Beiträge von Raluca

    Schlusssatz... hmm eigentlich bringt Fenrir schon das nächste Thema mit: Leder.


    Ich besitze keine Pelze aber Lederjacken, -taschen und -schuhe.

    Und wer sich einredet, das all das Leder das die Leute tragen ''einfach'' & ''nur'' ein Abfallprodukt der Fleischindustrie ist... naja, der soll ruhig weiter träumen.


    Wie gesagt Pelze hab ich nicht, auch kein Kunstfell und kaufen würde mir sowas auch nicht unbedingt. Aber ich steh auf Leder. Meine Lederjacken sind Second Hand, die Taschen ebenso. Das sage ich nicht um mich zu rechtfertigen, denn ich kann mir vorstellen wo das Leder herkommt oder viel mehr wie es verarbeitet wird und ja... es ist mir irgendwo egal. Der Punkt ist der, die Sachen halten. Und ich kaufe mir nicht ständig neue Taschen, Jacken oder Schuhe. Meine Lederschuhe halten definitv länger als Schuhe die nicht aus Leder sind. Die beiden Taschen habe ich quasi geerbt und sind de facto älter als ich, sie sehen nicht mehr aus wie neu, aber sie halten. Ich weiß nicht ob es daran liegt, das die Leute besser auf ihre Ledersachen achten, aber auch die beiden Lederjacken sind/waren in tollem Zustand. Wenn ich das Geld hätte würde ich mir einen langen Ledermantel zulegen. Aber Lederjacken sind sau teuer, je länger desto teurer und das ist vermutlich auch gut so. /


    Zum Punkt Roadkill als Pelzquelle. Ich finde recycling gut und da ich gerne Leder trage, weiß ich nicht ob ich da überhaupt was gegen Pelz sagen kann (außer das es eben nicht mein Stil ist). Was mein kurzer Blick auf die Seite dieser Roadkillsammlerin mir aber gibt ist das Gefühl, das die es mit ihrer Marketing Masche es ein wenig übertreiben. Recyclepelz rettet keine Leben. Sorry. Aber nur weil ein kleiner Teil der Menschheit darauf achtet keinen Pelz von Pelzfarmen zu kaufen ändert sich nichts.


    Die Hauptrolle bei der ganzen Thematik spielt sowieso die Mode und jene Irren, die die Mode beeinflussen. Ich habe keinen Schimmer wie die Mode funktioniert und sie ist mir sowas von egal aber wenn Pelz "in Mode kommt", kommt Pelz und Pelzimitat in alle Läden. Ob das Imitat nun wirklich Imitat ist oder nicht sei mal dahin gestellt. Es gibt genug Leute die "dem Trend folgen" oder sich in soweit beeinflussen lassen, dass sie's kaufen. Und wenn der Schrank dann voll ist und der Pelz nicht mehr in Mode ist, kommt er weg. Diese Wegwerfmentalität ist aus meiner Sicht das eigentliche Problem.

    Wieso sollten Signaturen verboten werden? Das ist schon ein bisschen radikal, nur weil dir eine Signatur nicht gefällt alle zu verbieten.

    Lässt sich aber alles lösen:

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    lake   SelY   tonguecat   tree   Katsu | Raeken  



    [Spiel 113] Runde 2


    Hatte ich eigentlich erwähnt das sich nur sehr selten einmal Fremde nach Klym verirrten? Damit waren nicht nur wandernde Hasen gemeint. Auch für Wölfe war der Weg über die Berge beschwerlich und da die Existenz des kleinen Hasendorfs im Prinzip, abgesehen von den Bewohnern nur ein paar Raubvögeln bekannt war - verirrten sich auch sie fast nie her. Dementsprechend, konnte die kleine Hasenschar die dem Notruf des Mönchs gefolgt war die Spuren des Wolfsangriffs nicht direkt als solchen erkennen. Die Verwirrung war groß und das bedauern noch größer, vor allem nach dem abrupten Ende der kleinen Schlägerei. Mit hängenden Ohren kehrte die kleine Schar zurück ins Dorf.


