Beiträge von Ex4mp1e

    Was ist so schlimm an amerikanischen Zuständen?

    Also es gibt nicht viele Länder, in denen man mehr Angst vor der Polizei haben muss. Vielleicht Diktaturen wie Türkei, Nordkorea oder China. Aber sonst?

    Dort werden die Bürger zuverlässig vor kriminellen geschützt.

    Amerika ist weltweit auf Platz 9 der Länder mit den meisten Tötungsdelikten. Wenn wir nur "Erste Welt"-Länder einbeziehen, sogar der einsame Platz 1.
    Deutschland steht seeehr viel weiter unten.

    Grundlegend : Wer meint unsere Polizisten mit Gewalt angehen zu müssen , egal welcher Gruppe oder Nationalität er angehört , sollte aus dem Verkehr gezogen werden. Und wenn diese Person Widerstand leistet und ggf. den Beamten oder Unbeteiligte gefährdet sollte ohne wenn und aber und mit voller Rückendeckung des Staates der Einsatz der Schusswaffe legitimiert werden.

    Und dann haben wir hier (US-)amerikanische Zustände? Nein danke...

    Ich finde es einfach furchtbar, wie hier die Links und Rechts zusammen geworfen werden. Du bist da auch nicht besser, mit deinem Versuch, hasserfüllte rechtsextreme Strukturen mit Familien zu vergleichen.

    Nur, weil rechte Gruppierungen gegen andere Hass hegen, heißt es nicht, dass sie untereinander auch Hass hegen:
    Es ist tatsächlich so, dass Rechte unter sich wie eine Familie agieren. Die halten zusammen, die stehen füreinander ein, etc. Das kann nach außen hin dann auch erstmal eine sehr anziehende Wirkung auf Leute haben, die sonst von anderen Leuten gemieden werden oder keine sozialen Kontakte haben. Solange sie nen bisschen über "die blöden Türken" schimpfen, finden sie einen Freundeskreis. Ist doch nen Superdeal. Und solange man weiter gegen "die blöden Ausländer" ist das auch alles kein Problem.
    Klar, der Ausstieg ist dann was ganz anderes. Aber du bist dann quasi "aus der Familie verstoßen", und wirst geächtet und bedroht, weil du "die Familie" verraten hast. Sieht von innen auch erstmal legitim aus, "die Familie" hält eben zusammen.
    Der Zusammenhalt in der rechten Szene ist auf jeden Fall deutlich "fester", "enger" und eben "familiärer" als z.B. in der linken Szene.

    -> Also ich würde das auch wie @Twofu eher als "Familie" und nicht als "Mafia" titulieren.


    Und dass du dann auch noch den populistischen Generalschlag gegen Quellen und Statistiken aus dem Hut zauberst - soll mich das etwa beruhigen?
    Statistken sind das einzige Mittel der Wahl, wenn es darum geht, Informationen über größere Gruppen, die Gesellschaft und die Welt zu erhalten, die über individuelle Erfahrungen hinaus gehen.

    Aber dass Statistiken fast immer im Sinne des Verfassers manipuliert, oder zumindest dargestellt werden, sollte einem ja schon klar sein. ^^'

    Natürlich ist das psychische Gewalt, aber auch nur gegen diese Leute, die es wählen ins Kreuzfeuer zu laufen.

    Natürlich wurde das Kind überfahren, aber auch nur, weil es an der vielbefahrenen Straße gespielt hat, nicht weil der Fahrer zu schnell unterwegs war.
    Natürlich wurde die Frau vergewaltigt, aber auch nur, weil sie einen kurzen Rock an hatte.

    -> Nur weil Leute sich für andere einsetzen, rechtfertigt das doch nicht psychische Gewalt gegen diese?

    Um welche Hooligans- und Rocker-Gruppen handelt es sich hierbei? Beispiele? Quellen?

    Hells Angels, Bandidos, Freeways, etc. - Die Member sind alle zu einem Großteil rechts oder rechtsradikal. Und dass die öfters mal miteinander im Clinch liegen ist kein Geheimnis.
    Bei den Hooligans allen voran Eintracht Frankfurt, Hertha BSC Berlin, Dynamo Dresden, Energie Cottbus, oder Borussia Dortmund. Aber auch noch viele andere, vor allem ostdeutsche Fußballvereine haben sehr rechte bis rechtsextreme Hooligan-Szenen. Linke "extremere" Fußballfans ordnen sich immer dem Ultra-Spektrum zu. Und Ultra ≠ Hooligan.

    Die Anonymität verschleiert, wie zuvor erwähnt, Persönlichkeit und Anzahl. Eine schwarz gekleidete Person sieht aus wie jede andere. [...] Rechtsextreme agieren seltenst auf diese Weise.

