Beiträge von Simitar

    Ich hab mir den Film nun gerade eben auch angeschaut. Endlich! Insgesamt bin ich sehr positiv überrascht. Ein wirklich gelungener Realfilm. Wie schon gesagt sehen die Pokemon toll aus. Neben Pikachu haben mir vor Allem Mewtu, Glurak und Pantimos gefallen...letzteres mochte ich in den Spielen eigentlich nie. Die Story ist mal was anderes als die übliche Trainer-Geschichte, war recht spannend wenn auch natürlich kein Epos. Für mich persönlich auf jeden Fall eine gelungene Live-Action Umsetzung, um weiten besser als andere. Ich hab gerade gelesen das bereits eine Fortsetzung in Arbeit ist - auf diese bin ich schon sehr gespannt.

    Eine klare Empfehlung für alle Pokemon Fans und jene die es noch werden wollen.

    Meine Bewertung: 8/10

    So wie die Sache mit den Rollern durchgedrückt wurde, kann man von Lobbyarbeit erster Klasse ausgehen. Ansonsten hätte sich die ganze Geschichte noch Jahre hingezogen, wenn sie denn überhaupt so gekommen wäre.

    Theoretisch mögen die Scooter gerade für Städte als Alternative zum Autoverkehr recht interessant sein. "Emissionsfreie" motorisierte Fortbewegung. Klingt auf den ersten Blick ganz gut. Fakt ist aber, das die Umweltbilanz dank der Lithium Ionen Akkus auch nicht die allerbeste ist.

    Dazu kommt, die Scooter über 6 Km/h benötigen eine Straßenzulassung. Bei vielen Rollern die man sich so kaufen kann, fehlt die aber. Insbesondere bei den Billigangeboten von aus dem Internet findet man bei genauer Suche irgendwo den Hinweis "ohne Straßenzulassung", also dürfte man sie im öffentlichen Straßenverkehr gar nicht nutzen - interessiert aber nur die wenigsten. Interessant wirds dann erst wenn sie damit mal nen Unfall verschulden oder daran beteiligt sind. Die Roller mit Zulassung sind dann um einiges teurer, für den Verbraucher dann aber wieder uninteressant. Die Geräte über 20 Km/h bekommen auch keine Zulassung.

    Gerade in Städten werden die Geräte auch gerne zum Mieten angeboten, dies ist nachdem was ich so mitbekommen habe aber relativ teuer. Trotzdem fahren wohl vielerorts schon einiges Leute mit den Rollern durch die Gegend und halten sich, wie auch viele Radfahrer, nicht an irgendwelche Regeln. So darf man ja mit den Rollern die schneller als 6 Km/h sind nur auf Radwegen, Radstreifen oder Fahrradstraßen fahren, nicht aber auf Gehwegen. Daran wird sich vielfach nicht gehalten. Fehlen eben diese Radwege, muss auf die Straße gewechselt werden -> Verkehrshindernis.

    Fahrsicherheitstechnisch sind die Dinger auch nicht so der Hit. Auf ebener gerader Fläche mit wenig Hindernissen sind die Scooter wirklich nicht schlecht. Aber wer schonmal so etwas gefahren hat, weiss wie toll sich die kleinen Räder, Geschwindigkeiten oberhalb der Schrittgeschwindigkeit und z.B. nicht ganz so flache abgesenkte Bordsteine oder Schlaglöcher miteinander vertragen - nämlich gar nicht. Man muss also schon arg aufpassen, ansonsten liegt man. Ich hörte bereits von einigen Städtern, dass das sogar schon recht häufig der Fall ist

    Ich halte von den E-Scootern nicht viel. Zu teuer und ansich einfach irrelevant. Die Dinger lohnen sich höchstens in der Stadt, wenn ausgewiesene Radwege für die gewünschte Route vorhanden sind und für kürzeste Strecken unter 3 Km. Ob man sich dann so ein Ding zulegen oder mieten mus, kA. Ich würde da lieber Bus und Bahn benutzen, oder zu Fuß gehen. Und für etwas längere Strecken gibt es Fahrräder und E-Bikes, die preislich teilweise sogar unter den zugelassenen Scootern liegen, aber mehr Fahrkomfort und Sicherheit mitbringen.

    Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis so ziemlich alle Paarungen. Die meisten Pärchen liegen recht dicht beieinander. Der größte mir bekannte Altersunterschied liegt bei etwa 15 Jahren - wobei in dem Falle die Frau die ältere ist. Bei mir selbst waren es mal 8 Jahre. Aber ich denke, der Altersnterschied ist auch nicht besonders wichtig, wenn der Rest denn soweit passt. Man kann eine glückliche und dauerhafte Beziehung führen, egal ob die Partner gleich alt sind, oder ob sie einige oder gar viele Jahre trennen. Der Altersunterschied ansich stellt da eigentlich nicht das Maß der Dinge. Nur bei wirklich großen Unterschieden, bei denen praktisch schon zwei unterschiedliche Generationen aufeinander treffen, könnte ich mich mir vorstellen, das dies mitunter nicht mehr so reibungslos abläuft.

    Generell denke ich, dass die meisten Probleme bei größeren Unterschieden nicht innerhalb der Beziehung auftreten, sondern von Außen kommen. Wenn dann von vermeintlichen Freunden oder Bekannten Kritik aufkommt von wegen "was willst du mit dem alten Sack" und betreffende Personen dann auch noch anfällig für solch ein Geschwätz sind, dann könnte sich das auch negativ auf eine Beziehung auswirken.

    Mit etwas Verspätung kam Zelda bei mir am Montag an, bwohl ich es eigentlich zum Releasedatum hätte bekommen sollen. Das war etwas ärgerlich, zumal ich am Wochenende viel Zeit dafür gehabt hätte. Aber gut, besser spät als nie.

    Die Vorfreude hat sich jedenfalls gelohnt und wie schon angekündigt, hat sich gleich ein gewisses Nostalgie-Feeling eingeschlichen. Das Spiel ist einfach knuffig. Grafik und Sounds sind einfach nur hübsch. Ich bin natürlich noch nicht besonders weit vorangeschritten und stecke gerade im zweiten Dungeon. Aber ich hatte schon viel Spaß. Natürlich ist Links Awakening nicht so komplex wie ein BotW und es dürfte sich um ein vielfaches schneller durchspielen lassen, aber es ist trotzdem ein schönes klassisches Zelda Spiel bzw ein klassisches Nintendo Action-Adventure. Es spielt sich flüssig, es gibt einige Rätsel zu lösen und ist daher an einigen Stellen durchaus etwas kniffelig.

    Wer bereits die damalige Version für den Gameboy kennt und liebt, sollte zugreifen, man wird nicht enttäuscht. Wer das "alte" Spiel nicht kennt, wird natürlich auch seinen Spaß haben, man darf eben nur kein Breath of the Wild erwarten - das sind schon zwei verschiedene Welten. Ich finde das Spiel ist auch gut für zwischendurch, bzw. Unterwegs. Im Handheld-Modus bzw auf der Switch Lite macht sich das Spiel auf jedenfall gut - besser als BotW.

    Zusammengefasst kann ich sagen: Super Spiel, mit ganz viel Nostalgie-Feeling für mich und eben ein Zelda der guten alten Schule. Über den Kaufpreis kann man streiten, ich hörte manche finden es etwas teuer, ich finde ihn durchaus in Ordnung. Aber spätestens bei einer Rabattaktion oder im Sale kann man guten Gewissens zuschlagen.

    Meine Bewertung: 9/10

    Es reicht insofern nicht die Preise für den ÖPNV zu reduzieren oder das ganze gleich kostenlos zu machen. Das ganze muss auch attraktiv ausgebaut sein, vor allem braucht es u.a. mehr Busse und Bahnen. Nur darüber scheint kaum einer zu reden, wenn man auf dieses Thema zu sprechen kommt.

    Das stimmt natürlich absolut. Da muss einiges ausgebaut werden. Vor allem in mittleren und kleineren Städten und auch auf dem Lande. Aber es ist eben oftmals nicht lukrativ genug. Die Leute werden also mit zusätzlichen Kosten bombadiert, eh man sich versieht steht dann auch das eine oder andere Verbot. Da ist die Poltik immer ganz fix. Aber wenn es dann um zusätzliche Anreize oder gar Alternativen geht, dann heisst es immer "wir wollen" oder "wir fordern", aber es passiert eben nichts, oder nur sehr verspätet. Und da wundert man sich dann warum vieles auf große Ablehnung stösst.

