Calm down...
@Quasi-kun Für dich ist zwar das Thema schon beendet, aber informiere dich mal etwas über Pädophilie... Mir scheint, du stellst es in einigen Aspekten als eine Art Sucht dar (Ersatzdroge), was es mitnichten ist. Es ist ein zwanghafter Trieb, eine paraphile Störung der sexuellen Präverenz und wird in folgenden Punkten klar definiert:
-> Das sexuelle Interesse gilt Kindern, die sich vor der Pubertät im Sinne der Geschlechtsreifung befinden.
-> Das sexuelle Interesse ist dabei primär, das heißt ausschließlich bzw. überwiegend und ursprünglich, auf Kinder ausgerichtet.
-> Das sexuelle Interesse ist zeitlich überdauernd.
Im ersten Punkt geht es ganz primär darum, dass das Kind noch nicht in der Pubertät ist, also vor der Geschlechtsreife steht... Im Normalfall wird die Pubertät bei Mädchen zwischen dem 10. und 18. Lebensjahr und bei Jungen zwischen dem 12. und 21. Lebensjahr durchlaufen. Natürlich ist das pubertäre Eintrittsalter mit 10 bzw. 12 Jahren immernoch sehr jung, aber genau ab diesem Zeitpunkt verliert sich bei Pädophilen meist das Interesse, eben weil das kindliche mehr und mehr durch das erwachsene verdrängt wird. Und noch etwas: Pädophilie liegt nicht vor, wenn zwar eine sexuelle Erregbarkeit durch Kinder besteht, diese aber nicht primär ist. Hierzu ein Auszug:
In mehreren phallometrischen Studien konnte nachgewiesen werden, dass nicht wenige Männer durch präpubertäre Stimuli (erotische Bilder oder Audiogeschichten) sexuell erregt werden können: in jenen Studien, bei denen zur Ergebnisermittlung die durchschnittliche sexuelle Erregung durch die präpubertären Stimuli mit der durchschnittlichen sexuellen Erregung durch die adulten Stimuli verglichen wurde, zeigten 6 bis 32,5 Prozent der erwachsenen Männer unter den präpubertären Stimuli eine mindestens genauso starke sexuelle Erregung wie unter den adulten Stimuli; in jenen Studien, bei denen die jeweiligen maximalen sexuellen Erregungen miteinander verglichen wurden, waren es 25 bis 28 Prozent. Der Prozentsatz der erwachsenen Männer, die überhaupt durch präpubertäre Stimuli sexuell erregbar sind, dürfte noch wesentlich höher sein. Daraus kann jedoch nicht ohne Weiteres gefolgert werden, dass auch das tatsächliche primäre sexuelle Interesse an Kindern (= Pädophilie) bei männlichen Erwachsenen in einem vergleichbar hohen Prozentsatz besteht unter anderem auch deswegen, weil der Vergleich von präpubertären mit adulten Stimuli nicht berücksichtigt, dass es Männer gibt, die maximal durch pubertäre Kinder bzw. durch Jugendliche sexuell stimulierbar sind: So ermittelte eine weitere Studie bei jedem Probanden die durchschnittliche sexuelle Erregung durch Stimuli von 3–11-jährigen Mädchen, jene durch Stimuli von 12–14-jährigen Mädchen und jene durch Stimuli von 16–24-jährigen Frauen und verglich sie miteinander. Es ergab sich, dass nur einer der 22 Probanden durch die präpubertären Stimuli stärker erregt wurde als durch die adulten, wohingegen 3 der 22 Probanden durch die pubertären Stimuli stärker erregt wurden als durch die adulten.
Jetzt komme ich mal auf die Dokumentation zu sprechen, die du hier verlinkt hast: Sehr interessant, auf jeden Fall. Danke dafür...
In einem Interview mit einem Fotografen von Chaku-ero Fotos gibt er ohne umschweife zu, dass er keine Probleme hat Kinder so abzulichten und die Fotos zu verkaufen. Und je jünger sie seien umso größer sei der Umsatz.
Das Beispiel mit dem 6-jährigen Mädchen im Badeanzug, welches der Fotograf im Interview benannte, wäre bisher das einzige Beispiel, was sich auf die obige Definition eines Pädophilen beziehen lässt. Da dieses aber mit dem Badeanzug bekleidet war, stellt es laut dem japanischen Gesetz keinen strafrechtlichen Verstoß bzgl. Pornographie dar. Dasselbe gilt auch für die minderjährigen Schülerinnen. Solange keine Geschlechtsorgane explizit dargestellt werden, ist es keine Pornographie. Es ist leider ein sehr schmaler Grat. Ich frage mich nur, wieso die Mutter des Mädchens dem Shooting überhaupt zugestimmt hat, wenn die Zustimmung von ihr gekommen sein sollte?
Aber auf die Frage, wie er reagieren würde wenn seine eigene Tochter in der selben Situation wie diese abgelichteten Kinder wäre, sprich sie selbst für Chaku-ero Fotos fotografiert würde, so gab er an, er würde sie und sich selbst töten!
Hier geht's wieder um die japanische Mentalität von Ehre und Schande, also ein ganz anderes Thema.
An einigen Stellen ist die Reporterin aber auch eher spekulativ wie subjektiv. Beispielsweise, wo sie den Sexshop besucht und das Alter einer Darstellerin auf 10 Jahre schätzt. Wer sich ein wenig mit JAV-Modells beschäftigt, wird durchaus feststellen, dass sehr viele unter ihnen eben keine Oberweite einer Hitomi Tanaka aufweisen, sondern eher eine zierlich-kindliche Gestalt haben - dennoch sind die 18 Lenze längst überschritten. Das natürlich mit dem Schulmädchen-Image kokettiert wird, ist nicht von der Hand zu weisen. Auch kommt sie auf die Suggestion solcher Bilder zu sprechen, welche für sie pornographisch sind, für den japanischen Gesetzgeber aber nicht. Und hierin liegt wohl das größte Problem. Die Definition und Auslegung von Kinderpornographie in Japan und im Westen. Das merkt man auch bei dem Interview zwischen der Reporterin und Dan Kanemitsu... Sie ist mehr subjektiv, er objektiv - und am Ende wird wieder spekuliert, ob solche Manga nicht dazu animieren könnten, dass gezeichnete an echten Kindern/Minderjährigen auszuleben. Und mit dem folgenden Satz hinsichtlich gezeichneter Figuren hat es Herr Kanemitsu auf den Punkt gebracht: Man kann diese Produkte sicherlich kritisieren, damit habe ich kein Problem, aber man sollte sie deshalb noch lange nicht verbieten.