Beiträge von Simitar

    Naja, dann wäre die Serie aber sicherlich um einiges langweiliger geworden. Durant ist in der Serie ein großartiger Charakter. Sehr vielschichtig und durchtrieben. Er gibt der Serie einiges an Würze. Abgesehen davon, hätte man ihn in der Serie erledigt, dann hätte man sich wohl sehr stark von den tatsächlichen Gegebenheiten entfernt.

    Bei mir läuft der Fernseher tatsächlich noch nahezu jeden Tag. Aber anders als früher in Kindheit und Jugend, bevor ich mich in die weiten des Internets gewagt habe, läuft die "Glotze" heute zunehmend nur noch nebenbei.


    Hauptgrund dafür ist, dass die Qualität des Fernsehprogramms immer weiter nachlässt. Früher gab es wesentlich mehr Qualität und Abwechslung. Ich erinnere dabei z.B. an das Anime Programm auf RTL2. Mittags aus der Schule und dann erstmal Hausaufgaben gemacht während nebenbei die klassischen RTL2 Anime liefen. Abends und am Wochenende dann immer wieder neue Filme und Serien. Zwischendurch immer wieder gute Dokumentationen.


    Heute sieht die Fernsehlandschaft deutlich eintöniger aus. Je nach Sender wird man ab Mittags mit Trash bzw "Reality"-TV bombardiert wie z.B. Bauer sucht dies, Bauer sucht das, Dschungelcamp, Deutschland sucht den Superstar und ähnliche Formate, Topfmodels, usw..


    In meinen Augen alles Volksverblödungs-Sendungen, in denen jede Sekunde Inhalt gescripted ist, den Zuschauern aber vermittelt wird es handele sich um das wahrlich echte Leben. Und leider wird an solchen Formaten auch noch festgehalten. Dazu kommen dann noch unendliche Wiederholungen von Serien und Filmen. Ganz besonders schlimm empfinde ich das bei Pro7. Seit 3 Jahren läuft dort Mittags Two and a half Men, ansicht ja eine tolle Sitcom, aber drei Jahre lang, immer zu gleichen Sendezeit, wird dann doch irgendwann eintönig. Dazu scheint es mir als würde sich der Verein nur 10 Filme kaufen und die dann im Wechsel alle paar Wochen zeigen.


    Bei den öffentlich Rechtlichen schaut es ähnlich aus. Hier schaue ich aber vor allem Sportveranstaltungen wie aktuell die Frauenfußball-WM oder die Olympischen Spiele und Dokumentationen. Letztere sind in ihrer Qualität meist sehr gut, da hat sich also nicht viel verändert, allerdings wird auch hier zu viel wiederholt. Insbesondere die ganzen Weltkriegs-Dokus laufen hoch und runter.


    Kurzum, würde man eine Woche intensiv fernsehen, bräucht man das nächste halbe Jahr weder die öffentlichen, noch die privaten einschalten, denn man hat erstmal alles gesehen.


    Dazu kommen dann natürlich noch Werbung und teilweise irrsinig geschnittene Filme und Serien. Mich wundert es daher nicht, das der TV-Konsum immer weiter schwindet und die Leute mehr Auf Internet bzw STreaming setzen. Ich denke auch, dass das altbekannte Fernsehen mittel- bis langfristig verschwinden wird. Bei mir kommt es jedenfalls nur noch selten vor, dass ich meiner Aufmerksamkeit völlig auf das Fernsehprogramm richte.

    Nah, nur ist das Problem mit der rechten Kriminalität wesentlich höher als der, der linken.

    Das würde ich so nicht sagen. Die MS Deutschland hat aktuell eine ziemliche Schlagseite und zwar eher in richtung Backbord, also links. Wo immer man hinschaut. Selbst einstmals eher mittlere Parteien wie die CDU schaukeln aktuell unter Merkel und Co. eher nach links. Die Medien sind auch fleissig mit dabei, nahezu alle Print- und TV-Medien berichten Pro-Links. Das merkt man eindeutig an Begrifflichkeiten die dort und auch in der Politik zu Hauf genutzt werden.

    Nehmen wir als Beispiel typische Demonstrationen wie sie ja bei uns des Öfteren stattfinden. Wie bei allen Demonstrationen ist der bei Weitem überwiegende Teil der Demonstranten friedlich, ein kleiner Teil randaliert, haut Parolen umsich usw. Ist es eine politisch eher rechte Demonstration sprechen Politik und Medien verallgmeinernt von Rechtsradikalen, Randalierern, besorgen Bürgern, Nazis, vom brauen Mob, von Hass und Hetze, usw.

    Ist es eine politisch eher linke Demo, spricht man von friedlicher Demonstration, Demokratie und Aktivisten.


