Beiträge von Incubus

Unsere Würfelliga ist umgezogen!
Werfe fünf 100-seitige Würfel und versuche zu den besten Würfelanten der ACG zu gehören und in den Ligen aufzusteigen.
ACG Würfelliga

    ch würde laborerzeugtes Fleisch nicht vor dem Abend loben, da die Herstellung in einer Menge, wie der des aktuellen Fleischkonsums vermutlich genauso viele Konsequenzen mit sich bringt. Immerhin müssen dann die Nährstoffe für die Zellvermehrung in großen Mengen hergestellt werden und Gott weiß, wie man die in so großer Masse erzeugt. Mal abgesehen von den immensen Herstellungskosten. Selbst wenn man die Herstellung streamlinen würde, denke ich nicht, dass die Kosten ansatzweise in der Liga aktueller Tierfleischpreise spielen werden, da für die Herstellung bereits mehr Zwischeninstanzen involviert werden, die alle ihr Stück vom Kuchen wollen, vor allem, wenn wir von hochqualifiziertem Personal reden, das sich nicht so leicht wie Bauern ausbeuten lässt.

    Wahre Worte. Auch wenn ich die armen Bauern in Tönnies und Co. nicht erkennen kann.
    Es bleibt die einfachste Lösung, es bleiben zu lassen, aber irgendeine Form von Fleisch-Methadon muss man den Süchtigen wohl zur Substitution liefern, um die Welt für ihre eigenen Bälger zu erhalten.

    Keine Ahnung ob ich das schonmal gefragt habe, aber würdet ihr künstlich erzeugtes Fleisch aus dem Labor essen?

    Ich würde es essen, sofern die Produktionsbedingungen gut sind (also nachhaltig, für die Menschen okay usw.). Also wenn es nichts daran auszusetzen gibt, außer der Tatsache, dass es aus der Petrischale kommt, ja.
    Tatsächlich habe ich schon oft darüber nachgedacht und es fällt mir kein Grund ein, es nicht zu tun - außer natürlich unreflektierte Assoziationen und Gefühle.

    Den jetzigen Konsum sollen sie ja auch gar nicht abdecken.

    Ich sagte ja: Top 1%. Vielleicht Top 10% (was immerhin schon 8,2 Millionen wären, wenn die wöchentlich einen Sonntagsbraten essen...).

    Da meine Großeltern das mit dem Sonntagsbraten noch kennen, gab's den definitiv noch ein paar Jahrzehnte länger als 1890. Wenn du mit verfestigten Strukturen die Verwöhntheit der Leute meinst, dann sollen sie halt jaulen wie kleine Kinder, denen ihr Spielzeug weggenommen wurde. Man muss ja nicht hinhören. Außerdem wäre Sonntagsbraten ja immerhin noch mehr, als komplett vegan. Da würden sie doch noch viel mehr auf die Barrikaden gehen.

    Also spätestens mit der Erfindung des Kühlschranks hat der Fleischkonsum sämtliche Grenzen gesprengt und auch in den 1920er Jahren haben die Leute nicht nur am Sonntag Fleisch gegessen. Vielleicht nach dem Krieg, da es nichts gab, das hat sich dann aber schnell geändert, man denke an den berühmte Mett-Igel der 60er.

    Ich finds nach wie vor krass wie man hier über wirtschaftliche und umweltschädliche Aspekte diskutiert. Als wäre die systematische Versklavung von Lebewesen auf unmoralischste Art und Weise nur eine Nebensache. Diese Viecher werden nur geboren um zu sterben damit die Leichen auf unwürdigste Art und Weise weiterverarbeitet werden, nur damit irgend ein Typ seine tägliche, meist übermäßige Kalorienaufnahme, so primitiv wie möglich gestaltet.


