Tränen der Erinnerung - Only Yesterday


  • Originaltitel: Omohide Poro Poro
    Veröffentlichung: 1991
    Länge: 119 Minuten
    Regie: Isao Takahata
    Produktion: Studio Ghibli


    Taeko Okajima ist eine typische Büroangestellte in einem großen Unternehmen in einer großen Stadt. Als sie Urlaub auf dem Land in der Yamagata Präfektur - im Heimatort ihres Schwagers - macht, erinnert sie sich während ihrer Reise an Ereignisse, als sie in der fünften Klasse war. Während ihres Aufenthalts in Yamagata arbeitet sie hart, aber glücklich als Bäuerin und ist dabei von ihren Verwandten und anderen Dorfbewohnern umgeben, was dazu führt, dass sie sich an weitere Dinge erinnern muss. Ihre Gastfreundschaft sorgt dafür, dass Takeo ihre eigene Lebensart noch einmal überdenken muss.


    Meinung: Also erstmal war es mal wieder eine grafische Meisterleistung. Die Landschaften waren einfach wundervoll gezeichnet, wie es sich für Studio Ghibli gehört. Der Film hat spannende und vielfältige Einblicke in Taeko's Kindeheit geliefert. Alles mögliche war dabei und man erkennt dabei auch Probleme aus dem eigenen Alltag wieder. Was ich sehr schön fand war, dass sich in manchen Szenen die Realität und die Erinnerungen überlagert haben. So tauchte Taeko manchmal gleich zweimal auf. Einmal als Kind und als Erwachsene. Trotzdem habe ich versucht irgendwelche Parallelen zu finden, die sich auf die Realität übertragen. Ich bin aber, bis auf einen im Film genannten Bezug, nicht fündig geworden. Vielleicht habe ich auch einfach zu viel hineininterpretiert. Letztendlich ist es auch nicht schlecht, dass man bei diesem Film einfach mal ein wenig in Erinnerungen schwelgen kann.

  • Mein absoluter Favorit unter den Ghibli-Klassikern! :verliebt: Als damals die DVD Special-Edition in den Handel kam, wurde diese umgehen gekauft und gemeinsam mit den lieben Eltern angeschaut. :shy: Selbst nach dem X-ten Male berührt einen dieser Film immer wieder aufs Neue und bei mancher Erinnerung Taeko's denkt man unweigerlich an seine eigene Kindheit zurück oder findet sogar einige Parallelen! Auch der Soundtrack ist wundervoll, vor allem die ungarischen Folklore-Stücke von "Márta Sebestyén" und der Gruppe "Muzsikás"! ICH LIEBE TRADITIONELLE EUROPÄISCHE MUSIK! :fangirl:



  • Den hab ich gestern beim Aufräumen in meine PS reingeschmissen und nebenher geschaut! :) Ich lieb diesen Film total! Ich mag ihre Kindheitsgschichte total gerne! Ich finde auch viele Parallelen zu mir selbst! Ich find es auch cool, dass sie sich am Schluss doch umentscheiden kann, wo sie hingehört und arbeiten will. Irgendwie nehm ich mir ein Beispiel an ihr.


    Die Musik find ich auch richtig toll!


    Würde ich mir noch 100000 Mal ansehen!

  • Hm... Taeko erzählt im Film, dass sie 1966 Zehn Jahre alt war.


    Also ist sie 1956 geboren.


    Sie ist im Film 27 Jahre alt.


    Also spielt der Film im Jahr 1983.


    Als sie von Toshio mit dem Auto aufs Land gefahren wird, hören diese das Lied "Teremtés" der ungarischen Sängerin Márta Sebestyén...


    Dieses erschien aber erst im Jahre 1986...


    =O=O=O

  • Also mir gefällt der überhaupt nicht den finde ich lanweilig Und die Musik ist schrecklich null Punkte duchgefallen