Wieder falsch. Auch wenn es vor lauter Corona nicht groß in den Medien war:
https://www.agrarheute.com/tier/vogelgrip…berblick-529519
Und nur, weil es in diesem Fall keine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt, zu sagen, dass so was harmlos ist, ist völlig naiv. Das ist einfach nur Glück. Das könnte beim nächsten Virus anders sein
Klar kann man einen Virus nicht so einfach ausrotten, aber die Bedrohungslage ist für die breite Masse irrelevant. Sollte dann doch ein derart gefährliches Virus auftauchen, dann wird notgeschlachtet. Eben genau so, wie es damals passiert ist.
Mal abgesehen davon, dass ich es ziemlich kalt finde, zu sagen, dass das Keulen von millionen von Lebewesen keine Katastrophe ist. Das gilt auch für andere Ausbrüche, wie die Vogelgrippe. Wären die Betriebe kleiner, würden auch weniger Tiere solchen Maßnahmen zum Opfer fallen
Das ist jetzt wirklich kein Argument für einen Fleischkonsumenten. Die Tiere wären eh gestorben und das "nur" für Lebensmittel. In diesem Fall, um Menschen zu retten. Eine Katastrophe wäre das aber wohl für die Züchter.
Und dass er auf so einer Farm mutiert ist, ist auch kein unglücklicher Zufall, sondern liegt begründet in der Sache. Hast du einen Betrieb mit 20 Tieren, kann der Virus sich gar nicht so oft vermehren und somit ist die Wahrscheinlichkeit für eine Mutation sehr viel geringer, als in einem Massenbetrieb
Wie gesagt, das betrifft alles Leben. Da soll der Virus lieber in "Tierquarantäne" mutieren, als in einer Stadt oder in freier Wildbahn. Angesteckt werden so oder so zahllose Lebewesen, wo macht keinen Unterschied.
Du kommst mir so vor, wie der Typ, der einmal auf Bahngleisen entlang gelaufen ist, ohne dass ihn ein Zug überrollt hat und der deshalb davon ausgeht, dass es völlig ungefährlich ist, auf Bahngleisen spazieren zu gehen
Ich bin eher der Typ, der entlang stillgelegten Gleisen läuft, während mir in sicherer Entfernung jemand zuschreit, dass mein Leben in Gefahr ist. Möglicherweise fährt da 2x im Jahr ein Wartungszug durch, der mich theoretisch töten könnte, aber verhältnismäßig ist der Lärm nur nervig.
Um es zusammenzufassen: Ja, in Zuchtbetrieben können sich schnell viele Tiere infizieren. Ja, das ist aus keiner Perspektive gut. Stellen sie aber ein großes Risiko für die Verbreitung dar? Nein. Das Problem in der Pandemiebekämpfung beginnt weder, noch endet es in einem Viehbetrieb. Da die Schere anzusetzen, ist ein Tropfen auf dem heißen Stein.