    Der Umgangston gegenüber linken Motiven ist deutlich friedlicher als gegenüber den rechten. Dabei sind beide Seiten in ihren Extremen formen gefährlich für Land und Leute - und für die Demokratie. Die Geschichte zeigt es eindeutig, wir haben hier beide Formen erlebt, trotzdem achten wir hier nur auf das rechte Übel, nicht aber auf das linke.


    Das Problem ist, von rechter Gewalt bekommen wir alles vorgesetzt, jeder noch so kleine Übergriff wird tagelang thematisiert, teilweise in den Fakten verdreht oder überdimensional hochgeschaukelt. Im Falle von linker Gewalt hatten eben einige Aktivisten kleinere Unstimmigkeiten mit Ladenbesitzern oder der Polizei. Die Berichterstattung ist zunehmend einseitig, auf der einen Seite wird verharmlost, auf der anderen verteufelt. Und das finde ich falsch.

    Ich für meinen Teil habe nie wirklich versucht alle Pokemon zu fangen. Selbst in den ersten Versionen bzw. der Neuauflage, in denen es nur die ursprünglichen 151 Pokis gibt, habe ich nicht alle gesammelt. Ich habe immer nur versucht die Tierchen zu ergattern die ich haben wollte weil sie Besonders sind, oder eben die möglichst kampfstarken. Mein Ziel war es immer ein starkes Team zu haben.


    Daher stört es mich recht wenig wenn in den neuen Versionen nicht alle 800+ Pokemon zu finden sind. Wenn es nur die hälfte wäre, ist das noch mehr als ausreichend. Und selbst ein viertel wäre noch vollkommen ok.


    Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass weitere Pokemon nach und nach mit Updates kommen, oder es irgendwelche Events gibt, bei denen man diese oder generell seltene Pokis bekommen kann.


    Schade finde ich übrigens das man den Pokeball in den beiden neuen Versionen nicht zum steuern im Spiel nehmen kann. Das hat mir in dem Lets go Spiel sehr gefallen - locker mit einer Hand alles machen können, war toll. So bleibt der Ball aktuell nur für die Lets Go Spiele nützlich.

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    Informationen:


    Publisher: Nintendo

    Erscheinungstermin: 20.09.2019

    Genre: Action-Adventure

    Plattform: Nintendo Switch


    Beschreibung:


    Vor gut 26 Jahren kam mit Link's Awakening das vierte Spiel der Legend of Zelda Reihe auf den Markt. Damals konnte man das Pixelmännchen auf dem Game Boy durch diverse Dungeons auf der Insel Cocolint führen. Nun erscheint im September das Remake zum Game Boy Klassiker und Link strandet erneut auf der Insel. Natürlich gilt es auch dieses Mal wieder diverse Dungeons zu erforschen und Monster zu besiegen - nur diesmal mit einer schönen knuddligen und bunten Grafik. Das Spiel wird sich wohl vorwiegend am Klassiker orientieren bietet aber auch Neuerungen wie z.B. die Kammersteine, die man im Verlauf des Spiels findet. Mit diesen Kammersteinen kann man sich seine eigenen Dungeons erstellen und diese dann bestreiten.


    Fans dürfen sich auch auf eine Limited Edition freuen, die neben dem Spiel auch ein 120-Seitiges Artbook und ein Steelbock im Game Boy Design. Sowohl die Standard Version wie auch die Limited Edition erscheinen am 20.09.2019.


    Meine Meinung:


    Seit dem ersten Trailer bin ich schon sehr hibbelig! Link's Awakening war mein erstes Nintendo Spiel, zudem noch das erste Spiel dieser Art und auch das erste Spiel welches ich (mehrfach) komplett durchgespielt habe! Ich erinnere mich noch daran wie ich mit meinen Klassenkameraden über das Spiel diskutiert habe und wie wir uns gegenseitig geholfen haben, wenn wir mal nicht weitergekommen sind. Da werden Erinnerungen wach!

    Das Remake sieht sehr interessant aus, mir gefällt die Optik und der Soundtrack gibt mir auch ein gewisses Nostalgie-Feeling. Für mich steht fest: The Legend of Zelda: Link's Awakening wird ein Pflichtkauf!


    Trailer:




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    Daten:


    Titel: Hell on Wheels

    Produktionsland: USA

    Genre: Western

    Erstausstrahlung: November 2011 (USA) / Januar 2013 (DE)

    Episoden: 57 in 5 Staffeln

    Episodenlänge: 44 Minuten

    Status: Abgeschlossen

    Darsteller: Anson Mount, Colm Meaney, Common, Phil Burke, Robin McLeavy, Christopher Heyerdahl, u.A.


