Beiträge von Simitar

    Eine 54-jährige Reichshoferin wollte am Mittwoch (25. März) in einem Verbrauchermarkt an der Stadionstraße in Bergneustadt mehrere Pakete Toilettenpapier kaufen. Als sie darauf hingewiesen wurde, nur ein Paket zu kaufen und die übrigen zur Seite zu legen, setzte sich die Frau auf das Kassenband und behinderte so den weiteren Verkauf an andere Kunden. Die hinzugerufene Polizei versuchte zunächst die 54-Jährige zu beruhigen und sprach einen Platzverweis aus, welchen sie jedoch nicht befolgte. Daraufhin legten ihr die Beamten Handfesseln an, um sie aus dem Geschäft und zur Polizeiwache zu transportieren. Dagegen wehrte sich die 54-Jährige heftig. Sie brüllte, ließ sich zu Boden fallen, sperrte sich gegen die Maßnahme und musste schließlich zum Streifenwagen getragen werden. In einer Polizeizelle hatte sie anschließend Gelegenheit sich zu beruhigen, bevor sie wieder nach Hause entlassen wurde – ohne Toilettenpapier. Zu einem Kaufvorgang ist es in Folge der Randale nicht gekommen.

    Sowas gehört gleich mal für ein paar Wochen weggesperrt oder empfindlich zur Kasse gebeten...

    Es ist echt schlimm wie manche Leute durchdrehen wenn sie sich an Regeln zu halten haben. Besonders jetzt in solchen Ausnahmesituationen. Auch was das Kaufverhalten betrifft. Auch hier würde ich sie zur Kasse bitten, wenn sie so viel Knete haben um ganze Ladenregale leerzukaufen...

    Ich bezahle nach wie vor alles bar. Da ich maximal zwei mal die Woche einkaufe und das gleich für mehrere Tage, kommen dabei gerne Summen zusammen die die 25€ Grenze für Pin-Freie Bezahlung eh sprengen. Ich müsste also meinen Pin eingeben und dafür die Tasten drücken, was für mich als Kunden im Prinzip die gleiche Gefahr darstellt wie Wechselgeld, da andere die Tastatur auch nutzen.

    Der gleichen Gefahr setzt man sich aus, wenn man Waren aus dem Regal nimmt. Die gleiche Gefahr besteht dann auch für die Kassierer, wenn sie die Waren einzeln über den Scanner ziehen. Ob nun ein infizierter mit seinen besabberten oder behusteten Händen diverse Waren in den Regalen anfasst oder aber seine Geldscheine aus der Brieftasche holt, macht dann wenig Unterschied, eine mögliche Kontamination wäre vorhanden.

    Ich denke, die aktuell getroffenen Sicherheitsmaßnahmen wie Abstand halten und die Menge der Marktbesucher zu begrenzen reichen vollkommen aus. Bisher ist auch noch kein Fall nachgewiesen, bei dem eine Infektion durch Oberflächen, insbesondere Geldscheinen und Münzen, zustande kam und auch die Wissenschaftler streiten sich noch dies bezüglich. Wenn man das Bargeld nicht ableckt oder als Nahrungsergänzung bzw Toilettenpapier-Ersatz nutzt und man sich zudem noch an die Empfehlungen bezüglich des regelmäßigen Händewaschens hält, droht davon praktisch keine Gefahr.

    Und Simitar, das betrifft ja nicht nur den Spargel. Auch Erdbeeren werden von Osteuropäern geerntet. Und wenn du nicht gerade Obst und Gemüse im Bioladen kaufst, wirst du wahrscheinlich auch im Supermarkt zu dem ein oder anderen Billigprodukt greifen. Nur weil das vielleicht nicht von Osteuropäern geerntet wurde, heißt das nicht, dass das nicht von jemandem für einen Minilohn angebaut und geerntet wurde. Hier in der Gegend wird gerade zur Erntezeit oft Nachts gearbeitet, weil man die Sachen schnell rein bekommen muss. In jedem anderen Job bekommst du für Nachtarbeit einen Aufschlag. Nur die Bauern halt nicht.

