Ich bin aktuell bei Naruto Shippuden und find die Serie tatsächlich sehr gut. Sie ist nicht mehr ganz so kindisch wie Naruto, bietet mehr Action und Spannung. Die Filler lasse ich natürlich aus. Was mich aber nervt ist, dass im Schnitt jede dritte Episode zu mindestens 50% aus Rückblicken besteht. Und dabei handelt es sich oft noch um die gleichen. Wenn mal nen Rückblick kommt ist das ja sicherlich der Erinnerung dienlich, wenn aber der exakt gleiche Rückblick 1-2 Episoden später noch einmal auftaucht, und dann ein paar Episoden später nochmal, finde ich das schon nervig. Würde man diese Rückblicke auslassen, könnte man zu den >200 Fillern sicherlich nochmal gute 40-50 Episoden einsparen. Aber sonst bis jetzt Top. Bin aktuell bei etwas der Hälfte der Serie angelangt und bin schon auf die zweite Hälfte gespannt.
Beiträge von Simitar
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da fühlt man sich gleich viel jünger
Du warst damals jung und bist es auch heute noch!
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Natürlich hängen da auch Arbeitsplätze hinter. Es ließe sich nicht gänzlich vermeiden das der eine oder andere Job verloren geht. Andererseits, je nachdem wie man bei einer möglichen Reform vorgehen möchte, wäre evtl weiterhin Platz für beide Nachrichtenteams. Man muss halt generell mal überlegen. Diesen Vorgang gleich abzublasen wegen dem erst besten Totschlagargument, bringt ja auch nichts. Es kann auch nicht so weitergehen wie bisher: Den Apparat weiter aufblähen, mehr Leute einstellen, Beitrag erhöhen und den Bürgern dann sagen "stellt euch nicht so an"
Den Druck von außen gibt es. Von den Bürgern die die Beiträge zahlen dürfen. Natürlich meckert nicht jeder, manche nur wegen möglicher Beitragerhöhungen. Aber ich denke die meisten Deutschen finden die Beiträge zu hoch. Bei der Beitragserhöhung habe ich einige Umfragen gesehen und allesamt waren eindeutig gegen die Erhöhung. Aber egal ob es um Beiträge ansich oder Beitragerhöhungen geht...was der Bürger sagt ist egal (sehen wir ja auch bei anderen Themen).
Der/die eine oder andere Poltiker bzw Partei greift das Thema ab und zu mal auf. Aber Druck? Wir fordern, ich will, wir möchten...dabei bleibt es. Sachsen Anhalt hat die letzte Beitragserhöhung erstmal gestoppt - wegen Corona und nicht zumutbar...usw. Man könnte Wetten abschließen wann die dortige Regierung nachgibt.
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Edit: Ein Tarif-Modell für bestimmte Inhalte (Dokus, Unterhaltung, Sport) fände ich auch schwierig. Dadurch müssten die Sender wieder auf die Einnahmen durch eine einzelne Zielgruppe achten. Entweder würde dann konsequent Unnötiges weggespart werden doer die Qualität leidet aufgrund eines geringen Produktionsbudgets. Eventuell würde man sogar zu Schleichwerbung greifen.
Bei meinem Beispiel der 5€ moantlich für das absolute Grunprogramm, bliebe noch einer ordentlicher Teil übrig. die 717 Mio bei 17,50€ im Monat sind für Knappe 100 Sender. Die 205 Mio. bei 5€ wären für ~12 Sender. Es bleibe also ein gewisser Überschuß. Sollte also druch die Abo Einnahmen irgendwo etwas fehlen, könnte man noch was beisteuern. Ich denke generell das es nicht am Geld scheitern dürfte. Es dürfte viele geben die sich das eine oder andere Abo bzw. Paket buchen würden. Trotzdem würden diese dann insgesamt weniger zahlen. Das komplette Paket mit allem was der ÖRR zu bieten hat, könnte weiterhin bei 17,50€ liegen. Auch das würden einige zahlen. Aber jene die eben nicht alles nutzen, zahlen dann eben auch weniger. Ja, insgesamt würde der ÖRR dadurch weniger einnehmen, aber man kann eben auch Sender einsparen und ggf. auch Programm welches nicht geschaut wird. Da müsste man eben mal genauestens analysrieren wieviele Leute eine bestimmte Produktion konsumieren.
Aber z.B. Dokumentationen. Die laufen auf Arte, 3Sat, WDR (in meinem Falle, sicherlich auch auf anderen Regionalsendern), ZDF, ZDF Info, ZDF Neo, Phoenix, und und und. Ich schaue gerne ZDF Info. Da kommt beispielsweise eine Dokumentation über Quietschentchen. Die kommt heute um 20:15. In der Nacht um 2 Uhr wird diese wiederholt, dann nochmal morgen Nachmittag, und morgen Nacht auch nochmal. Dann nächste Woche kommt die gleiche Doku über die lieben kleinen Quietscheentchen nochmal und wird wieder nachts und am Folgetag wiederholt, ein paar Tage drauf nochmal das Ganze. Und das alles nicht nur mit der einen Doku, sondern mit allen. Im Prinzip bekommt man höchstens etwa 1/3 des Tages "neue" Dokus, der Rest kam gestern oder letzte Woche. Es ist noch nicht so schlimm wie bei Welt oder im Pay TV Bereich Nat Geo oder Discoverychannel. Bei Welt, damals noch N24, habe ich z.B. mal eine Dokus über den F104 Starfigher der Bundeswehr 10 Mal in einer Woche sehen können, die Woche drauf dann nochmal. Dennoch könnte man bei ZDF-Info die Wiederholugen minimalisieren und würde Platz schaffen für die Dokus der anderen Sender. Wobei einige der Dokus von Info auch auf ZDF laufen. Und das jetzt nur bei den den Dokus. Ich könnte mir vorstellen das es in den anderen Spartenkanälen ähnlich läuft mit deren Inhalten. Aber deswegen reicht z.B. auch EIN Dokumenationssender und es würde auch nur EIN Kultursender reichen. Und im Radio, wie du schon sagtest: es würde EIN Pop Sender für alle reichen, EIN Schlager Sender, usw, das brauchen wir nicht in jeder Region nochmal einzelnd.