    Handlung:


    Der ehemalige Südstaaten Soldat Cullen Bohannon (Mount) will den grausamen Tod seiner Familie rächen und macht jagd auf die Mörder. Dabei handelt es sich um marodierende Nordstaaten Soldaten. Seine Suche führt ihn schliesslich nach Hell on Wheels, einer Zeltstadt die den Bau der ersten transkontinentalen Eisenbahn richtung Westen begleitet. Dort findet er einen Vorarbeiter, bei dem sich herausstellt, das dieser zu den Mördern gehört. Nach dem Mord an eben jenen Vorarbeiter wird die Schuld bei Bohannon gesucht und er wird festgenommen. Im droht der Tod am Strang. In letzter Minute kann er den Chef der Union Pacific, Thomas Durant (Meaney), davon überzeugen, der Eisenbahn dienlich zu sein.


    Meine Meinung:


    Wie so häufig, bin ich auch auf Hell on Wheels nur durch Zufall aufmerksam geworden. Und wie so häufig, ein sehr glücklicher Zufall. Hell on Wheels ist endlich mal eine tolle Westerserie die so ziemlich alles von Action bis hin zum Drama beinhaltet. Auch viele der üblichen Westernthemen werden aufgegriffen. Allen voran natürlich der Bau der Eisenbahn, die Rahmenhandlung der Serie, zudem die Besiedlung des Westens, das Leben der freien Schwarzen, der Kampf gegen Indianer und Banditen und Konflikte innerhalb von Hell on Wheels. Auch wenn sich die Serie teilweise nur Grob an die tatsächliche Geschichte hält, bekommt man doch einige interessante Informationen zur entsprechen Thematik. Besonders interessant sind auch die zahlreichen Intrigen, besonders auf politischer Ebene.

    Die Story folgt einem Roten Faden quer durch die Serie. B-Epsidoden gibt es praktisch gar nicht, alles gehört zur Handlung. Dabei wird die Serie auch nie Langweilig. Ich hatte immer das Verlangen zu wissen was als nächstes kommt. Die Spannung ist also nahezu immer vorhanden, steigt aber zum Ende der jeweiligen Staffeln.

    Die Besetzung ist erstklassig. Aber insbesondere Anson Mount, Colm Meaney und vor allem Christopher Heyerdahl stechen dabei noch heraus. Großartige Schauspielerische Leistung.


    Insgesamt eine sehr gute und sehenswerte Serie, besonders für Fans des Genres, aber auch für jene die bisher wenig damit anfangen konnten.


    Meine Bewertung: 9/10


    Trailer:


    Die Präsentation war recht interessant. Endlich hat man mal was von Grafik und Spielwelt gesehen. Zumindest die Naturzonen scheinen Open World Elemente zu besitzen. Immerhin scheint man nicht mehr so eingegrenzt zu sein, wie es in den bisherigen Spielen der Fall war. Da bin ich mal sehr gespannt, zumal ich es durchaus spaßiger finde wenn man sich dort austoben und evtl auch auf Entdeckungstour gehen kann.


    Auch das Dynamaxing finde ich recht interessant. Auf jeden Fall sah es in der Präsentation recht bombastisch aus. Wie sich dieses Mittel im Spiel bei den Kämpfen als nützlich erweist, werden wir dann sehen.


    Auf den Multiplayerpart bin ich gespannt, diese vier gegen ein Dynamaxvieh kämpfe scheinen interessant, insbesondere wenn man so an Pokis rankommt, an die man sonst nicht kommt.


    Rein Grafisch ist es auch sehr schön anzusehen. Bisher wohl die beste Grafik bei Pokemon Spielen. Auch die Pokemon selbst sehen zumeist recht gut aus, also zumindest jene die man gesehen hat. Ich hoffe sehr das es sich hierbei nicht schon um die besseren handelt.


    Nun heist es noch bis zum 15. November abzuwarten. Es wird auf jeden Fall gekauft. Ob ich mir die Sonderedition kaufe, mit beiden Spielen, das weiss ich noch nicht. Ansicht ist das Spiel ja das gleiche und für das Tauschen der Pokemon brauch ich ja trotzdem noch nen zweiten Fraggle, da man ja schlecht mit sich selbst tauschen kann.

    Ich zweifele nicht am Klimawandel. Das Klima ändert sich beständig seit es den Planeten gibt. Mal über lange Zeiträume, mal geht es recht schnell. Ich habe aber meine Bedenken wenn immer wieder vor allen in Medien und Politik vom Menschengemachten Klimawandel gesprochen wird. Die menschlichen Einflüsse sind auf jeden Fall vorhanden, aber auch nur ein Rädchen im extrem komplexen Klima-Getriebe. Es gibt schlicht und einfach viele dieser Rädchen. Ein Problem ist das weder die Medien (-"Experten") noch Wissenschaftler und schon gar nicht irgendwelche Poltiker, und seien es die Grünen, dieses komplexe Zusammenspiel aller dieser Rädchen gänzlich verstehen.


