Teach me How to Kill you

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  • Originaltitel
    Sensei no yasashi koroshi kata
    Erscheinungsjahr
    2017
    Anzahl Bände
    6
    Abgeschlossen?
    Nein
    Genre
    Romance
    School
    Verlag
    Hayabusa
    ISBN
    9783551620927
    Autor/Mangaka
    Sharoh Hanten

    Beschreibung

    Die Schülerin Riko, deren Eltern von einem Massenmörder umgebracht wurden, nimmt Nachhilfe Unterricht bei dem Lehrer Ichiro Sato.

    Während die Freundinnen von Riko damit beschäftigt sind, zu lästern oder sich über die häufigen zusammen treffen der Lehrer Schüler Kombi auszulassen, treibt Riko ein ganz anderer Gedanke an, sie möchte lernen zu töten um das Ableben ihrer Eltern zu rächen und wer könnte sie das töten besser Lehren, als ihr Nachhilfelehrer Ichiro Sato mit dem sie mehr gemeinsam hat als sie denkt.


    Persönliche Meinung

    Als Zufallskauf erstmal zur Seite gelegt, hatte ich beim Lesen, Gänsehaut, die Momente in denen Riko und Herr Sato, reden, "lernen", oder er ihr einfach nur ein Lächeln bereitet, sind herrlich,

    Ich habe gelacht, war schockiert, es gab Wendungen und auch Momente die ich nicht erwähnt hatte.

    Alles in allem ein Manga von Sharoh Hanten, der gut lesen ist, einen angenehmen Stil hat, nicht mit Blut und Gewalt geizt, aber nicht vergisst die Geschichte voran zu treiben.

    Klare Empfehlung von mir

  • Die Beschreibung hört sich wirklich sehr interessant an. Ich würde aber ungern eine Serie anfangen, bei der man nicht weiß, ob sie wirklich weitergeht. So weit ich das gelesen habe, erschien Band 6 im Februar 2022 in Deutschland, Band 7 ist dagegen erst für Dezember 2024 angekündigt. Kommt denn in Japan noch was nach? Oder ist dieser Release für 2024 nur ein Platzhalter? Über Google hab ich leider nicht viel herausfinden können.

  • Jetzt habe ich mir tatsächlich mal den ersten Band vorgenommen und muss sagen, dass mir der Auftakt auch sehr gut gefallen hat. Das Zusammenspiel zwischen Riko und Ichiro Sato ist ein absoluter Pageturner, wenngleich ich es besser gefunden hätte, wenn erstere zu Beginn etwas mehr Hass auf ihren Lehrer/Lehrmeister gezeigt hätte. So hat man von Anfang an das Gefühl, dass sich zwischen ihnen noch mehr entwickeln könnte. Außerdem finde ich, dass die Suche nach den Serienmördern etwas arg schnell vonstatten geht, da hätte man vielleicht einen weglassen und der Geschichte mehr Raum geben können. Interessant wäre, ob man noch erfährt, von wem Sato seine Informationen erhält.

    Trotzdem fand Vol. 1 wie gesagt gelungen und ich bin sehr gespannt, wie sich die Beziehung der beiden Hauptcharaktere noch entwickelt. Und das Ende bietet ja schon einmal einen Hinweis darauf, dass die Handlung nicht weiter so simpel verläuft wie bisher.

  • Hab ganz vergessen, hier meinen Kommentar zu Vol. 2 zu hinterlassen.

    Erneut morden sich Riko und ihr Lehrer "fröhlich" durch die Serienkiller-Landschaft, allerdings diesmal zumindest bei der ersten Mörderin mit etwas mehr Tiefgang. Endlich wird deutlich, was Sato mit seiner Schülerin verbindet, warum er ihre Eltern getötet hat und warum er sie nicht töten kann.

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    Sein Versprechen sowie die Tatsache, dass Sato Rikos erste (Mädchen-)Liebe war, ist ein genialer Schachzug, der zeigt, wie tief ihre Beziehung bereits geht, ohne dass Riko sich das selbst eingestehen will. Und dass Riko von ihren Eltern in ihre Todesengel-Morde involviert wurde, ist schon harter Tobak. An dieser Stelle hätte ich mir aber noch eine etwas stärkere Reaktion von ihr erwartet.

    Der zweite Mörder war dann irgendwie überflüssig bzw. diente lediglich als Kanonenfutter, um das andere Killerin/Lehrer-Pärchen richtig einzuführen. Während Karin ein ziemlich flacher Charakter bleibt, zeigt ihr Lehrer schnell, dass er Sato nicht nur ebenbürtig ist, sondern ein großes Interesse an Riko entwickelt.