Das meine gedanken jetzt nicht das Maß der Dinge sind, ist mir schon klar. Aber wie gesagt, wenn man wollen würde, könnte man sich gedanken machen, es gebe Möglichkeiten für Kompromisse. Aber die Verantwortlichen wollen nicht und auch in der Politik sehe ich kaum einen Willen. Hier und da flackert mal eine Gestalt auf die den Zeigefinger erhebt - wenn mal ne Wahl ansteht. Für die eine oder andere Stimme sagen die Mädels und Jungs vieles. Aber das ist wie mit ner Sternschnuppe: Auf einmal da, ganz kurz spektakulär, und dann ganz schnell wieder weg.
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Der ÖRR hat sechs Mediatheken und eine Audiothek, dazu dann Youtube. Auf Youtube habe ich schon einige TerraX Dokus geschaut. Die Mediatheken sind grausam. Ich wollte dort schonmal die eine oder andere verpasste Dokumentation schauen. Wenn man fix ist, klappt das auch, wenn man sie denn findet. Das meiste Zeug fliegt aber nach ner Woche wieder raus, dann muss man warten bis man die nächste TV Austrahlung verpasst. Ich finde die Mediatheken recht unübersichtlich. Und: zu viele! Auch die Mediatheken kann man gesundreduzieren.
Übrigens: die ~70 Radiosender kann man auch locker um die Hälfte reduzieren. Ich mach dafür mal keine Tabelle, es sind schlicht zu viele, aber ich habe mal drübergeschaut. Man kann da so vieles zusammenwurschteln oder wegrationalisieren.
Ich finde die Gebühren ansich auch nicht verkehrt. Der stetig steigende Preis ist aber ein Problem. Die Privaten kann ich jederzeit schauen, sie kosten mich nichts, ich muss nur mit der Werbung leben oder eben nachts schauen - da läuft vieles mit reduzierter oder auch komplett ohne Werbung. Streamingdiense kann man nutzen. So zahle ich z.B. für Netflix aktuell 12,99€. Aber ich zahle freiwillig für das Angebot, solange ich es nutze. Nutze ich es nicht mehr, zahle ich auch nicht mehr.
Für den ÖRR muss ich aber 17,50€ pro Monat hinlegen, das sind im Jahr 210€. Ich schaue nur einige der Dokumentationen, ab und zu die Nachrichten und alle 2-4 Jahre die olympischen Spiele - die aber bald nicht mehr bzw. nur noch sehr eingeschränkt zu sehen sind. Die Radiosender nutze ich praktisch gar nicht. 1-2 mal im Jahr schaue ich in die Mediatheken, neuerdings ab und zu mal Youtube. Aber insgesamt nutze ich nicht einmal 10% des Angebots, ich muss aber 100% bezahlen und das nicht freiwillig. Es gibt viele die nutzen gar nichts vom ÖRR, die zahlen auch. Hier liegt eben meiner Meinung nach das Problem.
Der ÖRR sollte sich was die "Zwangsabgabe" betrifft auf den Informationsteil reduzieren. Dafür braucht es keine 21 TV- und 70 Radiosender, da reichen jeweils zwei, einer regional, einer überregional. Bei 4-5 Regionen in Deutschland (Nord, Süd, Ost, West, ggf Mitte) wären das jeweils 5 - 6 Sender. Das ganze dann für 5€ pro Bude im Monat, ich denke damit könne viele schon leben. Und der Rest? Ich würde für meine geliebten Dokumentationen gerne nochmal nen 5er pro Monat hinlegen, aber eben freiwillig, solange ich mir den Spaß leisten kann und möchte. Jemand kann nicht ohne Traumschiff und Tatort, der legt nochmal nen 5er hin für nen Sender auf dem diese Reihen rund um die Uhr laufen - freiwillig.
Wenn Gebühr, dann aber nur für das wirklich nötigste. Was genau nun das nötigste ist, darüber lässt sich streiten, aber niemand kann mir sagen das das komplette Programm des ÖRR nötig sei.
Gezahlt wird der Rundfunkbeitrag von den 41Mio. Privaten Haushalten. Dazu kommen noch die Betriebe, die je nach Größe bzw. Zahl der Angstellten auch nochmal hinlegen dürfen. Abgerechnet werden einige die sich vom Rundfunkbeitrag freistellen lassen können. Hinzu kommen noch Werbeeinnahmen - ja auf ARD und ZDF gibt es tagsüber Werbung. Aber um die Sache mal zu vereinfachen rechnen wir mal nur mit den privaten Haushalten. Betrieb und Freigestellte lasse ich mal aussen vor, die Zahlen stimmen also nicht. Aber trotzdem. 41 Mio. Haushalte x 17,50€ pro Monat = 717.500.000€ pro Monat für knapp 100 Sender und Mediatheken, samt Technik, Personal, Produktionen, Lokalitäten, Pensionen und natürlich für die vielen überbezahlten Intendanten.
Reduziert man dies nun auf einen reinen Grundinformationsteil mit sagen wir 5€ pro Monat, lägen wir bei 205 Mio. Euro Spielgeld für sagen wir 6 TV- und 6 Radiosender + Mediatheken und Technick, Personal, usw. Die Restlichen Sender dann in einem Abo Modell, der Shit wäre finanziert. Und wenn das Geld dann doch irgendwo fehlt, dann müsste man sich schlicht Gedanken machen wo man einsparen kann, was man evtl nicht braucht.
