Beiträge von Incubus

Ankündigung Wartungsarbeiten
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    Zwar sind viele andere Parteien auch nicht wirklich besser bzw. werden Versprechungen und große Propaganda gemacht, aber am Ende des Tages ändert sich imo nicht so viel.

    Naja. Also ich denke, dass die meisten Parteien schon viel besser sind als die AfD. Außerdem muss man halt mal genau ins Wahlprogramm schauen, die setzen schon Sachen um, so ist das nicht. Politik ist aber halt komplex und man kann nicht immer seinen Willen durchsetzen.

    Ich bin ehrlich, ich finde "Social" sind die ganzen Netzwerke nicht mehr, zumindest die "großen" (Facebook, Insta, TikTok, X, Threads etc.) Es geht viel mehr um die Selbstdarstellung, um Likes und Follower und es entsteht ein Kampf um das beste Reel, das beste Video, das am meisten Reichweite erzeugt. Ich erinnere mich noch an meine erste Facebook-Zeit, wo Gruppen sozial war und man in Communitys sprechen konnte etc.. Bis dann die Werbung kam und auch der Kampf um Reichweite und "gesehen werden"...

    Eine interessante Analyse, die in etwas ausdifferenzierterer Form auch Lars Weisbrod teilt. Das Ende von Social Media > leider hinter einer PayWall. Dennoch, "social" ist daran nichts mehr: Es gibt Content-Creator auf der einen, und Content-Consumer auf der anderen Seite, eben genau wie es sonst bei Medien ebenfalls üblich ist. Der "Social-Aspekt" wurde auf das Like oder den ein oder anderen Kommentar reduziert. Es ist Media.

    Einerseits wird immer auf darauf rumgeritten, es sind doch alles erwachsenen Menschen, die sollen nicht bevormundet werden, freie Entfaltung und persönliche Freiheit, blablabla. Schön ok, aber dann sollte man das auch konsequent durchziehen. Wer sich frei dazu entscheidet, Alk zu saufen, Tabak und Cannabis zu rauchen, dann sollten sie auch für ihre Behandlung selbst aufkommen und auch keine Spendeorgane bekommen, wenn die Leber, Lunge oder das Herz am Arsch ist. Denn wenn ersichtlich ist, dass der Organschaden nicht auf natürliche Weise, sondern durch den Drogenkonsum entstanden ist, so war das ja auch ihre freie Entscheidung, warum sollte also die Allgemeinheit dann helfen und für die Kosten aufkommen? Es gibt genügend Kranke Menschen, die keine Drogen nehmen und auf eine Behandlung oder Spenderorgan warten. Warum sollten sie zurückstecken für Leute, die zuvor so leichtfertig mit ihrer Gesundheit umgegangen sind?

    Vielleicht, weil dir auch geholfen wird, wenn du aufgrund deiner fleischhaltigen, zuckerhaltigen und sicherlich nicht ausbalancierten (meine Vermutung, um ein für dich nachempfindbares Beispiel zu liefern) Ernährung mit 50 Herzprobleme bekommst, obwohl du wissen könntest, wie schädlich das ist?

    Warum wird schon wieder davon ausgegangen, dass Drogen aufgrund irgendwelcher "Probleme" konsumiert werden? Ich raff es einfach nicht.

    Um den gesunden Umgang, den es zweifelsohne gibt, ging es mir in der Tat nicht. Problematisch wird das Ganze ja ohnehin nur dort, wo die Argumentation dahingehend verläuft, dass Menschen vor sich selbst geschützt werden müssen - und hier stellt sich dann halt die Frage, ob das Verbot von Drogen sinnvoll ist oder ob nicht doch eher eine energischere Bekämpfung der Ursachen für problematischen Konsum angesagt ist. Solo Player hat es ja bereits ausgeführt.

    Nochmal jeder kann das machen was er will mit seinem Körper. Ich finde es nur kritisch alles so 100% positiv zu sehen.

