Beiträge von Nyan-Kun

    Keine Ahnung warum ich bis jetzt hier noch nichts geschrieben habe, aber das hole ich mal nach.

    Meine größte Leidenschaft, die auch bis heute noch Bestand hat, sind Autos und Motorsport. Das sogar noch ein paar Jährchen länger als Anime und Manga. Es fing mit Videospielen an. Da hatte ich alle möglichen Sachen kennen gelernt. Über klassische Rennspiele, Monster Truck, Rallye, Demolition Derby. Ich hab im laufe der Jahre mit allen möglichen Motorsportarten im Videospielbereich zu tun gehabt und nach einer Weile auch in real mitverfolgt. Der Need For Speed Reihe war ich schätze ich so 13 Jahre lang treu geblieben.

    Am längsten hatte ich im Fernsehen voller Faszination die Formel 1 verfolgt. Da verweise ich gerne nochmal auf meinen letzten Blogartikel wo ich näher darauf eingehe. Sporadisch gehörte auch der Rallye Sport noch dazu. Damals hatte ich jedoch lieber selbst Rallye Sims gezockt.

    In diesem Rahmen fing ich auch an mich mit Autos an sich zu beschäftigen. Studierte zahlreiche Automodelle und bewunderte viele dieser schönen Autos oder schmunzelte über das ein oder andere skurrile Automodell. Hab mich da auch jahrelang auf den laufenden gehalten und schaute u.a. voller Interesse TV-Magazine wie etwa Grip, wo ich mich vor allem von der Begeisterung Matthias Malmedies anstecken ließ.

    So ab dem 17. Lebensjahr nahm mein Hauptinteresse an der Formel 1 ab. Dies schaffte Platz für andere Motorsportdisziplinen. Ich entdeckte die kleineren Formel Klassen wie etwa Formel Renault, GP2 & GP3 (mittlerweile alles zur neuen Formel 3 & 2 zusammengefasst) mit ihren Einheitsautos, jungen hungrigen Nachwuchsfahrern und den spannenderen Rennverläufen. Dazu noch die Langstreckenrennen, Tourenwagen-Cup, diverse GT-Serien. Irgendwann wusste ich nicht mehr so Recht was ich schauen sollte, weil einige Rennen zeitgleich stattfanden. Zum Glück laufen ein paar Rennserien als Rahmenprogramm zu anderen größeren Rennserien.

    Seit 1-2 Jahren würde ich sagen, dass meine Leidenschaft für den Motorsport auf dem absoluten Höhepunkt ist. Ich fange an mich mehr über die ganzen Hintergründe zu informieren, über die Fahrer, Rennfahrzeuge und schaue mir nicht nur bloß die Rennen an. Nachdem ich schon seit Jahren die 24-Stunden Rennen am Nürburgring verfolge, schaue ich nun auch noch die 24 Stunden Rennen in Spa und Le Mans.

    Mit der Formel 1 geht es bei mir langsam zu Ende. Auf die RTL Übertragungen davon schaue ich mit einer gewissen Wehmut zurück jetzt wo die sich aus der Formel 1 zurückziehen. Der Reporter Kai Ebel den ich lange Zeit etwas nervig fand hab ich erst dieses Jahr erst so richtig zu schätzen gelernt und fand ihn bei seinem letzten Einsatz sehr sympathisch und natürlich auch beim Abschied am Ende der Übertragung.

    Ich schätze das diese Lücke bei mir wieder der Rallye WM ausfüllen wird. Hab dank diverser Zusammenschnitte der Rallyes der vergangenen Jahre die Faszination wiederentdeckt und habe mir vorgenommen probeweise die nächste Rallye in Ypress (Belgien) mir anzuschauen. Dafür muss ich ein Bezahlabo abschließen, was mich für den einen November 10€ kostet. Genauso viel müsste ich theoretisch in Zukunft für Sky Ticket zahlen, um dann Formel 1 gucken zu können. Da ziehe ich in Zukunft den Rallye Sport lieber vor.

    Ich hätte dazu eine Frage. Woran könnte es liegen, dass Menschen bei diesem Thema aus der Reihe tanzen und nicht (oder nicht mehr) fromm jede Regel befolgen/befolgen wollen?