Eine Reformation des ÖRR ist dringend nötig. Es wäre auch absolut machbar, auf welche Weise auch immer. Es wäre machbar die Kosten für die Bürger massiv zu reduzieren, ohne gleichzeitig im großen Stil am Programm zu sparen. Es ist schlicht der Wille der fehlt.
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Die Ani ist wieder da, willkommen zurück!
Und ja, mich gibts hier noch^^ Loco hat sich auch halbwegs an dich erinnert!
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Die Kultursender würde ich jetzt nicht streichen oder in eine Art zusätzliche Pay-TV. Ich finde es schon wichtig das das frei empfangbar ist damit noch überhaupt welche zufällig darauf stoßen können und man damit in Kontakt kommen kann. Sender wie 3Sat und Arte erfüllen da klar den Informations- und Kulturauftrag des ÖR.
Hingegen könnte man ein paar ZDF Sender streichen. Dokusender gibt es übrigens so einige im Pay-TV. Da kann man auch ZDF Info ersatzlos streichen, der ohnehin größtenteils 2. Weltkriegsdokus und DDR-Zeug zeigt. ZDF Neo hingegen war mal so etwas wie ein experimenteller Jugendsender gewesen. Die Zeiten sind allerdings schon lange vorbei und mit dem großen Funk-Netzwerk mit mal mehr und mal weniger guten Netz-Formaten die sich an eine junge Zielgruppe richten ist ZDF Neo völlig obsolet geworden. So kann man den Sender auch streichen.
In meinem Modell eines reduzierten Angebots ist mir arte auch weiterhin ein Kultursender vorhanden. Und auch ZDF-Info würde seinen Platz behalten da die ÖRR schon sehr gute Dokumentationen produzieren und natürlich auch Angebote Dritter zukaufen. Ja, es gibt viele Weltkriegsdokus, die in regelmäßigen Intervallen auch alle wiederholt werde. Insgesamt macht die deutsche Geschichte aber nur ein Viertel der Dokus aus. Ansonsten werden eine Vielzahl an weiteren Themen behandelt und das auch qualitativ sehr gut. Bei den Privaten gibt es auch mehr oder minder gute Dokus, allerdings dann natürlich werbefinanziert. Auch im PayTV gibt es z.B. mit NatGeo gute Sender, aber kostenpflichtig. Im reduzierten Modell soll der ÖRR ja seine Aufgaben weiter erfüllen, dazu gehört auch der "Lehrauftrag", aber eben mit einer geringeren Anzahl an Sendern.
Mit dem Vorschlag ZDF komplett zu streichen tue ich mich hingegen schwerer. Für mich ist das ein Sender der auch Menschen unter 60 durchaus anspricht und/oder es zumindest versucht. Zudem gibt es etwa mit Shows wie die Heute Show oder ZDF Magazin Royale Formate die erfolgreich eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Deren Senderauftritt kommt mir auch nicht ganz so angestaubt vor wie der der ARD.
Gestrichen werden soll nur der Sender, nicht aber die Inhalte. Wobei man alternativ auch den Sender Das Erste streichen könnte. Ich stelle mir vor das die Inhalte beider Sender in einen einzigen fließen, bzw. je nachdem - denn Dokus die auf ZDF laufen, könnten dann zu ZDF Info, die Talkshows zu Phoenix, usw. Evtl muss auch das Eine oder Andere wegrationalisiert werden, das nehme ich allerdings in Kauf. Eine Sendung die 10 Zuschauer schauen hat weniger Existenzberichtigung als eine Sendung die von Tausenden geschaut wird.
DW-TV ist vor allem ein Auslandsangebot das Deutschland nachrichtlich und kulturell präsentiert und eventuell deutschen Auswanderern als Ankerpunkt zur Heimat dient (ist in diversen anderen Ländern auch Pay-TV). Das mit Tagesschau24 zusammenzulegen macht da für mich kaum einen Sinn. Tagesschau24 zu einem Pay-TV Sender zu machen wird auch nicht funktionieren da dies bei der privaten Konkurrenz im Free-TV kaum einer in Anspruch nehmen würde. Es gab sogar ein paar Fälle da waren N-TV und Welt deutlich reaktionsschneller wenn da plötzlich irgendwo was passierte. Da war Tagesschau24 eher behäbig.
Ich muss gestehen. von all den Sendern kenne ich DW-TV am wenigsten. Soweit ich weiß werden dort Nachrichten gezeigt, aber auch z.B. Talkshows. Die Inhalte kann man in die jeweiligen Sender einfügen. Man könnte auch die anderen Sender in Übersee mit Zweikanalton anbieten, bzw in der Sprache der jeweiligen Region.
Ich weiß nicht inwiefern du bei deinen Überlegungen die Privatsender Konkurrenz mit berücksichtigt hast, aber wenn man sich etwas überlegt einige ÖR Sender ins richtige Pay-TV abzuschieben sollte man dies nicht außer acht lassen.
Nun, für den ÖRR werde ich zur Zwangsabgabe genötigt, auch wenn ich die Sender und Inhalte nicht konsumiere, evtl nicht mal entsprechende Endgeräte hätte. Die privaten Anbieter kosten mich nichts, sie werden via reichlich Werbung finanziert. Im Schrumpfmodell wären die Inhalte des ÖRR weiterhin vorhanden, auf weniger Sendern, evtl würde etwas wegrationalisiert werden, man müsste ggf. auch auf die zig Wiederholungen binnen 48 Stunden verzichten. Aber im Prinzip wäre das meiste noch vorhanden - nur eben bei wesentlich geringeren Kosten und damit geringerem Rundfunkbeitrag. Beim "Abo-Modell" sehe ich die Hauptaufgabe des ÖRR bei den Informationen, sprich Nachrichten und Neuigkeiten aus Deutschland bzw. aus der jeweiligen Region. Dieses dann hauptsächliche Informationsprogramm wäre dann für alle frei empfangbar bei minimalen Rundfunkbeiträgen. Die anderen Sender könnten dann einzelnd oder in Paketen kostenpflichtig hinzugebucht werden. Der Konsument zahlt dann die Sender die er schauen mag. Darunter fällt dann meiner Meinung nach auch tagesschau24, denn das Grundangebot an Nachrichten bekommen wir dann mit ARD und ZDF.