    Darum geht es ja nicht. Es geht darum, ob es richtig ist, Menschen zu kriminalisieren, die Drogen nehmen. Viele sind der Ansicht, dass damit allerhöchstens Symptome bekämpft und aufgrund der Gefängnisstrafen Lebensläufe ruiniert werden. Die Geschichte der angeblichen Einstiegsdroge, die einen strebsamen jungen Menschen "auf die Schiefe Bahn" bringt, der nun, statt Arzt zu werden, mit Spritz ein der Gosse liegt, ist ein Märchen. Wie wäre es vielleicht mit folgenden Fragen?


    Warum nehmen Menschen Drogen? Welche Probleme und Motivationen führen dazu, insbesondere bei schweren Langzeitkonsument*innen? Aus welchen sozialen Verhältnissen stammen diese, und wie ließen sich diese Verhältnisse verbessern?

    Was können wir als Gesellschaft tun, um bedenklichem Drogenkonsum entgegenzuwirken, ohne dabei zu kriminalisieren und zu stigmatisieren?

    "To Gaylene deceased; To Ray deceased; To Francy permanent psychosis; To Kathy permanent brain damage; To Jim deceased; To Val massive permanent brain damage; To Nancy permanent psychosis; To Joanne permanent brain damage; To Maren deceased; To Nick deceased; To Terry deceased; To Dennis deceased; To Phil permanent pancreatic damage; To Sue permanent vascular damage; To Jerri permanent psychosis and vascular damage;


    . . . and so forth. In Memoriam. These were comrades whom I had; there are no better. They remain in my mind, and the enemy will never be forgiven. The "enemy" was their mistake in playing. Let them all play again, in some other way, and let them be happy."


    Zitat von Phillip K. Dick, A Scanner Darkly


    Wer fordert, dass die Konsument*innen von Drogen kriminalisiert werden, hat meiner Meinung nach eine ganze Menge nicht begriffen. Ich halte das für grundauf falsch. Die Probleme liegen ganz woanders, wie bereits öfters erwähnt.

    Wenn sich dann aber diese Seiten so verhärten und jeweils nicht mehr in Verhandlungen gehen. Tja, was dann?

    Das ist nicht der Fall. Russland fordert eine bedingungslose Kapitulation der Ukraine, die dann Staatsgebiet an Russland abtreten soll. Eine Seite ist verhärtet - die andere Seite wehrt einen Aggressor ab.

    Der Maidan war ein Putsch oder wie soll man es denn nennen?

    Wie wäre es mit der allseits geteilten offiziellen Bezeichnung "Euromaidan" bzw. Revolution der Würde oder schlicht staatsbürgerlich getragener Protest? > https://de.wikipedia.org/wiki/Euromaidan


    Von Putsch spricht man in aller gängigen Regel nur im Kontext einer (para-)militärischen Machtübernahme. > https://de.wikipedia.org/wiki/Putsch


    Unglaublich, wie viel ein wenig Begriffsklärung helfen kann. War gar nicht so schwer.

    Also ich fasse mal Zusammen:

    Ist dir nicht sehr gut gelungen.

    1. Es geht euch nicht darum WAS gesagt wurde sondern WER etwas sagt. Dabei spielen die Inhalte wohl keine Rolle mehr. Etwas kann noch so richtig sein, wenn es jedoch der vermeintlich falsche sagt, ist das automatisch nichtig.

    Das ist jetzt rhetorisch wieder recht selbstgefällig gelöst. Wir wissen doch gar nicht, wer du bist? Ich kenne dich nicht. Ich lese nur deine Inhalte. Viel anonymer als hier geht es wohl kaum, oder? Was für ein merkwürdiger Vorwurf.