    Anfangs hielten sich viele auch noch an die Regeln. Irgendwann, vor allem wenn sich das ganze länger hinzieht und nicht absehbar ist wann es zu Ende geht, kommt dann eine gewisse "Corona-Müdigkeit". Einige reden sich dann heraus, stellen alles in Frage, empfinden die ganze Vorsicht als sinnlos. Tja und ein paar hängen sich dadurch an Verschwörungstheorien. Diesem Aspekt wurde sich in einigen Artikeln auch gewidmet.

    Bei mir in der Schule z.B gab es haufenweise Sozialpraktika und noch irgendwas, wodurch ich 3 Monate lang jeden Freitag nach der Schule noch für 4 Stunden in 'ne Soziale Einrichtung meiner Wahl musste. Für jemanden, der sich in diesem Bereich absolut nicht wohl fühlt, eine absolute Qual, sag ich dir D: Und ich glaube der Sektor braucht nicht noch mehr Leute, die keine Lust auf den Job haben. :D

    Fand ich damals auch nicht so toll das man dazu genötigt wurde ein Sozialpraktika zu machen. Ich hatte da wirklich Magengrummeln und zittrige Hände bei dem Gedanken mir dafür noch einen Platz zu suchen und meine Zeit damit verbringen zu müssen. Hab am Ende tatsächlich keinen Platz gefunden wo man mich nehmen wollte. Weiß gar nicht mehr inwiefern sich das negativ auf meine Note ausgewirkt hat. Jedenfalls konnte ich das verkraften.

    Ja, ein halbes Jahr würde vollkommen reichen und es muss ja auch nicht in einem Pflegeheim sein. Ich meinte eher allgemein etwas Gemeinnütziges.

    Ich hatte mal über einen Träger ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht. Es muss wirklich nicht nur Pflegeheim sein. Da gibt es sehr viele verschiedene Einrichtungen. Ob nun Schule, Kita, Dialyse, Psychiatrie, Behindertenwerkstatt, Krankenhaus usw.. Wäre es nur Pflegeheim hätte ich das auch nie gemacht. Mein eigentliches Ziel war da auch die Psychiatrie, weil ich mich damals für diesen Bereich interessierte. Da die Plätze dafür alle voll waren wurde es dann die Kardiologie im Krankenhaus, wo ich zum Teil doch noch mit älteren Mitmenschen zu tun hatte die pflegebedürftig waren.

    Wenn man erst mal den Alltag der Krankenpfleger im Krankenhaus miterlebt hat sieht man diesen Beruf mit ganz anderen Augen. Keiner kann sich vorstellen was da so abgeht wenn man das nicht selber mit angesehen hat. Die Angehörigen die die Patienten besuchen bekommen da auch nicht so viel mit von dem Krankenhausalltag. Manchmal half ich noch auf anderen Stationen mit wie etwa der Inneren Medizin, wo noch mehr ältere Patienten waren.

    Mein Respekt für die Krankenpfleger/innen ist jedenfalls seitdem deutlich gestiegen und auch mein Entschluss niemals mehr in diesem Bereich arbeiten zu wollen auch wenn ich das Team auf meiner Station toll fand und auch sympathisch. Hin und wieder etwa kurz angebunden, aber bei dem Alltag verständlich.

    Falls du dich über den Like wunderst: Ich finde es interessant, dass so ein kleiner Nebensatz schon über Sympathie entscheiden kann, das hätte ich gar nicht erwartet. Ich nehme mir das mal als konstruktive Kritik mit. (':

    Es sieht wie so oft jeder Mensch anders sodass man es ohnehin nicht allen Recht machen kann. Auch im realen Leben braucht es nur wenige Punkte, ob bei der Kleiderwahl, Wortwahl, Gestik, Mimik, damit derjenige/diejenige bei einer bestimmten anderen Person unten durch ist und einem so richtig unsympathisch vorkommt. Mir erging es etwa in einem anderen Forum auch nicht anders. Einen Satz rausgehauen den man selber und andere sonst nicht so schlimm fanden und dann ging das Gezeter mit einer bestimmten Person los, die damit ein Problem hatte und mich als etwas sah was ich nicht bin ausgehend davon.

