Josie, der Tiger und die Fische

  • Originaltitel
    Josee to Tora to Sakana-tachi
    Erscheinungsjahr
    2020
    Anzahl Episoden
    1
    Anzahl Staffeln
    1
    Abgeschlossen?
    Ja
    Deutsche Synchronisation
    Ja
    Untertitel
    Deutsch
    Genre
    Drama
    Romance
    Slice of Life
    Altersfreigabe
    FSK 12
    Publisher
    Kazé Deutschland
    Autor/Mangaka
    Kotaro Tamura

    josee.jpg

    Quelle



    Beschreibung

    In dem Film geht es um eine junge Frau namens Kumiko Yamamura (die einfach nur Josee genannt werden will), die in Ihrer Bewegung eingeschränkt ist, da Sie seit langer Zeit querschnittsgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt.

    Da Sie zunehmend von Ihrer Familie als Last gesehen wurde, sollte Sie bei Ihrer Großmutter einziehen, wo Sie sich die größte Zeit in ihrem Zimmer aufhält und sich der Malerei und Fantasiegeschichten widmet, letzteres erklärt auch warum Sie selbst Josee genannt werden will.

    Eines Tages rollt Sie einen Abhang runter und droht zu verunglücken, doch der junge Tsuneo rettet Sie im letzten Moment.

    Er als junger engagierter Student, der zig Jobs hat ist wegen eines Wunsches über jeden weiteren Nebenjob glücklich, der Ihm dafür weiter Geld einbringt.

    So kommt es, dass er kurzerhand von Ihrer Großmutter eingestellt wird und Josee auf die Welt und den eigenständigen Werdegang vorbereiten soll, dass ist Anfangs für die zurückgezogene Josee nicht einfach, doch es gibt noch andere Facetten außerhalb der eigenen vier Wände und der Fantasiewelt.


    Fazit

    Ich muss sagen, der Anime ist einer der besten Filme die ich gesehen habe, hier hat einfach alles gepasst, wir haben hier eine Frau (ich glaube Sie müsste schon 18 sein), die auf den Rollstuhl angewiesen ist, was im übrigen auch realistisch im Anime wiedergegeben wird, wie ungenügend man sich mit Leuten mit einer Behinderung befasst.

    Trotzdem lässt sich Josie nicht unterkriegen und das ist einfach ein weiterer Punkt, warum ich diesen Anime so liebe, die Protagonisten ist trotz Einschränkung kein weinerliches Häufchen Elend, was sich verkriecht, so wie man es aus anderen Anime kennt, wo Protagonisten glücklich sein können keine Behinderung zuhaben, ganz im Gegenteil, Josie hat um es mal plump auszudrücken, richtig Haare auf den Zähnen.

    Die Romanze zwischen Tsuneo und Josie entsteht ist einfach wundervoll inszeniert und zeigt die Probleme auf mit denen beiden zu kämpfen haben, aber auch wie Sie diese bewältigen.

    Für mich war es einfach ein auf und ab den Anime zu sehen und das Ende hat mir so dermaßen die Tränen in die Augen getrieben, weil der Anime auch noch so geendet hat, wie ich mir das gewünscht habe und Josie ist so wunderschön und trotz Ihrer Beeinträchtigung so stark.

    Der Soundtrack wurde hier passend gewählt und hat dazu beigetragen, dass mir oft genug die Tränen in die Augen geschossen sind.

    (Mir schießen jetzt schon wieder die Tränen in die Augen, nur weil ich das Lied rausgesucht habe :<3: )


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  • Guter Film. Allerdings macht es die Hauptprotagonistin die erste Hälfte einem echt nicht leicht sie zu mögen/mit ihr zu sympathisieren oder Mitleid mit ihr zu haben. Ich glaube man hätte stärker herauskristallisieren müssen, wie schwer der Alltag sein kann, ebenso die Mitmenschen, wenn man behindert ist. Grundsätzlich verstehe ich den Charakter und es wird auch mal angedeutet, als sie angerempelt wird und man ihr die Schuld gibt im Wege zu stehen, wie auch das es für sie anstrengend ist gewisse Tätigkeiten auszuführen, dennoch hätte das mit 2-3 mehr Szenen untermauert werden sollen in denen noch mehr die Ablehnung und Intoleranz von Mitmenschen gezeigt wird, damit man versteht, warum sie so dermaßen schwierig, unfreundlich und kratzbürstig ist, selbst zu Menschen die freundlich und hilfsbereit zu ihr sind.
    Eben letzten Punkt finde ich beißend - also das sie wirklich zu ALLEN arschig ist. Selbst wenn man ein schweres Schicksal hat, Niederlagen und Verluste hinnehmen musste, so muss man ja nicht alles wie Dreck ansehen oder behandeln. Ich selbst arbeite auch mit Menschen zusammen, aber dennoch hat es eben seine Grenzen, in wieweit man Verständnis, Geduld und Empathie aufbringt, da man sich eben auch nicht alles gefallen lassen muss/sollte und man auch schauen muss was für einen selber gesund ist.
    Daher... Josie ist wie gesagt ein Charakter der nicht sonderlich likeable ist - die erste Hälfte. Danach kommt glücklicherweise eine Charakterentwicklung und sie wird einem sympathischer und verständlicher.
    An sich war die Animation und die Geschichte schön und ich mag, dass es in Anime auch immer wieder mal Hauptcharaktere gibt die körperlich beeinträchtigt sind und sie dennoch versuchen ihr Leben zu meistern (z.B. Your Lie in April, The Anthem of the Heart, A Silent Voice).
    The Anthem of the Heart oder Your Lie in April mochte ich etwas lieber, da dort je spezielle Gimmicks dem ganzen einen besonderen Anstrich verliehen (das Musikthema oder die Einbildung eines sprechendes Eies), aber dennoch konnte ich Josie auch viel abgewinnen.