Winter Season 2023 – Rückblick – So viele erste Staffeln, Fortsetzungen, eigenständige Shows, so viele Pausen/Unterbrechungen, so viel Anime - Teil 1/2

Wird nicht schaden, wenn ich auch hier meine Eindrücke poste.


Blue Lock

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Fußball Battleroyal (24/24)


Die zweite Hälfte der Staffel hält die Spannung aufrecht und bietet mehr Abwechslung als zunächst erwartet. Die Teams werden weiter durcheinander gewürfelt und neue Charakterinteraktionen sind sowohl auf dem Spielfeld als auch außerhalb unterhaltsam.


Der Anime sieht klasse aus, der Style mit den fokussierten Blicken und Auren der Konzentration sind durchwegs hype.


Ich freue mich auf die zweite Staffel.Slice of Life 11-Minuten-Anime

Cool Doji Danshi

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Slice of Life 11-Minuten-Anime (24/24)


Mehrere "coole Kerle" können öfter auch mal komplett verpeilt sein, je nachdem wie sie auf ihr Missgeschick reagieren könnte das aber ihren Coolness-Faktor erhöhen; wobei es hier eher um den Gap-Moe Effekt geht.


Viel mehr als dass die Typen langsam aufeinandertreffen und eine Freundesgruppe bilden passiert hier nicht. Aber diese Art von Anime verlangt auch nicht nach mehr. Die Interaktionen sind alle schön luftig, locker, lustig und vor allem entspannend und das perfektioniert der Anime im Laufe der Serie.


Iyashikei ist das Konzept, dass ein Anime den Zuschauer "heilt". Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Anime eine heilende Wirkung auf mich hat.

Fumetsu no Anata e Season 2

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Zweite Staffel (20/20)


Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass die Pilotfolge die stärkste Folge ist, aber diese Staffel beschäftigt sich mit der Thematik des Hauptcharakters auf eine andere Art als bisher; und das ist gut und sehenswert.


Animationstechnisch sticht die Serie leider nicht hervor, auch wenn die Actionszenen da sind. Augenmerk ist und bleibt das große Ganze und wie sich der Hauptcharakter entwickelt.


Die dritte Staffel ist bestätigt, also kann man sich auf die Fortsetzung freuen.

Mairimashita! Iruma-kun 3

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Dritte Staffel (21/21)


Ich glaube die Serie wird zu groß. Die Vielzahl an Charaktern macht das alles sehr dünn, aber verglichen mit Boku no Hero Academia gibt es hier wesentlich mehr Charakternähe.

Itai no wa Iya nano de Bougyoryoku ni Kyokufuri Shitai to Omoimasu. 2

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Zweite Staffel (10/12)


Fans des Manga behaupten der Anime überrennt so viel Content um schneller an die guten Stellen zu kommen. Dabei dachte ich, dass der Charme an der Serie aus des gemütlichen Tempos und die naive Herangehensweise der Protagonistin kommt...


Es ist immer noch gut, nur wesentlich schneller als die erste Staffel. Ich würde mir mehr Atempausen wünschen, damit man die Welt die dort geschaffen wird auch mit den Charakteren erkunden kann. So aber haben wir hier nur die Highlights zu sehen und dann ab in eine neue Landschaft.


Die Dynamik der Gilde unter sich wird ein paar mal gezeigt, aber dann kommt die nächste Arc und die Charaktere aus anderen Gilden werden mit in den Mix gezogen. Der letzte Abschnitt der Staffel fängt sich aber wieder und fokussiert mehrere Folgen auf ein Szenario.


Fans können ruhigen Gewissens weiter gucken.

Buddy Daddies

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Comedy Action Gangster-Familie (12/12)


Wir haben den Erben der Organisation, seit Kindheitstagen zum Auftragsmörder trainiert ist er nun die perfekte Mördermaschine. Hat aber leider kein Interesse wirklich zu leben, Emotionen sind abgestorben und es steckt kein Leben mehr in seinen Augen.

