Ich sehe alles als übernatürlich an, was durch wissenschaftlich festgelegte Gesetzmäßigkeiten (z.B. physikalische oder biologische Grundsätze) nicht zu erklären ist bzw. über diese hinausgeht.
Das ist halt höchstens ein erkenntnistheoretischer Ansatz, kein ontologischer, daher frage ich mich, wofür du dann überhaupt die Begriffe "natürlich/übernatürlich" brauchst, die in aller Regel Seinsbeschreibungen sind. Damit stiftest du doch nur Verwirrung. Könntest auch einfach "naturwissenschaftlich konzeptualisiert / naturwissenschaftlich nicht konzeptualisiert" sagen, wobei ich mich frage, was an "Übernatürlichem" noch existiert, deiner Logik nach: ich meine, niemand würde sagen, Gravitation ist übernatürlich, nur weil da Quantenmechanik und Relativitätsheorie konzeptuell noch nicht zusammengehen?