Animes abbrechen wenn...

  • Kommt immer auf verschiedene Punkte an. Wenn in den Anime kleine Helferstiere herumschwirren, (Feen, Mini-Drachen, Füchse) wird sofort abgebrochen. Diese "Dinger" sind mir zu nervtötend. Kommt zu viel nichtssagender oder freundlicher Dialog vor, wird es kritisch. Dafür brauche ich selten kaum mehr als drei Episoden zu schauen, um zu wissen "Dieser Anime wird bestimmt zu knuffig obwohl er hätte ruhig ernster sein können." Der letzte Titel dieser Art, den ich abgebrochen habe war Granblue Fantasy The Animation. Aber breche Anime auch manchmal in den letzten fünfzehn Minuten ab, wenn sich ein für meine Erwartungen schlechtes Ende abzeichnet.

  • Ich muss leider gestehen, dass ich Anime sehr, sehr schnell abbreche und das oft auch grundlos. Und sei es nur, weil ich vergaß die nächste Folge zu schauen und es sich dann irgendwie im Sande verlief. Dann liegt es nicht einmal an dem Anime an sich, den ich dann häufig nicht neu anfangen möchte, sondern schlicht und ergreifend daran, dass ich zu dieser Zeit nicht mehr im Serienfieber war. Deswegen bevorzuge ich es für gewöhnlich auch, eine Serie zu bingen, sofern möglich.


    Andernfalls breche ich Anime ab, wenn mir die Charaktere einfach nicht sympathisch erscheinen oder aber Plotpunkte auftauchen, die ich zum Haare raufen finde. Das heißt, dass ich auch durchaus Serien fallen lasse, die ich schon länger mitverfolge. Wenn ein Punkt eintritt oder ein Zwist offenbart wird, der mir auf die Nerven geht, lasse ich in der Hinsicht genervt alles stehen und liegen. Die Serie verliert mich dann komplett, egal wie lange sie schon läuft. Ich habe dann einfach nicht mehr das Bedürfnis, überhaupt noch das Ende zu sehen. Meistens ist das aber eher bei lang laufenden Mangaserien der Fall als bei Animeserien.

    Ein großer Punkt sind für mich aber zweifelsfrei die Charaktere und ihre Designs. Ich kann mit eindimensionalen und flachen Charakteren durchaus leben, wenn ich einfach ein wenig Unterhaltung suche. Auch überspitzt dargestellte Charaktere sind ja durchaus interessant. Das muss mir dann aber eben auch charakterlich und optisch ansprechend präsentiert werden, bspw. durch einen interessanten Zwist im Charakterdesign (z. B. Cocytus aus Overlord, der optisch wie eine gnadenlose Kriegerpersönlichkeit wirkt, aber ganz entzückt von dem Gedanken ist, möglicherweise einen Erben von Ainz auf den Schultern zu tragen). Wenn mir dann jedoch ein Charakter wie bspw. Kirito präsentiert wird, der optisch schon eher langweilig wirkt, dann aber auch charakterlich nicht wirklich herausbricht, bin ich eher geneigt, das Interesse zu verlieren und einen Anime abzubrechen.

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  • Ich muss leider gestehen, dass ich Anime sehr, sehr schnell abbreche und das oft auch grundlos. Und sei es nur, weil ich vergaß die nächste Folge zu schauen und es sich dann irgendwie im Sande verlief.

    Es gibt immer einen Grund etwas abzubrechen. Bei dir vermute ich einfach mal, dass der entsprechende Anime dich nicht so sehr interessiert oder mitgerissen hat. Wenn einem eine Serie so richtig gepackt hat verfällt man meist in eine Art Binge-Watching und wenn die neue Folge noch nicht da ist wartet man geradezu gierig darauf, weil man unbedingt wissen will wie es weitergeht.


