Beiträge von Fenrir

    Ich finde das Thema Rülpsen wird viel zu sehr tabuisiert!

    Es geht doch nichts über ein tief aus dem Körper aufsteigendes und brunftschreiähnliches Bäuerchen.

    Unter einer Sekunde ist auch Amateurliga.

    Ich seh schon, meine Tochter und Du, ihr würdet euch gut verstehen :ugly:

    Oh verdammt, das hatte ich irgendwie komplett vergessen mit dem Konzert, danke an die Erinnerung :eo-sweat: liegt bestimmt an der doofen Hitze...

    Bin auf jeden Fall dabei, das wird Nostalgie pur! Kauf mir nachher gleich ein Ticket :up1:

    Yeees, sehr nice! :D

    Platt. Happy, aber platt.

    Hab eben zwei Stunden lang mein Fahrrad geputzt und paar Kleinigkeiten ausgetauscht, aber es war so unglaublich hot draußen, dass ich ich jetzt am liebsten nur in kaltes Wasser liegen würde :toohot:

    Trotzdem bin ich sogar noch motiviert heute Abend, wenn es kühler ist, eine Runde mit dem Rad zu drehen.

    IMG_2801.jpeg IMG_2799.webp

    Links: Neuauflage von Hayabusa; rechts: alte Ausgabe von Planet Manga/Panini (1999)


    Titel: Slam Dunk

    Originaltitel: スラムダンク (Slam Dunk)

    Zeichnungen & Story: Takehiko Inoue

    Genre: Sport, Comedy

    Erscheinungsjahr: seit 2024 (Deutschland); 1990-1996 (Japan)

    Publisher: Hayabusa (Deutschland); Shuueisha Inc. (Japan)

    Bände: 6 (Deutschland; laufend); 31 (Japan; abgeschlossen)


    Story:

    Hanamichi Sakuragi ist ein Rüpel wie er im Buche steht! Mit seiner kleinen Gang geht er keiner Schlägerei aus dem Weg und mischt andere Gangs der Gegend gewaltig auf; selbst mit Jungs die deutlich älter sind, als sie, nehmen sie es auf. Doch trotz seines groben Auftretens hat der Rotschopf einen guten Kern und das Herz am rechten Fleck. Leider klappt es bei ihm trotzdem mit der Liebe so gar nicht, denn bereits in der Mittelschule hat er 50 Körbe von Mädchen kassiert. Doch auf der Oberschule soll das anders werden! Dort begegnet ihm Haruko Akagi und er verliebt sich direkt in das Mädchen. Das Problem ist nur, dass sie die jüngere Schwester des Basketball-Kapitäns ist und dieser natürlich keinen groben Kerl an seine Schwester lassen möchte.

    Um Harukos Zuneigung zu gewinnen schreibt sich Hanamichi im Basketball-Klub der Schule ein und muss jetzt von Grund auf lernen was es heißt Basketballer zu sein. Und dann ist da natürlich noch sein Rivale, der grandiose Basketballer Kaede Rukawa, in den Haruko verliebt ist.

    Quelle: Eigene Zusammenfassung


    Trivia:

    Der Manga erschien bereits 1999 bei Planet Manga/Panini, wurde dort aber wegen mangelndem Verkauf bereits nach zwei Bänden wieder eingestellt.

    Die Neuauflage ist keine reine 2-in-1-Version, sondern richtet sich nach der japanischen Neuauflage (新装再編版 [shinsō saihen-ban]), die in 20 Bänden abgeschlossen ist und auch bei uns so publiziert wird.


    ~*~*~


    Eigene Meinung:

    Eigentlich hab ich mit Sport-Manga nicht so viel am Hut - die, die ich gelesen habe, kann ich an einer Hand abzählen -, aber hier stand für mich primär Takehiko Inoue im Vordergrund. Als Fan von "Vagabond" konnte ich mir die Neuauflage des Basketball-Manga einfach nicht entgehen lassen.

    Hanamichi und seine Truppe sind schon ein lustiger, ich möchte fast sagen herziger, Haufen. Sie necken einander und wirken oft einschüchternd, aber sie sind allesamt gute Kerle. Dass Hanamichi sich so in's Zeug legt, zeugt von seiner Entschlossenheit; und auch wenn ich mir nicht sicher bin, wie lange die Liebe zu Haruko im Manga überhaupt noch eine Rolle spielen wird, so wünsche ich mir doch, dass er am Ende sein Glück mit ihr bekommt :lovex:

    Bei Takenori Akagi - dem Bruder von Haruko - muss ich sehr oft an Takeo Gouda aus Ore Monogatari!! denken; beide sind große muskulöse Kerle und werden gerne mal als "Gorilla" bezeichnet *gg* Aber ich mag ihn, er ist geradlinig, ein ernsthafter Sportler und fair :)

    Bei Rukawa bin ich mir noch nicht so sicher; er und Hanamichi sind Rivalen, obwohl letzterer gerade mal einen Korb werfen kann und der andere ein Profi an seiner Mittelschule war. Zudem kann ich seine Art irgendwie nicht ab ... aber vielleicht ändere ich meine Meinung über ihn auch noch in den kommenden Bänden :)

    In den zwei Bänden, die ich bisher gelesen habe, geht es vor allem um den Werdegang vom Noob zum Basketballer, den Hanamichi beginnt; und das wird vermutlich auch noch eine Weile so bleiben; immerhin hat der Manga (im ursprünglichen Original) 31 Bände :D Doch nach einigen Trainingseinheiten verkündet der Coach des Basketball-Klubs, dass ein Match mit einer anderen Oberschule ansteht und Hanamichi soll sogar dabei sein.


