerungen und "wie lange haben wir damit noch zu tun" usw. dieses Video...

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