    DU hast völlig Recht damit. Ich stehe da voll hinter dir. Allerdings habe ich es mit Moral hier bereits versucht, und da kam nichts außer Spott und Hohn. Du weißt ja, wie Brecht es so schön sagte: Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

    Die Leute denken eben, Moral wäre Privatsache und sind daher geneigt, mit ihrer Ignoranz hausieren zu gehen. Umwelt allerdings ist per Definition keine Privatsache und die Schiene "ich mach was ich will :-)" zieht nicht - kann man zwar machen, ist dann aber scheiße. :D

    Ich gehöre zwar nicht zu den Veganismus-für-die-Welt-Verfechtern, aber der übermäßige Fleischkonsum muss mMn eingeschränkt und Billigfleisch abgeschafft werden

    Kommt auf das selbe Ende hinaus, da eine Fleischproduktion ohne Massentierhaltung (Billigfleisch) nicht möglich ist, dafür gibt es einfach keine Strukturen und niemand kann davon leben, das Fleisch wäre exorbitant teuer und nur für eine 1%-Oberschicht, sämtliche "Nebenprodukte" der Industrie wie Eier oder Milch würden nicht produziert. Als Konsequentialist kann ich deinen Vorschlag also nur begrüßen!

    Incubus erstmal melden, wegen Doppelpost :^)

    Was ist ein Doppelpost?

    damit einhergehende Massentierzucht ist nicht nur ein Verbrechen an Tieren (wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, sind das schlimmere Bedingungen als im KZ)

    Solche Aussagen gelten gesamtgesellschaftlich als relativierend und gefährlich, ich sag es dir nur, damit du in der echten Welt nicht über dich selbst stolperst, sollte das Thema in deinem Umfeld aufkommen.

    Mir ist noch etwas eingefallen: Kennt ihr den Song "Ignorama" von den Ärzten?

    Früher war ich definitiv für die Todesstrafe, aber wenn man genauer drüber nachdenkt ist das keine wirkliche Bestrafung, also bin ich da eher zwiegespalten.

    Man sollte Mörder und andere Bestien einfach in einer dunklen Zelle verrotten lassen, das ist dann schon eher eine Bestrafung.

    Die Todesstrafe könnte man höchstens aus finanzieller Sicht befürworten, da diese Subjekte nicht mehr auf die Gesellschaft losgelassen werden können und ihre lebenslange Inhaftierung nur unnötig Geld kostet.

    Da muss man dann halt abwägen was wichtiger ist, einen Mörder lebenslang wegzusperren um ihn zu bestrafen und weil wir ja so human sind und nicht "töten" und was Geld kostet oder eben lieber Zeit und Ressourcen für die Kriminellen einzusetzen die wirklich noch eine zweite Chance verdienen.

    Schon mal was von Justizirrtürmern gehört? Also ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich bin froh, dass ich in einem Land lebe, das mich nicht unschuldig und aufgrund schlampiger Arbeit oder zu weit interpretierten Indizien "verrotten" lässt oder mich ermordet.
    Völlig abseits ob Mörder*innen (und andere Kapitalverbrecher*innen) es verdienen, hingerichtet zu werden (was immer das bedeuten mag), ist wohl festzuhalten, dass die Justiz alles andere als Perfekt funktioniert und Irren menschlich ist.

    P.S.: Ich sehe gerade, dass auf dieses Problem hier bereits vor einiger Zeit hingewiesen wurde, die Befürworter*innen allerdings nicht darauf eingegangen sind, was natürlich verständlich ist, da es ein tatsächlich großes Problem ist und vermutlich den eigenen Argumenten das Wasser abgräbt.

    Und an den allwissenden Incubus Hättest du die Gnade, mir unwissendem zu erklären, warum meine Äußerungen deiner Meinung nach keine Kritik sind?

    Na, willst du das wirklich? Natürlich könnte ich dir das erklären, aber wozu? Du hast dich bisher nicht gerade als besonders lernfähig erwiesen und sämtliche Bemühungen meinerseits immer abgeschmettert oder polemisch-demagogisch verdreht. Kleiner Tipp: Kritik ist ungleich Monieren - wird zwar häufig so bezeichnet, trifft das Konzept aber nicht annährend.

    Und bitte nicht wieder irgendwelche politische Theorie - wir reden hier über konkrete Fälle.

    Welch unsinnige Trennung, lässt tief blicken. Vor allem, weil erst du daraus hier im Forum ein Politikum gemacht hast.

    Wir können nur beten, dass Biden gewinnt, auch wenn sich das Endresultat noch etwas hinziehen wird. Sollte Trump wirklich gewinnen, sind die USA unrettbar verloren und man kann das Land für immer und für alle Zeiten aufgeben.

