Beiträge von Haggard

    Uh! Erstmal freu ich mich dich auch hier im Gedichtebereich begrüssen zu dürfen. Poesie BRAUCHT Vielfalt! ^^V

    Und was dein Debüt angeht, so finde ich es ebenfalls recht gelungen, und mögen Reime (welche keine Voraussetzung sind für n gutes Gedicht) auch fehlen, so findet sich doch ein berührender Inhalt und eine durchdachte Struktur. So mit Aussage und Gegenüberstellung, das gefiel mir recht gut.
    Wenn ich etwas erwähnen müsste, dann würd ich vielleicht höchstens sagen, dass mich das Ende nicht soo ganz überzeugt hat, aber das ist mehr so ne gefühlsmässige Sache, denn ich hatte nicht das Gefühl wirklich überzeugt zu werden sondern es eher mit etwas Zweckoptimismus zu tun zu haben.

    Allerdings muss ich dazu sagen, jemand wie ich is eh schon so verbittert dass er gar nicht glauben kann dass irgendwer noch glaubt xDD Von daher kannste den Punkt auch gern streichen, wenn du magst ^^V

    Fazit: Passt schon. :klaschen:

    Nun, da du dran zweifelst obs mich interessiert was die Hintergründe des Gedichtes betrifft muss ich sagen, dass mich Geschwätz in dems drum geht welches (bedauernswerte) Schosshündchen welches Promis das schickere Pullöverchen trägt oder ähnliches Gewäsch in der Tat eher kalt lassen. Ansonsten allerdings bin ich meist recht neugierig und kann mich für vieles interessieren und stets auch für Details und Hintergründe... o_OV

    Deshalb erfreu ich mich tatsächlich dran - und wenn ich dich was das Buch angeht auch nicht zur Eile drängen will da mir sehr klar ist dass du genug um die Ohren hast, so geschieht das doch unter der Bedingung dass du mir nach einer eventuellen Fertigstellung ein Exemplar davon beiseite legst! 8)

    o_O" ... N packendes Teil - im wahrsten Sinne des Wortes..!

    Dabei ahnt man´s zunächst noch nicht mal welch entsetzliche Ende es mit der weiblichen Person in dem Gedicht nehmen wird, klar, sie ist auf der Flucht, erschöpft und durchnässt stiehlt sie sich durch die düsteren, verworrenen Strassen und Gassen die das Licht des Projektors im Schädel, den dein Gedicht ratternd zum Leben erweckt auf die Leinwand des geistigen Auges wirft. Aber während man denkt, vielleicht sinds nur n paar Cops oder ein sonstiger Widersacher und man noch Zeile für Zeile drauf wartet dass sich doch noch n Fünkchen Hoffnung entzündet wirds nur zunehmend dusterer durch den Part des Kerls, dessen Vergangenheit was mit ihr zu tun hat - nicht aber mehr zwingend seine Zukunft... Uiuiui...
    Und wie finster und zufrienden er rüberkommt... Toll - falls dass das richtige Wort dafür is.. xD
    Ein überaus gelungener Knackpunkt ist auch die Stelle an dem... man kann es nicht genau sagen woraus das Gemisch besteht, aber die Zutaten sind sicherlich Verzweiflung, Erschöpfung, Enttäuschung, Schmerz und Hoffnungslosigkeit, jedenfalls, der Punkt an dem diese Mixtur - plus der Mobb der wie n Rudel Hyänen meuchelnd über sie herfällt - sie übermannen ist entsetzlich und mindestens so gelungen wie tragisch und man fragt sich irgendwie was wohl ihre letzten Gedanken sind wenn sie zu dem Kerl in der Karre hochsieht...
    Und was wohl überhaupt dahinter stecken mochte, hinter diesem so gänzlich anderem Ende von Bonnie und Clyde. War sie nur sein Werkzeug, ein Mittel zum Zweck? Warum hat er sie verraten? Mochte das immer schon sein Plan gewesen sein, so wie man sich nen Strohmann anlacht wenn man vorhat n Ding zu drehen? Fragen über Fragen... und gerne würde man - nach so einem Trailer - den ganzen Film sehen... o_OV