    Bei einer Animeserie, die man mal so angefangen hat und das wohl auch nur, weil es derzeit nichts besseres gab guckt man eher in einem längeren Zeitraum, weil man sich nur schwerlich dazu motivieren kann für die nächste Folge. Das verläuft dann eher im Sande. Ist zumindest bei mir so.


    Für Nagi no Asakura hab ich mehrere Monate gebraucht (obwohl alle Folgen auf einmal verfügbar waren) bis ich dann endgültig abgebrochen habe. Bei Made in Abyss oder Rainbow ging es bei mir hingegen sehr schnell mit dem gucken.

  • Es gibt immer einen Grund etwas abzubrechen. Bei dir vermute ich einfach mal, dass der entsprechende Anime dich nicht so sehr interessiert oder mitgerissen hat. Wenn einem eine Serie so richtig gepackt hat verfällt man meist in eine Art Binge-Watching und wenn die neue Folge noch nicht da ist wartet man geradezu gierig darauf, weil man unbedingt wissen will wie es weitergeht.

    Zugegeben, "grundlos" ist vielleicht wirklich der falsche Ausdruck. Wenn sich etwas im Sande verlief, ist das auch in gewisser Weise ein Grund. In meinem Fall dann schlicht und ergreifend die Laune oder Ablenkung.


    Mit deiner Annahme, dass es sich um Anime handelte, die mich nicht so mitgerissen hätten, liegst du aber leider nicht ganz richtig. Es gab in der Vergangenheit durchaus Anime, die ich wirklich sehr spannend fand und wo ich am Ende der Folge wirklich dringend die nächste Folge sehen wollte. Da ich darauf jedoch warten musste und mich in der Zwischenzeit mit anderen Dingen beschäftigte, vergaß ich schlicht, weiterzuschauen, als die nächste Episode kam. Das Warten auf die nächste Folge hat die Spannung in der Form abflachen lassen, dass sie praktisch nicht mehr vorhanden war. Die Spannung wich dem Alltag.


    Das ist bei mir jedoch ein generelles Problem. Wenn ich einen Anime wöchentlich verfolge und auf die nächste Episode warten muss, dann fange ich vielleicht an, eine andere, bereits vollständige Serie nebenher zu schauen, die mir dann auch ziemlich gut gefällt, oder fange ein Spiel an, das mich in seinen Bann ziehen kann und mich erstmal beschäftigt hält. Das ist mir auch bei Made in Abyss tatsächlich so passiert. Ich habe einige Folgen gesehen, hatte trotz der Spannung auf die nächste Folge eine längere Pause und habe den Anime dann einige Wochen nach Vervollständigung noch durchgezogen. Ich mag Made in Abyss sehr gern, es hätte aber leider auch eine ähnliche Richtung einschlagen können. Selbst The Rising of the Shield Hero (mit dem ich Freunden wegen meines Hypes konstant auf die Nerven gegangen bin), habe ich kurz vor Ende nicht mehr weitergeschaut und die letzten Folgen dann ein halbes Jahr später nachgeholt.


    Aktuell geht mir das auch mit In/Spectre so. Ich habe ein paar Folgen gesehen, als der Anime rauskam, war gespannt auf die nächste Episode und habe es dann verpasst, doch weiterzuschauen. Ich möchte den Anime auch wirklich sehr gerne noch beenden, aber aktuell packt mich die Lust dazu einfach nicht, weil mein Wille Serien zu schauen, derzeit eher gering ausfällt.


    Das verläuft eben mal so, mal so. Manchmal schaue ich die Serien dann doch noch zuende, manchmal kommt es dazu einfach nicht mehr. Bei vielen Serien mache ich mir auch die gedankliche Notiz, sie irgendwann doch nochmal zu schauen... die sich dann manchmal eben auch im Sande verläuft. Ich bin da wirklich sehr, sehr launenhaft :sweatdrop:


    Für Nagi no Asakura hab ich mehrere Monate gebraucht (obwohl alle Folgen auf einmal verfügbar waren) bis ich dann endgültig abgebrochen habe.