    Puuuh, da kennst du die Rechtsextremen aber schlecht...

    Btw, ich habe die PK der Polizei und co gestern zum G20 geschaut, wer noch? Ich fand die Videos teilweise echt hart, wie man sogar versuchte die Polizisten mit Molotows zu bewerfen, dann aber nach dem gescheiterten Versuch sich umzogen um nicht als Anhänger des Schwarzen Blocks erkannt zu werden. [...] Scheinbar soll es aber wohl auch Übergriffe von Randalierern und von Polizisten gegenüber Journalisten gegeben haben (wurde da glaube aber nicht erwähnt).

    Gibt aber auch genug Videos, in den Polizisten auf am Boden liegende Personen eingeprügelt haben, oder Aussagen von Journalisten, die erzählen, wie Polizisten ihnen gedroht und ihnen ihre Pressefreiheit "aberkannt" haben.
    Will die Randalierer nicht in Schutz nehmen, aber die Polizisten sind auch nicht alles Heilige.


    Muss ich mit dir eigentlich alles dreifach durchkauen? Rechte greifen willkürlich Flüchtlinge und Migranten an, Linke willkürlich Polizisten. Es geht um die Zahlen, nicht die Ziele.

    Allerdings haben die Polizisten die Entscheidungsmöglichkeit, sich der Auseinandersetzung zu stellen, oder eben nicht.
    Migranten / Flüchtlinge haben da keine Wahl.
    Macht das ganze nicht besser, wollte es aber mal erwähnen.


    Mord muss nicht unbedingt durch ''Gewalt'' passieren. Es kann ein ''Versehen (Unfall usw)'' ''Selbstschutz'' oder durch ''Gewalt'' passiert sein.

    Nein, bei einem Versehen ist es kein Mord, sondern fahrlässige Tötung.
    Mord ist immer ein vorsätzlicher Tötungsdelikt, und selbst da gibt es noch die Abstufung zum Totschlag.

    Ein zugestickertes, mehrmals repariertes, aus mehreren verschiedenfarbigen kaputten Handys zusammen geflicktes, mit gesplittertem Display, kaputten Knöpfen und Wackelkontakt-Lautsprecher ausgestattetes HTC one mini m4.
    Achja, es laggt außerdem ständig und stürzt manchmal ab oder reagiert minutenlang einfach gar nicht mehr. Und der Screen ist an einer Seite etwas lose und manchmal knatscht es wenn man es sperrt/entsperrt.

    Aber naja, irgendwie mag ich den kleinen Zombie... :D

    Genau das ist ja eine Form von Linksextremismus: Anarchie.

    Anarchie ist keine Form von Linksextremismus. Anarchie ist eine Gesellschafts- bzw. Staatsform, so wie Kommunismus, Sozialismus, Demokratie, Diktatur, etc.
    Es ist lediglich so, dass viele (nicht alle) Linksextremisten Anarchie als ihre Gesellschaftsform der Wahl ansehen würden. Daneben gibt es unter den Linksradikalen allerdings auch viele Kommunisten (Marxisten) und Demokraten.
    Außerdem hat Anarchie nichts mit dem zu tun, was am Wochenende in Hamburg geschehen ist. Anarchie ist kein Synonym für Chaos. Die SItuation in Hamburg würde man eher als leichtes Stadium einer Anomie bezeichnen.

    Politische Orientierungen sind links, oder rechts. Neonazis nehmen an rechten Demos teil, Autonome an linken Demos.

    An sich ist das korrekt, es gibt aber auch rechtsradikale Autonome, wie z.B. die "Autonomen Nationalisten".
    Wollte das lediglich erwähnen. ^^'

    Der Unterschied liegt in den Zielen. Grundsätzlich demonstrieren die Rechten eher friedlich, da es ihr primäres Ziel ist, Zulauf zu gewinnen. Mit Gewalt erreicht man das nicht. Spannungen entstehen dabei durch das Auftreten von Gegendemonstranten, eben zumeist der Linke Szene, worauf sich gegenseitig provoziert und angegangen wird. Und das ist auch der Grund, weswegen ein großes Aufgebot an Polizisten anwesend sein muss. Nennt mich blauäugig, aber eine rechte Demo ohne Gegendemonstranten wäre wahrscheinlich ziemlich friedlich, eine linke Demo vermutlich weniger.

    Was man eben "friedlich" nennen möchte.
    Wenn da nen Trupp Rechter durch die Straßen marschiert, der Kaiserreichsflaggen schwenkt, "Deutschland den Deutschen" und ähnliche Parolen brüllt, und sowohl auf Kleidung, als auch auf Bannern/Flaggen eindeutige Botschaften gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen oder die Polizei trägt, dann finde ich, sollte man das nicht dulden und die einfach "friedlich" durch die Nachbarschaft marschieren lassen.