    Ich freue mich wirklich sehr, dass es sich nochmal ein Verlag überlegt hat, diesen Manga bei uns raus zu bringen, denn er macht so viel Spaß! Wie gesagt, ich bin eigentlich kein großer Fan von Sport-Manga - den einzigen den ich je komplett gelesen habe und im Regal habe ist "The Prince of Tennis" :'D -, aber hier besticht auch einfach Hanamichis Wesen und seine große Klappe (zumindest mich xD) Solche Typen gibt es auch in anderen (Sport-)Manga, aber irgendwie mag ich den groben Rotschopf einfach sehr gern :) Auch, dass er nicht aufgibt und seinem Ziel treu bleibt, auch wenn es zuerst vielleicht etwas kleingeistig wirkt.

    Zeichnerisch gefällt mir der Manga auch total - die Posen und Szenen sind sehr dynamisch und kraftvoll, aber auch komödiantische Szenen kommen gut rüber. Man merkt an dem Werk auch die Liebe des Mangaka zum Basketball :)

    Ich bin auf die weiteren Bände jedenfalls sehr gespannt, und gerade darauf wie lange Hanamichi der Rookie sein wird und ab wann (oder ob) der Manga eher in einer Richtung wie "Captain Tsubasa" abdriftet; was auch nicht zwingend negativ sein muss :)


    Noch ein bisschen Nerd-Talk

    Es ist schön zu sehen, wie unterschiedlich zwei so berühmte Werke von ein und dem selben Zeichner sein können - diese Vielfalt ist natürlich großartig und zeugt vom Können des Mangaka; und natürlich muss man betonen, dass bei "Vagabond" die Story eine Interpretation von Eiji Yoshikawas Werk "Miyamoto Musashi" ist. Aber während es in dem Epos um Miyamoto Musashi um Lebensphilosophien, inneren Frieden und das Schwert geht, so besticht "Slam Dunk" vor allem in seiner komödiantischen Überdrehtheit eines Shounen-Manga im typischen Stil der klassischen Sport-Manga. Doch eines eint Musashi und Hanamichi: sie wollen siegen und der Beste sein.

    Zeichnerisch unterscheiden sich die beiden Werke auch sehr - natürlich erkennt man den eigenen Stil des Mangaka an Gesichtern, Mimik etc. wieder, aber "Slam Dunk" wurde klassisch mit dünnen Federn gezeichnet, während in "Vagabond" sehr oft richtige Tuschepinsel zum Einsatz kommen, die die Stimmung des Manga sehr besonders hervorheben. Aber ich will gar nicht zu sehr die beiden Werke miteinander vergleichen, viel mehr geht es mir um die breite Facette des Zeichners dahinter :)

    IMG_2797.jpeg


    Titel: Crossing x Borders

    Originaltitel: Crossing x Borders

    Zeichnungen & Story: Dominik Jell

    Genre: Slice of Life, Drama

    Erscheinungsjahr: seit 2024 (Deutschland)

    Publisher: Carlsen Manga (Deutschland)

    Bände: 2 Bände (Deutschland); fortlaufend


    Story:

    Mia und Adam lernen sich auf der Uni kennen. Während er primär in's Zeichnen vertieft ist und die Kurse scheinbar nebenher mit Links macht, ist sie eher mit ihrem Aussehen und ihrer Internetpräsenz beschäftigt. Mia überredet den etwas weltfremden Adam zu einem Deal, der ihnen beiden zu Gute kommen soll: er soll ihr bei ihren Kursen helfen und sie zeigt ihm dafür, wie man medial zu Ruhm kommen kann, damit er irgendwann seinen Traum, einen eigenen Comic zu veröffentlichen, wahr werden lassen kann.

    Die beiden wirken aufeinander jeweils perfekt - er schlau, sie schön -, doch hinter beiden Leben verstecken sich Narben aus der Vergangenheit, an denen sie zu knabbern haben ...

    Quelle: Eigene Zusammenfassung


    ~*~*~


    Eigene Meinung:

    Ein Manga, der direkt spannend auf mich wirkte und diese Spannung bisher auch halten kann. Die primären Themen in ihm sind die Verwendung von Social Media und wie Menschen sich damit darstellen, Mobbing und psychische Krankheiten. Im Rückblick beider Protagonisten gibt es Szenen, die - obwohl sie in sehr unterschiedlichen Familienverhältnissen aufgewachsen sind - zeigen wie schwer sie es jeweils hatten. Ich möchte nicht zu viel verraten, daher kann ich an dieser Stelle nicht mehr zu den beiden sagen.

    Auf den ersten Blick wirken Adam und Mia sympathisch, ob dies so bleibt, oder ob mich mein Gefühl trügt, ist noch offen.

    Zeichnerisch gefällt mir der Manga gut, besonders die Hintergründe finde ich beeindruckend. Die Augen der Charaktere wirken manchmal etwas ... hohl, nenne ich es mal, aber vielleicht sollen die beiden auch so schauen. Das hat etwas traumatisiertes an sich und würde durchaus zum Thema des Manga passen. Ansonsten finde ich die Charaktere super gezeichnet und ich mag die viele Anspielungen aus den 2000/2010er Jahren, wie "Banzai!"-Magazine, etc. :D


    Ich bin jedenfalls schon gespannt wie es mit den beiden weiter geht :)


    Der Erstauflage des Bandes lag eine SNS Card bei, was ich ein ganz nettes Goodie finde :)

    IMG_2798.jpeg