    Nagi no Asukara habe ich auch abgebrochen. Da war es aber einfach eine Mischung aus "Plotpunkt, der mir nicht gefällt" und "super nerviger Charakter." Ich mochte Manaka von Anfang an nicht besonders. Sie wusste mir einfach nicht wirklich zu gefallen, weil ich aber auch nie wirklich nachvollziehen konnte, was sie so liebenswürdig machen sollte. Entsprechend genervt war ich dann von dem Umstand, dass sie noch weiter in den Fokus rückte.


    Da fällt mir aber glatt ein Punkt ein, wegen dem ich Anime auch sehr schnell abbreche: Aufdringliche Romanzen. Für gewöhnlich kann ich die nämlich nicht besonders ausstehen. Allen voran, wenn es Charaktere involviert, deren Charme ich nicht nachvollziehen kann oder die auf mich lediglich dümmlich-süß wirken, ohne dass man zu Gesicht bekäme, warum dieser Charakter eigentlich überhaupt angehimmelt wird. Generell bin ich Romanzen, bis auf wenige Ausnahmen, jedoch nicht so zuträglich. Ich mag es zwar durchaus manchmal, wenn romantische Gefühle eingestreut werden, aber eher weniger, wenn sich der Fokus darauf verschiebt.

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  • Nagi no Asukara habe ich auch abgebrochen. Da war es aber einfach eine Mischung aus "Plotpunkt, der mir nicht gefällt" und "super nerviger Charakter."

    Das war bei mir auch der Grund gewesen. Ich konnte mit den Charakteren einfach nichts anfangen. Zudem hätte ich über die überaus schlechte innere Logik der Serie noch hinwegschauen können, wenn mir die Charaktere zumindest einigermaßen sympathisch gewesen wären, was jedoch nicht der Fall gewesen war.


    Was Romanzen anbelangt ist es besonders heikel was die Charaktere anbelangt. Denn die sind da besonders wichtig. Gute Sidekicks, Nebencharaktere, Animation, ungewöhnlich gutes Setting oder sonstiges können einen Romance-Anime nicht retten, wenn man die beiden Hauptcharaktere, das Liebespärchen total vergeigt oder diese einfach nur total uninteressant sind.

    Meinem Eindruck nach ist dies den Autoren auch bewusst, sodass sie sich was die Hauptcharaktere anbelangt schon Mühe geben diese interessant zu gestalten. Klappt zwar nicht immer, aber die Mühe merkt man bei einigen Romance oder RomCom Sachen schon an.


    Bin selber übrigens auch nicht der große Romance Fan, jedoch durchaus offen für gute Empfehlungen, wenn es positive Ausnahmen von der Masse gibt.

  • Da gibt's verschiedene Gründe, die zu einem Abbruch eines Animes führen KÖNNEN aber nicht MÜSSEN.

    • Der Anime "kommt nicht in die Pötte". Die Sache sieht natürlich anders aus, wenn es einen guten Grund für das langsame Tempo gibt, zB wenn erkennbar ist, dass es sich hierbei um ein Stilmittel handelt. Es darf aber eben nicht passieren, dass da künstlich etwas über mehrere Folgen unnötig in die Länge gezogen wird und dadurch dann Langeweile aufkommt.
    • Die Charaktere sind mir unsympathisch. Aber auch hier kommt es darauf an, ob dies eventuell beabsichtigt ist bzw eben nicht gewollt ist, dass der Zuschauer die Charaktere sympathisch findet.
    • Es zeichnet sich in den ersten Folgen bereits ab, dass ich andere Vorstellungen von dem Anime hatte. Mag es auch nicht, wenn die Story relativ schnell abflacht und man schon nach wenigen Folgen merkt, dass die Luft raus ist.
    • Bei Animes aus dem Comedy-Bereich ist es schon mehrfach passiert, dass mir der Humor nicht gefällt.

    Es gibt bestimmt auch noch weitere Kriterien^^

    So lange ich spamme, atme ich.


    "The floor is lava!"