    Wir können maximal etwas am menschlichen Einfluss machen. Dabei muss aber global agiert werden. Da hilft es wenig wenn das kleine Deutschland oder die EU im Alleingang tätig werden, denn dann wird sich nicht viel zum positiven ändern. Es muss weltweit koordiniert zusammengearbeitet um den schädlichen menschlichn Einfluss zu minimieren. Und hier gilt es dann erstmal festzustellen wie sich diese Einflüsse zusammensetzen. Und wir verfallen dann gerne in stumpfsinnigen Aktionismus - auch schon wenn es darum geht den Schuldigen zu finden. Aktuell ist das vor allem das liebe CO2, bzw die Emission dieses Gases. Vom Prinzip her ist es ja richtig, aber auch hier wird es schon wieder sehr komplex. Nur helfen dann eben keine Hau-Ruck Programme wie z.B. eine CO2-Steuer.


    Um mal ein paar Beispiele zu nennen:


    Im Prinzip kann man sagen, das Hauptproblem ist die Überbevölkerung. Immer mehr Menschen verbrauchen immer Ressourcen in Form von Energie, Nahrung und Waren. Hier muss primär angesetzt werden. Nur wollen gerade die Regionen in denen diese Problematik besonders zum tragen kommt, Asien und Afrika, nichts davon wissen etwas dagegen zu unternehmen. Entweder auf politischer oder auf religiöser Ebene. Aber hier müssten Regelungen her, sonst wächst die Erdbevölkerung immer weiter.


    Dann gibt es zum Beispiel noch die Waldflächen. Wir reden immer vom Regenwald, dabei war vor allem auch die nördliche Hemisphäre zu weiten Teilen bewaldet. Von diesen weitläufigen Waldflächen ist aber vor allem in Europa und Nord-Amerika nicht mehr viel übrig geblieben. Schaut euch alleine mal Deutschland auf Google Maps an und zoomt mal rein. Alles Agrargebiete wo vor noch 2000 Jahren weitläufge Waldgebiete dominierten. Die Waldflächen sind auf teilweise winzige Reste zusammengeschrumpft. Bäume verbrauchen CO2, trotzdem werden sie abgeholzt - u.A. auch um Windkraftanlagen an optimaleren Standpunkten zu errichten, vor allem aber um neuen Wohnraum und Agrarflächen zu schaffen. Oder aber um Ressourcen wie seltene Erden abzubauen. Weltweit verschwinden die Waldgebiete, aber eben nicht nur in den Regenwäldern die uns gerne vor Augen geführt werden.


    Dann natürlich noch die Energie-Problematik. Kohlekraft böse weil CO2, aber erneuerbare Energieträger sind ohne geeignete Speichertechnik unzuverlässig (Solar- und Windenergie) und/oder zerstören Umwelt und Lebensräume (Wasserkraft -> Staudämme). Kernenergie ist weniger Klima- und Umweltschädlich, aber böse wegen des Atommülls. Eine gescheite Lösung, die möglichst weltweit eingesetzt werden kann, gleichzeitig kostengünstig, umweltschonend und massentauglich ist, existiert bis jetzt noch nicht. Es ist aktuell in etwa so, als möchte man mit einer Silvesterrakete zum Mond fliegen.


    Nahrungsmittel. Alleine in der westlichen Welt werden jeden Tag unzählige Tonnen weggeworfen weil das MHD fast erreicht ist, die Banane nicht strahlend Gelb ist oder sich der Single-Komsument lieber die 50-Scheiben-Salamipackung kauft, anstatt sich beim Fleischer/Metzger die 3 Scheiben zu kaufen die er wirklich verbraucht, weil die Großpackung nur halb so viel kostet. Geiz ist eben Geil. Nur wollen diese Narungsmittel eben auch erstmal produziert und transportiert werden, bevor sie dann weggeworfen werden. Unterm Strich wird weit mehr produziert als am Ende auch verbraucht wird. Hier könnte man auch wunderbar ansetzen und weltweit zusammenarbeiten - stößt nur auf recht wenig Interesse auf Seiten der Produzenten, es könnte ja Geld flöten gehen. Diese Überproduktion zerstört Umwelt und Lebensräume, die Artenvielfalt leidet massiv und dann gibt es natürlich noch die unnötigen Emissionen.


