InfernoCops egozentrisches Anime-Meta-Geschwafel

In diesem Blog werde ich über mein Lieblingsthema schreiben: mich selbst! Und Anime. Wenn ich dazu komme. Manchmal auch Videospiele, vielleicht. Hier will ich hauptsächlich Dinge posten, die nicht so richtig in einen Forenthread passen würden, also Gedanken und Beobachtungen, die den Umfang einer einzelnen Serie überschreiten. Außerdem will ich hier noch schamloser mich selbst und Dinge, die mich interessieren, in den Mittelpunkt stellen.

    Es wurde schon viel gesagt (manches davon von mir) über Darling in the Franxx und all die Arten, auf die die Serie ihre Ziele verfehlt hat. Insbesondere der Twist in Episode 20, der quasi das Ende jeglicher thematischer Kohärenz in der Serie eingeläutet hat, lässt sich leicht mit dem Anti-Spiral Twist aus Gurren Lagann vergleichen. An diesem Vergleich lassen sich gut einige der Dinge erkennen, die Darling in the Franxx falsch gemacht hat.


    Aber das könnte ja jeder! Stattdessen werde ich in diesem Artikel, in meinem permanenten Bestreben eine Karikatur meiner selbst zu werden, Darlifra mit dem Ende der Storyline der Octo Expansion von Splatoon 2 vergleichen. Offensichtlicherweise Spoiler für beide Stories im Folgenden.


    Fangen wir mit den Gemeinsamkeiten an: In Darling in the Franxx geht es um eine Gruppe Jugendlicher, die von einer mysteriösen Organisation (APE) für den Kampf gegen die Klaxosaurier ausgenutzt wird. Das ultimative Ziel der Organisation ist es, alle biologischen

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    Warnung: Dieser Artikel kommt nicht wirklich zu irgendeinem Punkt. Es ist eher eine Aneinanderreihung von Erfahrungen und Gedanken, die ich interessant finde.


    Fandom und reflektierter Umgang mit Medien


    Ich glaube der Umgang mit Medien ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die ich nicht in der Schule gelernt habe. Man lernt in Deutsch, Gedichte oder Kurzgeschichten zu interpretieren, und in Ethik, sich mit komplexen Ideen auseinanderzusetzen, aber es hat verdammt lange gedauert, bis ich realisiert habe, dass man diese Techniken auch auf die Pop-Kultur, die man tagtäglich konsumiert, anwenden kann.


    In der 6. Klasse oder so hatten wir im Ethik-Unterricht mal die Aufgabe, ein Diagramm zum Thema "Ich bin Fan von..." zu zeichnen, und ich dachte, dass ich das nicht kann, weil ich mich nicht als Fan von irgendetwas identifiziert habe. Den Begriff Fan habe ich damals nur mit betrunkenen Fußball-Hooligans und kreischenden Boyband-Fans verbunden; beides Gruppen, mit denen ich nichts zu tun

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    Da ich noch nicht fertig damit bin, meine Enttäuschung über Die Braut des Magiers zu äußern und das Loblied für March comes in like a lion zu singen, schreibe ich diesen Artikel, in dem ich die beiden Titel direkt miteinander vergleichen will. Das bietet sich an, weil die beiden Serien einige Ähnlichkeiten in Genre, Stimmung und Thematik haben.


    Genre und Prämisse


    Fangen wir mit dem Genre an. An dieser Stelle muss ich erstmal zugeben, dass ich absolut kein Experte bin, weder was Dramen, noch was Slice-of-Life-Serien angeht. Ich bin ein Shonen-Typ. Ich mag explosive Action; laute, farbenfrohe Gestaltung; lustige Witze und gerne auch eine gute Portion Sex-Appeal. Aber im Laufe der letzten zwei Jahre habe ich versucht mal ein bisschen über meinen Tellerrand hinaus zu schauen und auch andere Genres zu erforschen. An dieser Stelle kommen die Prämissen der beiden Serien ins Spiel, denn die sind es, die mich, sowie die meisten anderen Leute, überhaupt erst dazu bewegt haben, den Serien

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