Platons Höhlenvergleich auf der anderen Seite war eine Sache, die mir schon einleuchtete und die mir schwieriger zu widerlegen scheint. Der Goldfisch kann sein Glas nicht verlassen, und das des Menschen mag etwas grösser sein, aber auch er ist durch sich selbst, seine Wahrnehmung und seinen Intellekt beschränkt.
Das empfinde ich als eine durchaus nachvollziehbare und rationale Argumentation, auch wenn ich selbst denke, dass wir durchaus einen Zugang zu den Dingen in der Welt haben und nicht allein ihre (metaphorischen) Abbilder sehen. Wir sind in der Tat durch Wahrnehmung und Intellekt beschränkt, fragt sich allerdings, wie stark? Geister jedenfalls scheinen mir der Wunsch zu sein, nach dem Tod des eigenen Subjekts doch noch irgendwie als Ich-Instanz "in der Welt" sein zu können, was ich persönlich für Wunschdenken halte.