    Um mal eine gegenteilige Ansicht zu äußern. Ich empfand deine Beiträge überhaupt nicht als hysterisch geschweige denn hatte irgendein Problem damit.

    Aber wie oben schon geschrieben: Man kann nunmal keine Diskussionen erzwingen.

    Man kann aber auch nicht damit rechnen, dass bei so einer Begründung niemand weiter nachhaken wird. Vor allem wenn man schon eine kontroverse Meinung hat.

    Mir fällt in dem Zuge eine frühere Diskussion aus einem anderen Forum ein. Da hatte einer eingangs recht gut seine Sicht und Position zu einem Thema ausgeführt und begründet. Danach beendete er seinen Beitrag damit das er sagte, dass er darum bittet davon abzusehen ihn vom Gegenteil zu überzeugen oder zu dem Punkt noch ewig weiter diskutiert wird da er sich seine Meinung dazu schon gebildet hat und davon auch nicht abrücken wird. So ging der weitere Verlauf des Threads auch gesittet ab ohne das man sich an dem einen Standpunkt der Person einhakt. Sogar ich der eine gänzlich andere Position vertritt als derjenige habe seinen Standpunkt respektiert und damit war es auch gut.

    ~Kira~

    Mit Leuten zu diskutieren, die eine ignorante Einstellung zu einem Thema haben ist vergebene Mühe. Es wäre ehrlicher wenn man dann von Anfang an sagt das man darüber nicht diskutieren möchte. Denn oftmals wollen solche Leute ohnehin nicht das man sie von ihrer einseitigen Sichtweise abbringt, weil sie sich dann eventuell eingestehen müssen, dass ihre Gedankengänge die sie zu ihrer Schlussfolgerung gebracht haben falsch sind oder zumindest zu pauschal bzw. vereinfacht.

    Man muss aber auch nicht immer den Grammatiknazi raushängen lassen.😅

    Tue ich auch nicht. Wie gesagt habe ich da einen gewissen Toleranzbereich. Wenn man jedoch in der Eile schnell was dahinrotzt mit massig Rechtschreibfehlern, die einem sofort ins Auge springen und man das einfach so stehen lässt in der Annahme das der Gegenüber das schon verstehen wird ist das bei mir vorbei.


    Aber nur weil man mal zu schnell schreibt und dann zwei Buchstaben dreht in drei Wörtern, muss man deshalb keinen Aufriss machen, das erweckt bei mir halt auch immer gerne den Anschein, dass sich einige für ziemlich wichtig halten, wenn man so penetrant darauf eingeht.

    Genau solche Sachen liegen in meinem Toleranzbereich. Ich hoffe ich muss dir nicht noch extra konkrete Beispiele nennen damit du dir vorstellen kannst was für Fälle so außerhalb meines Toleranzbereiches liegen.

    Mir passiert sowas übrigens auch immer wieder. Wenn möglich editiere ich das dann nachträglich. Machen andere auch, aber nicht alle.

    - Auch im Internet sollte man sich an die Regeln der Rechtschreibung und Grammatik halten.

    Sowas sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Man kann auch etwas schneller schreiben. Dann passieren Rechtschreibfehler, aber dann editiert man das und wenn editieren nicht möglich ist liefert man einen zweiten ergänzenden Kommentar dazu. Weiß gar nicht was daran so schwer sein soll. Mache ich auch immer.

    Hab aus diesen Gründen auch eine gewisse Toleranzgrenze, aber die ist auch erschöpft wenn welche Sätze mit offensichtlichen Rechtschreibfehlern hinrotzen und sich denken das der Gegenüber das schon verstehen wird und man das daher so belässt. Da könnte ich mich jedes mal drüber aufregen. :cursing:

    Um zu dem Thema nochmal was von meiner Seite hinzuzufügen: Man sollte Personen, die offensichtlich nicht in der Lage sind verständliche deutsche Sätze zu schreiben und wo man erst noch überlegen muss was die Person überhaupt sagen will nicht auch noch damit belohnen, dass man auf ihre Kommentare vernünftig und normal antwortet so als hätte die Person vernünftiges und lesbares deutsch geschrieben. Man sollte nicht schweigen wenn die Person nicht gewillt ist grammatikalisch richtiges deutsch zu schreiben, sondern die zumindest mal darauf hinweisen, wenn man mal auf den Kommentar antwortet.