Wenn sich der ÖRR dann weiter behaupten möchte, muss er eben auch liefern. Wenn die private Konkurrenz besser ist und sich behaupten kann, dann machen eben auch einzelne Sender des ÖRR keinen Sinn und müssen eingestampft werden. NTV und Welt erwiesen sich in der jüngeren Vergangenheit z.B. als ein wenig schneller wenn irgendwas auf der Welt passiert ist. Wenn ein Nachrichtensender der ÖRR da nicht mithalten kann, dann muss dieser sich überlegen ob man da nicht evtl mal dran abrieten sollte, sonst fällt er der Konkurrenz zum Opfer. Bisher werden unnötige Sender halt schlicht am Leben erhalten, der Bürger muss ja so oder so zahlen...und wenns nicht mehr reicht, werden die Gebühren eben angehoben. Muss auch nicht sein.
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Allerdings wirken diese Tiny Houses/Small Houses nicht gerade sicher, man könnte glatt meinen, dass es für Fremde relativ einfach wäre, dort einzubrechen.
Mal schauen, was die Zukunft bringt. Ich würde mich freuen, wenn sich dieses Konzept irgendwann durchsetzt und dann auch der Sicherheitsaspekt stimmt.
Naja, auch ein kleines Häuschen sollte ordentlich gebaut werden und nicht mit Sperrholz. Ordentliche Türen und Fenster mit vernüftiger Verriegelungstechnik und ggf. Alarmanlage. Das macht es dann für Einbrecher genauso interessant oder uninteressant wie ein normales Haus. Einbrecher wollen ohne großen Aufwand, möglichst schnell und ungesehen an ihre Beute kommen. Mit vernünftiger Sicherheitstechnik nimmt man denen schon den Wind aus den Segeln. Auch ein Tiny bzw Small House sollte nicht alleine in der Wildnis stehen, sondern nach Möglichkeit in Gruppen.
Wenn man sich Bilder einiger Entwürfe anschaut, dann haben die gerne mal schöne große Glasfassaden. Auch die sind eher dumm, da jeder genau sehen kann was sich im inneren befindet.
Wenn man ein paar Spielregeln befolgt sollte das Risiko eines Einbruchs nicht höher sein als bei normalen Häusern und Wohnungen. Brandschutz wäre mir da ein gewichtigeres Anliegen. Ein kleines Haus sollte möglichst schwer Entflammbar sein. Ich würde nicht nachts aufwachen wollen um dann festzustellen das 2/3 meines Hauses brennen und ich nimmer raus kann.
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Hier mal eine Idee meinerseits, wie ich mir den ÖRR vorstellen könnte, Gesundgeschrumpft, bzw als Abo-Modell.
Sender Akutell Reduziert Bemerkung zur Schrumpfung Abo-Kostenlos* Abo-Kostenpflichtig 3Sat Entfällt 3Sat ARD-Alpha Entfällt ARD Alpha arte arte Kultursender arte BR Fernsehen Kommt zum SWR BR Fernsehen Das Erste Das Erste Für die Shows und das 60+ TV Programm Das Erste DW-TV Kommt zu tagesschau24 DW-TV hr-fernsehen Entfällt hr-fernsehen KIKA KIKA Für die lieben Kleinen KIKA MDR Fernsehen Entfällt MDR Fernsehen NDR Fernsehen NDR Fernsehen Regionalsender Norddeutschland NDR Fernsehen One Entfällt One Phoenix Phoenix Für die ganzen Talkshows Phoenix Radio Bremen TV Kommt zum NDR Radio Bremen TV rbb fernsehen rbb fernsehen Regionalsender Ostdeutschland rbb fernsehen SR Fernsehen Entfällt SR Fernsehen SWR Fernsehen SWR Fernsehen Regionalsender Süddeutschland SWR Fernsehen tagesschau24 tagesschau24 Rund um die Uhr Nachrichten tagesschau24 WDR Fernsehen WDR Fernsehen Regionalsender Westdeutschland WDR Fernsehen ZDF Entfällt ZDF ZDF-Info ZDF-Doku Umbenannt. Rund um die Uhr Dokumentationen ZDF-Info ZDF Neo Entfällt ZDF-Neo *Die kostenlosen Sender wären generell für jeden frei Empfangbar. Die Regionalsender wären in der jeweiligen Region kostenlos, sonst kostenpflichtig.
Insgesamt natürlich Geschmackssache und eben nur eine Idee meinerseits, aber man könnte ohne Probleme einige Sender streichen und man hätte im Prinzip doch noch das volle Programm und alles vertreten. In meinem Modell hier gibt es z.B. für die Regionalsender nur noch 4 Regionen (Nord/Süd/Ost/West). Die Bundesländer der Mitte müssten sich dann einordnen. Die Bundesländer mit der Extrawurst (Bayern/Bremen/Saarland) müssten auf ihre "eigenen" Sender verzichten und sich in die jeweilige Region einordnen. Machbar wäre das, niemand müsste auf Infos aus der Region verzichten, zur Not könnte man es lösen wie beim WDR, wo es am Tag ne halbe Stunde Nachrichten aus der direkten Region gibt (z.B. WDR Bielefeld).