    Dies sind natürlich noch bei weitem nicht alle Problempunkte. Aber würden wir für diese genannten Beispiele weltweit einsetzbare Lösungen finden, wäre schon sehr viel getan. Nur sind wir eben noch weit davon entfernt, um viele Themen macht man sich ja noch nicht einmal Gedanken. Stattdessen hechtet man von einer fixen Idee zur nächsten, lässt sich dabei noch feiern als hätte man das Rad erfunden. Nur wird sich mit so grandiosen Ideen wie CO2 Steuern und dergleichen eben nicht viel ändern. Stattdessen ist eher zu befürchten das die Stimmung der Bevölkerung eher wieder umschwenkt, wenn sie feststellen das sie am Ende nur dafür blechen dürfen, das es an brauchbaren Ideen dann doch mangelt und es am anderen Ende der Welt dann doch so weitergeht wie vorher auch.


    Was mich dann übrigens noch mit am meisten stört, sind so mediale und politische Headlines mit Titeln wie: "Wir zerstören die Erde" oder "Wir zerstören das Leben auf der Erde". Das ist ziemlicher quatsch und populistisch. Den Planeten können wir nicht zerstören, der wird auch nach uns noch existieren. Und auch das Leben werden wir nicht zerstören, maximal aktuelle Arten(vielfalt), aber das Leben wird sich auch nach uns weiterentwickeln, wenn auch sicherlich mit anderen Protagonisten. Auch das nur der Mensch für den Klimawandel verantwortlich sei und planetare Prozesse keine Auswirkungen hätten sind schlichtweg quatsch. Solche sensationsgeilen Nachrichten sind im Kampf gegen die menschlichen Einfllüsse eher kontraproduktiv.

    In meiner Kindheit hab ich sehr viel mit Lego gespielt. Hatte immer diverse Modelle, von der Ritterburg, über den Hafen bis hin zu Raumschiffen. Ab etwa 10 Jahren ging es bei mir dann auch mit Lego Technik los, da hatte ich dann auch diverse Modelle.


    Leider, und das bereue ich heute massiv, haben die Modelle bei mir selten lange gehalten. Ich hab dann immer irgendwann etwas abgebaut oder umgebaut und hab so die eigentlichen Modelle zerlegt. War zwar schön für die Kreativität, dann ein knallbuntes Trägerraumschiff mit nem Meter Länge und diversen Funktionen zu haben, war aber sehr kontraproduktiv für die eigentlichen Modelle.


    Dann war lange lange Zeit Ruhe. Ich habe mir zwischendurch mal einige Star Wars Modelle zugelegt, so als Vitrinenobjekte. Diese Standen dann aber lange Zeit wegen fehlendem Platz auf der Fensterbank und sind dort teilweise vergilbt, teilweise ausgeblichen...was dann auch eher ärgerlich war.


    Seit einigen Monaten schaue ich mir aber immer mal wieder neue Modelle und Sets an, und bin am überlegen dem Bastel- und Sammelspaß noch eine Chance zu geben.


    Wenn ich mir allerdings die Preise ansehe...naja. Alles was über Spielzeug hinaus geht und nach nem bissel was aussieht, ist schweineteuer geworden. Haben die Premiummodelle früher 100-120 Mark gekostet, sinds heute 150€ aufwärts, und bei den seltenen Sets mit geringer Stückzahl, kommt dann noch ein teilweise ordentlicher Sammleraufschlag drauf.


    Aber was die Qualität betrifft, gibt es bei Lego nichts zu meckern. Diese ist nach wie vor Spitze, wenn nicht sogar noch besser geworden. Auch finde ich es toll welchen Umfang an Themen es mittlerweile gibt. Früher gab es nicht viel mehr als Piraten, Ritter, Stadt und Weltraum. Heute gibt es für jeden Geschmack etwas. Da kommt auch die zunehmende Konkurrenz bei weitem nicht mit.

    Also die Erde zerstören wir schonmal nicht, die wird es auch nach der Menscheit noch geben, auch das Leben rotten wir nicht endgültig aus, es werden auch viele Arten die Menschheit überleben und sich weiterentwickeln.


    Das Jahr 2035 welches Aktuell als Deadline genannt wird, davon halte ich nicht viel. Es ist definitiv ein brauchbarer Termin um Ziele anzustreben und umzusetzen, aber ansich vergleiche ich solche Daten gerne mit dem 21. Dezember 2012, an dem ja laut Interpretation des Maya Kalenders die Welt untergehen sollte, was sie bekanntlich gar nicht tat - man hat auch wie man heute weiß, die Kalender einfach falsch interpretiert.

    Dazu kommt noch, und ich sage es immer wieder gerne: Selbst die Wissenschaft versteht das Klima auf diesem Planeten nicht zu 100%. Auch wenn das gerne und oft so dargestellt wird. Man kann hier also nicht von Fakten sprechen.


