Date a Live

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  • Die OVA der zweiten Staffel, "Kurumi Star Festival", fühlt sich an, als hätten sich die Produzenten noch einmal zusammengesetzt und sich daran erinnert, was die Serie eigentlich am Anfang ausgemacht hat.

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    Diesmal ist es Kurumi, die scheinbar aus heiterem Himmel erscheint, um Shido von einem gemeinsamen Date zu überzeugen. Obwohl es wieder viele typische Kurumi-Momente gibt, merkt man gleich, dass mit ihr irgendetwas nicht stimmt. Gleichzeitig sind Toka, Kotori und Yonshino auf dem Tanabata-Festival unterwegs, bei dem Wünsche auf sogenannte "Tanzaku" geschrieben werden, was für einige amüsante Situationen sorgt - besonders, als man erkennt, was Shidos Schwester sich ursprünglich gewünscht hat.

    Erst am Ende erkennt man Kurumis wahre Intentionen - es ist gar nicht die "echte" Kurumi, sondern einer ihrer Klone aus anderen Zeitebenen, genauer gesagt jener, der in Episode 9 beinahe Shido die Hand gereicht hätte, wäre er nicht von der echten Kurumi getötet worden. Plötzlich erscheinen all die Gespräche mit ihr und ihre vermeintliche Lüge gegenüber einer Hochzeits-Fotografin, sie hätte nur noch wenige Tage zu leben, in einem völlig anderen Licht. Umso heftiger wird es schließlich, als die echte Kurumi erscheint und ihren Klon in die Tiefe reißt, was Shido natürlich extrem schockiert.

    Das Ende, als Shido den Tanzaku des Kurumi-Klons trotz aller Gefahren aufhängt, gibt der Geschichte noch einen dramatischen, traurigen Rahmen.

    Eine OVA, bei der mal nicht (nur) auf Lacher oder irgendwelche gezwungenen Ecchi-Momente gesetzt hat, sondern in der eine richtige, mitreißende und traurige Geschichte erzählt wird! Das hätte ich mir auch von der 2. Staffel einige Male erhofft, statt immer nur Action.

    Hier gebe ich einmal 10/10 Punkte.

  • Mein Fazit zur dritten Staffel: Da wäre mehr drin gewesen!

    Von der Story und der Balance zwischen Humor und Action liegt "Date a Live III" auf einem Niveau mit der ersten Staffel. Natsumi ist eine tolle Ergänzung, mit ihrer Einführung hat man sich viel Zeit gelassen und viel Einfühlungsvermögen bei dem Charakter bewiesen. Aber eigentlich liegt der Fokus auf Origami, die in ihre alten Verhaltensmuster zurückfällt und erneut alles riskiert, um den Tod ihrer Eltern zu rächen.

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    Dass sie selbst es war, die sie mit ihren neuerlangten Geisterkräften umgebracht hat, ist schon ziemlich harter Tobak, entsprechend nachvollziehbar ist es, dass sie dadurch invertiert ist und die "alte Welt" zerstört hat. Folge 11 - das Date mit Shido und sein Kampf darum, sie von ihrer Invertierung zu befreien - ist für mich der Höhepunkt der Staffel und hätte eigentlich besser als Finale fungieren sollen.

    Was mich allerdings ziemlich gestört hat, ist die stark schwankende Animationsqualität. Mal gibt es aufwändig produzierte Folgen wie "Dämon der Nacht", dann wieder schnell heruntergekurbelte Episoden wie "Die Eroberung des Itsoka Shido", insbesondere, wenn es um die Actionszenen geht, hat man da manchmal auch sehr wenig Aufwand betrieben. Dabei hätte die Handlung etwas Besseres verdient gehabt ...

    Die 12. Folge hätte es auch wirklich nicht gebraucht, zum einen, weil sie viel zu gehetzt wirkte, zum anderen, weil das Szenario und der Animationsstil eher an eine OVA-Folge erinnert haben. Die einzig guten Momente waren das Aufeinandertreffen mit Ellen und der Kuss am Ende.