Aber wie schon gesagt, man könnte ordentlich Sender und damit Kosten einsparen. Die Ersparnis könnte man dann auch auf die Bevölkerung übertragen, mit geringeren Rundfunkbeiträgen. Sender die Werbung schalten, wie aktuell z.B. Das Erste oder ZDF, müssten generell aus der Kalkulation der Rundfunkbeiträge verschwinden. Evtl fehlt noch ein Sender für Sportveranstaltungen, da der ÖRR aber zuletzt nicht mehr viel zu zeigen hatte, weiß ich nicht ob der Sinn machen würde.
Das Gleiche dann nochmal mit den zig Radiosendern. Das waren mir dann zu viele zum Auflisten, aber auch hier könnte man eine ähnliche Reduzierung an den Tag legen und sicherlich auch locker die Hälfte einsparen.
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Sicherlich kennen viele von euch unseren Hilfe-Bereich, in dem einige Funktionen der Community erklärt werden. Da aber doch immer mal wieder Fragen auftauchen, die in der Hilfe nicht (oder nicht ausführlich genug) erklärt werden, möchten wir die Hilfe entsprechend ausbauen. Damit soll dann sichergestellt werden, dass die Mitglieder schnell und einfach die Antworten zu ihren Fragen finden können.
Damit wir die Hilfe entsprechend füllen können, brauchen wir auch eure Unterstützung:
Welche Themen und welche Fragen sollen in der Hilfe noch erklärt werden? Falls euch spontan nichts einfällt, erinnert ihr euch vielleicht noch an Fragen die ihr früher selbst einmal hattet.
Wenn euch Themen einfallen, postet sie hier einfach in diesem Thread. Wir werden uns dann in gewissen Intervallen an die Umsetzung machen.
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Man könnte natürlich auch die Tränenflüssigkeit auffangen und diese auch zum Kochen nutzen...für das gewisse Extra. Eine wahrlich persönliche Note eben!
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Es gab Zeiten, da habe ich mir beim Zwiebelschneiden eine Taucherbrille aufgesetzt. Ich wurde dafür belächelt und gedisst, habe blöde Sprüche kassiert - aber keinen Brennen in den Augen und nicht eine Träne!
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Ich war Jahrelang mit meiner Familie in den Sommer und Weihnachtsferien in Dänemark in einem Ferienpark. Dort gab es immer diese kleinen Ferienhäuschen die auf 50 - 100m² alles beinhalteten was man brauchte: Einen Wohn- / Essbereich, eine Küchenzeile, ein Badezimmer und Schlafzimmer. Je nach Haustyp waren es mehr oder weniger, größere und kleinere Zimmer. Aber generell trotz der beschränken Größe gab es Platz für die ganze Familie, es war einfach nur gemütlich und es war alles vorhanden was man braucht.
Ich könnte mir durchaus vorstellen generell in einem solchen kleinen Häuschen zu leben. Mir würde der Wohnraum absolut ausreichen. Bliebe ich alleine würde mir auch weniger Wohnraum reichen, also ein Tiny Hosue. Für mich gibt es da auch mehr Vor- als Nachteile. Vor Allem erstmal die Kosten. Grund und Hausbau sind teuer geworden. Irrsinnig teuer wie ich finde. War es früher noch für den Familienvater möglich mit nur einem EInkommen ein Haus zu finanzieren, gleichzeitig noch seine Familie zu ernähren, reicht es heute kaum noch wenn beide Partner ein geregeltes Einkommen haben. Da ist der Traum vom eigenen Haus schnell ausgeträumt. Als Einzelperson ist es nahezu undenkbar geworden. Die kleinen Häuschen wären da aber eine Alternative, denn durch die geringe Größe und die mehr oder weniger minimalistische Einrichtung fallen da deutlich geringere Kosten an.
Außerdem gäbe es dabei mehr Möglichkeiten für Fertighausbau, Baufirmen könnten fließbandartig Segmente anfertigen, die dann vor Ort nur noch zusammengesteckt werden müssen. Auch wäre der "Hausdrucker" eine Option, dabei wird dann das Haus im 3D-Druckverfahren "gebaut". Der Zeit- und Materialaufwand ist dabei wesentlich geringer.
Und auch bei der eigentlichen Einrichtung (also z.B. Möbel) würde man automatisch sparen, weil weniger Platz vorhanden ist.
Also ja, ich würde ein solches Haus gerne haben und auch gerne darin wohnen wollen.
Leider haben die Häuschen hier in Deutschland keinen wirklich guten Ruf. Sie würden Platz verschwenden, seien nicht sicher und und und. Diverse Genehmigungsverfahren und Richtlinien erschweren alles, wenn sie es nicht gleich unmöglich machen. Aber mal ehrlich: ein kleines Haus mit 50...60...70m² Wohnfläche und nem kleinen Grünstreifen drum herum beansprucht weniger Fläche als ein übliches Einfamilienhaus mit viel leerem umgenutztem Raum. Da ja auch die Einfamilienhäuser gerade in der Kritik stehen, wäre die minimalistische Form davon doch eigentlich eine Alternative. Auf der Fläche eines normalen Einfamilienhauses würden 2-3 Tiny- oder Small Houses passen. Natürlich wäre dieses Konzept für eine Innenstadt eher unpraktisch, aber in den Randbereichen oder auf dem Land wäre das doch eine Option.
Ich habe mir auch schon mal via diverser Software den Spaß gegönnt, ein kleines Haus zu entwerfen und einzurichten. Man muss dabei schon schauen wo man was unterbringt, aber mit den Endergebnissen war ich bisher immer zufrieden und ich würde darin wohnen wollen.
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Die letzten drei Wochenenden habe ich nun mit dem Zusammenbauen meines Lego Space Shuttles verbracht. In insgesamt vier Sitzungen habe ich ca 10 Stunden dafür gebraucht. Ich habe allerdings nebenbei Filme geschaut und war daher etwas abgelenkt, es müsste demnach ohne Ablenkungen schneller gehen. Der Bau hat jedenfalls viel Spaß gemacht und war schön abwechlunsgreich.