    Der Mönch der vor dem Wolf wohl der letzte Fremde war, der das Tal erreicht hatte, hatte einst in einem belebten kleinen Dorf unweit der bekannten Hasenstadt Hasington gelebt. Und der Anblick Ikutos sterblicher Überreste hatte eine Flutwelle von Erinnerungen ausgelöst. Tote Hasen. Wolfsklauen. Seine kleine Schwester. All die Gründe, wegen denen er auf Wanderschaft gegangen war. Ursprünglich hatte er sich daran gemacht das Gebirge, in dem das Hochtal lag zu überqueren um das Meer zu suchen, wo es angeblich keine Wölfe gab. Doch irgendwie, war er hier hängen geblieben. Wölfe gab es hier schließlich auch nicht. Bis her jedenfalls nicht. Nun fiel es ihm zu, seinen Mithasen die grausige Situation in der sie sich befanden zu erklären.


    Das jedoch stellte sich als weitaus schwieriger heraus, als er angenommen hatte. Die Hasen die hier lebten hatten nicht nur, noch nie einen Wolf gesehen, sie konnten auch nicht verstehen, was der Mönch meinte, wenn er sagte der Wolf könne mitten unter ihnen sein. Wie sollte so ein monströses Wesen sich den als Hase verkleiden? Obendrein kannten sich hier doch all. ... Die Hasen die die Leiche(n) nicht gesehen hatten, glaubten wohl der alte Mönch hatte vollends den Verstand verloren.


    Ein gewisser, alleinstehender Hasenherr zum Beispiel, wollte keinen Gedanken daran verschwenden. Viel lieber hing er seinen Tagträumen hinterher und arbeitete daran sie wahr zu machen. Hilfsbereit, doch nicht ganz uneigennützig hatte er der hübschen Witwe angeboten den verbleibenden Winter in seinem Haus zu verbringen. Die Bälger stellten natürlich ein kleines Problem da. Der große, ein vorlauter Bub hatte seine Absichten längst durchschaut und beobachte ihn mit Argwohn. Die kleine dagegen, ein niedliches Hasenkind - die Ähnlichkeit mit der Mutter war unverkennbar - war viel leichter zu beeinflussen. So saß sie in gerade diesem Moment auf der Bank vor dem Haus, glücklich ihr Karotteneis schleckend.


    Das eigentliche Problem, für die die Pläne des guten Hasen war natürlich: das es noch gar nicht Winter war und noch genug Zeit zum Wiederaufbau der angekokelten Häuser seien würde. Aber.. diese Geschichte handelt ja eigentlich nicht von Romantik... oder missglückten Avancen. Zurück also zu jenen, die draußen gewesen waren und mit eigen Augen das Grauen gesehen hatten. Die Worte des Mönchs lösten irgendetwas in ihnen aus. Auch wenn es für den Mönch so wirkte, als würden sie ihm entweder nicht zuhören oder nicht glauben, das Schweigen hielt an. Jeder grübelte für sich und doch drehten sich ihre Gedanken um das gleiche. Wenn das was Ikuto getötet hatte mitten unter ihnen war, dann war es vielleicht auch bei der Schlägerei gewesen... Das Gefühl, das sie nicht einordnen konnten und das sie doch alle dazu verleitete, alleine und ohne Worte nach Hause zu gehen nennt sich Misstrauen.


    [lake] [Ikuto] [Ex4] [Se-chie] [tongy] [tree] [Katsu]


    Ob mehr Worte, das unvermeidliche Ende Katsus hätten abwenden können?

    Wer weiß.



    Ihr habt bis Samstag 23 Uhr Zeit um den Wolf zu finden.

    Und lass den armen Rolf in Ruhe. :x

    lake   Ex4mp1e   SelY   tonguecat   tree   Katsu | Raeken  



    [Spiel 113] Hinrichtung 1


    Ikuto traf natürlich weder Walter noch Rolf, sondern den großen bösen* Wolf. Und während die die Hasen sich wieder zu Bett begaben, fand Ikuto dort draußen in der Dunkelheit die ewige Ruhe. Am nächsten Morgen, wurden die Hasen, wie es in Klym so üblich war vom Klang des Mönchhorns** geweckt. Für manchen Bewohner, war dieser Weckservice, das einzig sinnvolle das der Mönch zu Wege brachte. Der Mönch stammte nicht aus Klym und obwohl die Dorfbewohner Fremden gut gesonnen waren, hatte seine verschlossene Art dafür gesorgt, das gerade die älteren Hasen, die ob seiner Herkunft wussten ihr zuweilen merkwürdig ansahen. Aber zum Mönch kommen wir später wieder.