    Und zum anderen Punkt, ich habe schon jede Menge friedliche linke Demos miterlebt. Als Beispiel einfach mal z.B. die riesigen Demos damals gegen ACTA.
    (Zumindest würde ich diese Demos als politisch links verordnen.)

    Aber ja, du hast schon Recht, wenn Linke vorhaben eine Demo von Rechten zu blockieren, dann artet das natürlich meistens zumindest teilweise in Gewalt aus.

    Warum gerade Hamburg? Keine Ahnung. Ich vermute aber mal, dass es anderswo auch nicht viel besser gelaufen wäre.

    Nein, es wäre auch anderswo nicht besser gelaufen. Weder in einer anderen Stadt, noch in einem anderen Land.
    G20-Gipfel erzeugen überall, egal wo sie abgehalten werden, riesige Proteste und ein Klima der Gewalt.
    Dazu hier auch ein interessanter Video, wer die 4-5 Minuten hat kann ja mal reinschauen: G20 in Hamburg: Muss das sein?

    Victim Blaming. :^)

    Ne, ich finde schon, dass die werten Herren Politiker ihren Gipfel ruhig mal auf einem Militärstützpunkt o.ä. hätten abhalten können.
    Dass die Stadt, in der die Eliten ihr kleines Kaffeekränzchen abhalten, am Ende aussehen wird wie Dresden '45 war zu erwarten, und hätte durch eine geschicktere Standortwahl verhindert werden können.
    Wurde es aber nicht, und warum? Weil es denen scheißegal ist, ob der Lebensraum von Bürgern verwüstet wird und tausende Polizisten für sie ihren Kopf hinhalten müssen. Hauptsache schön Elbphilamonie gucken gehn, die Assis.

    @lake
    Echt nicht? Ach komm, erzähl mir doch keinen. Du kannst dir doch nicht wirklich was auf Post#15 einbilden? Das ist ja nicht mal Top 10, und bei Pokemon bilden sogar nur die Top 4 die Liga, und dann kommen 8 Arenaleiter, also bist du nicht mal ein Arenaleiter der Spam-Ecke! Du bist höchstens ein Teenager oder ein Käfersammler! :klug:

    Mir kann niemand erzählen das es [...] um den Protest geht. Die fahren ganz geziehlt dahin um zu randalieren, prügeln und zerstören.

    Naja, wenn eine Demonstration schon "Welcome to hell" heißt, dann darf man da keine Blümchen werfenden Hippies erwarten...

    Ansonsten bin ich da etwas zwiegespalten.
    Zum einen find ichs halt auch nicht okay da einfach grundlos irgendwelche Fenster einzuschmeißen, Cops anzugreifen und Autos anzuzünden.
    Zum anderen würde eine friedliche Demo aber nur wenig Aufmerksamkeit auf sich ziehen, vor allem international. Und das Ziel ist es ja, international zu die Kritik an den G20 und ihren Machenschaften zu zeigen. Traurig ist es natürlich, dass das ganze auf dem Rücken von Polizei und Anwohnern geschehen muss.

    Was halt ich bei der linken Gewalt als allgemein sehr bedrückend empfinde ist, dass diese recht breit einschüchternd wirkt [...]


    Bei rechten geht es quasi - zumindest was was man so hört - halt nur gegen Ausländer + stupide bissl ihre Parolen brüllen (eigene Meinung äußern).

    Also ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich wurde noch nie von Linken bedroht o.ä.
    Von Rechten allerdings schon des Öfteren, dabei bin ich nicht mal "Ausländer".

    Überhaupt die Aussage, die Rechten gehen "halt nur gegen Ausländer" ist einfach nur abartig. Nur weil du kein Ausländer bist, und somit nicht betroffen bist, ist das nicht schlimm?
    Vielleicht meintest du das ja auch anders, aber die Formulierung geht echt gar nicht, das wollte ich einfach noch mal klar stellen.

    Eine linksextreme Ausschreitung wird aufgrund von Aufgebot an Polizei, deren Ausrüstung und den Sach- sowie Personenschäden diesen Wert weit überschreiten. Es wird vermutlich einen guten Grund geben, dass dazu keine Statistiken veröffentlicht wurden.

    Naja, ist ja nicht so, dass Rechtsextreme nicht auch mal gerne demonstrieren.
    Beispielsweise sind Rechtsradikale 2015 in Dortmund jeden Montag aufmarschiert und haben somit regelmäßig Kosten für den Staat, und Unannehmlichkeiten für die Bürger verursacht.
    Des weiteren sind die meisten linken Demos ja nur Gegendemos, die sich auf eine vorhandene rechte Demo / Veranstaltung beziehen.