    Das Klimapaket ist ein reiner Witz. Eine Verteuerung des Benzins bei gleichzeitiger Erhöhung der Pendlerpauschale - da lacht der Pendler doch und fährt weiter mit dem SUV drei Kilometer durch die Innenstadt.

    Das problem ist leider: viele sind auf das Pendeln angewiesen. Sicherlich nicht aus Spaß an der Freude. Ich kenne jedenfalls niemanden der sich freut 20/30/40/usw. Kilometer zur Arbeit fahren zu dürfen. Die Leute die darüber glücklich sind, dürften eher die Ausnahme sein. Im innerstädtischen Bereich wird wohl auch kaum jemand für so kurze Strecken wirklich das Auto nehmen. Auch hier dürfte das mittlerweile eher die Ausnahme sein. In Städten gibt es in der Regel einen recht guten öffentlichen Nahverkehr - der allerdings in vielen Fällen jedes Jahr teurer wird. Außerdem steigen immer mehr Pendler auf Alternativen um. Waren es früher Roller und Motorräder, sind es nun mehr Fahrräder und E-Bikes.

    Auch hier im eher ländlichen Raum kann ich das beobachten. Die Leute die eine Strecke von 5-10 Km zu bewältigen haben, setzen immer mehr auf Fahrräder oder E-Bikes. Die einzig negative Entwicklung hier ist, das die Kids, die früher immer mit dem Fahrrad oder (wenn sie älter waren) mit dem Roller zu Schule gefahren sind, bei Wind und Wetter, heute doch lieber von den Eltern gefahren werden, auch bei Sonnenschein. Jedenfalls sinkt die Zahl Jener, die für die Kurzstrecke ein Auto benutzen. Nur für mittlere und lange Distanzen wird nach wie vor das Auto genutzt. Den Mittelstrecklern könnte man aber mit einem besseren Nahverkehr eine Alternative geben.

    Die Bahn soll billiger werden durch eine niedrigere Mehrwertsteuer - das finde ich gut. Leider sind ICE-Tickets trotzdem noch unbezahlbar. Erst gestern schaute ich nach einer Verbindung von Karlsruhe nach Berlin im November - 150 Euro Sparpreis. Mit der Preissenkung lägen wir bei ca. 135 Euro. Eh.


    Statt Inlandsflüge ganz zu verbieten, wurden sie auch nur teurer gemacht. Das wird dann eher zu halbvollen Flugzeugen führen.

    Bahn billiger? Das glaube ich erst wenn ich es sehe. Und wenn, dann dürfte das nicht von langer Dauer sein. Zuletzt stiegen die Preise Jahr für Jahr.

    Wenn man den Klima/Umweltschutz hier wirklich ernst meinen würde, würde man Inlandsflüge wirklich verbieten oder unlukrativ machen.

    Insgesamt sehe ich das ganze Klimapaket sehr skeptisch. Am Ende wird für den Verbraucher nur alles teurer, die Einnahmen des Staates werden steigen. Sicherlich wird so eingespart, da der Verbraucher aufgrund höherer Kosten sparen wird. Aber dies betrifft auch eher die unteren Einkommensklassen. Die anderen machen weiter wie gehabt. Umwelt und Klima helfen solche "Pakete" jedenfalls nicht. Ich sehe dies, wie auch diverse Ideen udn Vorschläge von den Grünen als reinen Aktionismus.

    Ich sage es immer wieder: will man Umwelt und Klima etwas gutes tun, gäbe es andere Mittel und Möglichkeiten, die sicherlich auch nicht billig wären, aber eben auch nachweisbare Auswirkungen mit sich bringen würden. Dies könnte man den Leuten dann auch sicherlich besser verkaufen als "wir nehmen euch mal etwas Geld, damit stoppen wir den Klimawandel".

    Der Fehler, sollte es denn einer sein, ist bekannt. Ich habe das gleiche Problem seit vorgestern. Anfangs war es nur alle paar Minuten für ein paar Minuten sehr lahm, mittlerweile ist das ein Dauerzustand. Ich warte in der Regel zwischen 20 und 60 Sekunden. Es gibt aber auch Leute die dieses Problem scheinbar nicht haben.