    Ich kaufe tatsächlich nur Erbeeren, aber von einem Bauern der hauptsächlich selbst pflückt, bzw mit Family, und sonst halt Erntehelfer von hier einsetzt - und diese auch gut bezahlt. In den Buden sitzen dann Studenten oder Teilzeitkräfte. Die Erdbeeren kosten dann eben auch 2-3€ mehr, aber das zahle ich dann auch gerne. Erdbeeren gibt es dann eben für mich auch nur in der Saison. Ich möchte nicht weit abschweifen, aber im Prinzip betrifft es so ziemlich alles was in deutschen Supermärkten in der Obst und Gemüseabteilung liegt. Vieles davon kommt dann auch noch von Übersee und wird unter noch schlimmeren Umständen angebaut und geerntet, und hier gibt man sich dann Gesundheits- und Umweltbewusst weil man so viel Obst und Gemüse isst.

    Aber genug davon, da wäre ein eigenes Thema interessant.

    Beim Thema Corona nerven mich aktuell die Prominenten, die "Stars". Im Social Media und auch im Fernsehen. Diese Durchhalteparolen, dieses Bejubeln von Leuten die sie sonst niemals beachten würden. Statt das diese ganzen Millionäre und Milliardäre mal zusammenlegen und die ärmeren die kurz vor dem Nichts stehen mal finanziell unterstützen würden, gibt es nur ein paar warme Worte - Job getan (es gibt aber sicherlich auch ein paar positive Ausnahmen, die die Regel bestätigen). Ich finde das alles so heuchlerisch und unnötig...

    Abgesehen davon das mir Spargel nicht besonders schmeckt, würde ich ihn mir aber auch nicht kaufen, eben weil vor allem die Osteuropäer dafür herhalten müssen und selten den Mindeslohn dafür bekommen. Deutsche Erntehelfer werden abgesehen davon wohl auch generell ungerne genommen, selbst wenn sie für Mindeslohn oder sogar als Minijobber die Arbeit machen wollen würden. Ein Kunde von mir hatte sich mal bei einem unserer Spargelbauer beworden. Er war damals arbeitslos und wollte sich etwas dazuverdienen, er wurde abgewiesen mit der Begründung ihm würde das nötige Fachwissen fehlen, die Einarbeitung würde zu lange dauern, könne man sich nicht leisten. Ähnliches habe ich mal in einer ZDF Doku zu den Erntehelfern gesehen, da ging es dann neben Spargel auch z.B. um Gurken und Erdbeeren. Die Bauern wünschen nur erfahrene Leute, die schnell arbeiten und am liebsten noch umsonst.

    Es gibt sicherlich schon einige Deutsche die diese Arbeit für eine faire Bezahlung machen würden, aber wenn man bei den östlichen Nachbarn ein paar Cent sparen kann, nimmt man eben die. Und jetzt, wo die Erntehelfer nicht einreisen können, steht man halt vor einem Problem.

    Im übrigen habe ich heute die neuen Versuche zur Eindämmung der Krankheit im Markt gesehen. Ich war heute einkaufen und an allen Scheiben und Türen hingen große Zettel mit dem Vermerk, man solle nur noch mit Einkaufswagen den Laden betreten, wenn keine mehr da sind solle man warten und generell ca 2m Abstand zu anderen Menschen halten. Diese Zettel waren unübersichtlich und trotzdem lief gut die Hälfte der Leute, die ich während meines Besuchs dort gesehen habe, ohne in den Markt. Einige haben sich auch darüber amüsiert bevor sie ohne Wagen den Laden betreten haben. Und von den 2 Metern Abstand war an der Kasse auch nicht viel zu sehen. Der Kerl vor mir hing seinem Vordermann buchstäblich am Hals. Sonderlich drauf geachtet wurde von den Angestellten aber auch nicht wirklich.

    Vielleicht lag es an der neuen Situation, aber wenn die Menschen generell so sorglos sind und sich nicht an die Anordnungen halten, braucht man sich wenig wundern wenn die Zahlen der Infektionen auch weiterhin steigen...