    Ich drück dir jedenfalls die Daumen für das Teil hier und was die Mühe mit dem Schreiben angeht, Hellmuth Holthaus, einer meiner Lieblingsautoren hat mal gemeint, das wär schon ne seltsame verdrehte Sache.
    Denn immer dort steckt die meiste Arbeit drin, sagte er, wo´s nachher für den Leser so aussieht als wärs Schreiben überhaupt keine Mühe gewesen xD

    Tag: Sonntag, 14.11.10
    Uhrzeit: 18:30
    Letzte Aktivität: Spätes Mittagessen verputzt
    Nächste Aktivität: Etwas rumspammen und mich aufs Sofa gleiten lassen ooV
    Letzter Anruf von: ?
    Letzter Anruf an: ?
    Letzte SMS von: ?
    Letzte SMS an: ?
    Letzte Nahrung: Knoblauchsalami Pizza... hehe...
    Letztes Getränk: ne Cola
    Letztes Lied: Hör grad so n paar Master and Commander Soundtracks nebenher
    Kleidung: Jeans und Kapuzenpulli
    Wetter: es nächtelt ein wenig
    Feeling: relativ entspannt
    Grund: o_O ... Selbsttäuschung?! xD
    Frage d. Tages: Höö...?
    Antwort darauf: Oh...
    Erkenntnis d. Tages: Er ging ziemlich schnell rum...
    Guter Vorsatz für morgen: Einen Vorsatz überlegen ^^V

    Jap, die Geschichte mit dem Tod hat was fatalistisch ironisches, das mochte ich auch! xD
    Und der Monsigniore der wissen wollte wer er war, aber es dann doch lieber vergessen wollte... tja, ich weiss auch nicht genau, vielleicht wollte er halt mal wissen wo so sein Marktwert liegt auf der Skala zwischen Gut und Böse und das Resultat entsprach dann eben nicht so ganz seiner Vorstellung, oder so.
    Vielleicht ist es ja wirklich schwer von sich zu glauben dass man nie jemanden umbringen würde oder sonstige schlimme Dinge tun könnte oder wirklich wer Böses zu sein, sich aber plötzlich, dadurch das man ALLES über sich erführe, doch mit der Gewissheit konfrontiert zu sehen, dass man sich vielleicht selbst gar nicht mal sooo gut kennt.
    Und dass man lange nicht so tolerant oder umgänglich ist wie man immer glaubt, oder schlichtweg nicht sogar des Teufels rechte Hand ist weil nur die äusseren Umstände es nicht zulassen, weil man zum Beispiel in Friedenszeiten lebt, weil man ein stabiles Umfeld hat oder sonstige Dinge die es einem leicht machen einigermassen menschlich zu sein... Irgendwie so könnt´s gemeint sein, dachte ich mir - oder besser gesagt, reimte ich mir in etwa zusammen! xD"

    Aber wie dem auch sei, Zeit für ne neue Story. (Solltest du lesen, kommt n Luchs drin vor... ... ^^V)
    Diesmal geht´s darum wie weit man es mit Kühnheit und Schläue bringen kann. Oder aber auch, dass man sich sogar vor seinen Freunden in acht nehmen muss, wenn sie dumm und feige sind... o_O