    Nun im Tageslicht begannen die Hasen mit der Untersuchung der abgebrannten Häuser. Während Ikutos ehemalige Nachbarn also ihr Hab & Gut nach noch brauchbaren Dingen & Einrichtungsgegenständen durchsuchten, machte sich eine klein Gruppe freiwilliger daran Ikuto aus seinem Trümmerhaufen zu bergen, auf das man ihm ein ordentliches Begräbnis bereiten könne. Aber sie fanden ihn nicht. Der naheliegendste Gedanke war natürlich, dass der verdammte Quacksalber noch lebt und sich nur nicht traut seine Löffel zu zeigen. Man würde also meinen, dass sie sich nun auf die Suche nach ihm machen würden. Falsch gedacht. Die Hasen aus..."Dorf", sind freundliche, liebenswerte Wesen, von Natur aus hilfsbereit und sehr simp...raktisch veranlagt. Also haben sie sich gesagt: wenn er Hunger hat, wird er schon wiederkommen.


    Kommen wir also wieder zum Mönch, die Hasen, die sich die Mühe gemacht haben den zurückhaltenden Feldhasen mit der stoischen Mine näher kennen zu lernen, wissen das er einen ausgezeichneten Kräutertee kocht, als einziger (und offenbar aus gutem Grund) in einem Steinhaus lebt, an die Existenz von Nymphen glaubt und ein hervorragender Schnitzer ist. Für den Kräutertee muss er natürlich Kräuter sammeln gehen. So auch heute und so fand er den armen Ikuto in der Flur. Oder zumindest das, was der Wolf von ihm übrige lassen hatte. Mit zitternden Pfoten griff er nach seinem Horn und blies und blies, er blies weiter, immer weiter, bis einer er der herbei eilenden Hasen ihm das Horn weg nahm. Sie kamen alle, verwundert weil der olle Mönch zur falschen Tageszeit blies, oder besorgt im Glauben er habe sich verletzt und könne nicht allein zurückkehren. Die Verwunderung wich Entsetzen, Grauen,... Übelkeit und schlussendlich Verwirrung. Wer konnte so etwas schreckliches nur getan haben.


    Während der Mönch schrecklichen Erinnerungen seiner Kindheit, die viel Wolfsübergriffe auf seinen Geburtsort zu verdrängen suchte und von zwei Hasen ins Dorf zurückbegleitet wurde, hatte Ex4, im Scherz die Behauptung "Walter Rolf war's" in den Raum gestellt. Walter Rolf, der sein Leben Lang unter seinem Namen oder viel mehr der schlechten Angewohnheit seiner Mithasen, ihn mit vollem Namen anzureden, gelitten hatte, fand das gar nicht witzig. Es reichte ihm und zwar schon lang. Also holte er aus und schlug nach Ex4, verfehlte ihn und traf einen anderen der sogleich zurück schlug und so weiter... Die in Windeseile entstehende Prügelei endete erst als Ex4, von wem auch immer geschubst zu Boden ging und hart mit dem Schädel gegen einen Stein prallte... und sich nicht mehr rührte. Betretene Stille folgte.



    [lake] [Ikuto] [Ex4] [Se-chie] [tongy] [tree] [Katsu]


    Und der Wolf hat bis Donnerstag 23 Uhr Zeit um sich bei mir zu melden.



    *Wölfe sind natürlich nicht böse, sie haben einfach nur Hunger, so wie alle anderen auch.
    **Ja das ist die Trompete, Hörner können (bauweisenabhängig) auch gleichzeitig Trompeten sein!!!

    Wow. Ich glaube ich muss bei Runden bei denen tree & vorsichtshalber auch lake, in Zukunft ein Disclaimer dran hängen das ich garantiert nie bewusst auf Baum und See anspielen werde. T___T Was wollt ihr den von mir? Eine Hasenstadt aus Beton mit Laserzäunen und Videoüberwachung? Da traut sich doch kein Rolf Wolf mehr rein.

    Es gibt Bäume und gerne auch nen See. Dem Tal mangelt es an nichts, hab ich doch gesagt.

    Und ich weiß nicht ob das mit Walter Rolf so Zielführend ist...


    Walter Rolf I

    Ex4 I

    lake   Ikuto   Ex4mp1e   SelY   tonguecat   tree   Katsu | Raeken  

    Noch einmal: Entschuldigung, tut mir echt Leid das ich plötzlich abhanden gekommen bin.