Sein Partner ist das Hirn der Operation und profizient in allen Sachen Elektrik, von Dokumentenfälschung zum Hacking über Überwachungssysteme. Aber auch er hat die Motivation zum Leben verloren, und füllt seinen Alltag mit häuslichen Arbeiten, bis der Tod ihn holt.

Am Ende eines chaotischen Tages bleiben sie auf der kürzlich verwaisten Tochter ihres Auftragsopfers liegen und lernen kurzerhand das Elterndasein.


Der Anime ist sauber wie nichts, die Action ist knackig. Actionszenen sind wie eine Actioncomedy inszeniert, aber eine verdammt gute, denn das Layout wird nie vernachlässigt, was dem ganzen eine starke Präsenz verleiht, es erdet die bizarre Action in der Realität der Show.

Sounddesign ist auch klasse, trotz der beliebten Sünde Pistolenschüsse fast geräuschlos zu machen. Wenn gekocht wird könnte man blind erahnen was in der Küche benutzt wird, Autos haben Fahrgeräusche, alles passt wunderbar zusammen.

Kostümdesign ist so vielfältig und gut! Jede Folge hat mehrere verschiedene Outfits zu zeigen, wenn das nicht Leidenschaft signalisiert, dann weiß ich auch nicht.


Highlight sind natürlich die Charaktere und wie das kleine charismatische Mädchen das Leben der beiden Auftragsmörder zum besseren wendet.

Die Comedy-Episoden sind vielleicht etwas sehr überspitzt und greifen in Klischees ein, aber wenn der Anime ins Detail geht und die Kinder untereinander spielen wird das alles wieder real. Haushalts-Killer nervt zwar wie eine stereotypische Hausfrau wie aus den alten Fernsehsendungen, aber es dann ans eigentliche Erziehen geht blüht er auf.

Der Werdegang des Robo-Killers und wie auch seine, bisher ignorierten, Gefühle respektiert werden ist Weltklasse.


Der Anime hat mich mehrmals zu Tränen gerührt. Klare Empfehlung. Nur Vorsicht, denn die Actionszenen sparen nicht mit dem Blut, die Show hat zwei eiskalte Killer als Hauptcharaktere, auch wenn man das leicht vergisst.

Bungo Stray Dogs 4th Season

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Vierte Staffel (13/13)


Es beginnt mit so einer schönen Kurzgeschichte, die Beginne der Detektei und wie der Meisterdetektiv sein Weltbild erlangt. Doch auch wie mit jeder anderen Arc in dieser Serie klingt das Ende längst nicht so elegant und sauber wie die Beginne und hinterlässt den bitteren Nachgeschmack der Enttäuschung.

Großteil der Staffel ist die erste Hälfte der neuen Arc und diese bringt noch eine weitere Seite zu diesem Supermenschen-Kräftemessen. Die sind natürlich noch härter drauf und strecken die Fähigkeiten aller anderen Organisationen über die Grenzen...

Aber zwischendrin gibt es noch einen Rückblick für die Urspungsgeschichte eines Charakters und diese ist von Anfang bis zum Ende hin solide.


Bleibt streckenweise cool anzusehen, aber es fühlt sich immer noch so an als hält es sich für etwas besseres als es ist.

Staffel endet natürlich mitten in der Arc und die Fortsetzung gibt es dann im Sommer.

Tondemo Skill de Isekai Hourou Meshi

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Fantasy Foodie/Koch Isekai (12/12)


Eine Gruppe Teenager wird in eine Fantasywelt beschworen um den Kampf gegen den Demonenlord zu überstehen. Doch ein Salaryman ist mit in die Welt gebracht worden und sein Unique Skill ist Online-Shopping und deswegen wird er aus der Heldenparty rausgeschmissen.

Das ist ihm auch ganz recht so, in den Krieg ziehen will er nicht, also flieht er aus dem Königreich so schnell er kann und entdeckt die Vorzüge seines Skills in einer Welt die von Schwert und Magie geführt wird.