    Löwe, Affe und Luchs

    In einer Wüste wohnte ein Löwe, der einen Affen als seinen Liebling bei sich hatte. Es fügte sich, dass der Löwe nach einem benachbarten Orte auf die Reise ging. Zuvor aber übergab er dem Affen seine Wohnung zur Bewachung.
    Während der Abwesenheit des Löwen nahm ein Luchs Besitz von seinem Wohnplatze, weil es eine gute Stelle war, und er wählte sich ihn zu seiner Behausung.
    Der Affe sagte zum Luchs: "Dies ist die Residenz des Löwen; wie kannst du dir anmaßen, ohne seine Erlaubnis hier dein Obdach zu nehmen?"
    Der Luchs erwiderte: "Diesen Platz hab ich als Erbteil von meinem Vater, was weißt du davon?"
    Der Affe schwieg still.
    Der weibliche Luchs aber sagte zum Männchen: Es ist nicht ratsam, hier zu bleiben, denn einem Löwen sich widersetzen, heißt, mit seinem eigenen Blute scherzen."
    Das Männchen erwiderte: "Ei nun, Frau, wenn der Löwe kommt, so will ich ihn durch eine Kriegslist von hier vertreiben."
    Nach einigen Tagen traf die Nachricht ein, dass der Löwe komme.
    Der Affe ging ihm entgegen, erzählte ihm das Vorgefallene und sagte: "Ich machte dem Luchs Vorstellungen, worauf er entgegnete, der Platz sei ein Teil seines Erbgutes."
    Der Löwe sagte: "O Affe, es kann kein Luchs sein. Wie könnte ein solches Tier sich meinen Platz zueignen? Es scheint mir, dass es eine wilde Bestie sei, die stärker ist als ich."
    Der Affe antwortete: "Es ist nicht stärker als du."
    Der Löwe sagte: "Wie du sprichst! Es gibt viele Tiere, die mich an Stärkt übertreffen."
    Der Löwe war erschrocken und machte sich auf den Weg nach seinem Hause.
    Vor seiner Ankunft aber gab der Luchs seinem Weibchen die Weisung: "Wenn der Löwe in die Nähe seiner Wohnung kommt, so mache deine Jungen schreien, und wenn ich fragen werde: "Warum schreien die kleinen Wichte?", so Musst du sagen: "Sie wollen heute frisches Löwenfleisch haben und wollen das von gestern Abend nicht fressen.""
    Der Löwe näherte sich nun der Wohnung, und die Jungen fingen an zu schreien.
    Der Luchs fragte: "Warum schreien die kleinen Wichte?"
    Die Alte antwortete: "Weil sie hungrig sind."
    Der Luchs fuhr fort: "Was? Ist nichts mehr übrig von dem Vorrate an Löwen- und Menschenfleisch, das ihnen gestern gegeben wurde?"
    Das Weibchen sagte: "Sie wollen kein Fleisch von gestern fressen. sie wollen frisches haben."
    Der Luchs sagte zu der jungen Brut: "Beruhigt euch und habt ein wenig Geduld! Ich habe gehört, dass der hiesige Löwe heute angekommen sei, und wenn diese Nachricht wahr ist, dann sollt ihr frisches Fleisch die Menge zu verzehren haben."
    Der Löwe war bestürzt, als er diese Worte hörte, da er nicht wusste, dass es ein Luchs sei, der so sprach. Er entfloh und fragte den Affen: "Habe ich dir's nicht gesagt, dass ein gewaltiges Tier in meiner Wohnung ist?"
    Der Affe sagte: "Sei nicht erschrocken, denn dieses Tier ist sehr schwach und winzig, und es sprach seine hochtrabenden Worte nur, um dich zu betrügen."
    Der Löwe näherte sich noch einmal seinem Wohnplatze, und das Luchsweibchen ließ wiederum die Jungen schreien.
    Der Luchs rief dem Weibchen zu: "Beruhige die Jungen! Heute werde ich Löwenfleisch finden, denn der Affe, der mein Freund ist, hat mir versprochen und mir zugeschworen, den Löwen durch List und Trug heute hierher zubringen. Warte ein wenig und bringe die kleinen Wichte zum Schweigen! Leide es nicht, dass sie Lärm machen! Wenn er meine Stimme erkennen sollte, so wird er nicht hierher kommen."
    Als der Löwe diese Worte vernahm, packte er sogleich den Affen, und nachdem er ihn in Stücke zerrissen, ergriff er die Flucht und kam nie wieder zurück.

