Für mich reicht aber auch schon die Tatsache, dass ich durch die Impfung vor möglichen Organ und Gewebeschäden geschützt werde. Besonders belastend finde ich ja die Tatsache, dass Genesene Leute kognitive Defizite aufweisen können, für mich wäre das ziemlich Katastrophal. Quelle
Haha, ja. Hier im Forum tun einige Menschen so, als wäre Corona für sie keine Gefahr, das ist solange richtig und amüsant, bis z.B. 'Long Covid' zuschlägt. Und da wird natürlich die 'private Entscheidung' ganz schnell zur Belastung für die Allgemeinheit. Allerdings würde eine diagnostizierte Fatigue am Alltag vieler hier kaum was ändern, wenn ich das richtig gelesen habe /s.
Ich finde es mittlerweile irgendwie gut, wenn sich einige nicht impfen lassen, die können als leuchtende Anti-Beispiele für den Rest voranschreiten, wenn sie dann Schäden davontragen. Oder aber sie haben das seltene Privileg, sich auf Basis von Glück (denn mehr ist es nicht, zu hoffen, dass genau sie die Krankheit und die wissenschaftlich anerkannten und tatsächlichen Spätfolgen nicht treffen) einreden zu dürfen, dass ihre Entscheidung richtig gewesen ist, auch wenn mir nicht ganz klar ist, warum man sich nicht einfach impfen lässt, wenn man angeblich Schwurbler*innen ablehnt und keine rationalen Gründe dagegen sprechen - ich meine, was ist vernünftiger: Den kleinen Pieks ablehnen ohne Grund, oder auf der sicheren Seite stehen, auch wenn man vielleicht glaubt (auch hier: Warum auch immer), die Krankheit wäre nicht so schlimm? Erinnert mich an die 'Pascalsche Wette'.
Ich könnte jetzt sehr viele Argumente liefern und darauf eingehen, warum es richtig ist, dass Impfunwillige bestimmte Privilegien nicht genießen, aber das führt hier eh zu nichts und alle Informationen sind im Netz frei verfügbar. Ich persönlich versuche, mir das ganze mit etwas Humor anzusehen.