    Ergänzung zu 2.: Ich habe absichtlich die KenFM-Version des Vortrages ausgewählt in dem Bewusstsein, dass darüber versucht wird das ganze herabzuwürdigen ohne sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen. KenFM mag ich selbst nicht aber der Vortrag wurde damals mit recht guter Ton und Bildqualität aufgezeichnet (was nicht oft der Fall ist). Der Vortrag zum Thema durch Professor Mausfeld wird dadurch nicht "falscher" oder nichtig. Aber die Natur des Menschen ist nunmal so, dass Dinge die den Denkkorridor verlassen würden automatisch zu einer Abwehrreaktion führen. Spannend ist auch, dass mir hier gleich etwas unterstellt wird, was ich weder gesagt habe noch tue. Aber man kennt ja die Kandidaten dafür (';

    Absichtlich ausgewählt? Klingt für mich nach vergifteter Debattenkultur.

    Aber hat Ken Jebsen nicht ebenfalls ein langes Interview mit Mausfeld geführt? Was für ein Zufall. Naja, ist wohl meine "menschliche Natur", die meinen zu engen Denkkorridor prägt. Es gibt bestimmt ganz viele Wissenschaftler*innen, die mit Jebsen lange Interviews führen würden . . .

    Zum Vortrag: der bewegt sich wohl jenseits von falsch und richtig, da es nicht um messbare Daten geht, sondern um grobspurige Erklärungsmodelle. Kann man halt entweder plausbibel finden oder eben nicht, anders als Temepraturmessungen. Mir ist das alles zu simpel.

    Die Endgültige "Abrechnung" der Historie wird allerdings in der Geschichtsliteratur stattfinden, die nicht oder sehr wenig von Propaganda beeinflusst ist.

    Ist das wieder ein Witz? Ich hoffe ja.

    Allerdings ist es für die Machthabenden (bei uns und so ziemlich überall auf der Welt) nicht gut, wenn die Menschen aufgeklärt sind oder sich wirklich eine neutrale Meinung bilden können. So lässt es sich schwerer "durchregieren" (frei nach Gasgerd).

    Komisch, einen Satz zuvor plädierst du noch für die Anerkennung der Komplexität der Welt, nur um danach zu einer überaus simplen Definition der Mechanismen von Macht überzuleiten, in der "die Machthabenden" die Menschen "durchregieren". Das wirkt jetzt auf mich nicht sonderlich komplex sondern vielmehr mundgrecht gemacht, oder übersehe ich etwas?


    P.S.: An alle Interessierten - Ich habe kurz das von Dennis verlinkte Video angeklickt, wo im Video der Schriftzug "KenFM" auftaucht. Da weiß man sofort, wessen Geistes Kind hier palabert. Wer KenFM nicht kennt: ruhig googlen, aber bitte den Weg zur Toilette freihalten. Abseits davon ist der hier zu sehende Professor (bereits seit 8 Jahren nicht mehr beruflich tätig) eine überaus kontroverse Figur, der - wie könnte es anders sein - vorgeworfen wird, Verschwörungstheorien zu verbreiten. Das hat mit Wissenschaft alles wenig am Hut, auch wenn er seinen Titel auf Lebenszeit vor sich her tragen darf.

    Ist das dein einziger Beitrag zum Thema oder kommt da noch was? Sarkasmus kennst du schon oder?

    Definition Sarkasmus: Sarkasmus bezeichnet beißenden, verletzenden Spott mit höhnischem Charakter. Sarkasmus zielt darauf ab, jemanden oder etwas lächerlich zu machen. - - https://de.wikipedia.org/wiki/Sarkasmus


    Erstens: Wo lädt dieses ernste Thema (Ukraine-Krieg) hier zu Hohn und Spott ein? Finde ich nicht in Ordnung.

    Zweitens: Wo lädt diese propagandistische furchtbare NS-Sprache zu Hohn und Spott ein? Das ist nicht lustig. (https://de.wikipedia.org/wiki/Endsieg)

    Ich persönlich kann es kaum erwarten, dass wir alle endlich von einer Singularität regiert werden, die weiß, was richtig und gut ist. Aufbruch in eine Zukunft, basierend auf Wohlstand und Vernunft, gelenkt durch eine für uns nicht greifbare Superintelligenz, die uns in die nächste Evolutionsstufe führt. Wir müssen dafür nur die KI-Forschung beschleunigen. Ab einem gewissen Punkt ist alles weitere ein Selbstläufer. Es gilt also, in diesem Moment, jetzt, alle Kapazitäten in die KI-Forschung zu stecken, um den Schneeball ins Rollen zu bringen. Alle Macht den Technik-Fürsten des Silicon Valley, die Propheten dieser wunderbaren Zukunft.