    Was mich persönlich gewaltig an diesem Klimahype rund um die Grünen - und mittlerweile auch rund um die anderen Parteien, die auf den Zug aufspringen - stört, ist die Tatsache das hier vorwiegend Aktionismus betrieben wird, mit Ideen und Geistesblitzen, derren Wirkung wenig bis gar nicht geprüft wird. Hier wird einfach Kurzsichtig agiert. Ich beschreibe das gerne mit dem Blick aus dem Fenster. Viele Klimaretter, insbesondere jene in der Politik, sitzen im ihrem Haus auf dem Land, schauen aus dem Fenster und denken, das was sie da alles erblicken können, bis zum Horizont, dies alles sei die Welt. Mehr sehen sie nicht, also gibt es nicht mehr. Obwohl da draussen noch viel mehr existiert, nur sie sehen es halt nicht. Von den vielen Bürgern hier im Lande, die auch auf diesen Zug aufspringen und teilweise noch absurdere Forderungen haben, will ich mal gar nicht sprechen. Da hab ich bei Twitter und co schon Beiträge gelesen, da fällt einem nichts mehr zu ein. Die schauen gar nicht mehr aus dem Fenster, die haben direkt ne Wand davor...


    Und genau so ist es aktuell in etwa mit der Klimapolitik in Deutschland. Da ist sicherlich vieles gut gemeint, es wird aber viel zu kurzsichtig agiert ohne Gedanken an die Welt da draussen zu verschwenden, denn, man sieht es ja nicht. So kommen dann diese Ideen zustande wie CO2 Steuer, Kernkraft- und Kohleausstieg, oder ganz neu aus Berlin, Pflichtkauf von Nahverkehrstickets, auch für jene die diesen gar nicht nutzen. Und natürlich noch eine ganze Menge mehr an Ideen. Vieles sicherlich als Grundgedanke ganz gut, nur eben kurzsichtig gedacht.


    Ich habe hier mal ein paar Denkanstöße. Natürlich nicht ausformuliert und es kratzt nur an einigen Inhalten und Themen die bedacht werden müssen, aber ich denke und hoffe ihr merkt worauf ich hinaus möchte:


    Zuerst einmal: alles muss Global betrachtet werden, denn weder Deutschland noch die EU, noch Europa retten bzw. bewirken hier etwas im Alleingang. Wenn hier keine weltweite Zusammenarbeit zustande kommt, ist das Thema eh zum Scheitern verurteilt.


    Fangen wir mit den Menschen an. Die Menscheit vermehrt sich zu stark. Während bei uns die Geburtenraten sinken, explodieren sie in den ärmeren Regionen der Erde geradezu. Insbesondere in Afrika und Asien. Immer mehr Menschen brauchen immer mehr Nahrung und Energie, und natürlich immer mehr (Luxus)Güter. Hier hilft eigentlich nur noch eine Geburtenkontrolle oder so etwas wie eine Ein-Kind-Politik, wie es das bei den Chinesen gab. Nur davon will niemand was wissen.


    Dann natürlich die Energie selbst. Kohle und Gas zu verheizen setzt ja bekanntlich die "Klimakiller" frei. Also müssen Alternativen her.


    Kernkraft wäre übergangsweise das sinnigste, wie hier ja auch schon geschrieben wurde. Ist aber aufgrund der Hinterlassenschaften verpöhnt. Dazu kommt natürlich noch die Unfall- und Sabotage-/Terrorismusgefahr. Die Kernkraft würde uns zumindest ein wenig Zeit erkaufen um sinnige, kostengünstige, ressourcen- und umweltschonende massentaugliche Alternativen zu entwickeln.


    An Alternativen gäbe es evtl die Kernfusion. Bietet in der Theorie sehr viel Potential und es wird aktuell daran geforscht, auch wird aktuell am ITER gearbeitet, ein Versuchsreaktor. Allerdings wird dort wohl erst mitte des kommenden Jahrzehnts mit den ersten Versuchen angefangen - sofern es nicht zu weiteren Verzögerungen kommt. Ob diese Technologie eine Energiehoffnung der Zukunft sein wird, bleibt also noch abzuwarten.


    Dann gibt es die Solarkraft. Tolle Sache, denn die Sonne stellt uns weit mehr Energie zur Verfügung als wir brauchen. Es hapert nur daran diese auch abzuschöpfen. Auch die Windenergie bringt uns viele Möglichkeiten. Problematisch bei Wind- und Solarengerie ist zum einen das besonderes erstere recht ressourcenfressend ist - hier kommt also auch die Umweltbilanz zum tragen. Bei beiden kommt aber noch hinzu das die entsprechenden Bedingungen vielerorts eben nicht so gut sind, wie z.B. bei uns im Lande. In anderen Regionen gäbe es noch die Möglichkeit von Wasser oder Gezeitenkraft, klingt auch erstmal gut...zerstört nur Umwelt und Lebensräume.