    Das kann man auch im ruhigen Ton ohne direkte Vorwürfe machen. So fühlt sich die Person auch nicht direkt angegriffen. Hab nämlich das Gefühl das einige da zurückschrecken, weil sie Angst haben es mit einem Legastheniker oder nicht deutschen Muttersprachler zu tun haben und so in ein Fettnäpfchen zu treten so das sie aus für mich falscher Toleranz darüber hinwegsehen.

    China schreibt sich eben ihre eigene Erfolgsgeschichte zusammen. Ob das auf Dauer gut gehen wird bezweifle ich. Der Versuch den Corona Ausbruch in China zu verschleiern hatte auch nicht mehr funktioniert, sodass man da die Flucht nach vorne antreten musste.

    Übrigens überschreiten hierzulande immer mehr Landkreise den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100000 Einwohner. Hamburg hat sich u.a. nun frisch dazugesellt. Markus Söder plant schon im bayerischen Landkreis Berchtesgardener Land "lockdownähnliche" Maßnahmen. Dort gibt es aktuell 252 Neuinfektionen pro 100000 Einwohner

    Hier in dem Thread haben ja schon so einige was geschrieben, die nun tatsächlich nicht mehr hier sind, darunter auch welche von denen ich nicht erwartet hätte, dass sie "von heute auf morgen" von hier weg sind.

    Von daher würde ich mich nicht auf eine bestimmte Zeit festlegen und sage einfach, dass ich hier solange bleibe bis ich mich hier noch wohl fühle oder nicht aus irgendwelchen Gründen von hier verbannt werde.

    Der Kommentar von mir liegt schon mehrere Monate zurück (Januar 2020).

    An meiner grundsätzlichen Aussage, dass ich mich nicht auf eine bestimmte Zeit festlegen möchte bleibe ich, aber ich merke mittlerweile, dass ich zum Forum deutlich mehr auf Distanz stehe. Hätte ich hier nicht meinen Blog auf den ich immer noch Lust habe und die paar wenigen mit denen ich mich immer noch sehr gerne privat austausche wäre ich wohl schon wieder weg von hier.

    In diesem Rahmen fühle ich mich noch wohl hier.

    Mal schauen wie sich das noch weiter entwickeln wird.

    Meine 2 Cent zu dem Thema: Man mag von Trump halten was man will, aber er hat, obwohl ja auch nicht mehr der Jüngste, Corona (offenbar) besser weggesteckt als ich nen einfachen Schnupfen.

    Von daher macht es zumindest den Anschein, dass sich Corona mittlerweile ja ganz gut in den Griff kriegen lässt;

    Darauf würde ich nicht setzen. Das Weiße Haus ist in der Hinsicht unter Trump ziemlich intransparent. Er will ja noch nicht einmal sagen, ob und wann er zuletzt negativ getestet wurde.

    Trump hat auch schon öfters gezeigt, dass man seinen Aussagen nicht trauen kann. Ein paar andere Präsidenten vor ihm haben auch schon über ihren tatsächlichen Gesundheitszustand gelogen. Das nur nebenbei.

    Und mal angenommen, man hat ihn nicht mit einer Paste aus zerstossenen Diamanten behandelt, sondern mit Medikamenten die sich auch Normalsterbliche leisten können - könnte man dann nicht die Coronahysterie langsam wieder in die Kiste packen?

    Trump hat als US-Präsident die beste ärztliche Behandlung bekommen, die sich kein Normalsterblicher auf dieser Welt leisten könnte (abgesehen von ein paar anderen Super-Milliardäre). Die Medikamente wurden soweit ich gehört habe noch gar nicht richtig zugelassen.

    Ich empfinde es nicht als Entmündigung zu wissen, dass ich im Alltag nicht mehr Waffen als Menschen begegne. Es reicht aus, dass einige wenige über illegale Wege an Waffen kommen. Es wäre viel schlimmer, würde jeder Idiot an eine Schusswaffe kommen.