Das fertige Modell, bzw. eigentlich die fertigen Modelle - es handelt sich ja um Shuttle bzw. Orbiter und Hubble Teleskop, sieht sehr schön aus und passt wunderbar zur Saturn V. Das Hubble hätte eigentlich auch ein eigenes Set sein können, aber hier war es "mit dabei", hat mir gefallen. Sowohl Discovery als auch Hubble sind sehr Detailreich und sind wirklich schön anzuschauen. Beim Hubble wurde für die verkleidung auf Metallicsteine gesetzt was es realistischer ausehen lässt. Die Discovery hat ein ausfahrbares Fahrwerk und bewegliche Ruder - nette kleine Gimmicks. Am besten finde ich aber auch hier den Dateilreichtum: in der Ladebucht der Canadarm und in kleinen Kameras. Im herausnehmbaren Cockpit lassen sich die Flug- und Mitteldeck samt Luftschleuse bewundern.
Discovery und Hubble lassen sich separat mit Ständern aufstellen. Ferner kann man das Hubble in der Ladebucht verstauen oder mittels eines weiteren Halters das Aussetzten des Teleskops darstellen.
Negativ finde ich wie üblich die Sticker. Besonders die Schriftzüge am Shuttle hätten prints sein müssen - andere Hersteller schaffen das, Lego noch immer nicht. Unschön auch, da der Hintergrund der Schriftzüge weißer ist als die Steine. Die Radiatoren auf der Innenseite der Ladebuchtklappen werden auch mit Stickern dargestellt - hier muss ich sagen: Ok, hätte man evtl nicht ohne Weiteres mit Prints lösen können. Allerdings halten die Aufkleber auf den gewölbten Flächen nicht besonders gut - einen Tag nach Fertigstellung bildet sich die eine oder andere Blase heraus. Auch war mein Stickerbogen verknickt, was sich sicherlich auch noch nachteilig auswirken wird. Die Plaketten sind natürlich gestickert, auch hier ginge es anders.
Im inneres der Modelle lautet das Motto legotypisch: bunt bunt. Ansich stört es mich nicht, wenn man es von außen nicht sieht, aber an ein paar Stellen blitzt dann doch etwas Farbe durch
So schön die metallic Oberfläche des Hubbles auch ist, die Steine sind bei mir teils arg zerkratzt gewesen. Gleiches mit der Cockpitscheibe, die in einem "Fenster" auch einen Kratzer hat. Das lässt sich sicherlich nicht gänzlich vermeiden, da die Teile eben zusammen in Beuteln liegen, es ist aber trotzdem ärgerlich.
180€ kostet das Set und das ist es meiner Meinung nach auch Wert. Betrachtet man aber die (geknickten) Sticker, herausblitzende Farben und verkratzte Oberflächen wären 150€ bis 160€ ein fairerer Preis.
Insgesamt aber ein schönes Set mit tollen Modellen, Funktionen und Präsentationsmöglichkeiten und das alles in einer ordentlichen Größe. Für jeden Spacefan ein MUSS. Bilder (bald) in der Galerie.
Dann gab es da aber noch was unerfreuliches. Die Ulysses Raumsonde die eigentlich als GWP zum Start des Discovery Sets erscheinen und beiligen sollte. Daraus wurde dann nichts, stattdessen kam das Set als Prämie in den Prämienshop. Allerdings wohl in verschwindent geringer Stückzahl, den das Set war bereits nach wenigen Minuten vergriffen. Die meisten hatten ohnehin keine Chance daran zu kommen, denn die Lego Seite war zum Start des Sets am kollabieren. Ich habe es auch versucht, hatte aber extreme Ladezeiten und als es endlich ging wars weg. Hat mich geärgert.
Generell würde ich mir wünschen das Sets wie die Ulysses Sonde auch im normalen Sortiment zu einem angemessenen Preis erhältlich wären. Raumsonden und Satelliten gibt es genügend und damit auch eine Menge Potential, leider ist Lego noch nicht auf die Idee gekommen und startet lieber Themen wie Vidiyo...
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Home-Office-Angebote durch den Arbeitgeber anzunehmen ist jetzt Pflicht geworden.
Firmen müssen den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit anbieten, diese in der eigenen Wohnung auszuführen, "wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen". Die Beschäftigten müssen dieses Angebot annehmen, "soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen".
Das ist halt mal wieder schwammig ohne Ende. Seitens der Arbeitgeber ist es soweit klar: wenn es Betriebsbedingt nicht geht, ok. Allerdings ginge es vielerorts trotzdem, wird nur eben nicht angeboten. Von Seiten der Arbeitnehmer ist es dann eben schwammig gehalten. Im Prinzip reicht so jeder Grund um nicht zu Hause arbeiten zu müssen. Wirklich geändert hat sich somit nichts.
Aber ich glaube die Büros sind auch weniger das Problem, ebenso wie der normale Einzelhändler ein Problem darstellt (gibt natürlich auch Ausnahmen). Problematischer sind die größeren Betriebe wo sich täglich Zig oder gar hunderte Menschen über den Weg laufen, ebenso die Schulen. Für Schulen gilt jetzt übrigens:
"Schüler und Lehrer müssen sich für die Teilnahme am Präsenzunterricht zweimal pro Woche testen lassen. Ab einer Inzidenz von 100 ist Wechselunterricht vorgeschrieben, ab einem Wert von 165 nur noch Distanzunterricht erlaubt."
Das Problem mit den Tests ist einerseits das es nicht ausreichend gibt - das hörte ich kürzlich von einem Lehrer meiner ehemaligen Schule. Die haben Probleme die Testkits zu bekommen. Andererseits haben diese Schnelltests nach wie vor eine hohe Fehlerquote von 40 - 60% ( je nach Quelle / Infizierte werden nicht immer als solche erkannt bzw. nicht infizierte sind positiv) und sind damit auch nicht wirklich zuverlässig. Für Schüler und Lehrer stelle ich mir das dann stressig vor wenn der Betrieb aufgrund falscher Testergebnisse heruntergefahren werden muss.