    Dazu kommt, der erzeugte Strom muss transportiert werden, dafür müssen Stromtrassen (ausge)baut werden - hier hagelt es Proteste von Bügern...und lustigerweise auch von den Grünen, denn Lebensräume werden zerstört. Auch muss die Energie im großen Stil gespeichert werden können, um auch Phasen mit schlechten Bedingungen zu überbrücken. Hier sprechen wir aber nicht nur von Tagen, sondern von Wochen. Es muss also sichergestellt werden, das z.B. ein Land wie Deutschland über längere Zeiträume auf Reserven zurückgreifen kann, damit hier nicht die Lichter ausgehen. Davon sind wir aktuell noch weit entfernt.


    Wo wir gerade beim Strom sind, hat zwar wenig mit dem Klimaschutz zu tun, gehört aber dazu. Eine Gefahr die aktuell so gut wie gar nicht in die Debatten um die Stromerzeugung mit einbezogen wird: Wir müssen die Stromversorgung auch sichern! Ich denke da vor allem an die geomagnetischen Stürme. Zu diesen kann es jederzeit kommen und sie können globale Auswirkungen haben. Diese können u.A. unsere Transformatoren beschädigen, was dann zu massiven und langanhaltenen Stromausfällen führen könnte. Ein heftiger Sturm könnte weite Teile des Planeten betreffen und die Energieversorgung über Wochen und Monate, wenn nicht gar Jahre beeinträchtigen. Man bedenke: schon nach wenigen Wochen ohne Strom brechen unsere Versorgungssysteme gänzlich zusammen.


    Kommen wir zur Mobilität der Zukunft. Die E-Mobilität ist ja bekanntlich in aller Munde. Auch hier sind wir aktuell weit von massentauglichen Technologien entfernt. Aktuell bauen wir vor allem auf Lithiumbasis. Diese ist teuer und hat eine miserable Umweltbilanz. Hier gilt es umwelt- und ressourcenschonende Alternativen zu finden. Uns hier wird aber auch der aktuelle technische Stand als Heilsbringer verkauft. Das dafür in Asien, Afrika und Südamerika für den Abbau und die Gewinnung von Lithium und anderen seltenen Erden die Umwelt massiv zerstört wird und die Menschen ausgebeutet werden, interessiert hier nur niemanden. Ist ja weit weg.


    Auch wird ja immer wieder mit dem öffentlichen Nahverkehr geworben. Tolle Sache. Nur auch hier sind wir weit von einer praktikabelen Lösung entfernt. Ein gutes Nahverkerhsnetz existiert in der Regel nur in größeren Städten, in den Vorstädten wird es dann schon mager und auf dem Land ist er vierlerorts nahezu schon nicht mehr existent. Das Nahverkehrsnetz müsste also massiv ausgebaut werden, dann würde sich die Zahl der privaten PKWs und der entsprechenden Fahrten auch reduzieren. Und dann muss der ganze Spaß natürlich auch noch bezahlbar sein. Hier gibt es bereits gute Ansätze. Man müsste nur schauen wir das ganze finanziert werden kann. Momentan wird aber auch der Nahverkehr zumeist immer teurer.


    Auch bin ich der Meinung das das globale Konsumverhalten überdacht werden sollte. Zig Marken mit Zig Modellen bei "ich weiss nicht einmal von welcher Zahl wir sprechen" an Gütern....das alles muss Produziert werden, das kostet enorm an Energie und Ressourcen. Ein unglaublich großer Teil davon wird nichtmal gebraucht oder benutzt. Dazu oftmals mehrfach im Jahr mit dem Flieger in den Urlaub, teilweise sogar Inlandsflüge. Kreuzfahrten mit Abgasschleudern. Lebensmittel die massenhaft billigst produzuert werden, von denen dann aber doch ein großer Teil entsorgt wird. Und und und, die Liste ist ewigst lang. Und das schlimme ist, die Wirtschaft baut sogar darauf auf das ihre Waren nichtmal besonders lange halten, denn wenns schnell kaputt geht, verkauft man schnell was neues.


    Hier gilt: weniger ist mehr. Man müsste auf sehr wenig verzichten, hätte aber trotzdem noch nahezu alles was man zum Leben oder auch zum Spaß braucht. Nur das mag die Wirtschaft vermutlich nicht wirklich mitspielen. Auch gäbe es viele Möglichkeiten diverse Waren länger zu nutzen. Früher konnte man z.B. auch bei Smartphones den Akku austauschen...damit hat sich die Lebenszeit des Geräts verdoppelt. Heute geht das nicht mehr, sind alle fest integriert. Der Tausch ist möglich aber teuer und unlukrativ. Also...nach zwei bis drei jahren muss ein neues her.