    Man sieht etwa in den USA zu was es führen kann wenn theoretisch jeder eine Schusswaffe haben könnte. Die Polizei dort ist auch deutlich angespannter. Liegt zusätzlich natürlich auch noch an der Ausbildung, aber das auch weil man darauf fixiert ist die Bedrohung die wahrscheinlich bewaffnet ist auszuschalten.

    Kann ich irgendwie zustimmen, ist halt Situationsabhänig und Kruadon , ich kann auch deine Aussage verstehen, es ist halt von Person zu person abhängig.

    Natürlich gibt es auch Leute in Deutschland die alles schlecht reden, aber viele haben halt in Deutschland nun mal die Arschkarte gezogen, sei es, weil Ihnen nicht geholfen wird (obwohl Sie WIRKLICH Hilfe brauchen) oder Gehälter usw.

    Wenn man das so subjektiv meint sollte man das auch als eigene Sicht darstellen und nicht die Generalisierungskarte zücken. Da wird so getan als wäre Deutschland auf dem Niveau eines Drittweltlandes. Das geht mir dann doch zu weit.

    Klar. Auch bei uns läuft es nicht überall gut. Es gibt an verschiedenen Stellen Probleme und mehr als genug traurige Einzelschicksale, aber deshalb alles schlecht zu reden halte ich für überzogen. Die andere Seite die alles rosig malt ist da auch nicht besser. Die macht es nur umgekehrt.

    Es wurde ja davor ein wenig die Lage hier mit den USA verglichen. Da gibt es schon ein paar mehr Punkte was bei uns besser ist als der strenger regulierte Zugriff auf Waffen. Um mal ein gutes Beispiel zu nennen. Bei uns gibt es das Instrument des Kurzarbeitergeldes, um zumindest so viele Arbeitsplätze wie möglich halten zu können. In den USA gibt es derlei staatliche/soziale Absicherungen nicht. Stattdessen fällt der Regierung dort nichts besseres ein als mit Helikoptergeld um sich zu werfen in Form von sogenannten "Stimulus Checks", die auch nur einmalig gezahlt werden. Die zweite Scheck-Runde hängt derzeit in der Schwebe, weil sich Demokraten und Republikaner nicht einigen können.

    rookie2016

    Simitar hat das schon ganz gut zusammengefasst. Für mich, dem das Brüllduell Trump vs. Biden ein Graus war, war das Duell der Vizekandidaten deutlich angenehmer gewesen. Man konnte schon deutlich mehr über Inhalte sprechen im Vergleich zum ersten Trump/Biden Duell. Die Betonung liegt auf "im Vergleich". Sowohl Pence als auch Harris wichen immer wieder mal der eigentlichen Frage aus.

    Es war im Grunde genommen ein (fast) normales TV-Duell. Unter die Gürtellinie ging man verbal nie. Harris und Pence haben sich hier als Sprachrohr ihrer Präsidentschaftskandidaten gegeben. Fand daher, dass man hier am besten die programmatischen Punkte und Positionen von Trump und Biden mitnehmen konnte.

    Denke im Großen und Ganzen, dass auch dieses Vize-Duell weitestgehend in Vergessenheit geraten wird. Einzige Erinnerungswürdige Szene war für mich die Fliege, die sich ein paar Minuten auf Pence Frisur gemütlich gemacht hatte. Darüber hatte sich ganz Twitter und wohl auch anderswo beömmelt.

    Ach ja und natürlich der große Sicherheitsabstand und die Glaswände zwischen den Kandidaten, die ich schon etwas unnötig fand, weil bei dem Abstand diese auch nicht viel gebracht haben.

    Frau_Piratin

    Aus den 2000ern Jahren gibt es diverse Titel, die nicht unbedingt auf Hochglanz poliert sind wie viele heutige Titel und durchaus etwas anspruchsvoller sind. Finde aber genau solche Sachen sehr ansprechend, weil die so ihren ganz eigenen individuellen Charme haben.

