Allerdings muss die Tätigkeit dann auch fair entlohnt werden. Ich rede nicht von einem Gehalt welches eine ausgebildete Kraft bekommt, der "Zivi" muss aber seinen Lebensunterhalt damit bestreiten können. Ggf. müsste er dann unbürokratisch und unkompliziert an zusätzliche Hilfen wie z.B. Wohngeld kommen können. "Taschengeld" oder Minimalsätze dürfen da nicht sein. Die Menschen dürfen nicht ausgebeutet werden.
Ich weißt nicht, wie es bei euch es aussieht Simitar und Twofu mit dem FSJ , aber ich kenne persönlich einige , die in Bayern Mittelfranken die haben 400 Euro verdient monatlich und haben vom IB ein Zimmer bekommen und müssten nur 80 Euro Miete zahlen. also 320 Euro übrig.
Es müssen auch verschiedene Tätigkeitsfelder angeboten werden. Es ist z.B. nicht jeder dafür geeignet mit alten Leuten umzugehen. Evtl wäre auch ein Ersatzprogramm denkbar, vielleicht wieder eine Art Wehrdienst oder ähnliches.
Verschiedene Tätigkeitsfelder Simitar stimme ich dir zu, aber im Krankenhaus sind die Pateinten meistenes vom älteren Semester, außer in einer Kinderklinik.
Außerdem müsste ein solcher Sozialdienst für alle gelten, für Männer und Frauen, ohne Ausnahmen. Je nach Karriereweg (Schule, Ausbildung, Studium) müsste sich der Dienst nach hinten verschieben lassen können. Dementsprechend müsste auch die Altersgrenze gesetzt werden.
Was meist du mit Altersgrenze? Ich habe mal gelesen , dass man mit 27 nicht mehr genommen wird.
Als positiven Nebeneffekt könnte ich mir vorstellen, das manch ein Berufszweig wieder etwas attraktiver wird.
Als kleinen Anreiz könnte man vielleicht noch das Pflichtjahr auf eine mögliche Ausbildung anrechnen.
Viele wollen diesen Berufzweig nicht wählen, weil man Wochendendienst hat, Feiertage Ostern, Weihnachten oder Pfingsten Dienst hat .
das mit dem Anrechnen machen schon einige Häuser aber nicht alle.
Abschlussgedanke:
Man könnte es doch jenen anbieten, die keine Ahunung haben, was mal werden wollen,ob sie Studium anfangen, in die Pflege oder ein Handwerk erlernen