    - Everyone, Pompeii, 79 A.D.



  • ja und zwar, kann man bei animes oft einen eigenen lauf beobachten. ich breche ab, wenn mir der lauf nicht passt (die regie) oder das bild nicht mehr taugt.

    z.b. muss oder sollte man animes kunstgebildet in zeichenkunst, regie und handlung aufbrechen.

    z.b. sind manche animes inhaltlich anders als sie vom zeichenstil abgebildet werden..

    um das zu verschablonisieren. man hatt doch bestimmt selber mal die beobachtung gemacht, dass eine soap und 2 soap reinrhetoreisch den selben inhalt haben. aber vom ensemble und stil ganz andere schwerpunkte setzen.


    ich könnte dafür naruto auspicken.

    naruto ist meiner meinung nach bildtechnisch ein epischer größe und ein großklassiker . ist aber inhaltlich nicht dasselbe wie gamaran.



    naruto ist breitgeöffnet und ist eine idee für alle söldnerkulturen, eine art gemeinplatz.
    die jutsus sind eher epischer und einfach etwas world of warcraftiger.

    in gamaran hat man dafür eine reine antike mit mega den brutalen bösen ninjas. das hat was von ninja gaiden.
    quasi naruto trifft auf hunter x hunter und mehr.
    es ist viel erwachsener ist mehr game of thrones.


    und genau das meine ich mit eigenen lauf.


    beim zuschauen erkennt, man dass das animestudio, das zeichnerteam eigene akzente setzen. weil ja so gesehen jeder, anime und film eine eigene show ist . also regie.-geleitet und vom zuschauer mit erwartungen aufgeladen.




    und dieses gefühl stellt sich mir bei jeden anime irgendwann ein. deswegen schau ich animes viel anlässlicher an und bildinterssierter. der inhalt hat für mich ein sekundäre stellung eingenommen.


    aber das hat wiederum auch eher mit dem gegenwärtigen langatmigen, special effect aufgeladen, porngebildeten filmwesen zutun.


    da sind mangas und bücher meiner meinung nach unbesiegt.



    gerade das ist meiner beobachtungen nach hauptgrund für anime vs manga threads und den klassichen film buch vergleich.
    es gibt bestimmt noch andere gründe für diese vergleiche. aber das ist meiner meinung nach der hauptgrund.

    film wesen ist zurecht zuviel bildporno statt reine handlung.

  • Da ich hier und da auch mal Anime habe, wo Fanservice drin ist (und ich kein Fan bin von übertriebenen Fanservice), kann es sein je nach dem wie der Fanservice platziert wird, dass es mir mit der Zeit so auf den Nerv geht, dass ich den Anime abbreche.

    Gleiches gilt für Harem Anime, es gibt welche wo sich das Harem in Grenzen hält und dann ist da halt auch immer wieder die Mischung aus Romance, Harem und Ecchi, ich will nicht alle Anime, die in das Raster fallen verteufeln, aber für mich sind über 90% davon Müll, vollkommen übertrieben und meist mit Charakteren versehen, die so dermaßen nerven und die Story die einfach nicht voran kommt, letztendlich sieht das Ende genauso bescheuert aus, wie der Anfang.


    Allerdings breche ich auch Anime ab, die in meinem Raster liegen, aber die Story oder die Charaktere einfach nicht gut sind, sprich man hat ne Lovestory, wo es sehr schleppend voran geht, man sich nicht wirklich näher kommt, sich nicht küsst oder in der letzten Szene vor dem Ende, die Person ein Kuss auf die Wange bekommt, man mal zusammen mehr kuschelt usw.

    Hört sich kitschig an, ich weiß, aber wenn die Anime nicht annähernd so verlaufen und die Charaktere immer die eingeschüchterten Weicheier bleiben, den ganzen Anime nur rot anläuft, stottert usw., dann ist der Anime für mich genauso Müll.^^"

    Dann lieber ein Anime, wo man den Ansatz von Romance hat, aber das von Anfang an klar ist, dass da nichts passieren wird und dann in der Regel (wie es meist der Fall ist) viel Comedy drin vorkommt. (Ein gutes Beispiel Shojo-Mangaka Nozaki-kun)

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    Wenn du der Einsamkeit begegnest – hab keine Angst!