Wenig Action, auch wenn es ein paar gute Kämpfe zu sehen gibt, dafür aber wird gekocht und gegessen wie nichts Gutes. Das Essen sieht gut aus, die Kochtechniken und "Rezepte" sind sicherlich auch für normale Zutaten zu gebrauchen. Aber der Hauptgrund warum die Serie überhaupt funktioniert ist, dass das alles eine Werbung ist. Alle Sachen die unser Protagonist mit seinem Online-Shopping Skill erwirbt sind gesponserte Produkte die für normale Japaner leicht zugänglich sind. Das bringt einen Charme zu dem Kochen den ich nicht hätte vorhersehen können.

Er kocht halt nicht mit irgendwelchen Geheimzutaten (auch wenn sein Fleisch meist lokal aus der Fantasiewelt ist) sondern mit Saucen und Gewürzen die leicht zugänglich sind. Auch wenn er in einer komplett fremden Welt gestrandet ist erdet sein Essen ihn im Bekannten.


Isekai Camping Kochshow hat einfach was an sich.

Ars no Kyojuu

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Fantasy Adventure (12/12)


Gigantische Monster sind ein bekanntes Problem, doch in letzter Zeit haben diese Bestien nun auch rote Augen und sind wesentlich gefährlicher. Nur Paladine, Kampfer mit magischen Waffen in einer Art Fusion mit Klerikern, können sie verlustlos besiegen.

Doch nun da die Welt von den rotäugigen Monstern überrannt wird ist das Ende wohl nah...


Die Paladine sind zwar cool, aber die Serie erklärt leider nicht was genau der Kleriker in der Kombination darbringt. Die Kleriker alleine sind Magier, nur benutzen sie ihre Magie nur spärlich und die drei/vier sehr deutlichen Gelegenheiten die Dynamik zu erklären werden übergangen.

Die Waffen der Paladine existieren einfach, einen Grund oder Waffenschmied gibt es nicht. Rule of Cool halt.

Die Welt an und für sich scheint mir auch nicht allzu ausgefeilt zu sein. So gut wie jede Stadt/Dorf/Siedlung scheint eine ganze Spezies darzustellen, dabei ist das Königreich mit dem Herrscher oft als großer Mittelpunkt aller Politik gezeigt. Nur ab von einer Hafenstadt die weiß Gott wie weit entfernt vom Palast ist sehen wir kein Territorium über das geherrscht wird.

Wenn man aber davon ausgeht, dass das einfach nur kleinere Dörfer sind, durch die unsere Protagonisten durchreisen und nicht alles verbleibende intelligente Leben, dann wird ein Schuh draus. Leider aber sehen wir nicht mehr von der Welt.


Plot: Bevor die Serie wirklich beginnt haben wir einen Einblick in den letzten großen Krieg und der Rest der Show spielt nur wenige Jahre danach ab. Die Herrscher haben ihre Forscher darauf angeschickt Maßnahmen zu nehmen, dass die nächste Welle Monster nicht so schwer abzuhalten wird wie die letzte. Leider aber ist der Forschungsleiter nicht mehr ganz bei Sinnen und hat längst Moral und Ethik aufgegeben. Somit ist unsere Protagonistin ein ausgebüchster Klon und Forschungsobjekt auf der Flucht vor dem Königreich und auf der Suche nach einem glücklichen Leben. Natürlich ist das nicht so einfach und sie ist auch die Auserwählte, die die kommende Bedrohung aufhalten muss.


Viele gute Ideen, nur leider nicht gut umgesetzt. Die Welt fühlt sich viel zu klein an, die politischen Machenschaften sind zu dick aufgetragen, dafür dass wir kaum Kontext dafür bekommen. Verschiedene Völker mit distinkte Kulturen zu sehen ist sehr gut, nur verbringen wir kaum Zeit in deren Siedlungen und sehen sehr bald das nächste Volk, was das ganze einfach nur als Dorf mit Gimmick wirken lässt und nicht als kleiner Einblick in eine andere Kultur. Deren Zusammenarbeit in Zeiten der Not wäre offensichtlich, nur in der ganzen Serie haben sie nur einen Botenträger zwischen den Dörfern und nichts wird durch deren Zusammenarbeit erreicht.