    Wenn wir was machen können, dann arbeiten wir daran.

    Das war doch zu erwarten. Den Artikel 13/17/was auch immer zügig vor der Eu-Wahl durchbringen, damit das Dingen in sichern Tüchern ist. Natürlich ohne viel Ahnung oder gar einen genauen Plan zu haben. Aber Hauptsache es wurde ersteinmal verabschiedet. Der Protest von Hunderttausenden von Bürgern wurde eiskalt ignoriert. Leute die protestierten oder online auf Twitter und Co. Kritik geübt hatten, wurden als Bots diffamiert. Die Lobbyisten haben sich gefreut.

    Aber schön das man jetzt anfängt sich über die Umsetzung Gedanken zu machen. Ich erwarte das unter all den möglichen Lösungsvorschlägen etwas herausgefischt wird, welches der Lobby zu gute kommt und der Allgemeinheit eher schadet. Wie bekanntlich öfter in der großen Politik.

    Aber ist ja auch kein Problem. Die können doch einfach unsere Flintenuschi fragen, die ja vor kurzem nach Brüssel weggelobt wurde. Die hat doch Ahnung wenn es um Experten und Berater geht. Gabs da nicht eine Berateraffäre? Passiert da noch was? Oder ist sie nun safe in Brüssel? Egal. Einfach mal durchklingeln, die kennt sicherlich jemanden mit entsprechend Ahnung von der Materie, vielleicht sogar einer aus ihrer Familie.

    hast du da auch ne Quelle dazu?

    Das hab ich mittlerweile in 2-3 Dokumentationen auf ZDF Neo oder Info gesehen. Auch auf ARD Magazinen wurde darüber schon berichtet. Youtube spuckt dazu einiges aus. Hier ein z.B. ein Bericht den ich damals auch im TV gesehen hab:

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    Allein schon der Menschlichkeit wegen sollten Flüchtlinge auf hoher See gerettet werden.

    Absolut. Aber ich vermute das an diesen ganzen Gerüchten rund um Schlepperbanden durchaus etwas dran ist. Ob da diese ganzen NGO's direkt oder indirekt dran beteiligt sind, mag ich nicht beurteilen. Es ist aber durchaus interessant das scheinbar immer ein Rettungschiff in der Nähe ist wenn ein zuvor ausgesetztes Schlauchboot voller Flüchtlinge zu kentern droht. Natürlich müssen diese Menschen gerettet werden. Aber dadurch das man sie dann in europäische Häfen bringt, befeuert man diese ganzen Schlepperbanden. Die machen mit der Not der Menschen Kasse. Dazu kommt noch das auch den NGO's offenbar die Not der Menschen schon zweitrangig war, als man z.B. italienische Häfen angesteuert hatte, obwohl diese für die Schiffe gesperrt waren und obwohl andere Länder die Flüchtlinge aufgenommen hätten. Wie man auch auch sieht, irgendwas passt da jedenfalls nicht ganz zusammen. Und würde man diese Schlepperei zumindest eindämmen wollen, dann müsste klargemacht werden das die Leute zurück an die afrikansche Küste gebracht werden, nicht nach Europa. Das interesse der Flüchtlinge wird dann schnell schwinden und wenn er für die Schlepper dann nicht mehr lohnt, bricht dieses "Geschäft" insich zusammen.

    Es scheint ja auch nicht wirklich ein Interesse daran zu bestehen, was an der Wurzel des Problems zu ändern.

    Ganz genau. Will man den Flüchtlingsstrom unterbrechen und gleichzeitig den Menschen helfen, dann gäbe es ganz andere Möglichkeiten. Man könnte vor Ort investieren, eine vernünftige Wirtschaft aufbauen, den Menschen Perspektiven in ihren Heimatländern bieten. Nur als kleines Beispiel. Dann würde wohl kaum noch einer seine Heimat verlassen wollen. Kostet natürlich erstmal, aber langfristig hilft man wesentlich mehr Menschen und die Geberländer hätten auch noch was davon - neue Partner und Absatzmärkte.