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    Dementsprechend schnell (und brutal) wird Karin am Ende auch entsorgt.

    Mal sehen, wie sich die Serie jetzt noch entwickelt, nachdem der Hintergrund der beiden Hauptcharaktere bereits so früh geklärt wurde. Ich bin auf jeden Fall angefixt. ;-)

    9/10 Punkte.

  • Inzwischen habe ich mir auch Band 3 und 4 zur Gemüte geführt.

    Band 3

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    Auch wenn es diesmal um so viele Serienmörder geht wie nie zuvor, hat mir dieser Band von allen am Besten gefallen. Das lag vor allem an Rikos Auseinandersetzung mit dem, was sie eigentlich erreichen will und dem Zusammenspiel von Suzu und Sato, die erst Riko getrennt voneinander unterrichten, sich später für ihre Rettung verbünden und am Ende ein blutiges Duell liefern. Und natürlich muss sich ihre Schülerin auch für einen der beiden entscheiden.

    Zudem wird hier mit Dr. Mitsuki ein neuer, noch recht rätselhafter Charakter ausgebaut, der in Band 2 schon einmal kurz aufgetaucht ist und Sato mit immer neuen Mordfällen versorgt.

    Obwohl ich mir wünschen würde, dass (wie bei Killer Nr. 3) etwas mehr auf die Motive der Täter - oder die von Sato und Suzu selbst - eingegangen werden würde, war das für mich der bisherige Höhepunkt der Serie. Und immerhin hat Riko mal einen Hauch mehr Zuneigung gezeigt. ;-)

    9,5/10 Punkte

    Band 4

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    Tja, diesmal konzentriert sich die Handlung nur auf einen einzigen Mörder, doch auch wenn besonders am Ende das Motiv des Täters in den Vordergrund gestellt wird, hat mich diese Ausgabe nicht so richtig überzeugt. Das liegt vor allem daran, dass das Zusammenspiel Riko / Herr Sato über weite Strecken wegfällt, da letzter verschwunden ist und seine Schülerin entweder mit (dem zu einigen Schmunzlern anregenden) Dr. Mitsuki oder Suzu (der nach seinem großen Auftritt in Band 3 irgendwie blass blieb) Vorlieb nehmen muss und die Story doch sehr vorhersehbar ist. Dass Sato den Killer erledigt und sich selbst das schwarze Weihnachtsmann-Kostüm übergestreift hat, konnte man sich schon relativ schnell denken, wurde aber als große Überraschung verkauft.

    Die letzten Seiten, auf denen die zwei Hauptcharaktere endlich wieder interagieren können, Riko ihren Lehrer (ziemlich erfolglos) direkt angreift und sogar noch ein wenig die Funken fliegen, entschädigen ein wenig für diese insgesamt etwas zähe Ausgabe.

    7/10 Punkte

  • Band 5 bietet glücklicherweise eine drastische Steigerung im Vergleich zum Vorgänger, der mich doch etwas unbefriedigt zurückgelassen hat. Diesmal gibt es wieder zwei Fälle, die allerdings geschickt miteinander verknüpft sind, was mir um einiges besser gefällt als einen Mörder nach dem anderen "abzuarbeiten", wie es am Anfang der Serie noch der Fall war. So erhalten die Täter auch ein gewisses Profil und etwas Tiefe.

    Spoiler anzeigen

    Dass diesmal einer der Mörder ein kleiner Junge war, ging besonders an die Nieren, da er schließlich auch in Rikos Armen an einer Herzkrankheit gestorben ist. Hier zeigt Rika dann auch endlich mal etwas Emotionen, während sie das Schicksal der Killer sonst stets kalt lässt.

    Suzu mischt auch wieder mit, übernimmt aber zunächst nur eine Nebenrolle, ohne dass man genau erfährt, wo seine eigentlichen Interessen liegen.

    Was mich vor allem dazu gebracht hat, den Nanga nicht mehr aus der Hand zu legen, war das hier aufgeworfene Rätsel, was wirklich mit Rikos Eltern geschehen ist und ob sie womöglich noch am Leben sind, da beide Mordserien mit einem mysteriösen Dr. Arisu in Verbindung stehen. Letztendlich scheint es sich dabei um Herrn Satos Bruder zu handeln, der sich am Ende offenbart und dessen Rolle in dem Spiel den Cliffhanger zum (vorerst?) letzten Band der Serie bildet.

    Von mir gibt es diesmal 9,5/10 Punkte.

    Die fehlenden 0,5 Punkte hab ich weggelassen, weil diesmal zwischen Riko und Sato keine Funken fliegen. Das hätte zwar auch nicht zur Story gepasst, ich habs trotzdem vermisst. 😉