    Ich glaube zwar selber nicht so sehr dran, aber ich hoffe, es regt so manchen zum Überdenken an. Ist halt schon traurig, wenn es ne Pandemie braucht, um das Klimaziel für's Jahr zu erreichen, lol.

    Naja, Corona zeigt immerhin das viele die einer Büroarbeit nachgehen, diese auch von zu Hause aus erledigen können. Ich weiß nun nicht wieviele es genau sind, aber einige Millionen dürften es sicherlich sein. Und wenn diese Masse gänzlich oder zumindest 3-4 Tage die Woche von zu Hause aus arbeiten könnte, würden viele Arbeitswege und damit Emissionen wegfallen. Es wären weniger Autos untwegs oder überhaupt nötig. Auch der öffentliche Nahverkehr wäre damit vielerorts entlastet. Auch Konferenzen und Meetings könnten via Videokonferenz stattfinden, auch auf politischer Ebene. Ständiges innerdeutsches hin und herfliegen wäre unnötig. Langfristig könnte man auch auf den Bau oder die Anmietung großflächiger Bürogebäude verzichten, kleinere Gebäude würden vollkommen ausreichen da man nicht mehr 100 Leute unterbringen müsste, sondern nur noch eine Kernmannschaft - spart Ressourcen und ganz nebenbei auch Geld.

    Ich hoffe auch darauf das ein gewisses Umdenken stattfindet was unsere Wirtschaft betrifft. Wir haben uns z.B. in vielen Bereichen von anderen Ländern, insbesondere China abhängig gemacht. Geiz ist eben geil. Dabei wäre es vor allem bei kritischen Gütern wie jetzt z.B. medizinischem Material und Stoffen sinnvoll, diese hier im Lande fertigen zu lassen, bzw. bei Grundstoffen und Ressourcen soweit möglich zumindest auch ein paar weitere Quellen zu haben. Damit wäre man im Krisenfall nicht so stark vom Ausfall anderer betroffen. Positiver Nebeneffekt: mehr Jobs im Land -> mehr Kaufkraft, usw.

    Ich vermute aber das sich nach der Krise nicht viel verändern wird. Es wird nicht lange dauern, dann geht es weiter wie gehabt. Kreuzfahrtschiffe nehmen den Dienst wieder auf, die 100km zum nächsten Meeting werden wieder geflogen, usw. Die positiven Veränderungen werden sich nicht lange halten.

    Ich finde es echt unglaublich, dass sich dieser Laschet aus NRW auch noch erdreistet Bayern Vorwürfe zu machen, weil die Handeln und nicht die Hände in den Schoß legen.

    Bei all der Dramatik rund um das Coronavirus und dem Handeln (oder Nichthandeln) der Regierungen, schielen die Poltiker ganz nebenbei auch in Richtung der Wähler. Ein gutes Management soll ja auch belohnt werden, mit Wählerstimmen. Zusätzlich wollen sich sicherlich auch ein paar Namen für die kommende Kanzlerschaft ins Gespräch bringen.

    Um aber auch mal wieder etwas positives in diesen Zeiten anzumerken: Schaut öfter mal in den Himmel! Momentan gibt es vielerorts mal wieder die Chance auf einen richtigen blauen Himmel, bzw nachts auch einen wirklich sternenklaren Himmel. Dadurch das momentan weniger Flugzeuge samt Kondenzstreifen zu sehen sind, kommt man dieser Tage mal wieder in den Genuss von strahlendem Blau. Zuletzt gabs das 2010 beim Ausbruch des Eyjafjallajökull auf Island, damals mussten auch die meisten Flieger am Boden bleiben.

    Aus Ausgangssperre und Ausgangsbegrenzung ist nichts geworden...nun gibt es ein bundesweites Kontaktverbot. In meinen Augen handelt es sich hierbei wieder nur um nichts Halbes und nichts Ganzes. Die Bürger sollen ihre Kontakte auf ein absolutes Minimum reduzieren, der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur noch mit Angehörigen aus dem eigenen Haushalt oder einer Person die nicht im eigenen Haushalt lebt. Gruppen feiernder Menschen öffentlich wie Privat sind zu unterlassen. Gastronomiebetriebe müssen schließen, bis auf Abhol- und Lieferdienste. Dienstleistungsbetriebe zur Körperpflege, z.B. Friseure müssen den Betrieb einstellen. usw.