    Ich beichte, dass ich mittlerweile bei Flaschen, die so einen Verschluss haben der dran bleibt, den Verschluss abreiße, die Flasche ohne den Verschluss abgebe und die Flaschendeckel separat entsorge.

    Aber warum?

    Weil ich ein oft impulsiver Mensch bin, der auf Sachen, die ihm auf die Nerven gehen, gerne mal mit einem kindischen Trotzverhalten reagiert

    Aber wenn du das auf diese Weise reflektieren kannst, scheint mir das nicht sehr impulsiv zu sein?

    Letztlich schaffen wir uns permanent Standards aller Art, und das ist auch absolut notwendig: Schulnoten, ab wann ein Goldring tatsächlich ein Goldring ist, Abgaswerte, ab wann eine wissenschaftliche Aussage fundiert ist, ab wann ein Lebensmittel gut oder gesund ist, ...

    Die Frage ist halt, ob das bei Schule irgendwie besser ginge: Ja, sicher. Wurde hier auch schon häufig angemerkt. Aber realistisch gesehen kann z.B. nicht jede Profession ihre eigenen Standards aufstellen. Wer soll das machen? Und wie soll das rechtlich verankert werden? Und was sind hierfür wiederum die Standards?


    Das Schulsystem ist für mich eines der Beispiele für einen organisch gewachsenen Körper, der nun nur bedingt flexibel ist, Kategorie: "Dinge, mit denen wir im Moment einfach leben müssen".

    Ich finde das Persönliche Vorrecht ein wenig Kontrovers Das mit den Widersachern unseres Landes die Afd Diffamieren (Obwohl ihre Ansätze jedenfalls von Zwei Drei Parteimitgliedern gut sind) Wenn Man eine Gruppe mit Petition und Stimmenwahl an Land ziehen könnte in dem die Vorträge und Unternehmungen nicht vom Senat sondern auch Teils von den Bürgern Überprüft und Genehmigt werden doch viel Sinnvoller. Oder nicht ?

    Entschuldige, wie bitte? Kannst du das einmal neu formulieren? Ernst gemeinte Bitte.

    Es war schon je her das Prinzip der Demokratie (und wir leben doch hier in einer?), dass sich nach der Mehrheit gerichtet wird. Doch mit dem Gendern soll das nun umgekehrt werden. Nun soll auf einmal eine Minderheit vorgeben (um sich besser zu fühlen und um das geht es doch beim Gendern!) wie die Mehrheit zu schreiben und zu sprechen hat?

    Naja. Die Tatsache, dass wir in einer parlamentarischen Demokratie leben, bedeutet schlicht, dass politische Entscheidungen im Rahmen parlamentarischer Prozesse entschieden werden. An wie vielen demokratischen Umfragen hinsichtlich der Veränderung spezifischer Gesetze des Bürgerlichen Gesetzbuches warst du denn beispielsweise schon demokratisch beteiligt? Dir werden ständig und überall undemokratisch geformte Ergebnisse aufgezwungen. Der Witz: Bei 99% dieser Dinge ist es dir egal oder du merkst es nicht. Doppelter Witz: Da du ein männlicher, weißer Deutscher bist, ist die Welt eben auch auf dich zugeschnitten, sodass dein Nicht-Bemerken durchaus gewollt ist und system hat.


    Mein Tipp: Du kannst ja mal eine Woche als trans Mensch herumlaufen oder sichtbar Kippa und Davidstern tragen, wenn du den Stand der Dinge in der Mehrheitsgesellschaft erfahren willst. Wenn du dann immer noch glaubst, solche Fragen bewegen sich auf der Ebene von Groß- und Kleinschreibung oder Haarefärben, hast du wenigstens was Empirisches in der Hand.