    Ein letzter Kritikpunkt ist noch die Sache mit Isaac Westcott. Erst wird sein großer Plan ständig angeteasert, später taucht er einfach nicht mehr auf und man hat das Gefühl, als hätten die Produzenten ihn vergessen.

    Also, obwohl man sich hier eher auf die Stärken der 1. Staffel besonnen hat, gibt es von mir erneut nur 7,5/10 Punkte.

  • Gestern hab ich mir mal das "Date a Bullet" Spin-Off mit Kurumi in der Hauptrolle gegeben. Nach den zwei Folgen habe ich mich gefragt: Was wollten uns die Produzenten damit sagen?

    Der in Shido verliebte Kurumi-Klon aus "Date a Live" Folge 1-09 und der OVA "Kurumi Star Festival" gerät nach ihrem vermeintlichen Tod - seltsamerweise im typischen Kurumi-Outfit und nicht in den Klamotten, in denen er eigentlich gestorben ist - in eine ziemlich öde und detailarm animierte Nebenwelt, in der eine geheimnisvolle Kraft diverse weibliche Halbgeister gegeneinander antreten lässt. Der Gewinner soll einen Wunsch erfüllt bekommen. Und so kämpfen dann diverse relativ charakterlose und uninteressante Gestalten gegeneinander und gegen Kurumi, die zum Finale gegen Weiße Königin antritt,

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    die anscheinend mit einer von ihr sehr geliebten, toten Schulfreundin identisch ist, die sie einst ermordet hat. Warum und wie das passiert ist, wird nicht einmal ansatzweise erklärt, andererseits ist der Flashback in Kurumis Schulzeit auch die beste Szene im ganzen Spin-Off.

    Abgesehen davon, dass es immer schön ist, Kurumi auf dem Bildschirm zu sehen und mir diese Version von ihr um einiges sympathischer ist als die "Ur-Version", hat diese Doppelfolge außer eintönigen Kämpfen, Schießereien und einem Anflug von Humor nur eine süße Katze zu bieten, mit der sich Kurumi anfreunden darf. Ansonsten fehlen viele Erklärungen und Hintergrundinformationen, um die Handlung abzurunden. So hat man das Gefühl, dass die Produzenten eine große Chance vertan haben, da "Date a Bullet" eigentlich nur aus heißer Luft besteht.

    03/10 Punkte

  • Date A Live V: Promo-Video verrät Startmonat und zeigt Opening Song + Visual
    Zum Anime "Date A Live V" wurde ein neues Promo-Video veröffentlicht, das Startmonat verrät und den Opening-Song zeigt.
    www.animenachrichten.de

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  • Die 4. Staffel bildet rein animationstechnisch schon einmal einen wahren Quantensprung zum Vorgänger, was vor allem dem erneuten Studiowechsel zu verdanken ist. Manchmal wirkten die Figuren durch den CG-Einsatz ein wenig wie Puppen, aber das kommt wirklich nur ganz selten vor und lässt sich durch den neuen Detailreichtum leicht verschmerzen. Natürlich ist das neue Design der Figuren auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, aber mir gefällt es!

    Von der Story sehe ich die Staffel auf einem Niveau mit der ersten. Zwar gibt es hin und wieder auch actionreichere Folgen, zumeist wird aber mehr Wert auf den Romance-Teil und die Entwicklung der zumeist neuen Figuren gesetzt. Hier findet sich aber auch der meiner Meinung nach größte Schwachpunkt der 4. Staffel: Inzwischen sind einfach zu viele Figuren vertreten, besonders unter den Geistern, sodass einige liebgewonnene Charaktere nur noch als bessere Statisten auftauchen. Gerade das Zusammenspiel von Shido und Tohka, ein zentraler Handlungspunkt der ersten drei Staffeln, rückt völlig in den Hintergrund, und auch Yoshino kommt mir eher wie Staffage vor. Selbst die neuen Geister werden erst groß eingeführt, nur um danach schnell kaum noch eine Rolle zu spielen. Gerade bei Mukuro ist das ziemlich auffällig.