Ab Ende Mai soll dann die Impfpriorisierung entfallen, dann könnte sich theoretisch jeder impfen lassen. Das ist ja soweit schonmal gut. Problematisch ist eine neue Mutation aus Indien, bei der die derzeitigen Impfstoffe wohl nicht mehr so gut wirken sollen. Diese Mutation wurde nun auch schon mehrfach in Europa nachgewiesen.
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Ich schaue gerade Naruto.
Ich habe die Serie zuletzt auf RTL2 verfolgt, sie dort aber Arbeitstechnisch nicht immer sehen können. Später wurde dann auch jeder noch so kleine Tropfen Blut herausgeschnitten oder die Szene lief dann plötzlich in Schwarz/Weiß. Da ich mir diesen Bullshit seitens RTL2 dann nicht mehr geben wollte - und ich sowieso einiges verpasst habe - habe ich dann dort abgebrochen und nicht mehr weitergeschaut. Nun gibt es ja alle Episoden von Naruto und Naruto Shippuden auf Netflix und da dachte ich mir, ich versuchs nochmal.
Bis jetzt bin ich noch im mir bekannten Bereich, allerdings kann ich die Serie nun wesentlich besser verfolgen und zusammenhängende Episoden direkt hintereinander schauen. Das macht vieles angenehmer. Die Filler werde ich allerdings überspringen. Insgesamt muss ich sagen: der Anime gefällt mir. Action und Spannung passen, lachen kann ich zwischendruch auch - für mich reicht das damit soweit. Ich bin dann mal auf die Episoden gespannt die ich noch nicht kenne bzw. dann auch auf Naruto Shippuden, davon kenne ich noch gar nichts.
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Die Grünen kann ich nicht wählen. Mir sagen die übrigen Personalien absolut nicht zu. Dazu kommt das sie zwar gute Ansätze haben, am Ende aber doch alles nur über mehr Steuern regeln wollen. Hilft weder Umwelt noch Klima und trifft in erster Linie den kleinen Mann bzw die kleine Frau, die eh schon wenig haben. Wirklich Innvationen oder Lösungen gibt es zu den Themen auch bei den Grünen nicht.
Die CDU ist mit Laschet für mich nicht wählbar, evtl hätte man neben ihm und Söder einen Dritten als Kompromiss ins Rennen schicken können. Mich stört neben der Personalie aber vor allem das man sich über Umfragen und Mehrheiten hinweg setzt. Das zu unterstützen fällt mir schwer.
Generell fällt es mir aktuell schwer zu entscheiden wem ich meine Kreuzchen gebe, ich sehe auch bei den anderen Bundestagsparteien wenig Begeisterung bei mir aufkommen. Nach aktuellem Stand der Dinge wird es bei mir wohl eine der Kleinparteien werden, die sich über mein kleines Kreuzchen freuen darf.
Vorrausgetzt ich darf dann dieses Mal. Bei den letzten Wahlen habens mich ja dezent vergessen. Als ich mich dann Erkundigt hatte, hiess es nur: da müssen sie, hier und dann da und dann jenes....war mir viel zu umständlich.
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Was haltet ihr eigentlich so von den aktuellen Kanzlerkandidaten?
Gestern wurde ja bereits Frau Baerbock von und für die Grünen ins Rennen geschickt. Letzte Nacht wurde dann Herr Laschet, der aktuelle Ministerpräsident NRW's von der CDU Führung bestätigt - Söder hat heute Mittag seine Aufgabe bekündet.
Bei den Grünen, als aktuell zweitstärkste Kraft im Lande war, war klar mir persönlich ziemlich früh klar wer da das Rennen machen wird, bzw in dieses gehen wird. Bei CDU/CSU gabs ja nun seit ein paar Tagen/Wochen den Schlagabtausch zwischen Laschet und Söder. Söder genießt in der Bevölkerung aber auch in seiner Partei und in der CDU Basis große Beliebtheit und Unterstützung, Laschet hauptsächlich nur bei den CDU-Größen. Die Umfragen für Laschet sehen ziemlich mau aus.
Die CDU hat sich mit dieser Entscheidung über Mehrheiten hinweg wieder einmal ins eigene Bein geschossen. Mir persönlich sagt der Laschet auch nicht zu. Der ist ein Fähnchen im Wind und ändert seine Meinung wie andere ihre Unterwäsche. Was er heute sagt, hat morgen kein Bestand mehr - wir man auch wunderbar in den letzten Wochen beim Thema Corona gesehen hat. Mit Laschet wird die CDU bei den kommenden Wahlen im September weniger gut fahren als mit Söder. Die Personalie Laschet, aber auch das Ignorieren der eigenen Parteimitglieder und Wähler wird die CDU einiges an Stimmen kosten und der Abstand zu den Grünen wird schwinden. Ich glaube zwar nicht das die Grünen an der CDU vorbeiziehen werden, aber erstere und vermutlich auch andere Parteien werden davon nun profitieren.
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Das Problem hier ist doch dieses ständige auf und ab. Steigen die Zahlen fordern alle wieder "Verschärfungen", deshalb ist jetzt die bundesweite Notbremse im Gespräch. Und auch der eine oder andere "Lockdown" wird wieder angesprochen...mit was für einem Beinamen auch immer. Unter Lockdown wird hier eben verstanden: Einzelhandel zu, Gastro zu, Hotels zu, Homeoffice Pflicht (an die sich scheinbar wenige halten) und Kontaktbeschränkungen (an die sich auch wenige halten). Das ist der deutsche Lockdown. Die Leute stecken sich aber primär im privaten Umfeld, in Betrieben oder ganz neu in Schulen und Kitas an.