    Jap, - auch wennn hier und da ein Absatz ganz praktisch gewesen wäre xD - muss ich doch sagen, im Vergleich zu WFLE hast du dich doch in einigen wichtigen Punkten verbessert, der Charakter wirkt echter, menschlicher und die Beschreibung von so ein paar Sachen hat mir auch sehr gut gefallen, wie das taube Erwachen unter dem Baum, die Blätter die fallen und die Sache mit dem Teich... sind alles nur so Details und Kleinigkeiten aber sie passen einfach gut rein und machen alles etwas runder ooV
    Ansonsten, ein paar Mal gibts nen leichten Stolperer in der Ausdrucksweise, wie zum Beispiel hier:
    "Ich machte einige Schritte voran. Je mehr Schritte ich machte, desto sicherer konnte ich stehen, fand mein Gleichgewicht."

    Eigentlich passt das ja und man kapiert auch wie´s gemeint ist aber es klingt eben etwas seltsam, es wär besser solche Sachen etwas umzukleistern, in der Art wie:

    "Taumelnd versuchte ich voran zu gehen während mein Gleichgewicht allmählich zurückkehrte und die Unsicherheit aus meinen Schrtten vertrieb"

    So irgendwie halt, aber besser! xD
    Aber das solls dann auch mal gewesen sein, weitere Punkte die grade unbedingt erwähnt werden müssten fallen wir nämlich nicht ein o_O
    Edit: Ausser halt, Zahlen besser ausschreiben ^^

    Also, gefällt mir ganz gut.

    (Also wer die Geschichte hier - im Gegensatz zu mir - auf Anhieb rafft kriegt nen Keks... ^^)

    Ein Mann ging einen Waldweg entlang, plötzlich kam er an eine Wegkreuzung.
    An der Kreuzung lag ein umgefallener Baumstamm und darauf saß eine alte runzelige Frau.
    "Hallo! Ich habe dich bereits erwartet. Und nun..wie lautet dein dritter Wunsch?", fragte die Alte mit krächzender Stimme.
    "Mein dritter Wunsch ? Das verstehe ich nicht. Was ist denn mit den ersten beiden ?", der Mann war sichtlich verwirrt.
    "Achja ich vergaß zu sagen, dein zweiter Wunsch war, daß du die erste Begegnung mit mir völlig vergißt. Also überleg dir deinen dritten und letzten Wunsch sehr gut"
    Der Mann grübelte lange, was er sich wohl wünschen könnte.
    Dann sagte er :" Gut ich habe einen Wunsch. Ich wüßte gerne wer ich bin"

    "Seltsam", sagte die Alte "das war auch dein erster Wunsch gewesen..."