    Andererseits hat es mir auch gefallen, wie viel Zeit sich genommen wird, die neuen Charaktere einzuführen und auch Kurumi endlich mehr Tiefe zu verleihen. Man erfährt viel über ihre wahren Motive, und auch der Hintergrund ihrer besten Freundin Sawa, die in dem Spin-Off als Weiße Königin in Erscheinung tritt, wird endlich erklärt. Wieder mal zeigt sich - zumindest für mich - das Kurumi eigentlich der wichtigste und interessanteste Charakter der Serie ist.

    Was ich allerdings etwas merkwürdig fand, ist, dass hier nachträglich noch etwas in einer vorherigen Folge verändert wird, der Flashback dazu aber kaum als solcher zu erkennen ist. Gemeint ist dabei Episode 1.10, in der Kurumi, nachdem sie von Shido gerettet wurde, ihn anschließend aus Dankbarkeit geküsst hat, wodurch ein Teil ihrer Kraft versiegelt wurde. Warum wird so eine wichtige Szene dann nicht einmal richtig gezeigt? Und warum mussten sich die Autoren so eine komplizierte Lösung einfallen lassen.

    Der Cliffhanger war dann schließlich wirklich fies.

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    Wobei man im Verlauf der Staffel schon einige Male geahnt hat, dass mit Reine irgendetwas nicht stimmt, so, wie sie immer wieder in Szene gesetzt wurde. Jetzt weiß man, dass sie selbst das Phantom ist, und trotzdem agiert sie weiter als Teil der Crew der Fraxinus, als wäre nichts gewesen.

    Trotz der genannten Schwächen fand ich die Staffel immer noch klasse, deswegen gebe ich mal 09/10 Punkte. Mal sehen, was das im April anlaufende Finale dann so bringt - hoffentlich auch etwas für Tohka.

  • Date A Live V: Promo-Video zu Mio Takamiya veröffentlicht

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  • Da ich die Serie gerade noch einmal als Ganzes (außer Staffel 5, es sei denn, ich finde einen legalen Stream) nochmal durchschaue, hab ich mir gestern zum ersten Mal auch den Film "Mayuri Judgement" vorgenommen.

    Nach den gut 60 Minuten muss ich sagen, dass ich da bisher nicht viel verpasst habe. Die ersten beiden Drittel des Films ziehen sich unheimlich in die Länge, die Dates sind zwar ganz niedlich, mehr aber auch nicht, und Spannung kommt schon mal gar nicht auf. Es ging wohl eher darum, möglichst viele Anspielungen auf die ersten beiden Staffeln einzubauen, wobei immer wieder ein mysteriöses Mädchen auftaucht, dessen Existenz einen gerade so am Ball bleiben lässt.

    Im letzten Drittel überstürzen sich dann die Ereignisse, es gibt satte Action, dafür fehlt völlig eine emotionale Tiefe.

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    Mayuri als tragischen Charakter aufzubauen ist zwar eine schöne Idee, aber wie soll man mit einem Charakter mitleiden, den man gerade erst kennengelernt hat? Ihr traurig-schönes Ende verliert da völlig an Gewicht, ebenso fiel es zumindest mir schwer, Shidos Schmerz über ihren Verlust mitzufühlen.

    Mein Fazit: Erst zäh, dann überhastet und am Ende fällt der Film viel zu kurz aus.

    Übrigens scheint bei der AniMoon-Blu Ray irgendwas mit der Tonabmischung gewaltig schiefgelaufen zu sein. Die Songs (die scheinbar konsequent in der gesamten Serie nicht untertitelt wurden) sind viel zu laut und die Dialoge umso leiser. Aber vielleicht war mein Exemplar auch defekt.

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    Das einzig Interessante war, dass zum ersten Mal angedeutet wird, dass Reine mehr über die Geister weiß, als sie bisher zugegeben hat.