Das coolste an der Serie ist der Forschungsaspekt. Der wahnsinnige Wissenschaftler, wie er forscht, welche Verbrechen an der Menschheit er ausübt und wie er in den Wahnsinn steigt. Diese Passgen sind die stärksten der Serie, hier ist ein klares Ideal zu sehen. Das liegt vor allem auch an die Einblicke in die Berufssoldaten, deren Alltag und wie er von den Protagonisten über den Haufen gerannt wird. Das sind die einzigen Stellen die wirklich hervorstechen und nicht im generischen Getümmel einer Welt mit verlorener Technik und gigantischen Monstern verloren geht.


Quasi Hitsugi no Chaika nur schlechter anders.

Das ganze endet natürlich mit einem Kliffhänger und einem Versprechen auf eine Fortsetzung.

Benriya Saitou-san, Isekai ni Iku

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DnD Isekai (12/12)


Weniger eine normale Geschichte/Kampagne und mehr eine Ansammlung von Szenen und Kurzgeschichten. Es beginnt mit der Party des Namenensgebers der Serie im Fokus, weitet sich dann auf mehrere verschiedene Parties auf und wechselt den Erzählstil komplett wenn sich die Geschichtsfäden kreuzen.

Da die Folgen in viele verschiedene Teile aufgespalten ist kann der Anime in Handumdrehen Ton wechseln was zunächst für Verwirrung sorgen kann, aber der Anime nutzt den Effekt äußerst Geschickt ein um von einer Pointe auf die nächste zu wechseln und dann die Palette zu resetten und eine neue Szene zu zeigen.


Dazu kommt der Stil und Charme von den verschiedenen Titelkarten, denn jeder Part hat einen eigenen Titel und visuellen Gag. Action bringt Hype auf, funktioniert aber eher nach DnD-Schema als traditionelle Action-Serien, wobei Drama König bleibt.


Hat ein schönes Ende, und ein paar Momente die für Fakeout-Endings gehalten werden können. Solider Humor, solide Geschichten (plural), und erfrischend anderer Erzählstil.

Klare Empfehlung.

Kyokou Suiri 2nd Season

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Zweite Staffel (12/12)


Was man auch von der ersten Staffel erwarten würde. Nur hier gibt es kein Finale, dass sich ewig hinzieht, sondern mehr Abwechslung mit verschiedenen Kurzgeschichten.


Immer noch interessant, immer noch mit starken Opening. Auch wenn ich dabei bleibe, dass das Opening der ersten Staffel mehr boppt. Die Serie hat ihren Groove gefunden und bleibt dabei.

Dungeon ni Deai wo Motomeru no wa Machigatte Iru Darou ka IV: Familia Myth - Shinshou Yakusai-hen

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Vierte Staffel (11/11)


Die erste Staffel können wir als Start des Helden ansehen mit dem Anfang der Hestia Familia.

Die zweite Staffel ist der stete Aufstieg, durch die Hindernisse hindurch. Wobei hier die Menschen als "Bedrohung" mehr aufgespielt sind. Außerhalb des Dungeons ist das Leben auch gefährlich.

Die dritte Staffel bringt einige Geheimnisse des Dungeons zum Vorschein und wie sie mit den gefährlicheren Seiten der Oberfläche in Verbindung stehen. Verbindung/Vereinigung/Freundschaft ist in der Geschichte zwar Vordergrund, doch muss das alles verborgen bleiben.

Die vierte Staffel geht auf die dunklere Seite der nahen Vergangenheit ein und lässt diese wieder aufleben.


Dafür das die Staffel fast ausschließlich im Dungeon spielt und bisher dessen dunkelsten und gefährlichsten Seiten zeigt kommt die Stimmung der Isolation hier nicht wirklich zum Vorschein. Die Party in den zwei Arcs auf dieselbe Art und weise zu teilen und dieselben Storybeats zu benutzen ist eine Entscheidung gewesen.