    Unrettbar verloren und man kann das Land für immer und alle Zeiten aufgeben? Du meinst, wie Deutschland nach der Machtübergabe an Hitler 1933 für immer verloren war und für alle Zeiten aufgegeben wurde? Ach ne, Moment....

    Nicht, dass das vergleichbare Szenarien wären, aber selbst nach NS-Deutschland gab es eine Zukunft für Mitteleuropa.

    Ich bin gerade einfach nur extrem enttäuscht von den USA.

    Das Land ist gigantisch groß und hat 350 Millionen Einwohner*innen. Es ist in jeder Hinsicht komplex und eine solche Reduzierung auf "die USA" ist sicherlich nicht hilfreich. "Die Deutschen" glauben ja auch, zu verstehen, wie es in den USA so abgeht, dabei könnte das Unwissen kaum größer sein.

    Unterm Strich denke ich das sich heute herauskristallisieren wird, dass Trump die Wahl gewinnent, wenn auch knapp.

    Damit liegst du sehr falsch, die Prognosen sagen im Moment, dass Biden gewinnen wird, aber nichts davon wird heute passieren. Die Briefwahlen sind noch offen und die sind fast ausschließlich demokratisch. Es gibt gute Chancen, dass Biden PA (Pennsylvania) für sich entscheidet. Das selbe gilt natürlich für Wisconsin und Michigan. Ich empfehle zur tatsächlichen Übersicht und Faktenlage:

    https://www.nytimes.com/

    Recht am eigenen Bild

    Das bezieht sich eigentlich auf Veröffentlichungen, nur so nebenbei. Um einen Arbeitnehmer / eine Arbeitnehmerin anzuschwärzen, reicht's. Der Betriebsleitung ist sicherlich nicht daran gelegen, das Video zu vermarkten.

    sorry, aber bald haben wir dann wieder die Stasi

    Weil einige übereifrig dabei sind, Regelverstöße zu melden? Wohl eher, wenn hier weiterhin gegen Demokratie und Rechtstaat argumentiert wird.

    Bitte antworte nicht drauf, ich bin einfach nur dumm, ungebildet und so weiter, etc, usf...

    Na, jetzt komm! Das sind alles Vorwürfe, die mir gemacht wurden, die ich aber niemals selbst jemanden an den Kopf geworfen habe!
    Der Grund ist übrigens der, dass der Föderalismus das direkte Produkt der NS-Zeit ist. Das System soll gegenseitige Kontrolle, getrennte Kompetenz und eine ungesunde Machtkonzentration verhindern.

    Zum Thema: Ja, China ist wirklich kein Vorbild für Krisenmanagement. Ich finde, dass es in Deutschland noch ganz gut läuft, wir müssen halt diverse Konzepte unter einen Hut kriegen: Menschenrechte, Freiheit, Demokratie, Gesundheit, Bildung, Wirtschaft, jung & alt, Arbeitnehmer*innen, Arbeitgeber*innen usw. usf. - die Liste ist endlos. Wenn man eine Linie zwischen diesen Interessen zieht, guckt immer jemand in die sprichwörtliche Röhre. Wir versuchen wenigstens, durch Kompensation niemanden im Regen stehen zu lassen, so gut es eben geht. Das klappt auch nicht immer vortrefflich, aber wir leben halt auch nicht im Paradies, seit wir uns einen Apfel von einer Schlange haben anschnacken lassen.

    Und jetzt habe ich genug davon, mich von dir als verfassungsfeindlich oder demokratiefeindlich bezeichnen zu lassen (das könnte ich nämlich auch als Beleidigung hier melden), nur weil du es nicht abkannst, dass dein heiß geliebter Staat sich Kritik gefallen lassen muss.

    Ich benenne nur, was du hier tust. Corona hat rein gar nichts mit der staatlichen Ordnung zu tun. Du öffnest Einfallstore für Argumente, die hier nicht hingehören. Du verknüpfst Themen in demagogischer Weise miteinander, die nicht zusammengehören. Ich zeige darauf, auch weil hier mehr Menschen mitlesen als du und ich.

    Und erneut: Das ist keine Kritik. Vielleicht ein Verriss, Tadel oder Zweifel bzw. alles zusammen, aber nicht Kritik. Schau dir nochmal an, was das Wort bedeutet.