    Aber da scheint ganz offensichtlich kein Interesse zu bestehen. Denn sonst würde man sicherlich schon ernsthaft an Ideen arbeiten. Das Problem ist halt, das der westliche Wohlstand u.A. auch auf der Ausbeutung gerade afrikansciher Länder fußt. Billige Rohstoffe wie z.B. seltene Erden gibt es dort zu Hauf. Andere Länder und Konzerne setzen zudem noch auf andere Ausbeutung. Nestle z.B. kauft afrikanschen Dörfern ihre Brunnen ab um den Bewohnern dann das Wasser in Flaschen für teuer Geld zu verkaufen - obwohl es ihnen eigentlich gehört. Das ist schon pervers.

    Die Ausbeutung ist halt lukrativer und daher wird über solche Gedanken kaum gesprochen. Und wenn man dann noch dieses ganze Flüchtlingsdrama kritisiert, oder wie man damit umgeht, dann geht halt ganz schnell die berühmte Schublade auf, in die man dann hineingsteckt wird.

    Thema Schule:

    Mir fällt gerade noch ein, das ein wichtiger Part im Umgang mit der deutschen Geschichte zumindest zu meiner Zeit damals in der Schule nicht gelehrt wurde. Und zwar wie es überhaupt dazu kommen konnte. Wie gesagt WW1 kurz, dann Weimarer Republik. Aber das auch die Alliierten des ersten Weltkriegs durchaus eine gewisse Mitschuld an den nachfolgenden Entwicklungen haben - nicht nur in Deutschland. So wurde z.B. den Deutschen damals die Hauptschuld am Krieg gegeben, obwohl einige andere Nationen reichlich mit dem Säbel gerasselt haben. Die Friedens- bzw. Kapitulationsverhandlungen wurden von Seiten der Alliierten hinter verschlossenen Türen geführt - ohne Deutschland. Die extremen Reparationen haben Deutschland in ein tiefes Loch gerissen, so hatte die Weimarer Republik einen sehr schweren Start, das Gefühl von unrecht machte sich breit, ein großer Nährboden für den Nationalsozialismus, mit alledem was dann folgte. Wenn also von Schuld gesprochen wird, sollte das große Ganze beleuchtet werden.

    Die Alllierten waren es auch die nach Ende des großen Krieges in Teilen Europas, Asiens und Afrikas durchaus im Eigeninteresse neue Grenzen gezogen haben, teilweise ohne auf die dortigen Bevölkerungsgruppen Rücksicht zu nehmen, was dann zu diversen Konflikten führte, die teilweise bis heute anhalten. Ich weiss nicht inwiefern dies heute an Schulen gelehrt wird, aber ich glaube eher weniger.

    Thema AFD:

    Die AFD wird heute von vielen aus Protest gewählt. Verwunderlich ist dies nicht, bedenkt man wie die übrigen Parteien mit der AFD selbst, als auch mit dern Wähler umgeht. Dazu kommt dann auch noch die Tatsache das insbesonders CDU und SPD nicht einmal ansatzweise auf den Gedanken kommen das sie bei einigen für die Bevölkerung wichtigen Themen falsch oder zumindest Suboptimal agiert haben könnten. Ständig hört man nur "wir machen doch alles richtig, wo machen wir denn was falsch?" Ein erstarken der AFD ist also auch, zumindest zum Teil auf die Arroganz der "Volksparteien" zurückzuführen. Und wenn ich mir so die ersten Statements nach den Wahlen in Brandenburg und Sachsen anhöre, scheint man noch immer nicht dazugelernt zu haben.

    Bitte nicht herunterspielen. Die Verbrechen die die Deutschen damals verübt haben, sind um einige Kategorien über allen anderen - alleine wegen ihrer Zahl.

    Vergiss dabei aber bitte auch nicht den Kommunismus. Stalin, Mao, Kim und dergleichen. Wenn wir nach blanken Zahlen gehen waren die betreffenden Nationen auch ganz gut dabei. Deuscthland war zu Zeiten Hitlers ohne Zweifel schlimm, aber der Kommunismus war/ist nicht besser.

    Ich weiß nicht, ob das zu off-topic wird, aber es geht in Richtung Bildungspolitik.