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    Der angekettete Elefant

    Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert, und am meisten gefielen mir die Tiere. Vor allem der Elefant hatte es mir angetan. Wie ich später erfuhr, ist er das Lieblingstier vieler Kinder. Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheures Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau. Nach der Vorstellung aber und auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt blieb der Elefant immer am Fuß an einen kleinen Pflock angekettet.
    Der Pflock war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte. Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich ganz außer Zweifel, dass ein Tier das die Kraft hatte, einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreien und fliehen konnte.
    Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht auf und davon?
    Als Sechs- oder Siebenjähriger vertraute ich noch auf die Weisheit der Erwachsenen. Also fragte ich einen Lehrer, einen Vater oder Onkel nach dem Rätsel des Elefanten. Einer von ihnen erklärte mir, der Elefant mache sich nicht aus dem Staub, weil er dressiert sei. Meine nächste Frage lag auf der Hand: "Und wenn er dressiert ist, warum muss er dann noch angekettet werden?"
    Ich erinnere mich nicht, je eine schlüssige Antwort darauf bekommen zu haben. Mit der Zeit vergaß ich das Rätsel um den angeketteten Elefanten und erinnerte mich nur dann wieder daran, wenn ich auf andere Menschen traf, die sich dieselbe Frage irgendwann auch schon einmal gestellt hatten. Vor einigen Jahren fand ich heraus, dass zu meinem Glück doch schon jemand weise genug gewesen war, die Antwort auf die Frage zu finden:
    Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit frühester Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist. Ich schloss die Augen und stellte mir den wehrlosen neugeborenen Elefanten am Pflock vor. Ich war mit sicher, dass er in diesem Moment schubst, zieht und schwitzt und sich zu befreien versucht. Und trotz aller Anstrengung gelingt es ihm nicht, weil dieser Pflock zu fest in der Erde steckt. Ich stelle mir vor, dass er erschöpft einschläft und es am nächsten Tag gleich wieder probiert, und am nächsten Tag wieder, und am nächsten... Bis eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages, das Tier seine Ohnmacht akzeptiert und sich in sein Schicksal fügt.
    Dieser riesige, mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht, weil der ärmste glaubt, dass er es nicht kann. Allzu tief hat sich die Erinnerung daran, wie ohnmächtig er sich kurz nach seiner Geburt gefühlt hat, in sein Gedächtnis eingebrannt. Und das Schlimme dabei ist, dass er diese Erinnerung nie wieder ernsthaft hinterfragt hat. Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen...

    (Jorge Bucay)

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    Der Wahnsinn und die Liebe

    Eines Tages entschloss sich der Wahnsinn, seine Freunde zu einer Party einzuladen.
    Als sie alle beisammen waren, schlug die Lust vor, Verstecken zu spielen.
    "Verstecken? Was ist das?" fragte die Unwissenheit.
    "Verstecken ist ein Spiel: einer zählt bis 100, der Rest versteckt sich und wird dann gesucht," erklärte die Schlauheit.
    Alle willigten ein bis auf die Furcht und die Faulheit.
    Der Wahnsinn war wahnsinnig begeistert und erklärte sich bereit zu zählen.
    Das Durcheinander begann, denn jeder lief durch den Garten auf der Suche nach einem guten Versteck.
    Die Sicherheit lief ins Nachbarhaus auf den Dachboden, man weiß ja nie.
    Die Sorglosigkeit wählte das Erdbeerbeet.
    Die Traurigkeit weinte einfach so drauf los.
    Die Verzweiflung auch, denn sie wusste nicht, ob es besser war sich hinter oder vor der Mauer zu verstecken.
    "...98,99,100!" zählte der Wahnsinn.
    "Ich komme euch jetzt suchen!"
    Die erste, die gefunden wurde, war die Neugier, denn sie wollte wissen,wer
    als erster geschnappt wird und lehnte sich zu weit heraus aus ihrem Versteck.
    Auch die Freude wurde schnell gefunden, denn man konnte ihr Kichern nicht überhören.
    Mit der Zeit fand der Wahnsinn all seine Freunde und selbst die Sicherheit war wieder da.
    Doch dann fragte die Skepsis: "Wo ist denn die Liebe?"
    Alle zuckten mit der Schulter, denn keiner hatte sie gesehen.
    Also gingen sie suchen. Sie schauten unter Steinen, hinterm Regenbogen und auf den Bäumen.
    Der Wahnsinn suchte in einem dornigen Gebüsch mit Hilfe eines Stöckchens.
    Und plötzlich gab es einen Schrei! Es war die Liebe.
    Der Wahnsinn hatte ihr aus Versehen das Auge rausgepiekst.
    Er bat um Vergebung, flehte um Verzeihung und bot der Liebe an, sie für
    immer zu begleiten und ihre Sehkraft zu werden.
    Die Liebe akzeptierte diese Entschuldigung natürlich.
    Seitdem ist die Liebe blind und wird vom Wahnsinn begleitet...

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    In diesem Sinne xD Bis dann.