    Dann das Thema Wohlstand. Der westlichen Welt gehts ja bekanntlich recht gut. Aber der Wohlstand hierzulande fußt auf Ausbeutung in anderen Regionen. Afrika, Asien und Südamerika sollte es eigentlich blendend gehen, sie haben doch die ganzen Ressourcen die unsere moderne Welt braucht, aber warum ist dem nicht so? Denkt man nun an das Klima, haben die armen Nationen und deren Bürger dieses Planeten gar nicht die Mittel und die Möglichkeiten die teilweise überteuerten modernen Klimafreundlichen Geräte und Energieerzeuger anzuschaffen. Da können wir hier im reichen "Westen" fordern was wir wollen, wenn es sich ein armes Land nicht leisten kann Energie mit Hilfe von erneuerbaren Energieträgern zu erzeugen, dann wird halt Kohle verbraten.


    Ergo, das ganze System muss überdacht werden. Braucht eine einzelne Person so viel, während andere am Hungertuch nagen? Der Wohlstand muss schlicht und einfach gerechter verteilt werden. Das würde auch dem Klima dienlich sein.


    So, genug geschrieben^^



    Wie wollen die Grünen denn die Stromversorgung aufrecht erhalten?

    Strom muss Grundlastfähig sein, und aussreichende Speichertechnologie gibt es nicht. Jedenfalls nicht für die Größenordnung die benötigt wird.

    Genau das ist das Problem. Aber soweit denkt wohl innerhalb der Politk, auch und besonders bei den Grünen, niemand.


    Ich habe vor kurzem gelesen das wir aktuell unter optimalen Bedingungen etwa 45% unseres Strombedarfs durch die erneuerbaren Energien decken können - also vor allem Wind- und Solarenergie.


    Nun könnte man ja die Zahl der entsprechenden Anlagen verdoppeln oder verdreifachen, dann wären wir ja bei 100%. Problem ist nur, an Tagen mit Wolkendecken über fast ganz Deutschland und/oder wenig bis gar kein Wind, hilft uns das eben kein Stück weiter. Und ja, solche Tage gibt es viele übers Jahr verteilt. Was dann? Dann kaufen wir den Strom von unseren Nachbarn, die noch Kohle verheizen oder eben Kernkraftanlagen besitzen.


    Wie du schon sagtest, es fehlen die Speichertechnologien um den produzierten Strom für solche Tage oder eben auch für längere Zeiträume von einigen Wochen zu speichern. Und da gibt es aktuell nichts Praxistaugliches für den entsprechend Landesweiten Einsatz.


    Bleibt als die Wahl zwischen Kohle mit entsprechender Freisetzung von CO2 oder Kernkraft mit den Hinterlassenschaften.


    Aber das ist ja beides Böse, aber was bleibt dann noch? Weder Politik noch Wissenschaft haben aktuell dafür Antworten. Aber besonders auf poltischer Ebene hat man dem Klimawandel den Kampf angesagt, nur eben ohne wirklichen Plan.


    Das was da momentan in den Raum geworfen wird ist unnütz oder trifft wie im Falle von zusätzlichen Steuern vornehmlich jene Leute die eh schon wenig haben. Und insbesondere die Grünen, die sich ja bekanntlich an vorderster Front dieses Kampfes sehen, tropfen nur so vor Aktionismus und Populismus.


    Steuern, Elektromobilität (die ja auch Strom benötigt) usw, helfen da leider nicht wirklich. Man muss die Suche nach brauchbaren und umweltschonenden Technologien forcieren und wenn man dann was praxistaugliches hat, dann erst kann man sich daran machen die fossilien Energieträger aus dem Verkehr zu ziehen.

    Das dicke Plus der Grünen macht es wirklich nicht besser. Seit die in Bremen so viel "Schaden" angerichtet haben, sind die bei mir schon ewig unten durch.

    Nicht nur da, nahezu überall wo die grünen mitregiert haben, ging es bergab.

    Die Grünen punkten jetzt vor allem durch die ganze Klimadiskussion. Blöd ist nur das die selber keine brauchbaren Lösungen dazu haben. Das was die betreiben kann man als Aktionismus bezeichnen. Einfach mal irgendwas rausschreiben und fordern ohne das zuvor der Nutzen überprüft wurde. Wie bei nahezu allen Parteien gibt es auch bei den Grünen durchaus einige gute Ansätze...nur an der Umsetzung hapert es eben gewaltig.


    Man stelle sich mal vor die bekommen hier im Lande mal die Mehrheit und stellen Özdemir, Roth oder Hofreiter als Kanzler auf....da würde mir angst und bange werden...

    Erste Prognose für die Europawahl - natürlich schon Punkt 18 Uhr:


    CDU/CSU: 28% / - 7,3 %

    SPD: 15,5% / - 11,8%

    Grüne: 22% / +11,3%

    Linke: 5,5% / -1,9%

    AFD: 10,5% / + 3,4%

    FDP: 5,5% / + 2,1%