Fans der Serie werden hiermit sicherlich Spaß haben. Die Reaktionen von Bell sind mit die stärksten im Genre, die reine Brutalität die der Synchronsprecher zum Vorschein bringt ist grandios.

Doch wem die letzten Parts schon nicht gefallen haben kann hier auch weiterhin drauf verzichten.

Ooyuki Umi no Kaina

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Fantasy (11/11)


Postapokalypse, die Welt sieht vollkommen anders aus; daher der Fantasy-Tag. Die Überbleibsel der Zivilisation tragen zur Mystique und als Plotmittel bei, aber im Grunde ist das eine komplett fremde Welt die wir mit den Hauptcharakteren entdecken.


CGI ist gut umgesetzt, zwar sieht es teilweise noch fies aus und anfangs gibt es für mich immer noch eine Gewöhnungsphase, aber die gewaltigen Szenen, Landschaften und auch die Actionszenen setzen die Technik sehr gut ein.


Eine Militärmacht bedroht ein Königreich und die Prinzessin flieht auf der Suche nach dem Weisen um seine sagenumwobenen Kräfte für den Frieden einzusetzen. Doch stattdessen findet sie Kaina.

Die Stärke der Show ist es, dass die verschiedenen "Völker" jeweils eine komplett eigene Identität haben. Alle sprechen die selbe Sprache, sehen ziemlich gleich menschlich aus, aber die Herangehensweise fürs Überleben unterscheidet sich drastisch:

Kaina ist ein Jäger und sieht jedes größere Insekt als Leckerbissen an;

Die Prinzessin ist zwar im aktiven Krieg, aber so etwas wie Insekten wird in ihrem Reich nicht als Futter angesehen;

Die Militärmacht plündert nicht nur Ressourcen wie Waffen, Wasser, Technologie, sondern auch die Leute und ist somit ein Mischmasch aus verschiedensten Kulturen, doch da sie im Krieg sind herrscht für die Zivilisten strengste Rationierung.

Die Tatsache das ein jeder eine andere Antwort für das Problem "Gelange von A nach B" hat ist erstaunlich.


Ich freue mich auf den Film in den die Geschichte fortgesetzt wird.

Kubo-san wa Mob wo Yurusanai

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Highschool Slice of Life RomCom (6/12)


Der Hauptcharakter ist so ein Mob-Charakter, dass er für alle ziemlich unsichtbar wirkt. Niemand kann ihn wahrnehmen:

In Geschäften erschreckt er das Personal mit seiner Präsenz, wenn er an der Kasse ankommt, in der Schule wird seine Anwesenheit von den Lehrern gerne überflogen, seine Schulkameraden heißen es als gutes Omen wenn sie einen Blick von ihm erhaschen.

Doch Kubo hat kein Problem ihn zu finden. Es folgt Karakai Jouzu no Takagi-san oder Uzaki-chan wa Asobitai! nur leichtherziger und mit mehr Fokus auf die junge Liebe.


Locker, lustig, heiter, wird nächste Season noch mal von Vorne anfangen und hoffentlich zu Ende senden.

Mononogatari

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Supernatural Action (12/12)


Gegenstände die gut behandelt und oft genutzt werden können nach einiger Zeit eine eigene Seele entwickeln. Wenn diese Seele reift entsteht ein Tsukumogami, der quasi ein Dämon in Menschengestalt ist und Fähigkeiten des originalen Gegenstandes hat.

Protagonist ist ein stoischer Exorzist der sich an den Mörder-Tsukumogami seiner Geschwister rächen will. Angetrieben von der Rache entwickelt er eine starke Abneigung über Tsukumogami und wird für eine Toleranzkur in einen Haushalt voller Tsukumogami geschickt.