    Das Ganze gilt erstmal für die nächsten zwei Wochen.

    Das sind nur Idioten, der geistige Dünnschiss der Gesellschaft. Solche Leute sind dann meist noch schlimmer als die Situation und die Auwirkungen ansich und es ist eine Schande das man ihnen auch noch medial eine Plattform gibt. Diese Person aus dem Video wird dann sicherlich nächstes Jahr noch mit Auftritten im Dschungelcamp oder bei Schlag den Star belohnt und darf sich zu den "Promis" zählen...

    mit Bußgeldern im 4-stelligen Bereich damit auch wirklich jedes Arschloch zuhause bleibt.

    Zum einen haben jetzt einige Teile der Bevölkerung um einiges mehr an Arbeit, andere bangen um ihre Existenzen. Die Leute die sich nicht an die Empfehlungen, Ausgangsbeschränkungen und Ausgangssperren halten wollen, weil sie meinen sie stünden über allem, müssten einfach per Sondersteuer lebenslang zur Kasse gebeten werden um die Mehrarbeit anderer zu honorieren bzw. die Auswirkungen derer zu mindern die ihre Arbeit verloren haben oder Betriebe schließen mussten.

    Das ganze ordentlich empfindlich, dann bleiben alle brav zu Hause.

    Es sind doch nicht relevante Betriebe geschlossen worden.

    Kann ich bestätigen. Wir mussten unseren Laden gestern auch schliessen. Nur noch unsere Werkstatt ist auf, weil Dienstleistung.

    Wenn jemand nun Interesse an einem Fahrrad, Roller oder Zubehöratikeln hat, schleppen wir jetzt alles raus an die frische Luft um es dem Kunden zeigen bzw. vorführen zu können. Etwas umständlich, aber so stehen wenigstens nicht 3-4-5 Kunden gleichzeitig im Laden und warten wenn viel los ist.

    Aber insgesamt ist es auch merklich ruhiger geworden.

    Es war aber auch nicht wirklich ersichtlich, welche Betriebe denn nun schließen müssen und welche nicht. Eine genauere Auflistung wäre da schon angenehm gewesen. Bei einem Händlerkollegen stand auch die Polizei vor der Tür, er hatte geöffnet...und musste dann schliessen.

    Ich war heute zwecks Einkauf in der Stadt und auf dem Weg dahin die ganzen (kleinen) geschlossenen Einzelhändler zu sehen, das war schon sehr seltsam. Und Verl ist nur eine "so gerade eben" Stadt. In größeren Städten mit Fußgängerzonen sieht das sicherlich gespenstisch aus. Wenn das alles vorbei ist erwarte ich eine Insolvenzwelle...

    (und ich hoffe, die Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen).

    Das wird nicht passieren. Zumindest nicht in Deutschland, wo ja eben auch vieles verschlafen wird. Egal wie es am Ende ausgehen wird, egal ob die Zahl der Toten drastisch steigt oder nicht, am Ende wird es heißen: wir haben alles richtig gemacht, wir waren gut vorbereitet und gut aufgestellt!

    Selbst wenn das hier in einem totalen Desaster enden würde (wovon ich aber tatsächlich nicht ausgehe), blieben alle Verantwortlichen im Amt, im allerschlimmsten Fall für sie, würden sie weggelobt werden.

    Hier stellt würde sich niemand hinstellen und öffentlich eingestehen das zu zögerlich und falsch gehandelt wurde. Am ehesten sucht man den Fehler dann bei den anderen. Und gerlernt wird auch solchen Situationen auch nichts. Gäbe es nächstes Jahr zu dieser Zeit eine "Neuauflage" der jetzigen Situation, würde wieder so gehandelt werden.