    Wenn ich mit dem Zug quer durch Europa fahre, würde ich das Bußgeld von dem Land bezahlen müssen, in dem ich ohne Maske erwischt würde. :dntknw:

    Btw.: Ja, da hier Jahrzehnte der Rechtsprechung vorliegen. Nach 60 Jahren Corona wird es hier auch eine solide Rechtsprechung geben, keine Sorge.

    Wie sieht es bei euch aus, sobald Ihr erkrankt seid und ungefähr wisst, ob es mal wieder was ist, womit ich andere anstecken kann, bleibt Ihr zu Hause oder geht Ihr trotzdem weiter arbeiten?

    > Wusste nicht, dass das in unseren Zeiten überhaupt eine Frage ist? Wer bitte geht denn während einer Pandemie mit Krankheitssymptomen zur Arbeit?

    Nur weil etwas nicht änderbar ist, darf man es nicht kritisieren, wenn es gerade in der aktuellen nicht hilfreich ist? Warum?

    Weil das unnötig verfassungsfeindlich ist. Wenn du mit dem Föderalismus unzufrieden bist, musst du nach Frankreich ziehen. Den Diskurs überhaupt auf diese Ebene zu ziehen ist bereits ein destruktiver Akt. Warum, fragst du dich? Es ist nicht veränderbar und trägt nicht zur Problemlösung bei, sondern soll einzig die staatliche Souveränität in Mitleidenschaft ziehen. Es soll aufzeigen, wie unfähig und schlecht unser System ist, aber das ist es mitnichten. Die konstitutionelle Ordnung zu attackieren gehört zu den Dingen, bei denen man mit Echo rechnen muss. Und hör auf ständig das Wort "kritisieren" zu missbrauchen, das in diesem Zusammenhang ebenfalls falsch ist.

    Witzigster Auswuchs des Förderalismus finde ich die unterschiedlichen Bußgelder für Maskenverweigerer. Wenn jetzt einer ohne Maske im Fernstreckenzug erwischt wird, welches Bußgeld gilt dann? Das seines Heimatortes? Das seines Einstiegsbahnhofs? Das seines Ziels? Oder das in dem Bundesland, in dem er erwischt wurde?

    Du findest das witzig, aber die Hoheit der Länder ist eine ernste und wichtige Sache. Ja, es kann dabei zu teilweise absurden Situationen kommen, wie bei allen imaginären, rein intelligiblen Dingen. Wo unterscheidet sich z.B. diese Problematik von der grundsätzlichen Problematik zwischen Staatsgrenzen? Oder Fürstentümern? Oder Königreichen? Das war schon immer eine komplexe rechtliche Lage. Bist du vor einem Jahr auch schon rumgelaufen und hast die Staatsgrenzen ad absurdum gezogen? Natürlich nicht. Erst jetzt, wo die Krise da ist, zeigst du mit den Finger auf unabänderliche, schon lange existierende Zustände und tust so, als wäre das "hilfreiche Kritik".

    Nur weil Förderalismus ein Problem löst, heißt das nicht, dass er auch bei einem anderen Problem hilfreich ist. Corona fordert Dynamik und Kreativität, nicht Starrsinn. Ansonsten könnte es in 10 Jahren zur emotionalen Verstärkung einen Film darüber geben, wie wir in der Coronakrise abgeloost haben.

    Ja, natürlich heißt es das nicht, wer behauptet das denn? Es ist aber verfassungsrechtlich durch die Ewigkeitsklausel sichergestellt, dass der Föderalismus niemals (Betonung liegt auf niemals) aufgegeben wird. Es ist also sinnlos, darüber zu diskutieren und den Föderalismus überhaupt anzusprechen, da es konstitutionell im wahrsten Sinne unmöglich ist, etwas daran zu ändern. Ich finde übrigens, dass dein letzter Satz ziemlich schwierig ist. Klingt beinahe so, als würdest du die Corona-Situation mit dem Holocaust vergleichen wollen. Verstehe sonst den Zusammenhang nicht. Sollte man aber einfach nicht machen, und auch nicht so formulieren, dass ein böser Schurke wie ich das interpretieren könnte.