Beiträge von Freigeist

    Der Anime hat eine traurige und einfühlsame Geschichte. Beleuchtet wird das Erwachsenwerden, Liebe und Verlust.

    Das Auseinanderleben der Truppe ist, als ein natürlicher Verlauf, hier realistisch gestaltet worden. Da Menma nun wieder auftaucht, Jahre nach dem Vorfall, liegt es nun an Ginta, das Geheimnis ihrer Anwesenheit zu lüften. Denn irgendwelche Wunden wurden wohl noch nicht geschlossen. Und das wurden sie auch in der Tat nicht. Je mehr er mit seinen alten Freunden in Berührung kommt, umso mehr ungelöste Probleme gilt es zu bewältigen. Vom Handlungsaufbau her, ist diese Geschichte qualitätsvoll. Nur das Ende war ein wenig unverständlich. Aber ich denke, das hängt auch von der Auffassungsgabe des Zuschauer ab. Auch an den Protagonisten habe ich nichts zu meckern. Vor allem Menma ist total knuffig, wenn ich das mal sagen darf. Als "quasi einziges" Kind, bricht sie in ihrem aufgeschlossenen und liebevollen Verhalten die Clique, was ich wirklich gut finde. Der Grafikgestaltung und der Musik kann ich nichts hinzufügen. Diese lassen sich ebenfalls sehen und hören.

    An sich ist es nun auch kein Anime, der mich zum Weinen brachte, der aber dennoch eine sensible Geschichte vorstellt und selbst Anime-fremde Personen begeistern kann.

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    Synonym: F3: Frantic, Frustrated & Female
    Genres: Hentai, Komödie, Yuri
    Episoden: 3
    Veröffentlichung: 1994
    Studio: AIC
    Produktion: Pink Pineapple
    Publisher: Critical Mass Video, Kitty Media

    Hiroe Ogawa ist ein gesundes und normales Mädchen mit einem außergewöhnlichen und privaten Problem. Sie ist - egal unter welchen Umständen - nicht dazu in der Lage, den Höhepunkt zu erreichen. Trotz ihrer Einwände wollen ihr die ältere Mitbewohnerin Mayaka und die Vermieterin Yayoi dabei helfen und versuchen mit verschiedenen Sexualpraktiken, Zubehör und sogar Hypnose, dem Mädchen zu helfen.

    Meinung: Ein interessantes Thema wird dort aufgegriffen. Doch anstatt ein Drama daraus zu machen, wurde hier gekonnt eine Komödie geschaffen, welche sich vieler einfallsreicher Elemente bedient. Eben aus diesem Grund blieb, zumindest bei mir, das Interesse durchweg bestehen. Man hätte den Ideenreichtum sicherlich in weiteren Episoden fortsetzen können. Desweiteren ist die Charaktergestaltung, insbesondere von Hiroe, wunderbar umgesetzt. Als junge, naive und sympathische Person passt sie perfekt in das Konzept. Auch der etwas nostalgische Zeichenstil lässt sich sehen.

    Es ist also ein gelungener humoristischer Hentai, welcher viele skurrile Ideen mit einbringt. Doch mit drei Episoden wurde dieses Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft.

    Leider hat dieser kurze Film mich nicht so begeistert, wie ich es erwartete. Was, meiner Meinung, noch einen gewichtigen Teil ausmacht, ist die grafische Gestaltung. Klar kann man nicht so etwas, wie von Shinkai, erwarten. Doch hier wirkte alles etwas zu spartanisch. Die Geschichte hingegen ist nicht schlecht. Sie besitzt viel Ruhe und Harmonie, jedoch wenig Tiefsinn. Daher fand ich auch das Ende wenig dramatisch. Man hätte in der Hinsicht vielleicht auch mehr machen können.

    Aber wer etwas einfaches, schönes und friedvolles haben will, hat hier sicherlich etwas gutes gefunden.

    Ok. Ich versuche mich zu erinnern, wie der Anime war. Hm, ehrlich gesagt, hätte ich mehr erwartet. Von mir und vom Anime.

    Es gibt Action und Spannung, Psychos und Freaks. Doch generell hat mir das Ganze von der Aufmachung her nicht gefallen. Ein Vergnügungspark-Knast, bei dem die Gefangenen bei tödlichen Spielen mitmachen sollen. Ich bin nicht so wirklich ein Fan von Spielen auf Leben und Tod. Trotzdem hat sich der Horror-Faktor noch sehen lassen. Was ich jedoch auch nicht mag ist, wenn die Protagonisten Weicheier sind, und irgendwelche geheimen Kräfte in sich tragen oder entwickeln. Zum Ende muss ich nichts weiter sagen. Ich hätte mir es gerne noch weiter angesehen, aber wenn nicht, dann auch in Ordnung.

    Diese lausige Kritik beweist leider, dass Deadman Wonderland mich doch eher enttäuscht hat und demzufolge wenig Eindruck geblieben ist. Es ist eine Kombination aus vielen Elementen, wobei ich einige davon generell ablehne. Ich will aber auch niemandem die Freude an diesem Anime nehmen. Er sagte mir letztendlich einfach nicht zu.

    Ich finde die Idee ziemlich gut. Mit sexuellen Andeutungen lassen sich generell viele humorvolle Szenen gestalten. Da gibt es genügend Beispiele. Hierbei wurde jedoch ein ganzes Thema auf diese Weise hervorgebracht. Was Verboten ist, ist interessant. Die Umsetzung des Humors ist gelungen und wird durch die komischen Charaktere mit ihren absurden Handlungen zur Geltung gebracht. Überraschender war es für mich, dass der Anime doch tatsächlich über das Ecchi-Genre hinausgeht. Auch die Synchronisation lässt sich hören. Aber gut. Bei deutscher Synchronisation bin ich nicht so kritisch.

    Grob gesagt, ist es eine Komödie, welche sich vielleicht nicht unbedingt vom Humor von anderen Vertretern unterscheidet, doch vom Konzept recht interessant ist. Nichtsdestotrotz hat man was zum Lachen.

    8/10

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