Wenn dann die Zahlen trotzdem wieder etwas sinken überschlagen sich alle gleich mit Lockerungen. Hier nen bissel, und da nen bissel und erstmal schön Urlaub machen..und und und. Die Zahlen steigen wieder und wir bekommen wieder einen Lockdwon mit einem neuen tollen Namen. Eben hin und her. Alles in der Hoffnung man kann die Zeit bis ein Großteil der Bevölkerung geimpft wurde irgendwie überbrücken. Wenn dann mit dem Impfungen irgendwas nicht klappt (zur Erinnerung: es gibt noch keine brauchbaren Fakten bezüglich der Impfungen und derren Wirksamkeit, wie lange sie wirken, langfristige Nebenwirkungen, ob sie vor Weitergabe schütze, usw.), gucken wir alle wieder brav in die Röhre. Denn, ein Plan B existiert nicht.
Dieses hin und her, die Planlosigkeit der Entscheidungsträger, dieses in die Länge ziehen, dass alles schadet allen: dem Einzelhandel, den Schülern, der Bevölkerung, der Wirtschaft und und und. Dazu kommt dann das Impfdesaster mit einem chaotischen Beschaffungs- und Verteilsystem und den Nebenwirkungen die aktuell überall aufploppen. Zu letzterem sei gesagt, die Impfstoffe werden in Rekordzeit entwickelt und zugelassen. Normale ausführliche Testserien, die sich üblicherweise über Jahre hinziehen fanden gar nicht statt. Die breite Bevölkerung spielt jetzt praktisch des Beta-Tester. Und zu all dem dann eben noch das Wirrwarr an Regelungen. Das alles belastet. Vor allem da kein Ende in Sicht ist.
Daher gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder alles wieder auf und dann schauen was passiert - und eben auch in Kauf nehmen wenn es nach hinten losgeht. Oder aber mal wirklich alles zu und dann, wenn die Infektionszahlen sehr niedrig sind alle durchimpfen. Beides wird nicht passieren. Stattdessen geht es mit dem Hin und Her weiter.
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Ich hab mittlerweile schon länger komplett die Übersicht verloren was es an Lockdown-Maßnahmen gab, gibt und geben wird.
Ich gehe halt jeden Tag zur Arbeit, kaufe ab und zu Lebensmittel ein und mache irgendwo draußen mit Abstand zu anderen Menschen Sport.
Keine Ahnung was für Läden und Einrichtungen aktuell offen haben, bald wieder schließen, mit wie vielen Leuten ich mich wann und wo treffen darf - blickt da echt noch irgendwer durch?
Nicht wirklich. Dieses hin und her Geschwurbel nervt. Diese "Lockerungen" die es vor kurzem gab oder noch gibt (ka) mit den 50er und 100er Inzidenzen war auch quatsch. Wir lassen unseren Laden einfach geschlossen und fertig. Wenn Kunden was wollen bringen wir es ihnen vor die Tür. Blöd nur das auch die Kunden verunsichert sind und demnach eben auch nicht in der Zahl kommen, wie es üblich für dieses Jahrezeit wäre - da war selbst letztes Jahr um diese Zeit mehr los.
Dann auch die Sache mit den Hilfen. Letztes Jahr die Soforthilfe, die bei der es Anfangs hiess, die müsse nicht zurückgezahlt werden. Da warten wir nun auch seit einem Jahr auf Informationen was wir wie bis wann zurückzahlen müssen. Es gibt schlicht keine Infos. Und wenn doch mal was durchsickert ändert sich die Faktenlage ne Woche später wieder.
Was ist denn ein "richtiger, konsequenter Lockdown"?
Wir hatten/haben hier Beschränkungen. Einen richtigen Lockdown hatten wir nie, da trotzdem weite Teile der Wirtschaft weiterlaufen, es hier und da Ausnahmen gab und gibt. Dazu kocht noch jedes Bundesland seine eigenes Süppchen. Ausgangssperren gab es auch nie wirklich, Reisen und/oder Pendeln war auch in vielen Fällen möglich. Und dann natürlich noch Schulen und Kitas offen oder wieder offen, weil die lieben Kinderlein stecken sich ja nicht an. Gegen Regelbrecher wird auch nicht wirklich was unternommen. Einen "richtigen" Lockdown gab es z.B. letztes Jahr in einigen Teilen Italiens.
Ich fände einen begrenzten Lockdown auf jeden Fall besser als dieses Geschwurbel welches wir nun seit Monaten hier haben. Einmal ein paar Wochen wirklich alles dicht, ganztägige Ausgangsperre usw. Es bleibt dann nur noch offen bzw am Laufen was wirklich wichtig wäre: Lebensmittel und medizinische Versorgung, Stromversorgung, usw. Das würde dann die Zahl der Infektionen einmal massiv nach unten drücken, dann könnte die große Impfkampagne anlaufen und dann sollte es - sofern das mit den Impfungen auch wirklich so wirkt wie erhofft - gegessen sein.
Aber dieses Hin und Her hilft eben nicht. Sobald die Infektionskurve auch nur einen Moment lang stagniert, wird wieder nach Lockerungen geschriehen. Alle Hoffnungen beruhen auf Sommer bzw wärmeren Temperaturen und eben der Imfpung und/oder Herdenimmunität. In der Zwischenzeit können aber Mutationen entstehen und sich weiter ausbreiten, Mutationen die ggf. auch den Impfschutz aushebeln.
Mittlerweile kann ich viele verstehen die darauf keinen Bock mehr haben oder schlicht nicht mehr wissen was denn gerade überhaupt gilt.
Das mit der Herdenimmunität ist dann auch noch so eine Sache. Beispiel Manos in Brasilien...