    Insgesamt kann man sagen, dass die Systeme in Asien uns Europäer längst überholt haben. Wir haben uns darauf aushruht, dass wir seit dem 2. WK keinen Belastungstest mehr hatten und sind einfach arrogant davon ausgegngen, dass unser System so super ist, dass es keinerlei Verbesserungen bedarf.

    Das ist doch aber nun kein wirkliches Geheimnis und betrifft nahezu alle Bereiche in Europa und vor allem auch Deutschland. Hier sitzen seit geraumer Zeit Leute an den Zügeln die bestenfalls keine Ahnung haben von dem was sie eigentlich steuern sollen. Es fehlt ihnen an Wissen, aber vor allem auch an Weitsicht und strategischem Denken. Spätestens damit könnte man fehlendes Wissen noch zumindest teilweise noch ausgleichen. Stattdessen werden sie von "Experten" beraten. Darunter gibt es dann aber auch solche und solche. Insgesamt kommt es aber wohl hauptsächlich darauf an welche Interessen vertreten werden.

    Ob nun die Systeme in Asien so viel besser sind, ich wage es zu bezweifeln. Nehmen wir China. Die hätten das Virus am liebsten vertuscht. Die genannten Zahlen sind generell starkt zu beweifeln. Das kommunistische System macht es für die Entscheidungsträger zwar vieles wesentlich leichter, z.b. zig millionen Menschen in Quarantäne zu stecken und abzuriegeln, an anderen Stellen hapert es dafür aber eben auch gewaltig.

    In Europa hätte man aber trotzdem direkt lernen lönnen, vor allem was die Ausbreitung betrifft. Stattdessen schaute man hier aber nur zu, war ja auch weit weg. Die Weltmeister im Beschwichtigen waren am Werke. Und nun wundert man sich wieder und fragt sich: wie konnte es nur so weit kommen.

    Wie ich gerade lese plant Bayern den Shutdown für Restaurants und Geschäfte. Wird wohl nicht lange dauern bis das ganze Land diesbezüglich heruntergefahren wird.

    Ich frage mich zunehmend ob der Test auch wirklich so zuverlässig ist. Ich kenne mich damit ja recht wenig aus, aber wenn man so hört wer sich alles infiziert (gerade aus den Prominentenkreisen macht sowas ja gerne auch medial die Runde) und auch wie, kommen mir doch irgendwie langsam meine Zweifel. Da infizieren sich Personen die irgendwo unterwegs waren, wo es aber bis dato noch keine bestätigten Fälle gab. Auch gab es schon Meldungen von Leuten die praktisch keinen Kontakt zu anderen hatten. Dann die Krankheitsverläufe, die sich teils dramatisch unterscheiden, von praktisch Symptomfrei, über Erkältungssysmptome bis hin zu den schwerwiegenden Verläufen.

    Könnte es daher nicht sein, dass der vielfach verwendete Test neben dem SARS-COV-2 auch noch bei den 6 anderen derzeit bekannten Coronaviren anschlägt, bzw evtl auch bei noch unbekannten Viren der Familie? Ich könnte mir fast vorstellen das man positive Ergebnisse bekommt, würde man Leute aus der Walachei ohne Kontakte mit verstopfter Nase oder Husten testen.

    In schwierigen Situationen muss eine Regierung handlungsbemächtigt sein und dann auch konsequent zum Wohle der Bevölkerung handeln - nicht zum Wohle der Wirtschaft oder anderer Nationen. Kleinstaaterei funtkioniert in solchen Situationen nicht. Nehmen wir das Coronavirus als Beispiel. Die Bundesregierung empfiehlt, was letztendlich gemacht wird ist Sache der Kommunen und Länder. Was bringt es nun wenn sich z.B. im Rhein/Ruhrgebiet z.B. die Stadt Düsseldorf abriegelt, Schulen und Geschäfte schließt, die Stadt Essen aber weiterhin alles laufen lässt. Das führt dann dazu das sich die Düsseldorfer auf nach Essen machen um zu shoppen, potentielle Infektionsträger reisen dann munter hin und her und verbreiten so die Krankheit. Das gleiche Problem auch auch europäischer Ebene, bei geöffneten Grenzen.

