Ja, ich koche die meiste Zeit, manchmal kocht auch mein Freund oder er hilft mir. Für gewöhnlich koche ich aber immer wieder ähnliches Zeug, weil wir es beide mögen und ein Gericht dabei nicht gleich super teuer ist. Selten probiere ich aber auch aufwänderiges Zeug aus, da ich die letzten neun Jahre fast immer nur für mich alleine gekocht habe und ich irgendwann keinen Grund mehr sah, das Rad neu zu erfinden oder mehr Geld auszugeben, nur damit ich fancygeres Zeug esse.
Und da ich in meiner letzten Wohnung, in der ich 1 1/2 Jahre rumlungerte, keinen Ofen und nur zwei Herdplatten hatte, was mich schon sehr beim Kochen einschränkte, habe ich den Ofen wieder für mich gefunden: Das ist relativ zeitsparend, weil man meisten nur was machen muss, bis man das Zeug in den Ofen haut, und dann auch meistens noch geiler als was aus der Pfanne.
Allerdings gibts bei uns wegen des Ofens auch viel öfter Fertigzeugs, als ich es in den letzten Jahren gehandhabt hatte, weil ich manchmal einfach zu gemütlich bin und mein Freund immer mit sowas ankommt, wenn wir einkaufen gehen; auch wenn Ofenkäse meist ich haben möchte.
Außerdem backe ich auch wieder viel. Brot kaufen wir eigentlich nur noch, wenn ich krank oder weg bin.
Was ich aber mittlerweile verstehen kann, ist, wenn Leute sagen, dass sie finden, dass es sich einfach nicht lohnt, für sich alleine zu kochen, nur um es dann in fünf Minuten einzuatmen. Ich koche auch nicht mehr, wenn ich alleine essen muss, was vermutlich aber auch daran liegt, dass ich die letzten 1 1/2 Jahre, in denen ich alleine wohnte, fast immer so viel gemacht habe, dass das Essen für mindestens drei Tage reichte; und wenn ich nur nen Abend alleine bin, möchte ich es niemand anderen antun, ebenfalls die Hälfte der Woche immer wieder das gleiche zu essen (auch wenn mir gerade einfällt, dass ich dafür/dagegen ja mittlerweile ein Gefrierfach habe
).