    Mh.. eurem Erwartungsdruck... werde ich vermutlich nicht gerecht aber ich will es versuchen.

    [Spiel 113] Runde 1


    In einem kleinen Hochtal namens Klym, benannt vor langer langer Zeit, von längst vergessenen Vorfahren, nach dem reißenden Fluss der es da einst schuf und nun nur noch friedlich dahin plätschert liegt ein altes, uriges Hasendorf. Die Gebäude, es sind nicht viele, sind alle unterschiedlich alt und leider, wie man wohl an dieser Stelle anmerken muss, primär aus Holz gebaut. Sie stehen an genau der gleichen Stelle, wo schon vor langer langer Zeit, die Behausungen der längst vergessenen Vorfahren standen, die ihre Gemeinde in ihrer unendlichen Kreativität Klym nannten.


    Nun ist seitdem schon sehr viel Zeit vergangen und die Hasen, die heute dort leben, nennen das Tal "Tal", den Fluss "Fluss" und ihr Dorf "Dorf". Man könnte ihnen daher unterstellen noch Unkreativer als ihre Ahnen zu sein, doch will ich Nachsichtig sein, den sie verlassen ihr Tal eher selten (bis nie) und es gibt hier nur dieses eine Dorf, wer würde es also verwechseln? Nur alle paar Jahrzehnte verirrt sich hier ein Wanderhase her und die meisten Hasengemeinden unterhalb des Gebirges, wissen nicht einmal von der Existenz dieses kleinen, malerischen Tals. Hier gibt es keinen Mangel -abgesehen von moderner Technik*- der Boden ist Fruchtbar und das Wetter gut, nur für die Hasingtonsch'en Hasen wäre es wohl etwas zu kalt und im Winter würden sie wohl erfrieren, aber die Bewohner des Dorfs sind hier aufgewachsen und haben kuschelig weiche Felle, die sie warm halten. Und natürlich auch schöne Kaminfeuer. Hab ich erwähnt das die Häuser primär aus Holz gebaut sind? Nein die Kamine sind nicht aus Holz aber trotzdem ist ein abgebranntes Haus pro Winter durchaus normal hier.


    Die Explosion die sich vergangene Nacht in Ikutos Haus ereilte, war dann aber doch etwas ungewöhnlich. Zumal eine zweite, etwas kleinere Explosion brennende Trümmer in die benachbarten Häuser schleuderte. Das sich rasch ausbreitende Feuer konnte glücklicherweise dank der tatkräftigen Mithilfe aller Bewohner, mit Ausnahme von Ikuto versteht sich, schnell genug gelöscht werden sodass nebst Ikutos trautem Heim nur anderthalb Häuser abbrannten. Anderthalb, bedeutet in diesem Klima und zu dieser Jahreszeit allerdings soviel wie zwei. Doch keine Sorge, wie immer wenn hier ein Haus unerwartet abbrannte waren freundliche Nachbarn, schnell zur Stelle um die nun Obdachlosen aufzunehmen. Und ein gewisser alleinstehender Hasenherr, mit ausgeprägten Schneidezähnen und einem gewissen Interesse an der frühzeitig verwitweten und immer noch sehr schöne, alleinerziehende Mutter, freute sich fast, sie und ihre... zwei Bälger... aufzunehmen. Ikutos kokelnder Trümmerhaufen von einem Haus wurde wegen der Einsturzgefahr nicht weiter untersucht, man dachte sich eben der alte Quacksalber hätte es endlich geschafft sich selbst in die Luft zu jagen. Doch weit gefehlt. Oder, fast. Den er war gar nicht da. Wäre er doch nur wirklich zu Hause gewesen, wer weiß vielleicht hätte es dann gar keine Explosion gegeben. Leider war Ikuto zu dieser Zeit draußen in der Flur und sammelte Kräuter. Ja, nachts. Im Mondschein, alles klar?



    [lake] [Ikuto] [Ex4] [Se-chie] [tongy] [tree] [Katsu]


    Wen traf der gute Ikuto wohl da draußen in der Flur?

    Kleiner Tipp: Es beginnt mit W und reimt sich auf Golf.

    Ihr habt bis Mittwoch 23 Uhr Zeit um das übliche zu tun.



    *was man eben in unserer kleinen Welt moderne Technik schimpft. ; )