    Dann gibt es natürlich noch die Menschen selbst, denn auch sie sind in der Verantwortung. Vor ein paar Wochen hatte ich hier z.B. einen Kunden im Laden, der frei weg erzählte er sei jetzt für zwei Wochen krangeschrieben wegen Grippe. Für den Fall das er nun nich bei Doc-Holiday war, was macht er dann draußen? Warum bleibt er nicht zu Hause? Bezogen auf die Situation jetzt wäre das grob fahrlässig. Natürlich steckt nicht hinter jeder verstopften Nase bzw. hinter jedem Huster auch gleich das neue Coronavirus, aber wo man jetzt doch weiß was umhergeht, warum gehen kränkelnde Leute unnötig arbeiten, shoppen oder zu z.B. ins Kino? Zumindest für mich ist das absolut unverständlich.

    aber wie Leute horten ist meiner Meinung nach recht abnormal

    Das Horten ansich sollte recht normal sein. Zumindest in einem gesunden Ausmaß. Es ist nicht verwerflich Vorräte für mehere Wochen im Haus zu haben. Neben solch Geschichten wie jetzt z.B. mit dem Coronavirus, könnten jederzeit auch diverse Natur- oder Wetterkatastrophen aufkommen oder auch z.B. mal ein grenznahes AKW in die Luft gehen. In solchen Fällen könnte es passieren das Teile der Bevölkerung dazu gezwungen sind zu Hause zu bleiben oder es könnten z.b. Lieferketten bzw. die Versorgung zusammenbrechen. Dafür sollte man immer gewappnet sein, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering sein mag.

    Problematisch wird es dann eben wenn zu viele Leute auf einmal einer gewissen Panik verfallen und sich in kürzester Zeit übermäßig mit Vorräten versorgen möchten. Viele kaufen dann eben nicht nur für 2-4 Wochen, sondern für deutlich längere Zeiträume ein - wovon dann em Ende vieles sicherlich auch gar nicht verbraucht und schließlich weggeschmissen wird. Und es betrifft ja nicht nur die Lebensmittel. Ein zwei Personen-Haushalt braucht z.B. keine 100 Rollen Klopapier auf einmal, auch braucht ein solcher Haushalt keinen 20 Liter Desinfektionsmittel Vorrat. Aber genau sowas passiert aktuell, weil die Leute schlichtweg unvorbereitet und unwissend sind - letzteres vor allem grundsätzlich wegen mangelnder Aufklärung, aber auch aktuell durch widersprüchliche Informationen seitens der Regierung und Medien. Die Märke sind dann auf diesen übermäßig gesteigerten Konsum schlecht vorbereitet, die Regale leeren sich. Das macht dann die Runde und infiziert andere Teile der Bevölkerung, die dann auf diesen Zug aufspringen und ihrerseits die Regale leerkaufen.

    uff, jetzt wo Einreiseverbot in den Staaten ist, wundert mich es ob ich da theoretisch ein- und ausreisen dürfte. Habe zwar den Amipass, aber wohnhaft in Deutschland :unsure:

    Würde mich wundern ob die da Unterschiede machen...

    Als amerikanische Staatsbürgerin könntest du einreisen, sofern du dich vor der Reise entsprechend umfangreich testen lässt und die Tests negativ ausfallen. Aber das Verbot gilt erstmal auch nur 30 Tage, wird aber sicherlich verlängert wenn die Infektionen weiter voran schreiten.

    Generell finde ich solche Verbote aber durchaus sinnvoll und auch nötig, möchte man die Verbreitung reduzieren. Ich kann auch beim allerbesten Willen nicht nachvollziehen, warum Leute die auch schon erste Symptome einer Infektion zeigen(egal ob nun Covid 19, Grippe, Bronchitis, Erkältung, usw), meinen sie müssen unbedingt noch auf Weltreise oder auch schlicht zur Arbeit gehen. Das denen nicht in den Kopf geht, das sie mitunter auch andere Leute anstecken, die ggf. auch an diversen Erkrankungen sterben könnten. Das ist schlicht unverantwortlich.