    Sie ist eine kostbare Hilfe, mit sich selbst Freundschaft zu schließen.

  • Abbrechen - im Grunde passiert es selten, aber das liegt eher daran das ich irgendwie ein gutes Händchen dafür habe was ich gern schaue. Den Rest kann man sich ja auch ergooglen im voraus: ist der Anime ein Genre was ich mag, ist es von einem Autor/Mangaka den ich gut finde, wird man mit den Klischees überrannt ala Fanservice, overpowerter dummer verfressener Protagonist, Harem, ALLE Charaktere haben Kulleraugen und sehen wie 10 Jahre aus. Hat es einen hässlicher Zeichenstil und Animation, wird es ein neuer versuch für einen weiteren Endless-Anime oder ist es eine kurze knackige Serie wo man sich nicht ärgert das man zuviel zeit mit verschwendet hat, falls sie nicht gut ist.
    Vieles kann man ja schon im Vornherein ausschließen oder recherchieren. Zu guter Letzt hat mich der Trailer eventuell angesprochen?

    Wenn ich etwas anfange, sollte es mich innerhalb von 2-3 Folgen überzeugen/gut unterhalten/mich zum lachen bringen oder interessante Dinge vorstellen die noch eine Rolle in der Serie haben werden.
    Beispiele - Demon Slayer: Tanjiro hatte ich als Protagonisten eines Shonen sofort gemocht. Er ist nicht dämlich, weder verfressen noch overpowered und hat ein gutes Motiv zu handeln - er will nicht der stärkste der Welt werden, er will seine Schwester retten/zurückverwandeln. Die Serie überzeugt direkt mit einem individuellen unverwechselbaren Zeichenstil, sehr schönem Soundtrack, wundervoller sauberer Animation, abwechselungsreichen Settings (Zug, Rotlicht-Viertel, ein unendliches Labyrinthartiges-Haus, Dörfer, Städte, Wälder und Straßen des alten Japans usw.), sympathischen Charakteren und Null Copy paste (alle Säulen, das Hauptquartett oder die Monde sehen alle unterschiedlich, individuell aus und die Kampfstile sind auch je eigen (es basiert nicht darauf das alle Energiebälle ablassen, fliegen oder ähnliches können). Weibliche Charas kämpfen ebenfalls, statt nur zu zu schauen oder Hausfrau zu werden oder Babys zu bekommen und Tanjiro cleared nicht einfach jeden Arc indem er jedes mal den dicksten Fisch im 1 zu 1 dann erledigt.
    Das Ding hatte mich - und wird geschaut, da es viel mehr Stärken aufweist als Schwächen. Absoluter Actionkracher mit Herz.

    Spy x Family hatte mich auch direkt - tolle Dynamik zwischen 3 unterschiedlichen sympathischen Charakteren in einer Familiengruppierung. Viel guter Humor, gute Umsetzung eines namenhaften Studios, frischer Elemente-mix aus deutschem Setting, Agentenstory, Komödie, Action und Slice of Life. Nach 2 Folgen wollte ich klar wissen wie es weitergeht.

    Ranking of Kings ebenso - ein Protagonist der nicht sprechen und hören kann, eine Oldschoolzeichenstil, aber gut animiert, eine nicht vorhersehbare Story und ebenso keine negativen Anime-Klischees - nach 3-4 Folgen musste ich am Ball bleiben.