    Ich höre immer wieder, dass man den Deutschen eine Schuld reindrücke, dass sich heutige Generationen noch für den Weltkrieg verantwortlich fühlen. Zum Teil wird da natürlich der Geschichtsunterricht eine Rolle spielen.


    Nun war bei mir in Sachsen der II. Weltkrieg maximal drei, vier Monate ein Thema. Dafür wurde die DDR mit etwa der doppelten Zeit beleuchtet. Ist das ein tendenziell westliches Problem, dass man sich für die Verbrechen der Nationalsozialisten schuldig fühlt?

    Wir hatten in unserer Realschule ab der 7. Klasse Geschichtsunterricht, bei mir auf englisch, da meine Klasse bilingualen Unterricht genossen hatte ( doppelt so viel Englisch-, dazu noch Erdkund-, Geschichts und Politkunterricht (ab der 9.) auf englisch) . War ansich ganz toll. In Geschichte haben wir in der 7. die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus und die Azteken durchgenommen. In der 8. folgte dann kurz der erste Weltkrieg, gefolgt von ganz viel Weimarer Republik. Letzteres war auch unser erstes Thema in Politik. Natürlich gab es zwischenzeitlich auch noch andere Themen wie Napoleon, die wurden aber soweit ich mich erinnere nur am Rande angeschnitten und wir haben sie nie länger als 3-4 Wochen durchgenommen.

    Dann ging es aber los mit dem zweiten Weltkrieg, sowohl in Geschichte, als auch in Politik. Hoch und runter. Ursachen, der Krieg selbst und Nachwirkung. Ansich sehr interessant, aber das Thema war sehr übermächtig. Wir hatten sogar im Englischunterricht damit zu tun, als Vorbereitung für unseren Klassenausflug nach England.

    Bei unserem Besuch in der Stadt Chelmsford sollten wir die Leute darauf ansprechen, was sie davon hielten, das deutsche Schüler England besuchen, was sie von uns deutschen halten - vor allem auch auf unsere Geschichte, usw. Mein kleines Vierer-Grüppchen, hatte dabei das Glück auf einen Rentner zu treffen, der selbst WW2 Veteran war. Er hat uns buchstäblich Stundenlang einiges über seinen Einsatz im Krieg erzählt. An alles erinnere ich mich nicht mehr, aber er meinte irgendwann "Ihr Krauts wart verdammt gute Gegner". Eigentlich sollten wir so 10 - 15 Leute ansprechen...wir haben einen geschafft, aber der war echt klasse.

    Im jeweiligen Unterricht selbst war die Thematik wie schon gesagt, für meinen Geschmack zu übermächtig - gerade Geschichte besteht eigentlich aus mehr wichtigen Themen. Die Ägypter, die Römer, usw. Alles nur sehr oberflächlich und zwischendurch, dafür die deutsche Geschichte ab 1914 zu viel. Auch wenn es die eigene deutsche Geschichte ist, auch da gab es durchaus noch andere wichtige Themen, die DDR z.B. die wir gerade mal ein paar Stunden durchgewinkt haben.

    Ich hatte aber niemals wirklich den Eindruck das uns die "Deutsche Schuld" eingetrichtert wurde. Von Gesprächen mit Verwandten, Freunden, Bekannten und Kollegen hörte ich aber, dass dieses Thema in anderen Schulen und Jahrgängen nach mir ebenso übermächtig behandelt wurde, aber eben auch mit etwas mehr "Würze", sprich man solle sich Stets erinnern, warum die Erinnerungskultur so wichtig sei, die Schuldfrage genrell, usw. Geneaueres dazu weiß ich dazu aber natürlich nicht.

    Generell finde ich aber das die deutsche Geschichte in den Schulen ein wichtiges Thema sein sollte, aber nicht das alleinige. Und wenn dem wirklich so ist, dass man den Schülern die Schuld lehrt, dann sollte sich dies schnell wieder ändern. Wichtig ist aber auch, das man gerade in geschichtlichen Fächern in Deutschland mehr beigebracht bekommt, als nur die eigene Geschichte.

