Das und was folgt ist doch keine moralische Aussage. Wir reden hier darüber, ob das richtig ist oder nicht.
Ich habe auch keine moralische Aussage treffen wollen. Rein logisch ist es natürlich besser, wenn das eigene Handeln kein Leid verursacht, egal bei wem oder was. Je nach persönlicher Situation und den Lebensumständen kann es aber gut sein, dass man auf manches Leid keine Rücksicht nehmen kann, da es nahezu unmöglich ist, komplett "richtig" durchs Leben zu gehen. Es müssen Abstriche gemacht werden. Wenn ich schon genug Abstriche mache, dann ist mir das Tierleid gegebenenfalls auch egal. Da hilft es entsprechend auch nicht, gut auf diese Menschen einzureden.
Ich will dich nicht angreifen, aber die Argumentation, dass sich ein "Lager" dadurch radikalisieren würde, ist mit Blick auf Fleisch wohl nur noch möglich, wenn Menschen anfangen, in Blut zu Baden und sich mit Tierorganen behängen, um auszugehen. Ansonsten ist der Ist-Zustand wohl kaum zu toppen.
Ich bin mir fast sicher, dass sich mindestens einige "Fleischfresser" als Reaktion auf die generelle Diskussion (nicht forenbezogen) erstmal eine XXL-Packung Minutensteaks aus dem Kühlregal kaufen und vor dem Grillen mit Speck umwickeln. Dass es immer noch schlimmer geht, ganz ab von meiner blöden Anekdote, sollte eigentlich für jeden selbstverständlich sein.