    Was ich jetzt schreibe wird gewiss Leute schockieren und verärgern. Jujutsu Kaisen ist tatsächlich ein Anime bei dem ich nicht sicher bin ob ich ihn abbreche. Er sieht super aus. Hat tolle Kämpfe und ein gutes Konzept, aber... irgendwie... bin bei der 12ten Folge jetzt. Nach der 8ten wollte ich fast aufhören irgendwie. Ich sehe zwar einige gute interessante Sachen, aber anderes habe ich auch schon zu Hauf im Animebereich irgendwie schon gesehen. Ich hatte auf eine ähnliche Stimmung wie bei Fate Zero gehofft. Und farblich und von gewissen Szenen hat es das auch, aber dann hat es auch sehr beißende Komik die sich für mich nicht damit verträgt aus meiner Sicht. In Fate war für mich die Comedy genau richtig gestreut und war nie too much das man einen Fremdscham-Moment hatte (selbst Demon Slayer hatte auch manchmal solche Momente wo ich den Humor nicht mehr passend fand obwohl der Stil schon etwas mehr darauf ausgerichtet ist das auch lustige niedliche Momente auftauchen).
    Aber hier find ich das manche Sachen wie ein wilder Mix in eine Suppe gehauen wurden und das Resultat nicht bei jedem Löffel schmeckt (z.B. weiß ich nicht ob der Panda gebraucht hätte, ebenso das der eine nur Zutaten sagen kann. Irgendwie find ich das nicht so richtig lustig - es wäre kreativer, und lustiger gewesen wenn er z.B. Tourret gehabt hätte, statt ständig nur Zutaten aufzusagen...) Aber wer weiß, vielleicht überzeugt er ja noch, ähnlich wie bei Zenitsu in Demon Slayer der anfangs auch keinen einfachen Stand bei mir hatte. So sprechende Tiere und bekloppte Typen die leicht behindert wirken passen super in One piece rein, da die Welt an sich schon verrückt konzipiert ist, aber so soll die Welt von JJK ja eher etwas ernsthafter und glaubwürdiger sein - zumindest als One Piece. Der Stil sieht ja schon erwachsener aus, daher passt für mich die Art Komik nicht rein, wie sie vorkommt. Fand die Komik in Hellsing früher auch irgendwie richtig unlustig und unpassend, dafür das das design auch eher verstörrend, erwachsen und verzerrt war.
    Der Hauptcharakter in JJK erinnert mich extrem an Ichigo aus Bleach und Gojo ist Kakashis Bruder... und das was sie alle anwenden - ich hatte zu Anfang darauf gehofft das es eher sowas wie Bannsprüche, Bannzettel, Rituale, Glücksartefakte und ähnliches wären (sind ja Flüche und keine richtigen Dämonen/Oni/Monster), stattdessen bekomme ich eher wilde Dragonballkloppereien ab ca Folge 3, wo sie sich auf Dächer hoch- und reinprügeln und gefühlt völlig unverletzt bleiben - hatte da auf was individuelleres gehofft. Bei einer Rin Tohsaka hat man stets ein Gefühl dafür was sie schwer verletzen würde und sie sowas nicht überleben würde. Es fehlt mir hier einfach irgendwie noch etwas, wo ich sage das das eine DER Serien für mich ist. Noch warte und hoffe ich darauf das das gewisse Etwas kommt.
    Kommt es aber nicht bald werde ich leider abbrechen, so gut der Anime auch aussieht. Die oberen 3 Anime konnten mich schon nach 3-4 Folgen in ihren Bann ziehen und echt gut unterhalten und hatten einen Flow der wie Butter runterging, während ich bei JJK etwas gekämpft hatte stets weiter zu gucken.
    Dies ist aber nur meine Meinung, daher kein Hate gegen Jujutsu Kaisen. Qualitativ hochwertige Serie und wahrscheinlich ein absoluter Burner, wenn man eventuell noch nicht soviel Anime in seinem Leben geschaut hat oder auf bestimmte dinge nicht so draufschaut.
    Aber mal sehen vielleicht überzeugt mich die Serie noch.
    Wäre sie wirklich schlecht hätte ich sie viel früher geskipped, sprich es hat auf jedenfall seine Stärken.