    Bei Anime, wie auch bei Filmen oder Serien, muss schon einiges passieren damit ich ihn vorzeitig abbreche. Meistens schaue ich sie mir zuende an und fälle danach mein Urteil - welches auch meistens nicht so schlimm ausfällt wie bei anderen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Dank Netflix, Prime und Co. ist es heute auch deutlich einfacher für mich an entsprechende Anime zu kommen. Als jemand der nicht raubkopiert, habe ich mir früher immer die DVD's gekauft, wenn dann wirklich mal einer dabei war, der mir nicht zugesagt hatte, war das Geld eben weg.

    Generell breche ich aber nie nach einer Episode ab. Ich brauche immer eine Weile um in einen Titel reinzukommen und meistens packt es mich dann nach 3-4-5 Episoden doch noch.

    Meine Gründe einen Anime, oder Film bzw. Serie vorzeitig abzubrechen:

    • Titel wird nicht fortgesetzt bzw. eingestellt. (leider besonders bei Serien heute schon fast die Regel, dann fange ich aber auch gar nicht erst an sie zu schauen)
    • Der Titel wird künstlich/unnötig in die Länge gezogen - Ende nicht ersichtlich
    • Der Zeichenstil gefällt mir absolut nicht
    • Das Thema bzw. die Handlung packt mich überhaupt nicht
    • Die Synchronisation ist schlecht (kommt hier aber selten vor)
    • Ewig gleiche Handlung in den Episoden

    Blue

    also eine Art Volksentscheid. Das wäre zumindest mein Favorit. Natürlich nicht zu kleinsten Belangen, das wäre zu viel - zumindest für den Anfang, es würde schon reichen wenn Kernthemen, also Jene, die für die Bevölkerung wichtig sind, zur entsprechenden Abstimmung stehen würden. Ähnlich wird es , wenn ich mich nicht irre, in der Schweiz gehanhabt. Das wäre eine direkte(re) Demokratie. Vor allem aber würde es den jetzigen "wir wählen sie und sie können vier Jahre lang machen was sie wollen-" und Lobbyisten-Trott reduzieren. Es läge dann in der Hand der Politiker und Interessensvertreter die Bevölkerung von einer Sache zu überzeugen - oder eben nicht.

    Dies wird hier nur nicht passieren. Denn die Wahl würde sicherlich das eine oder andere Mal anders ausfallen als von Lobby, Parteien oder Wirtschaft gewünscht. Dafür sitzen alle zu sehr in ihren gemachten Nestern. Es würde sicherlich unbequeme Ergebnisse geben. Und das darf ja nicht sein.

    welche Alternative gibt es denn zur sogenannten "Demokratie" ?

    Die Demokratie ist wie andere Systeme keines welches vollkommen ist. Es mag in der Theorie gut funktionieren, die Praxis sieht aber anders aus: Vetternwirtschaft, Postengeschacher, Selbsbedienung, Lobbyisten-Spielplatz, oder um direkte Beispiele zu nennen, "mit mir wird es keine Maut geben" oder die Artikel 13 Geschichte.

    Ich würde die Demokratie nicht abschaffen, aber ich würde sie Upgraden, z.B. durch die oben genannten Volksentscheide. Außerdem würde ich Ministerposten mit Leuten besetzen die aus dem jeweiligen Gebiet kommen und daher auch Ahnung von dem haben, was sie da machen sollen. Z.B. Ein General als Verteidigungsminister, ein Arzt als Gesundheitsminister, ein Lehrer als Bildungsminister, usw. Leute vom Fach und keine Leute die nur einen gewissen Partei-Rang haben, wie unsere Flintenuschi. Wenn es in der jeweiligen Regierungskoalition keine Leute vom Fach gibt, dann müssen eben Leute von Außerhalb her, auch ohne Parteizugehörigkeit.

    Dazu würde ich die Amtszeit der jeweiligen Minister und Kanzler auf maximal zwei Legislaturperioden begrenzen, damit auch regelmäßiger frischer Wind in die Kaste der Entscheidungsträger gelangt. Mir persönlich ist es z.B. ein Dorn im Auge das wir seit vier LP's die gleiche Kanzlerin haben - egal ob man sie nun gut findet oder nicht. Begriffe wie Pattexkanzlerin kommen nicht von Ungefähr und sind auch nicht unwahr.

