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  • Habe gestern nochmal die erste Folge - Ein Fall von Pink - gesehen sowie kürzlich den Roman Eine Studie in Scharlachrot, auf dem diese Episode basiert. Ich finde es richtig gut gemacht, wie man Grundzüge der Handlung übernommen hatte, gleichzeitig an die Moderne anpasste und Änderungen für eine größere Geschichte über diese Folge hinaus vorgenommen hat. Aufgrund der anderen Zeit oder weil es für den Fall besser passt haben sich einige Gegenstände geändert. Interessant finde ich hier, dass Watson in beiden Versionen aus Afghanistan zurückkehrt.

    Stand S1E1 und Vergleich zur Vorlage

    Beim ersten Sehen hatte ich zuerst angenommen, bei Mycroft würde es sich schon um Moriarty handeln, doch durch seine Formulierung, dass Sherlock ihn überdramatisch als Erzfeind ansehen würde, schließt diesen Gedanken dann doch aus. Ich wusste damals auch noch nichts von einem Bruder.

    Es klingt komisch, doch der Mörder war im Original sympatischer. Er hatte gezielt gemordet und über zwei Jahrzehnte in die Verfolgung seiner Opfer investiert. Sein Lebensstil sorgte zu einem ähnlichen nahendem Tod. Sein Handeln ist zwar moralisch verwerflich, aber sein Handeln ist nachvollziehbar. Dieser hatte auch gezielt sich in London als Droschkenfahrer angeworben, um seinen Opfern unauffällig nähern zu können.

    Im Vergleich dazu war der Mörder in der Adaption bereits Taxifahrer, hat kaum Geld für seine Kinder und seine Motivation geht aus Moriartys Angebot heraus. Im Unterschied zum Original kann dieser Mörder etwas für seine Situation soweit man es einschätzen kann. Seine Geliebte wurde nicht geraubt und starb einen unglücklichem Tode, stattdessen waren sie lang genug zusammen um zwei gemeinsame Kinder zu haben. Die eigene Vorstellung der Welt kann sich natürlich ändern, wenn man todkrank ist und dann diesen Sponsor für diese Taten bekommt. Vielleicht liegt hier auch eine gewisse Manipulation Moriartys vor, doch der Taxifahrer hat letztendlich selbst gewählt zufällige Menschen zu ermorden. Sein Spiel ist natürlich dennoch interessant, weswegen auch Sherlock anbeißt.

    Einmal editiert, zuletzt von Ehemaliges Mitglied (11. April 2024 um 11:04)

  • Also die Serie habe ich tatsächlich noch nicht gesehen und bin da auch noch unschlüssig, ob ich die mir ansehen soll. Aber die Filme fand ich ehrlich gesagt beide genial und mit Robert Downey Jr. einfach perfekt besetzt. :"D

  • Eine meiner absoluten Lieblingsserien. Ich persönlich schaue es immer mal wieder gerne durch. Ich mag die Atmosphäre der Serie, die Fälle sind super umgesetzt und die Besetzung ist einfach Top. Einer meiner liebsten Charaktere ist Mycroft haha...

    Auch im Bezug auf die heutige Zeit finde ich es toll gemacht... :thumbup: ^.^

    Ich war letztes Jahr in London und hatte ständig die Serie im Hinterkopf haha

  • Eine Sache habe ich zur ersten Folge vergessen. Die ist so banal, dass sie nicht mal einen Spoiler-Tag wert ist: Im Original gab es zwei Inspektoren, die jeweils für sich versuchen den Fall zu lösen und miteinander konkurrieren. In der Adaption gibt es nur noch einen von beiden. Während es in der zweiten Folge als Ausnahme einen anderen Polizisten gibt, ist dieser jedoch nicht nach dem zweiten Inspektor benannt. Vielleicht entspricht dieser einer anderen Figur, die ich noch nicht kenne - bin bei der Vorlage erst beim zweiten Roman.

    Habe gerade die zweite Episode gesehen und finde sie von der Spannung deutlich hinter der ersten. Sie ist zwar schon interessant, hat aber ein paar Szenen, die ich gemessen an der gesamten Serie relativ schlecht finde. Vor allem das Ende.

    Stand S1E2

    Das hier Moriarty involviert ist, finde ich vollkommen unnötig. Welchen Sinn macht das denn für ihn? Wurden die Chinesen benutzt und sollten auf Sherlock stoßen? Sonst kann ich mir nicht vorstellen welche Motivation hinter der ganzen Mühe stecken soll.

  • Kommen wir zur eigentlichen Serie dieses Themas zurück. Die erste Staffel endet mit einem würdigen Finale. Nur der Cliffhanger kann hier nicht wirklich mithalten. Durch den vergleichsweise anderen Aufbau der Episode hatte ich vom ersten Sehen auch nicht mehr alles vollkommen im Hinterkopf, wodurch ich doch nochmal mitknobeln konnte. Beste Folge bisher.

    Stand E1S3

    Moriarty wird interessant dargestellt. Beim ersten Sehen hätte ich gar nicht erwartet, dass er der angebliche IT-Typ ist, der mal kurz ins Labor kam. Die kurzen Fälle und mitunter Verbindungen zu Moriarty und sogar Sherlock sind interessant. Gut finde ich auch, dass Sherlock Rückschläge erleidet, ohne selbst daran Schuld zu sein.

    Kommen wir zum Cliffhanger. Sherlock ist im Begriff auf die Bombe zu schießen. Kurz zuvor hatte er Moriarty selbst im Visir. Warum geben die Scharfschützen ihn die Gelegenheit dazu? Man könnte argumentieren, dass Moriarty die Situation immer noch im Griff hatte und daher im Voraus bestimmte Anweisungen gab, nicht gleich zu schießen oder eben in dem Moment kein Zeichen dazu zu geben. Das heißt, das Gezeigte ergibt entweder keinen Sinn oder es steckt gar nicht so viel Spannung dahinter, wie man meinen würde.

    Was ich allgemein noch besonders Hervorheben möchte ist die Visualisierung von Sherlocks Anhaltspunkten.

    Einmal editiert, zuletzt von Ehemaliges Mitglied (23. Januar 2024 um 19:51)