    Wenn dich gesellschaftskritische und philosophisch angehauchte Animeserien interessieren kann ich dir etwa wärmstens Kino's Journey (2003) empfehlen. Da wird es für jeden mindestens 2-3 Folgen geben die einen für eine Weile nicht mehr loslassen. Hab im Forum mit Hinblick auf die Neufassung dazu auch was geschrieben:

    RE: Kino no Tabi: The Beautiful World / Kino's Journey

    RE: Kino no Tabi: The Beautiful World / Kino's Journey

    Ich habe vor ein oder zwei Wochen den Anime Rainbow: Nisha Rokubō no Shichinin angesehen und finde es erstaunlich, wie underrated dieses Meisterwerk ist!

    Würe jetzt nicht sagen, dass er unterbewertet ist. Eher nur wenig beachtet, weil der nicht die typischen Rezepte eines modernen Erfolgsanimes aufweist. Realistisches Setting, schmuckloses, grau-braunes Nachkriegsjapan, Männerüberschuss ohne süßen Boys Love Charme oder Andeutungen und ein Gefängnisszenario, was soweit ich mitbekommen habe mehr als genug abgeschreckt hatten, sodass sie der Serie erst gar keine Chance gegeben haben (auch wenn die Jugendlichen gegen Ende der ersten Hälfte schon wieder raus sind).

    Sind leider alles keine Sachen, die den "typischen Animefan" ansprechen. Ich selber gehöre tendenziell eher zu den Fans, die genau solch ungewöhnliche Sachen zu schätzen weiß. Auch für mich ist Rainbow ein wahres Meisterwerk.

    Man kann von Trump halten was man will, aber der Typ ist gar nicht mal so dämlich.

    Als völlig dämlich sehe ich ihn auch nicht. Er mag zwar ein schlechter Geschäftsmann sein, aber Steuervermeiden kann er wie ein Weltmeister und eben auch Marketing betreiben. Denn schließlich hat er lange vielen Menschen glauben lassen er wäre erfolgreich.

    Er ist jedoch ein unglaublich großer Narzisst und deshalb könnte ich mir schon vorstellen, dass er Biden wieder ins Wort fallen könnte, wenn er was negatives über ihn sagt. Ständig muss Trump sich als herausragender Übermensch inszenieren und darstellen. Der braucht Leute die seinen Ego streicheln und ihn zujubeln was für ein toller Hecht er doch ist und da passt es eben nicht ins Bild, wenn ihm jemand bescheinigt seinen Job nicht gut gemacht zu haben und schlimme Fehler begangen zu haben. Deshalb kann er auch nicht die Klappe halten oder die Füße still halten. Für ihn muss es immer eine große Show sein, die sich nur um ihn dreht.

    Die zweite Schlammschlacht wird (sofern es stattfinden wird) im Townhall Still staffinden. Heißt mit ausgewähltem Publikum, dass die Fragen an die Kandidaten stellen wird. Wird dann etwas anders sein.

    Ich hatte mir heute nochmal die Townhall Show mit Joe Biden bei NBC angesehen, die letzte Nacht live lief. Bei gefälligen Fragen aus dem Publikum konnte er schon recht ausschweifend durchpalavern und im Gegensatz beim Duell mit Trump konnte er sogar seine Aufzählung bis Numero Drei abschließen. xD

    Bin mir sicher, dass Trump Biden auch bei dieser Townhall Debatte nicht ausreden lassen wird und ihm immer dazwischen grätschen wird sobald er in seinen Argumenten Trumps Fehlverhalten und Maßnahmen anspricht. Gesetzt der Fall das keine allzu großen Änderungen am Format durchgeführt wurden. Die hatte das zustände Kommitee ja angekündigt.

    Der C-Span Moderator, der das ganze dann moderieren wird sollte dann auf jeden Fall energischer Trump abwürgen wenn es sein muss.

    Uhrzeit dürfte wie üblich live um 3 Uhr morgens deutscher Zeit sein. War bei der ersten Debatte so und wird auch bei der Vize-Präsidentschaftsdebatte so sein.

    Die meisten hierzulande dürften sich das ohnehin kaum live anschauen können wegen der ungünstigen Zeit.