    Jedenfalls kann es so, wie es aktuell läuft, nicht mehr weitergehen. Die Politikverdrossenheit der Bevölkerung nimmt zu, man kann den Volksvertretern immer weniger glauben und irgendwann schlittern wir wieder in eines der Extreme. Und wenn dann der Karren so richtig schön vor die Wand gefahren wurde, sind die Schuldigen über alle Berge und der Rest wundert sich und fragt sich: wie konnte es nur soweit kommen.

    Ich habe mir gestern abend die Wahlarena von Brandenburg angeschaut. Für mich war es wie als hätte jeder brav Zahlen auswendig gelernt und wiedergegeben. Das Thema Bildung kam viel zu kurz. Auch das gegenseitige Schuldzuweis, der einzelnen Parteien fand ich nervig und fehl am Platz.

    Das ist Politik! Politiker haben in der Regel vor allem eines: keine Ahnung. Das was dann bei öffentlichen Auftritten und in irgendwelchen Talkshows wiedergegeben wird, ist in den meisten Fällen schon Wochen vorher einstudiert. Oftmals sind auch die Talkshow-Gespräche und die Fragen schon im voraus bekannt. Spontane Fragen können die wenigsten Politiker aus dem Stehgreif beantworten, dann wird meist abgewunken oder vom Thema abgelenkt.

    Das tollste vor irgendwelchen Wahlen, sei es auf Landes-, Bundes- oder Europa-Ebene, sind aber die vielen tollen Versprechen die gemacht werden. Wir wollen dies, wir fordern das, in 5 Jahren machen wir Jenes, usw. Kurz vor einer Wahl das sich das Stimmvieh wie in kleines Kind am Weihnachtsabend fühlen. So viele Geschenke. Und kaum ist die letzte Stimme ausgezählt scheint bei den entsprechenden Politikern die Alzheimer Erkrankung auszubrechen, denn auf einmal können sie sich nicht mehr daran erinnern was alles versprochen wurde. Im besten Falle bekommt der Wähler dann in den Jahren danach noch einen kleinen Trostpreis. Als würde man dem angesprochenen Kind die Geschenke wieder wegnehmen und ihm statt dessen eine Zuckerstange in die Hand drücken. Die Freude darüber ist dann aber auch nur kurz, reicht aber offenbar aus, das die Wähler bis zur nächsten Wahl vergessen was für einen Bären man ihnen 4 Jahre zuvor aufgebunden hat.

    Im übrigen dürfte die Regierungsbildung in den Bundesländern, in denen bald gewählt wird, interessant werden. Um eine starke AFD zu umgehen, ist in Sachsen z.B. gerade eine vierer Koalition im Gespräch. Zum einen bekämen dann die meisten Wähler nicht das was sie gewählt haben, zum anderen würde die AFD weiter davon profitieren. Ich bin mal gespannt was die Sachsen dann in kürze so sächseln.

    Ich für meinen Teil versuche auf unnötigen Plastikmüll zu verzichten. Da es aber durchaus nicht einfach ist, da bekanntlich fast alles in Plastik verpackt ist, sammelt sich dennoch eine Menge an. Aber wo es geht und auch bezahlbar ist, verzichte ich darauf, so nehme ich z.B. seit Jahren keine Plastiktüte zum Einkauf, sondern den guten Stoffbeutel, von denen ich mittlerweile einige habe. Auch kaufe ich möglichst wenig über das Internet, sondern vor Ort um möglichst wenig Verpackungsmüll zu haben. Und wenn ich doch mal was im Internet bestelle, dann Sammel ich erst damit ich nur einen Karton bekomme.

    Ein Problem des Plastiks ist aber auch, das es oft nicht wirklich recycled wird. Der Müll wirds zwar getrennt, aber hier hörte ich wird halt lieber verbrannt, als das ganze Zeug wiederzuverwerten.

    im übrigen ist es natürlich auch hier schön und gut wenn möglichst viele Leute ihren Beitrag leisten, das Problem der Umweltverschmutzung durch Plastik werden wir in Europa aber im Alleingang nicht lösen. Auch beim Plastik liegen die meisten Umweltsünder in den afrikanischen und vor allem ostasiatischen Ländern. Und natürlich gibt es dort recht wenig bestreben dies in überschaubarer Zukunft zu ändern.