Die Action ist gut, die Atmosphäre die die Charaktere zwischendurch aufbauen ist Gemütlichkeit pur. Leider aber ist der Fokus viel zu stark auf eine buchstäbliche Zwangsehe. Die beiden jungen Erwachsenen wollen nicht in eine Beziehung gezwungen werden, aber die ganzen Hintergrundcharaktere beharren darauf und tun so als wäre das ein lustiger Gag. Dabei kann die Serie komplexe Dynamiken zwischen Charakteren und Gruppen sehr gut darstellen.


Solider Actionromp mit cooler Thematik und erfrischend stoischem Protagonisten.

NieR:Automata Ver1.1a

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Action, Drama, Fantasy, Psychological, Sci-Fi, Videogame Adaption (8/??)


Adaption des (fast) gleichnamigen Spieles.


Wenn die Androiden in ihren Mecha-Anzügen sind ist es sehr auffallend und unpassende CGI, aber ansonsten sieht es wunderbar aus.

Die Story gibt nicht wie die Spiele nur einen Blickwinkel nach dem anderen, sondern gleich die Geschichte im großen Ausmaß wieder. Soweit ich das beurteilen kann mitsamt dem Zusatzmaterial wie die Kurzgeschichte die in dem Theaterstück erzählt wurde.

Damit verliert es die Nähe zum Detail die beim Spiel vermittelt wird, kann aber auf die Charaktere direkter eingehen, das Pacing passt sich so besser dem Erzählstil des Anime an.


Ästhetik und Sounddesign sind weiterhin wunderbar, basieren schließlich auf dem Spiel, wenn sie nicht gleich ein zu eins wiederverwendet werden.

Bisher bin ich sehr zufrieden, da es mir die weniger leicht zugänglichen Einblicke in diese Welt leicht vermittelt.

Yoru wa Neko to Issho Season 2

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Zweite Staffel des 3-Minuten Anime (3/?)


Weiterhin sehr schön. Katzenphysik bleibt top-notch.

Onii-chan wa Oshimai!

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Genderbend Slice of Life Comedy (12/12)


Die kleine Schwester ist auf gutem Wege Chemie/Biologie Master zu machen und benutzt ihren großen Bruder als Versuchskaninchen für ihre neue Genderbend-Droge. Als NEET hat er schließlich keine Rechte und wird nicht nur ein Mädchen, sondern muss die Pubertät jetzt als Mädchen durchleben.

Der Anime zeigt dem Setting den nötigen Respekt vor diesem invasiven Eingriff in sein Leben nur an zwei Stellen, sonst bleibt es ein Gag.


Sieht super aus, Outfitswechsel sind haufenweise da und die sind gut.

Der Anime wankelt zwischen "wholesome" "Ich bin jetzt ein Mädchen, wie lebe ich mein Leben?" und schlüpfrig hin und her, wobei es meist doch eher harmlos ist. Vor allem aber sind die Reaktionen und neuen Probleme für den Protagonisten und wie er mit seinem neuen Körper klarkommt verdammt gut gemeistert. Es bleibt realistisch und plausibel, kann aber den Sprung zum nächsten Gag meist mit Leichtigkeit hinlegen.


Ab von der gelegentlichen Schlüpfrigkeit eine solide Show.

Pokemon: Mezase Pokemon Master

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Ende einer Ära (11/11)


Seit Alola gucke ich wieder und auch wenn die Qualität von Folge zu Folge wankelt ist der Standard hier doch recht hoch. Als letzte Staffel von Ash Ketchums Reise weiß ich ehrlich gesagt nicht, was genau ich erwarten sollte. Aber hier hat er nochmal in Kanto eine Runde gedreht, viele alte Reisegefährten wieder gesehen, viele "frei gelassene" Pokemon besucht und generell ein solides Abenteuer erlebt.

Einzige echte Kritik ist, Team Rockets Präsenz ist hier relativ schwach, zumindest für das ganze Drama was die verursachen. Dafür hatten sie aber eine schöne runde Arc und seit Jahren den stärksten Versuch Pikachu zu stehlen.


Schauen wir mal was die Zukunft mit Horizons bringt.